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Wieviel Festmeter für Bretter

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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72 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Quattrodevil » So Jan 11, 2026 13:31

Hallo
Ich beabsichtigte unsere Dächer neu zu schalen und einzudecken.
Gibt es eine Faustzahl wieviel Kubik Stammholz ich brauche um z.B. 100m² Dach neu zu belegen,
mit 3/4 Zoll Bretter und Dachlatten.
Danke
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » So Jan 11, 2026 13:41

Quattrodevil hat geschrieben:Hallo
Ich beabsichtigte unsere Dächer neu zu schalen und einzudecken.
Gibt es eine Faustzahl wieviel Kubik Stammholz ich brauche um z.B. 100m² Dach neu zu belegen,
mit 3/4 Zoll Bretter und Dachlatten.
Danke
Welche Lattengröße? Welche Dachdeckung und Sparrenabstand (z. B, Blech oder z. B. Biberschwanz)? Das ist bei der Anzahl der Latten schon ein großer Unterschied. Bei 20mm besäumten Brettern und Dachlatten (3x5cm) rechnet man mit ca. 40-50% Verschnitt (Sägegatter, Blockbandsäge etwas weniger). Kommt aber auch immer auf die Stammdurchmesser an. Denn kleine Stammdurchmesser haben mehr Verschnitt
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Quattrodevil » So Jan 11, 2026 14:00

Lattengröße 3x5 und die Eindeckung mit Tonziegeln
Sparrenabstand ca 70 cm
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Falke » So Jan 11, 2026 14:19

1 Fm gibt bei 19 mm dicken Brettern und 2 mm Schnittfuge rechnerisch ca. 46 m² Bretter (etwas abhängig davon, wie breit die Bretter sind - also wie viel Schnittfugen ... )
Für 1 Fm Schnittholz braucht es, wie schon geschrieben, grob 1.4 bis 1.6 Fm Sägerundholz.

Die benötigte Anzahl der Latten ergibt sich hauptsächlich aus dem Abstand (Decklänge) der Ziegelreihen.

A.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » So Jan 11, 2026 14:26

Quattrodevil hat geschrieben:Lattengröße 3x5 und die Eindeckung mit Tonziegeln
Sparrenabstand ca 70 cm
Dann brauchst du grob 5- 5,5lfm Dachlatten/m2
Zuletzt geändert von 240236 am So Jan 11, 2026 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » So Jan 11, 2026 14:28

Falke hat geschrieben:1 Fm gibt bei 19 mm dicken Brettern und 2 mm Schnittfuge rechnerisch ca. 46 m² Bretter (etwas abhängig davon, wie breit die Bretter sind - also wie viel Schnittfugen ... )
Für 1 Fm Schnittholz braucht es, wie schon geschrieben, grob 1.4 bis 1.6 Fm Sägerundholz.

Die Anzahl der Latten ergibt sich hauptsächlich aus dem Abstand (Decklänge) der Ziegelreihen.

A.
46m2, aber mit Schwarten!!! Ich rechne immer mit 35-40m2 20mm Bretter/m3
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon T5060 » So Jan 11, 2026 15:20

Mit oder ohne Splintholz? Mir sägen ja nicht im Gatter, aber wir sortieren von jeder Seite noch ein Brett aus.
Das ist ja das schöne am Bandsägewerk und da haben mir eine große Menge Käferholz verbrettert und haben dabei
schön das Splintholz aussortiert und mitten noch eine Koppelpfette oder zwei Bohlen mitgenommen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon Falke » So Jan 11, 2026 15:31

So ist es.
Es wird wohl kaum jemand aus schönem Kantholz nur Bretter schneiden wollen.
Bretter sind aus Seitenware - erst recht für eine Dachschalung.
Insofern ist die Frage "Wieviel Festmeter für Bretter" nicht so einfach zu beantworten ...

A.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon T5060 » So Jan 11, 2026 15:45

Das ist das schöne am Bandsägewerk, du schneidest an 4 Seiten die Schwarten weg und du siehst was du für ein Holz hast,
dann kannste schön entscheiden was es wird. Deshalb ist der automatische Stammwender so wichtig.
Für Brennholz-, Apfel- oder Kartoffelkisten reicht auch Splintholz.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 15:58

Die Ausgangsfrage sollte jeder erfahrene Säger dem TE persönlich beantworten können.
Neben der Schalung braucht es ja auch die Lattung und Konterlattung für die nötige Belüftung.
Im ( immer selteneren) Idealfall bespricht man das mit einem alteingesessenen Sägewerker mit angeschlossener Zimmerei und liefert Rundholz aus anstehender Waldpflege gegen vorgefertigte Standard- Sägewahre.
Mein Mobilsäger des Vertrauens hat mir bei ähnlicher Anforderung die ersten beiden Fixlängen aus Endnutzung auf 40mm besäumte Bohlen gesägt. Daraus kann man bei Bedarf immernoch Latten auf der Kreissäge ziehen.
Die Seitenwahre daraus brachte auch einige m² Schalbretter.

