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Wintergerste Wattlung 2018/2019

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon allgaier81 » Mi Jul 03, 2019 21:11

So, die California ist auch beim Nachbarn im Silo.

65dt/ha bei 14% Feuchte.
Ich bin zufrieden weil die im Winter viele Fehlstellen durch Bor und Manganmangel hatte. Gelaufen war die nach dem Supersommer auch nicht zu 100%.
Gruß, allgaier
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon bauer hans » Do Jul 04, 2019 7:36

die Quadriga hatte auch ca.65dt bei 12% gebracht.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Flo96 » Do Jul 04, 2019 8:22

Was haltet ihr von der Sorten SY Teppe und Novira?
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Crazy Horse » Do Jul 04, 2019 11:42

Flo96 hat geschrieben:Was haltet ihr von der Sorten SY Teppe und Novira?



SY Tepee ist ne ganz ordentliche frühreife Winterbraugerste. Allerdings sind die Noten, die die Hauptsaaten in Anlehnung an das BSA-Schema vergibt, ein Witz. Die SY Tepee ist nicht ertragreicher als die KWS Somerset. Und die ist auch nur mit 6/5 im Ertrag eingestuft. Als Futtergerste ist California immer noch das Maß der Dinge, auch wenn es mittlerweile ein paar gleichwertige Sorten gibt

Zur Novira und auch zur Paradies (vom BSA mit 7/6 im Ertrag eingestuft), die beide resistent gegen das Gelbverzwergungsvirus sind, kann ich wenig sagen. Die sind ja noch neu. Nur darfst Du auch hier von geschönten Ertragseinstufungen bei der Novira ausgehen.
Die Paradies stand hier dieses Jahr in den LSV und war dort wenig auffällig. Die Sorte ist etwas länger und nicht allzu standfest und die Körner waren mir etwas zu flach. Gesundheitlich war sie ok.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon marius » Do Jul 04, 2019 12:04

Wenn man die mikrigen Erträge hier liest und die bescheidenen Preise kann man nur hoffen das ihr keine hohen Pachtpreise bezahlt, sonst gehts recht zügig ins Minus.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Flo96 » Do Jul 04, 2019 12:41

Ich dachte die Angaben des BSA sind verlässlig.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon bauer hans » Do Jul 04, 2019 13:15

marius hat geschrieben:Wenn man die mikrigen Erträge hier liest und die bescheidenen Preise kann man nur hoffen das ihr keine hohen Pachtpreise bezahlt, sonst gehts recht zügig ins Minus.

bessere erträge liegen hier um 80dt bei ca.600€ pacht.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon marius » Do Jul 04, 2019 16:38

bauer hans hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Wenn man die mikrigen Erträge hier liest und die bescheidenen Preise kann man nur hoffen das ihr keine hohen Pachtpreise bezahlt, sonst gehts recht zügig ins Minus.

bessere erträge liegen hier um 80dt bei ca.600€ pacht.


Das Problem : Nicht die Pachtpreise sind zu hoch sondern katastrophale Erzeugerpreise sind das Problem.

Und da der Kostenblock jedes Jahr anwächst sinkt der Gewinn auch noch von Jahr zu Jahr bei praktisch stagnierenden Erezugerpreisen.
Kommt in Zukunft noch ein ( teurer ) nationaler Biozwang einer grünen Regierung dazu, endet das im Chaos.

Dasselbe bei den Mästern. Wir kennen alle die Geschichten das Kälber von Milchrassen nach der Geburt getötet werden weil bei der Aufzucht bis zum Verkauf neben Arbeit noch Geld mitgebracht werden muss. Hier dasselbe : Die Mäster können fürs Kalb nicht mehr als einen Dumpingpreis unter Entstehungskosten bezahlen da sie selber mit dem Rücken zur Wand stehen und für ihre Schlachtware lächerliche Preise bekommen.

Nunja gut, nun sagt man immer die Milchfritzen und Mäster bekommen immerhin Subventionen für den Stallbau, stimmt schon aber diese Förderung wird doch umgehend beim Produktpreis von Lidl und Co. abgezogen.
Wäre das beim Arbeiter der Fall, würde die Gewerkschaft Sturm laufen.

Für den Landwirt bringen diese Fördergelder also nichts, nur den Nachteil das er sich mit solchen Projekten über Jahrzehnte versklavt hat weil er nicht mehr zurück kann.
Der nächste Nachteil : Diese Fördergelder setzen Marktgesetze ausser Kraft.
Sprich es wird trotz nicht rentabler Dumpingpreise ein neuer Stall gebaut, für eine noch höhere Produktion, der sich am Markt nie rechnen würde. Diese Tatsache erhöht nochmal das Angebot und senkt die Preise unter Ramschniveau.
Mit den jetzt bekannten Folgen : Nicht nur Dumpingpreise sondern als Zugabe auch noch jede Menge nationale Auflagen werden oben drauf gepackt. Der LEH kann sich das leisten.

