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Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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64 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon -V- » Mi Jul 30, 2014 23:57

JD7430 hat geschrieben:
-V- hat geschrieben:Gibt es bei den Traktorhestellern den Ansätze das Problem mit der Joystickbremsung in den Griff zu bekomen?
Zum Beispiel dadurch, daß der Anhänger bei der Jostickbremsung mit gebremst wird.



Wozu denn?!

Normal merkt jeder [zensiert], dass 2500 Umdrehungen aufwärts nicht gesund sind :evil:

Fahre nahezu nur stufenlos und die lasse ich idR nie über 2000 Umdrehungen, auch nicht bei starkem Gefälle und 40t+ Gesamtgewicht.

Sollte dem wirklich so sein, dass der Schlepper per Joystick gebremst wurde, hat der Fahrer auf dem Schlepper nichts verloren, fertig aus.


Solche Fahrer wird es aber leider immer geben und solange es nur Sachschäden gibt, ist das ja alles noch zu verkraften. Wenn es aber zu Personenschäden kommt nützt auch hätte wenn und aber nichts.
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Sortable » Do Jul 31, 2014 8:36

Mein lieber Vee, es gibt immer zwei Möglichkeiten:

* zu versuchen, die Technik idiotensicher zu machen (dann fährt es sich auch bei 1promille noch sicher :roll: )
* zu versuchen die ****** am Fahren zu hindern.

mfg
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon automatix » Do Jul 31, 2014 9:12

MTX-Driver hat geschrieben:Mich als nicht Variofahrer würde mal interessieren was in der Vario-BTR steht in Bezug auf "Bremsen über das Getriebe" ect.? Mit einem CVX komm ich erst garnicht auf die Idee den Schlepper wie einen Drescher/Häcksler fahren zu wollen. Als wir einen Case Puma Vorführer hatten erzählte mir der Werkstattmeister bei der Einweisung das man den Schlepper jetzt auch manuell wie einen Vario über den Multicontroller fahren kann was beim CVX nicht möglich ist. Auf meine Frage nach dem warum kam die Antwort: Die Variofahrer verlangen danach!

mfg


beim CVX fährt ja mit Fahrpedal - du geht's vom Pedal auf die Bremse und alles passt.
Bei den alten Varios mußt du neben dem Bremsen auch noch das Getriebe runteregeln, weil es sonst irgendwann gegen die Bremse anschiebt - darum gewöhnen sich viele Vario Fahrer,die kein TMS haben ihren Fahrstil halt so an, daß sie mit dem Getriebe 'bremsen', weil durch das starke runterregeln der Schlepper massiv verzögert, da braucht man die Bremse im Prinzip nicht - solange man keine schweren Anhänger dran hat - und wenn man da dann mal das Bremsen vergisst und am Fahrhebel runterregelt fliegt man halt in die Botanik....
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Hans Söllner » Do Jul 31, 2014 18:28

MTX-Driver hat geschrieben:Mich als nicht Variofahrer würde mal interessieren was in der Vario-BTR steht in Bezug auf "Bremsen über das Getriebe" ect.?


Hatte heute eine bequeme Arbeit und dabei Zeit die Betriebsanleitung vom 716 Vario (Bj. 2006) zu lesen. Habe lange gesucht aber nicht die entsprechende Passage gefunden die davor warnt.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Epxylon » Do Jul 31, 2014 20:11

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Dort steht: "zur Verringerung der Geschwindigkeit Bremse betätigen."

Vario verzögern.jpg
Vario verzögern.jpg (143.38 KiB) 1511-mal betrachtet
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon JueLue » Do Jul 31, 2014 20:27

Was ich (als nicht Fendt-Fahrer) nicht so ganz kapiere:

Wie kann der Schlepper (Fendt) denn überhaupt eine so starke Bremswirkung übers Getriebe aufbauen?
Die Bremswirkung kann doch nur aus der Drehzahlerhöhung des Motors kommen.

Ich kenne das vom CVX nur so, dass man im Schubbetrieb die Minus-Taste am Joystick drückt, dann regelt das Getriebe die Übersetzung runter, so dass der Motor durchs Getriebe beschleunigt wird und damit eine Bremswirkung einsetzt. Wenn ich den Auszug aus dem Handbuch vom Fendt lese, ist das ja genau das, was der Fendt macht. Wird dann die Höchstdrehzahl erreicht, wird nicht mehr weiter runtergeregelt (Übersetzung), bzw. das Getriebe (CVX) regelt so, dass die Motorhöchstdrehzahl nicht überschritten wird, wodurch die Bremswirkung wieder nachlässt.
Im Prinzip ja genau das Gleiche als würde man einen Schaltschlepper runterschalten.

