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Wintergerste - unlimited

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Flo96 » Mi Jul 10, 2019 14:26

Wenn ich mir eure Erträge anschaue muss ich weinen... Ich lag im Schnitt bei 53dt auf 41 Boden nlrdliches RLP. Wie viel und was hBt ihr gedüngt?
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Fendt 515C » Mi Jul 10, 2019 19:30

Flo96 hat geschrieben:Wenn ich mir eure Erträge anschaue muss ich weinen... Ich lag im Schnitt bei 53dt auf 41 Boden nlrdliches RLP. Wie viel und was hBt ihr gedüngt?


Anstatt nach der gedüngten Menge zu fragen, würde ich mir mal einen Spaten schnappen und Buddeln, vlt wirst du da schon etwas sehen können oder mal eine erweiterte Bodenanalyse machen wenn sie nicht vorhanden ist.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Juwel » Mi Jul 10, 2019 19:35

Fendt 515C hat geschrieben:
Flo96 hat geschrieben:Wenn ich mir eure Erträge anschaue muss ich weinen... Ich lag im Schnitt bei 53dt auf 41 Boden nlrdliches RLP. Wie viel und was hBt ihr gedüngt?


Anstatt nach der gedüngten Menge zu fragen, würde ich mir mal einen Spaten schnappen und Buddeln, vlt wirst du da schon etwas sehen können oder mal eine erweiterte Bodenanalyse machen wenn sie nicht vorhanden ist.


was soll Flo 96 da jetzt sehen????????
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon County654 » Mi Jul 10, 2019 19:56

Wie die Wurzeln aussehen und ob Verdichtungen zu erkennen sind :klug:

Spaten und Bodensonde sollten regelmäßig zum Einsatz kommen, oft sehr interessant
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Botaniker » Mi Jul 10, 2019 20:42

Flo96 hat geschrieben:Wenn ich mir eure Erträge anschaue muss ich weinen... Ich lag im Schnitt bei 53dt auf 41 Boden nlrdliches RLP. Wie viel und was hBt ihr gedüngt?


Die Gerste hat zwischen 120 und 150 N mineralisch zum Vegetationsstart als RWZ Power Alzon auf einmal bekommen.
Im Herbst bekam sie 5t separierte Gärreste mit dem Nährstoffmix 1-2-1, dieser wurde auf die Stoppel der Vorfrucht (S.-Gerste) gestreut, eingegrubbert und dann gepflügt.
Zur W.-Gerste wird bei mir regelmäßig gepflügt.

Nach der Trockengare vom letzten Jahr kann ich mir Strukturschäden kaum vorstellen, es sei denn man hätte im Winter, als es mal Nass war, irgend welchen Blödsinn auf den Äckern veranstaltet. :?
Diese exzellente Bodengare ist sicher auch mit ein Grund für diese tollen Erträge bei mir, allerding sind die Eiweißgehalt unter 10% aufgrund der doch mäßigen Düngung und des hohen Ertrages, könnte man Braugerste von machen. :mrgreen:
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Juwel » Do Jul 11, 2019 12:42

County654 hat geschrieben:Wie die Wurzeln aussehen und ob Verdichtungen zu erkennen sind :klug:

Spaten und Bodensonde sollten regelmäßig zum Einsatz kommen, oft sehr interessant


Der Hauptgrund wird wohl das fehlende Wasser gewesen sein..........
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Flo96 » Do Jul 11, 2019 15:11

Also Bodenverdichtung schließe ich aus. Ph Wert lag bei 6,7...gedüngt wurde im Herbst mit Schafmist und ab Frühjahr in 2 Gaben 120 kg N (KAS). Wasser war sehr wenig da, aber die Gerste sah Top aus nicht krank oder sonst irwas. Letztes Jahr stand sie sehr lückenhaft und es was trockener, habe da trotzdem 10dt mehr geerntet .
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Momo1478 » Do Jul 11, 2019 15:47

Ich klinke mich mal hier ein und habe eine Frage als kompletter Laie. Ich bin letztes Jahr aufs Dorf gezogen und finde alle Prozesse rund um Landwirtschaft, Ernte, etc. super interessant. Was mir bei uns hier aufgefallen ist, ist dass die Ernte der Wintergerste nur bei ganz wenigen Feldern begonnen hat, fast alles aber noch größtenteils steht. Seit gestern regnet es nun und deshalb frage ich mich, wie die Bauern da entscheiden müssen. Muss die Wintergerste nach dem Regen komplett wieder trocknen? Lg :D
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Pegasus_o » Do Jul 11, 2019 16:21

Momo1478 hat geschrieben:Ich klinke mich mal hier ein und habe eine Frage als kompletter Laie. Ich bin letztes Jahr aufs Dorf gezogen und finde alle Prozesse rund um Landwirtschaft, Ernte, etc. super interessant. Was mir bei uns hier aufgefallen ist, ist dass die Ernte der Wintergerste nur bei ganz wenigen Feldern begonnen hat, fast alles aber noch größtenteils steht. Seit gestern regnet es nun und deshalb frage ich mich, wie die Bauern da entscheiden müssen. Muss die Wintergerste nach dem Regen komplett wieder trocknen? Lg :D



Die Gerste (und alles andere Getreide) wird geerntet, wenn es reif und trocken ist. Die Feuchtigkeit wird gemessen. Je nach Schlagkraft schafft man es aber trotzdem nicht, alles am Wunschtermin zu ernten. Also fängt man irgendwo an und wenn es regnet macht man Pause. Wenn der Regen aufhört, wird es auch schnell wieder trocken. Wenn man natürlich ein Jahr wie 2016 hat, wo es jeden zweiten Tag regnet, dann beginnen die Probleme.