Ubd wer glaubt die Bürokratie, Auflagen, Gesetze und Kontrollwahn haben in D. ihren Höhepunkt erreicht, muss ich enttäuschen. Auf einer Leiter mit 10 Sprossen stehen wir in dieser Beziehung heute bestenfalls auf Sprosse 2 nach dem Motto, jetzt gehts erst los.

Ausgenommen werden staatlich subventionierte Biogasanlagen die bisher gutes Geld mit festgelegten Strompreisen verdient haben. Aber auch diese Anlangen sind zeitlich begrenzt und die haben sich im Prinzip verkauft weil sie nach den 20 Jahren nach der Pfeiffe der Politik tanzen müssen :
Und die Politik macht Politik für den Verbraucher und Umweltschutz, nicht für die paar wenigen Landwirte.
Das betrifft auch den Strompreis...
marius
 
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Mcpat555 » Do Jul 04, 2019 19:31

Hi,

habe heute angefangen.
<10% Feuchte
Nicht Messbar!
Haben aber alle ihr in meiner Gegend.
Was bedeutet das, bei der Annahme im RWZ, ausser Gewichtsverluste?
Gruß
IHC 844 + IHC 955
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon 4506 » Fr Jul 05, 2019 20:12

Flo96 hat geschrieben:Was haltet ihr von der Sorten SY Teppe und Novira?


gestern die Tepee gedroschen (Rhl Pf Mittelgebirgslage, bis vor 4 Wochen auch noch genug Wasser):
75 dt/ha mit 11% Feuchte, geringem Eiweiß aber nur 73% Vollkorn. Das wars dann wohl mit dem besseren Braugerstenpreis.
Die letzten Jahre hat die Tepee aber im Vollkorn gepasst, auch im letzten trockenen Sommer.
Werde auch bei Winterbraugerste bleiben.

Gruß 4506
Das Leben ist zu kurz um einen hässlichen Schlepper zu fahren.
Spar Diesel, fahr Deutz.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Wini » Fr Jul 12, 2019 20:47

Särs liebe Watten-Freunde,

das schöne Kartenspiel ist aus für heuer.

Die Wintergerste Highlight hatte auch heuer wieder aller Trümpfe in der Hand.

Hier die Druschergebnisse der Wintergerste Highlight in der Sahelzone Bayerns:
Ernte in KW27 mit 10-11% Feuchte und 66-70kg/hl
Ertrag auf 30er Böden 5600kg/ha - 6000 kg/ha (24 Ztr/Morgen)
Ertrag auf 60er Böden 7250kg/ha (30 Ztr/Morgen)

Werde auch im nächsten Jahr diese schöne, langstrohige Wintergerstensorte wieder nachbauen.
Sie hat sich mittlerweile wunderbar an die hiesigen Trockenverhältnisse angepasst.

Flächen werden derzeit alle sofort nach Ernte gepflügt, um das schöne, feuchte Stroh zum Humusaufbau zu nutzen
und zur Rapssaat vorgewalzt.

Gute Ernte wünscht
Wini
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon böser wolf » Sa Jul 13, 2019 18:33

Wini hat geschrieben:


Flächen werden derzeit alle sofort nach Ernte gepflügt, um das schöne, feuchte Stroh zum Humusaufbau zu nutzen
und zur Rapssaat vorgewalzt.

Gute Ernte wünscht
Wini



schön das es diese landwirtschaftlichen "fach"foren gibt , denn da kann man wirklich etwas dazu lehren
böser wolf
 
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon AEgro » Sa Jul 13, 2019 23:38

Wenn ich Winnis Beiträge lese, schau ich immer auf Datum.
Ich glaub immer der hängt in einer Zeitschleife fest, a´la Sience Fiktion " Tägliche grüßt das Murmeltier ".
Man könnte meinen er wirtschaftet in den 60-er. 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Ist aber nicht so.
Leider- oder Gott sei Dank. ist der Boden ein sehr träges System.
Und vielleicht " Dank " der Trockenzone Franken, hat er noch nicht gemerkt, welche langfristigen Schäden er seinen Ackerböden aufbürdet.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon JonnyD2250 » Mo Jul 15, 2019 12:39

ich brenne die stoppelu samt Stroh immer ab um den Boden zu erwärmen und dadurch die biologische Aktivität zu fördern.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Ulikum » Mo Jul 15, 2019 14:50

JonnyD2250 hat geschrieben:ich brenne die stoppelu samt Stroh immer ab um den Boden zu erwärmen und dadurch die biologische Aktivität zu fördern.


:mrgreen:
du bist nicht auf dem neuesten Stand.
Die Bodenerwärmung erfolgt zunehmend durch die Klimaerwärmung, da benötigst du das Stroh in Zukunft um dem aktiveren Bodenleben genügend Nahrung anzubieten, sonst wird´s nichts mit der politisch gewollten CO2
Bindung im Boden zum erreichen der Klimaziele.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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