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Wintergerste Frühjahr 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Grenzwächter » Do Jul 23, 2015 9:43

Und sich dann wundern weshalb die Düngeverordnung immer schärfer wird.

Muss jeder selber wissen wieviel Not tut aber die Rechnung bezahlen hinterher wieder alle :'(

Mfg
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon julius » Do Jul 23, 2015 9:46

Estomil hat geschrieben:Sorry aber meine duengung war vollkommen richtig und sogar grundwasserschonend.

Bei 320 kg verfügbarer N zu Gerste ? :roll:
Aufgrund deiner Ausaagen werden, leider, die Gesetze ständig verschärft was dann wieder alle betrifft.
julius
 
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Raider » Do Jul 23, 2015 10:17

Estomil hat geschrieben:Wer mit offenen augen ueber seinen acker geht erkennt ja wohl sehr genau wann die pflanze in eine mangelsituation kommt.


Wenn Du einen N-bedarf von über 300 kg N /ha wahrgenommen hast, dann würde ich mal einen Augenarzt aufsuchen...
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Fossi » Do Jul 23, 2015 10:18

Ist die Gerste stehengeblieben!? Normalerweise ist die Gerste doch dann so satt und fett, dass die sich sehr schnell auf die Nase legt...!?
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Estomil » Do Jul 23, 2015 10:45

Die gerste hing leicht. Aber ansonsten ok. Bei 13% rp ist man uebrigens bei 268kg N entzug!!
Wo ich da jetzt beim rohprotein liege werd ich nie erfahren. Wichtig ist nur, dass die duengung vollkommen richtig war!!
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon julius » Do Jul 23, 2015 10:57

Estomil hat geschrieben: Wichtig ist nur, dass die duengung vollkommen richtig war!!


Ich würde das nicht unter Ausrufezeichen in ein öffentliches Forum stellen. Wie gesagt wer weiss wer da alles mitliest, wie z.b. Wasserwirtschaftsamt.

Bei 13% rp ist man uebrigens bei 268kg N entzug!!


Hier ein paar offizielle Daten zu Wintergerste, siehe Link unten :
Wintergerste Entzug 13 % RP : 2,14kg N/dt,
maximaler Gesamtbedarf : 210 kg N ; Höchstdüngemenge : 150 kg N

Du hast nach dieser Tabelle, vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg, rund 100 kg N /ha zuviel gedüngt. Aber wenn eine Zwischenfrucht angebaut wird, wird die schon noch einiges aufnehmen.
Siehe Tabelle Seite 3
Dateianhänge
ltz_Merkblatt-zur-N-Duengeberechnung-(blaues-Merkblatt)_100218.pdf
(89.47 KiB) 282-mal heruntergeladen
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Estomil » Do Jul 23, 2015 11:35

http://www.effizientduengen.de/files/wintergerste.php
da Steht was von 2,41 kg entzug pro dt.
Bei 11,2t ertrag somit 268kg entzug. Wohlgemerkt inklusive stroh was abgefahren wurde.
Bei 250kg gesamt N düngung (abzüglich Stickstoffverluste der Gülle) bin ich somit doch sogar klar im Minus!!!
Was soll hier also die ganze diskusion???
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon steel. » Do Jul 23, 2015 12:44

Estomil hat geschrieben:Was soll hier also die ganze diskusion???



Da muss ich Esto beipflichten. Seine überzogene Düngung richtet sich bei pfluglos tatsächlich nach dem Bedarf.
Man bedenke die zusätzlichen Bestandesdichten an Ungräser und Unkräuter die mit der Wintergerste zusätzlich versorgt werden müßen. Die ziehen locker 50-100 kg N. Dann paßt die Bilanz wieder.
Gleichzeitig ist nach dem Drusch schon eine Zwischenfrucht angebaut und mit Dünger versorgt. :mrgreen:
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon bauer hans » Do Jul 23, 2015 13:47

steel. hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Was soll hier also die ganze diskusion???



Da muss ich Esto beipflichten. Seine überzogene Düngung richtet sich bei pfluglos tatsächlich nach dem Bedarf.
Man bedenke die zusätzlichen Bestandesdichten an Ungräser und Unkräuter die mit der Wintergerste zusätzlich versorgt werden müßen. Die ziehen locker 50-100 kg N. Dann paßt die Bilanz wieder.
Gleichzeitig ist nach dem Drusch schon eine Zwischenfrucht angebaut und mit Dünger versorgt. :mrgreen:


da hatte ich ja richtig glück,dass ich mit nur 150N einen ertrag von 114 dt erreicht hatte :mrgreen:
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Do Jul 23, 2015 15:21

Da ich aus einem Gespräch noch offen habe Daten zu liefern, mal die Ergebnisse der W.Gerste.

Fakt ist, die Tonic war besser als die Hybridgerste und das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch signifikant (noch nicht ausgewertet, hier wird bei Zeiten eine mehrfaktorielle Varianzanalyse mit dien Variablen Bodenbearbeitung und Bodenpunkten folgen, da die Bestandesführung sehr einheitlich lief und vermeintlich den jeweiligen Ansprüchen am Optimum betrieben wurde.)
Zudem hat die Hybrid auch deutlicher gestreut als die Tonic.