Gruß
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon xaver1 » Do Jul 11, 2019 20:05

@Flo96
Warte mal, bis das Ausfallgetreide keimt :mrgreen: .

Meine Wintergerste ist unterm Schnee erstickt, Umbruch und Sommergerste gesäht, ewig wegen Trockenheit nicht gekeimt und als sie etwa 20 cm lang war war es schon wieder zu trocken.
Bin gespannt, was das heuer wird, Länge etwa 40cm und kleine Körnchen :| .

mfg
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Momo1478 » Fr Jul 12, 2019 9:51

Pegasus_o hat geschrieben:
Momo1478 hat geschrieben:Ich klinke mich mal hier ein und habe eine Frage als kompletter Laie. Ich bin letztes Jahr aufs Dorf gezogen und finde alle Prozesse rund um Landwirtschaft, Ernte, etc. super interessant. Was mir bei uns hier aufgefallen ist, ist dass die Ernte der Wintergerste nur bei ganz wenigen Feldern begonnen hat, fast alles aber noch größtenteils steht. Seit gestern regnet es nun und deshalb frage ich mich, wie die Bauern da entscheiden müssen. Muss die Wintergerste nach dem Regen komplett wieder trocknen? Lg :D



Die Gerste (und alles andere Getreide) wird geerntet, wenn es reif und trocken ist. Die Feuchtigkeit wird gemessen. Je nach Schlagkraft schafft man es aber trotzdem nicht, alles am Wunschtermin zu ernten. Also fängt man irgendwo an und wenn es regnet macht man Pause. Wenn der Regen aufhört, wird es auch schnell wieder trocken. Wenn man natürlich ein Jahr wie 2016 hat, wo es jeden zweiten Tag regnet, dann beginnen die Probleme.

Gruß


Super interessant, vielen Dank für deine Antwort! Das heißt die Gerste braucht wahrscheinlich mehr als 2 Tage, bis sie vollständig getrocknet ist? Morgen ist bei uns wieder Regen gemeldet, aber danach schaut es für die Bauern sehr gut aus. Ich hab mich schon total gewundert, wieso gestern bei einem Feld geerntet wurde, obwohl es vorgestern auch geregnet hat. Das war dann wohl reif und musste weg.
Wahrscheinlich werden sich auch viele Bauern über den Regen freuen, oder?
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Aug 02, 2019 7:01

Servus liebe Freunde der begrannten Ähre.

Auf welche Sorte werdet ihr zur neuen Aussaat setzen?
Bei uns ist nach wie vor Sandra das Maß der Dinge.
Gibt es neue Sorten, die ähnliches leisten können?
Kreuzschiene
 
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Flo96 » Fr Aug 02, 2019 8:24

KWS Flemming und KWS Moselle kommen auf meinem Acker.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Nordlicht73 » Fr Aug 02, 2019 9:13

Hatte die letzten Jahre immer Meridian, werde wohl mal KWS Higgins nehmen. Hatte die jemand schon im Vergleich dieses Jahr?
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon egnaz » Fr Aug 02, 2019 12:54

Ich hatte Higgins und bin mit 8t/ha auf 60BP ganz zufrieden.
Gepflügt hatte ich schon Ende August schön mit Trockengare und anschließend mit Kreiselegge, damit der Fuchsschwanz schon mal auflaufen kann, ist aber wegen der Trockenheit nichts gekommen. Gesät habe ich dann erst Mitte Oktober nach dem ersten Regen, dann ist sie aber auch schnell und gleichmäßig gelaufen. Dank des milden Spätherbstes hat sie sich dann doch noch ganz gut entwickelt. Sie ist bis ins Frühjahr auch nicht gelb geworden, so wie ich es bei anderen Beständen hier beobachtet habe. Das lag vielleicht auch an der kleinen Mistgabe, die mit eingepflügt wurde. Im Frühjahr gab es dann 20qm Schweinegülle und 100kg N in 2 Gaben. Wachstumsregler gab es auch in 2 Gaben mit mittlerer Dosierung, das hätte ruhig etwas höher sein können.
Fungizid gab es mit der 2. Wachstumsreglermaßnahme zum Grannenspitzen. Das wäre in den Grannen besser gewesen, weil die Grannen dann vor den Blättern befallen wurden.
Insgesamt hat alles gut gepasst, die Regenmengen haben gerade so ausgereicht und die Junihitze hat dann keinen Schaden mehr gemacht. Dafür war das Stroh zum Dreschen noch nicht mürbe, was dann beim Dreschen nicht so leicht ging.
Gruß Eckhard
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