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Wieviel Festmeter für Bretter

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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72 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » Do Jan 15, 2026 14:17

Für 225€ musst du sie aber noch trocknen. 24er Bretter sägerau kosten ca. 9€ Brutto. Dann kostet der m3 fertig ca. 350€ netto. Rechnung bei uns 110x1,5= 165 + Schnittlohn 70x 1,5 = 105 = 270€ Wenn ich trocknen rechne, das kostet 70€/m3, dann ist nicht mehr viel um bei selber sägen
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon egnaz » Do Jan 15, 2026 14:28

Wenn du 1m³ Bretter schneidest, brauchst du auch 0,125m³ für den Sägeschnitt. Dann bleiben nur 0,5 RM Schwarten über.
Das waren ja auch meine Bedenken aus dem vorvoriegen Beitrag, wo ich bezweifelt habe, dass 1,5 FM für 1m³ Bretter reichen. Da braucht es schon schöne ,dicke, gerade Stämme.
Gruß Eckhard
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon langholzbauer » Do Jan 15, 2026 14:42

Noch mal am Rande zur Begriffsbestimmung.
Schwarten sind Brennholz.
Daraus kann maximal der geneigte Kunde noch einige Stapelleisten oder kurze Zaunbretter auf der Tischkreissäge machen.
Seitenware werden hier nur besäumte bzw. besäumbare Bretter mit hohem Splintholzanteil genannt, die beim Aufsägen von Balken, Kanteln oder Bohlen anfallen.
Geizhälse trocknen die Seitenbretter vor dem Besäumen und schneiden wirklich nur die Waldkante weg.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » Do Jan 15, 2026 15:12

langholzbauer hat geschrieben:Noch mal am Rande zur Begriffsbestimmung.
Schwarten sind Brennholz.
Daraus kann maximal der geneigte Kunde noch einige Stapelleisten oder kurze Zaunbretter auf der Tischkreissäge machen.
Seitenware werden hier nur besäumte bzw. besäumbare Bretter mit hohem Splintholzanteil genannt, die beim Aufsägen von Balken, Kanteln oder Bohlen anfallen.
Geizhälse trocknen die Seitenbretter vor dem Besäumen und schneiden wirklich nur die Waldkante weg.
Dann bin ich ein Geizhals. Diese Bretter finden bei mir Verwendung zum Einschalen, oder für kurzzeitige Verwendung und für Rauschalung.

In Sägewerken wirst du nur Geizhalsbretter als Rauschalung bekommen :oops:

Da wir mittlerweile auch seit fast 2 Jahren selber sägen, gefällt mir das ganz gut, da man die Bäume besser auschneidet. Stationäre Lohnsäger (Bauernsäger) werden mittlerweile wenig. Möchte aber nicht behaupten, daß es billiger ist.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon langholzbauer » Do Jan 15, 2026 15:45

Passt schon!
Dafür hatte auch jede Gattersäge ihren Besäumtisch.
So ein leicht trapezförmiges Brett ist nicht mehr modern, erfüllt aber als Schalung den gleichen Zweck wie Doppelschnittwahre.
Auf Bandsägen und besonders bei billigem Käferholz werden halt gern großzügig die Schwartenkeile bis zum kantigen Zopf gesägt. :wink:
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Steyrer8055 » Do Jan 15, 2026 18:58

Hallo!
Das einer hier mit einem KS-Sägewerk die Anschaffung schon bereut hat kann sein, aber keiner mit einem BS-Werk? Ein Forstarbeiter sägte alle seine Um u. Neubauten mit einem KS-Werk mit der Auffassung ich habe Holz genug. Er hat heute ein BS-Werk, einfach weil er hin u. wieder für Andere sägt. Jedes Holz im Verschnitt wird angeschaut, aber vom Gatter zum KS-Werk wird nicht viel Unterschied sein. Ich habe 3/8"x 1,5 würde nächstes mal die kleinste Dimension nehmen.
Manchmal braucht man auch Polsterbretter, gerade bei der Parkett-Verlegung.
Ich habe bei gekauften Brettern vom Sägewerk auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, ist halt so.

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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon MikeW » Do Jan 15, 2026 19:12

240236 hat geschrieben:Für 225€ musst du sie aber noch trocknen. 24er Bretter sägerau kosten ca. 9€ Brutto. Dann kostet der m3 fertig ca. 350€ netto. Rechnung bei uns 110x1,5= 165 + Schnittlohn 70x 1,5 = 105 = 270€ Wenn ich trocknen rechne, das kostet 70€/m3, dann ist nicht mehr viel um bei selber sägen


Das paßt schon so für Euch. Wir sägen nach Stundenlohn nicht nach Fm. das machen wir schon viele Jahre so. In die Trocknung geben wir nur sehr sehr selten etwas, wird gestapelt, mit Trapezblech abgedeckt und kann natürlich trocknen. So machen es diejenigen, die im Lohn sägen lassen auch.
Für unseren Fall ist die Rechnung so, wie ich es oben geschrieben hab und da ist`s schon deutlich günstiger als LAS verkaufen und Bretter einkaufen.