Ist jetzt die Frage, ob es standortbedingt begründet ist (die Hybridgerste wurde (geographisch) breiter gestreut und auf sehr viel schlechteren wie auch besseren Flächen gesät. Die Tonic liegt auf sehr homogenen Ecken, nahe beieinander. Hab schon mal ein Summenprodukt erstellt (Mittelwerte aus ha*Bodenpunkte) und festgestellt, dass der Durchschnittshektar fast identisch bei 55 BP liegt, mit leichten Vorteilen für die Tonic von etwa 2 BP/ha. Hier ist jedoch denkbar, dass die schlechteren Ecken in diesem Jahr überproportional abschmierten, sozusagen also aus 1 ha * 30 BP + 1 ha mal 80 BP nicht die gleiche Menge zu erreichen war wie bei 2 ha mit 55 BP.
Ein anderer Faktor könnte das Bodenbearbeitungssystem gewesen sein. Das würde dann meine Vermutung bekräftigen, dass die Hybridgerste in DS nach Raps, wie es auch das ganze Jahr aussah, schlechter zurecht kam als die Tonic in Mulchsaat nach W.Weizen und zuletzt nur geprahlt wurde.
Man muss hinzufügen, dass ein Standort der Hybridgerste mit lediglich 7,4 t/ha völlig angeschmiert ist. Streiche ich diesen, sieht das Ergebnis natürlich direkt ganz anders aus.
Bei diesem (guten) Standort handelt es sich um ausgelaugte Böden, ich habe die beiden Flächen erst das zweite Jahr. Da war auch letztes Jahr der Raps schon richtig beschissen. Ich denke, da muss ich noch 10 Jahre dran eiern, bis die beiden mit anderen, eigentlich vergleichsweise starken, Flächen mithalten können.

An sich bin ich mit den Erträgen aber mehr als zufrieden. Ich habe hier schon ganz andere Zahlen gehört, weswegen ich auf hohem Niveau jammere.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon bauer hans » Do Jul 23, 2015 15:29

nobby,du solltest deine analytischen fähigkeiten an der BÖRSE nutzen,da würde sich das richtig lohnen :D
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Mad » Do Jul 23, 2015 22:13

steel. hat geschrieben:Man bedenke die zusätzlichen Bestandesdichten an Ungräser und Unkräuter die mit der Wintergerste zusätzlich versorgt werden müßen. Die ziehen locker 50-100 kg N. Dann paßt die Bilanz wieder.


Du bleibst deiner Linie wirklich ausnahmslos treu: Bloß nichts beitragen, was im entferntesten als Fachwissen zu erkennen wäre.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Raider » Fr Jul 24, 2015 7:34

Estomil hat geschrieben:http://www.effizientduengen.de/files/wintergerste.php
da Steht was von 2,41 kg entzug pro dt.
Bei 11,2t ertrag somit 268kg entzug. Wohlgemerkt inklusive stroh was abgefahren wurde.
Bei 250kg gesamt N düngung (abzüglich Stickstoffverluste der Gülle) bin ich somit doch sogar klar im Minus!!!
Was soll hier also die ganze diskusion???



Zwischen 268 und über 320 kg verfügbaren N sind ein paar Kilo unterschied. Ein MINUS ist da nicht zu erkennen. Zumal die 268 kg Entzug auch mit einem hohen Proteingehalt und v.a. mit einem Korn-Stroh Verhältnis von 0,7 gerechnet wurden.Bei 112 dt/ha Kornertrag ist in aller Regel davon auszugehen, dass das Korn-Stroh Verhältnis eher bei 0,5 liegt. oder hast Du 8 t Stroh / ha geborgen?
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Estomil » Fr Jul 24, 2015 8:10

Die Strohmenge kann ich nicht abschätzen. Da muss ich mit Standartwerten rechnen. Wie du auf 320kg kommst ist mir allerdings trotzdem ein Rätsel. Bei meinen 250kg kannste nochmal getroßt 20-30kg Stickstoffverluste abziehen.
Ich glaube zudem, dass hier so einige die wirkung von Gülle im Getreidebau überschätzen. gute wirkungen ereicht man mit Gülle eigentlich nur wenn man die Dünne Phase möglichst früh im Jahr auf den Acker fährt.
In dieser sind überwiegen lösliche Nitrate und Nitrite gebunden die schnell für die Pflanze verfügbar sind. Sämtliche Feststoffe haben eigentlich im Getreideanbau kaum eine Wirkung da die Mineralisierung in der Regel viel zu spät kommt. Dieses jahr war sogar ein absolutes Extremjahr mit der Trockenheit. Die Nährstoffe aus der Gülle waren zu weniger als 50% verfügbar.
Leider ist es bei uns bisher Technisch noch nicht möglich die Feste Phase vermehrt für den Maisanbau zu nutzen. Das wird in den nächsten jahren aber erfolgen.
Dazu kommt, dass bei einer langfristig positiven Humusbilanz bereits erhebliche Stickstoffmengen für die Cn Bilanz gebraucht werden.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Raider » Fr Jul 24, 2015 10:59

Estomil hat geschrieben:Die Strohmenge kann ich nicht abschätzen. Da muss ich mit Standartwerten rechnen.

ich denke Du hast das Stroh geborgen? Ballenzählen, einer wiegen oder über Richtwerte zur Verdichtung ausrechnen und fertig!

Wie du auf 320kg kommst ist mir allerdings trotzdem ein Rätsel.


Die Rechnung: 250 kg N gedüngt = 250 kg N steht der Pflanze zur verfügung ist etwas zu einfach oder meinst Du nicht? Schon mal etwas von Nachlieferung oder Nmin gehört?
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