"Für Brennholz-, Apfel- oder Kartoffelkisten reicht auch Splintholz."
Selbst für Dachschalung reicht die besäumte Seitenwahre aus unseren üblichen Nadelhölzern völlig aus. :wink:
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon frafra » So Jan 11, 2026 16:26

t5060 und du glaubst in einem KLH KVH ist kein splintholz?


:lol:


rundholz zu brettern sägen ?
rauhschalung ist " abfall bei der schnittholzproduktion (seitenware)
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon T5060 » So Jan 11, 2026 17:08

frafra hat geschrieben:t5060 und du glaubst in einem KLH KVH ist kein splintholz?


:lol:


rundholz zu brettern sägen ?
rauhschalung ist " abfall bei der schnittholzproduktion (seitenware)


Leimhölzer das ist was ganz anderes. Ich habe es noch bei alten Zimmer - und Sägeleuten gelernt.
Die sind im Dezember in den Wald gefahren, haben das Sortiment an Bäumen rausgesucht für den Dachstuhl.
Die Bäume wurden im Januar gefällt, ins Sägewerk gekarrt und im Herbst wurde der Dachstuhl aufgestellt.

Onkel Willi mit der Gattersäge ist 4x um den Stamm gelaufen, bis der wusste wie der Stamm gedreht werden musste.
Dann hat der das Kantholz rausgesägt, am Gatter, hat sich das Kantholz angeschaut und gesagt, das gibt Bohlen.

In den USA bauen die ja heute noch nur aus Brettern ganze Häuser und Hallen mit 20 m Spannweite.
OSB Platten und Trapezbleche halten dann die ganze Bude stabil.

Geht man heute in alte Häuser rein, dann siehst im Splintholz immer einen Insektenbefall,
bei reichen Bauern oder in reichen Zeiten ist das weniger, wenn der Bauer arm war ist das schlimmer.

Bei verleimtem Holz, heute, ist das alles anders, weil der Leim an sich Mängel im Holz auch ausgleicht.
Da entscheidet Leim und Verleimung über die Qualität des Holzes :-)
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 17:31

Genau 20 Jahre nach dem Unglück von Bad Reichenhall ist :

Zitat T5060("Bei verleimtem Holz, heute, ist das alles anders, weil der Leim an sich Mängel im Holz auch ausgleicht.
Da entscheidet Leim und Verleimung über die Qualität des Holzes :-)
")Zitat Ende
die dümmste Aussage, die ein Mensch zu Holzkonstruktionen treffen kann! :oops:

Genau deshalb starben dort 100% unverschuldete Menschen.


Der Rest vom Beitrag passt ja soweit außer, dass man für " nur Schalungsbretter" sicher keine Bäume im Wald aussuchen und vor der Säge besonders ausrichten braucht.
Zuletzt geändert von langholzbauer am So Jan 11, 2026 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon 240236 » So Jan 11, 2026 17:38

Habe auch schon Bäume zu, Dach sanieren umgesägt. Der Erdstamm (vielleicht auch der 2te Stamm, je nach Astigkeit) wird zu Latten gesägt und der Rest wird Rauhschalung. Glattkantbretter braucht man zudem auch noch
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Re: Wieviel Festmeter für Bretter

Beitragvon T5060 » So Jan 11, 2026 17:41

Bitte haue jetzt die Kastenträger von Reichenhall jetzt nicht mit KVH und Leimbindern zusammen,
Reichenhall, die Kirche in Kassel oder die Kirche hier im Ort (auch einsturzgefährdet und geschlossen) sind was ganz anderes.

Und in der Rhön bei euch war es früher auch nicht anders, wie ich es beschrieben habe,
auch dort wurde immer ein Balken oder Bohlen in der Mitte rausgesägt.

Anders Thema Freiflächen Solarinstallation mit Robotern: https://youtu.be/vvA0w0S2XCk?si=v2iiD38Jy5Pk39Cd
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