Die Bremswirkung, die man beim CVX dadurch erreicht, ist ehe mittel, würde nie reichen, um auf einer Gefällestrecke einen vollen Zug wirklich zu bremsen. Außer bei extremer Glätte ist sie jedenfalls nie so groß, dass die Schlepperräder blockieren oder rutschen würden.

Ist das Beim Fendt so anders?


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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Jul 31, 2014 20:31

@je7430:
Warum, was kann man denn bei einem tms Schlepper anders machen als bei hem anderen stufenlosen?
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Epxylon » Do Jul 31, 2014 20:36

Mit TMS fährt man meistens im Fahrpedalmodus. Grobes Prinzip Automatik-PKW.

Die Bremswirkung ist dabei anhängig von Motordrehzahl und eingestellter Beschleunigungsrampe.
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Jul 31, 2014 20:46

ja,
und ohne TMS kann man theoretisch den hebel nach hinten ziehen bis es kracht...

Kann es einen dann beim TMS schon überschieben wenn man nur vom Gas geht?
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Epxylon » Do Jul 31, 2014 21:35

Ja kann passieren.

Das passiert dir mit einem Schaltschlepper aber auch.


Übrigens kann auch bei aktiven TMS mit dem Fahrhebel gebremst werden. Sozusagen als Notbremse wenn man Gas gibt aber merkt das man nicht fahren will.
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon -V- » Do Jul 31, 2014 21:37

Sortable hat geschrieben:Mein lieber Vee, es gibt immer zwei Möglichkeiten:

* zu versuchen, die Technik idiotensicher zu machen (dann fährt es sich auch bei 1promille noch sicher :roll: )
* zu versuchen die ****** am Fahren zu hindern.

mfg


Ich geb dir ja recht, das gesunder Menschenverstand der beste Fahrassistent ist, aber wenn ich mir andchaue was auf der Straße unterwegs ist, scheint dieser nicht immer vorhanden zu sein.

Mein Frage war auch ursprünglich nur, ob auf Seiten der Hersteller Überlegungen gibt das Problem zu beheben.
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Hans Söllner » Fr Aug 01, 2014 17:17

Bergabfahren nur mit eingerückter Kupplung. Nicht in Neutralstellung schalten. Ab einer Motordrehzahl von 2600 Umdrehungen wir die Getriebeübersetzung nichtmehr in Richtung langsamer verstellt, zur Verringerung der Geschwindigkeit Bremse betätigen.

Diesen Satz habe ich auch gelesen (Seite 38 müsste es sein im Handbuch).
Der Satz lässt sich allerdings so verstehen, dass unterhalb von 2600 Umdrehungen die Fußbremse nicht notwendig ist. Einen Satz dass man in Verbindung mit Anhängern nicht über den Fahrhebel bremsen sollte findet man nicht.
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon JD7430 » So Aug 03, 2014 14:11

Hans Söllner hat geschrieben:Bergabfahren nur mit eingerückter Kupplung. Nicht in Neutralstellung schalten. Ab einer Motordrehzahl von 2600 Umdrehungen wir die Getriebeübersetzung nichtmehr in Richtung langsamer verstellt, zur Verringerung der Geschwindigkeit Bremse betätigen.

Diesen Satz habe ich auch gelesen (Seite 38 müsste es sein im Handbuch).
Der Satz lässt sich allerdings so verstehen, dass unterhalb von 2600 Umdrehungen die Fußbremse nicht notwendig ist. Einen Satz dass man in Verbindung mit Anhängern nicht über den Fahrhebel bremsen sollte findet man nicht.



Halte ich auch für unnötig.

Bei einem geistig klaren Menschen, zieht sich bei einem so neuen Schlepper oberhalb von 2000 Umdrehungen alles zusammen, weil die Maschine so schreit.

Das hat man ja wohl im Gefühl!
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon Hans Söllner » So Aug 03, 2014 14:54

Ich halte einiges von dem Satz was in dem Handbuch steht auch für unnötig. Grade beim Vario hat die Nadel oberhalb von 1900 Umdrehungen nichts zu suchen bzw. ist bei dem Getriebe völlig unnötig. Bissl lustig find ich den Satz trotzdem, weil es seltsam formuliert ist und das wesentliche garnicht genannt wird.

Man könnte auch schreiben: Grundsätzlich ist verzögern mit dem Fahrhebel nur bis xxxx Umdrehungen gestattet und in Verbindung mit Anhängern nicht zulässig da die Anhängerbremse nicht angesteuert wird.
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Re: Wiedermal ein Unfall durch Joystickbremsung

Beitragvon hornspee » So Aug 03, 2014 14:55

Das mann diese grünen Gehhilfen gerne über den Joystick bremst,kann Ich voll nachvollziehen-das was in diesen überteuerten Gurken als "Fußbremse" verkauft wird ,spottet jeder Diskussion.Fahrkomfort und Bremswirkung sind bei den Kisten Fremdworte
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