Kann aber jeder machen wie er will. Regional ist es bestimmt auch noch mal unterschiedlich.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Falke » Do Jan 15, 2026 20:06

Weil sich so mancher das Besäumen von Brettern auf der Bandsäge nicht recht vorstellen kann:

HL_20231012_172453.jpg


Da waren es nur zwei starke und breite Bretter auf einmal - dünnere und schmälere Bretter geh'n auch 5, 6, oder gar 7 auf einmal.

Wenn die eine Längskante scharfkantig ist, wird gewendet ...

A.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » Do Jan 15, 2026 20:11

MikeW hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Für 225€ musst du sie aber noch trocknen. 24er Bretter sägerau kosten ca. 9€ Brutto. Dann kostet der m3 fertig ca. 350€ netto. Rechnung bei uns 110x1,5= 165 + Schnittlohn 70x 1,5 = 105 = 270€ Wenn ich trocknen rechne, das kostet 70€/m3, dann ist nicht mehr viel um bei selber sägen


Das paßt schon so für Euch. Wir sägen nach Stundenlohn nicht nach Fm. das machen wir schon viele Jahre so. In die Trocknung geben wir nur sehr sehr selten etwas, wird gestapelt, mit Trapezblech abgedeckt und kann natürlich trocknen. So machen es diejenigen, die im Lohn sägen lassen auch.
Für unseren Fall ist die Rechnung so, wie ich es oben geschrieben hab und da ist`s schon deutlich günstiger als LAS verkaufen und Bretter einkaufen.

Kann aber jeder machen wie er will. Regional ist es bestimmt auch noch mal unterschiedlich.
Gebe dir ja Recht und passt so, aber das Stapeln mußt du auch rechnen, das macht sich nicht von selber. Ich lasse mein Holz auch von der Natur trocknen. Wir sägen auch nach Stunden (die Säge gehört mir und meinem Nachbarn), aber nicht so günstig
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon T5060 » Do Jan 15, 2026 21:53

Mir sägen auf der Zenz einen Vierkant raus und schneiden dann die Bretter vom Vierkant ab, am Ende kommt da immer fertige Schnittware raus
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » Do Jan 15, 2026 22:20

T5060 hat geschrieben:Mir sägen auf der Zenz einen Vierkant raus und schneiden dann die Bretter vom Vierkant ab, am Ende kommt da immer fertige Schnittware raus
Das wissen wir auch. Und was machst aus den Brettern, die vorher anfallen, oder schneidet ihr gleich so scharf, daß er kantig ist
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon MikeW » Fr Jan 16, 2026 0:19

So wie T5060 schreibt machen wir das, wenn wir aus Käferholz noch Schnittware raussägen.
Kannst Du auch aus Frischholz machen, wenn der Zeitaufwand mehr zählt als das verwendete Stammholz.
Die anfallende Seitenware geht in diesen Fällen bei uns in eigene Brennholz.

Man kann die dabei dickeren Seitenteile aber auch noch mal flach uft die Säge legen und z.B. Bretter raussägen und besäumen. Immer so, wie man es grad möchte.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » Fr Jan 16, 2026 3:13

Wir schneiden da gleich 20er oder 24er Bretter raus bis er kantig ist
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Steyrer8055 » Fr Jan 16, 2026 7:07

Hallo Falke!
Dank dir für die Bilder! Das funktioniert aber nur bei fast gleichem Dm, o. dicken Brettern.
Mir stellte sich die Frage, ob ihr das nicht auf der Tischkreis-Säge mehr macht, mit Augenmaß o. Schlagschnur u. Paralell-Anschlag?
Ich wäre der Ansicht, den Stamm vormodeln (viereckig) u. den Stamm zu Brettern sägen.
Den hohen Preis machen die Säger mit den Balken, deshalb gibt von der Seitenware die Bretter.

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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » Fr Jan 16, 2026 7:41

Steyrer8055 hat geschrieben:Hallo Falke!
Dank dir für die Bilder! Das funktioniert aber nur bei fast gleichem Dm, o. dicken Brettern.
Mir stellte sich die Frage, ob ihr das nicht auf der Tischkreis-Säge mehr macht, mit Augenmaß o. Schlagschnur u. Paralell-Anschlag?
Ich wäre der Ansicht, den Stamm vormodeln (viereckig) u. den Stamm zu Brettern sägen.
Den hohen Preis machen die Säger mit den Balken, deshalb gibt von der Seitenware die Bretter.

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Bis der Baum prismiert ist, fallen auch Bretter mit Baumkante an. :oops: Mit Schlagschnur und Tischkreissäge :lol: :lol: das geht für einzelne Bretter, aber nicht ständig
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