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Winterweizen 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon julius » So Sep 28, 2014 17:03

AEgro hat geschrieben:Hallo Weizenbauern,
betreibe seit 11 Jahren meinen Ackerbau Getreide , Rüben, Raps rein pfluglos.
Standort Nördl.BW zw. Neckar, Bauland und Odenwald. 280-335 Höhenmeter, toniger Lehm auf Muschelkalk, teilweise Lößauflage.
Ich habe den Aussatzeitpunkt meines WW von 1. Oktoberhälfte die letzten 4- 5 Jahre auf 3. Oktoberdekade bis Mitte November verschoben als Normalsaattermin,( Raps- oder Stoppelweizen)
In Extremjahren wie Herbst 2013 oder nach später Rübenernte säe ich Akteur bis ca. 10 Dezember mit ca. 320-340 Körner pro Q.meter.
Bei Wechselweizen oder Sommerweizen im Nov. oder Dez. gesät hatte ich trotz mehrer Versuche (angeraten von versch, Beratern) jedes Mal deutliche Mindererträge gegenüber Akteur.
Für mich beginnt Spätsaat am 20. November.
Für meine Frühsaat reichen je nach Sorte z. B. Kerubino, Cubus, oder Akteur 280- 300 Kö.
Meine Erträge liegen bei gleichem Aufwand auf gleichem Nivea wie bei meinen Frühsaatkollegen.
Durchschnitt - nur E-Weizen im Anbau- 2012 88,8 dt; 2013 83, 8 dt.
Ich habe durch die spätere Saat vor allem den Vorteil, dass ich keine Schwierigkeiten mit resistentem Fuchsschwanz od. Trespe habe.
Ich brauche im Herbst keine Herbizidanwendungen. Frühjahranwendungen halte ich in meinem Fall für wirkungsvoller und billiger.
Viele meiner Frühsaatkolegen brauchen trotz Pflugeinsatz Gräserherbizide im Herbst u. Frühjahr.
Ich halte es mit dem Motto das ich von einem alten ,erfahrenen Landhändler habe: Wer sich selbst Schwierigkeiten machen will, muß nur früh genug säen
.Gruß AEgro


Fakt ist das Frühsaaten deutlich mehr Ertrag bringen. Das haben unzählige Versuche gezeigt.
Zudem versuche ich immer meinen Weizen, noch im Herbst mit einem Herbizid zu behandeln. Das bringt ebenfalls einige % Mehrertreg gegenüber einer Frühjahranwendung.
Der Vorteile der Spätsaaten liegen sicher bei Trespen oder Fuchsschwanzbefall. Aber ansonsten seh ich bei Spätsaaten gegenüber ende September/anfang Oktober gedrillten Weizen keine Vorteile.
julius
 
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Forchhammer » So Sep 28, 2014 17:26

AEgro hat geschrieben:Hallo Weizenbauern,
betreibe seit 11 Jahren meinen Ackerbau Getreide , Rüben, Raps rein pfluglos.
Standort Nördl.BW zw. Neckar, Bauland und Odenwald. 280-335 Höhenmeter, toniger Lehm auf Muschelkalk, teilweise Lößauflage.
Ich habe den Aussatzeitpunkt meines WW von 1. Oktoberhälfte die letzten 4- 5 Jahre auf 3. Oktoberdekade bis Mitte November verschoben als Normalsaattermin,( Raps- oder Stoppelweizen)
In Extremjahren wie Herbst 2013 oder nach später Rübenernte säe ich Akteur bis ca. 10 Dezember mit ca. 320-340 Körner pro Q.meter.
Bei Wechselweizen oder Sommerweizen im Nov. oder Dez. gesät hatte ich trotz mehrer Versuche (angeraten von versch, Beratern) jedes Mal deutliche Mindererträge gegenüber Akteur.
Für mich beginnt Spätsaat am 20. November.
Für meine Frühsaat reichen je nach Sorte z. B. Kerubino, Cubus, oder Akteur 280- 300 Kö.
Meine Erträge liegen bei gleichem Aufwand auf gleichem Nivea wie bei meinen Frühsaatkollegen.
Durchschnitt - nur E-Weizen im Anbau- 2012 88,8 dt; 2013 83, 8 dt.
Ich habe durch die spätere Saat vor allem den Vorteil, dass ich keine Schwierigkeiten mit resistentem Fuchsschwanz od. Trespe habe.
Ich brauche im Herbst keine Herbizidanwendungen. Frühjahranwendungen halte ich in meinem Fall für wirkungsvoller und billiger.
Viele meiner Frühsaatkolegen brauchen trotz Pflugeinsatz Gräserherbizide im Herbst u. Frühjahr.
Ich halte es mit dem Motto das ich von einem alten ,erfahrenen Landhändler habe: Wer sich selbst Schwierigkeiten machen will, muß nur früh genug säen
.Gruß AEgro


Wie schaut bei dir der Winter, bzw. die Feuchte der Böden im November aus?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Wini » So Sep 28, 2014 19:13

Hmm,
PhantomLord hat geschrieben:Ich korrigiere: nach dem ich im anderen Thread die Angabe von Wini gefunden habe, dass das TKG um die 50g liegt, hat er 440körner gesät
Das wäre ne super Saatstärke für Ende Oktober, kann MAd da nur beipflichten.
Aber es ist sicherlich gewagt bei nem Lageranfälligen Weizen. Ganz abgesehen davon brauchen die Vielen Pflanzen viel zu viel Wasser.
Der Elixer ist n Korndichtetyp der viel über die Kornzahl pro Ähre macht. Wenn er jetzt aber so dicht steht wird er im Frühling
eher Trockenstress bekommen und schlechter einkörnen.

Julius hat geschrieben:Um Gottes willen....
Der Elixer hat doch nicht viel mehr als 50 Gramm TKG.
Da kommst auf über 400 Körner/m² und das auch noch im September, bei einer Sorte die nicht unbedingt die standfesteste ist.
Ich würde schon mal einige Kanister CCC fürs Frühjahr vorbestellen.


Für mich zählt nach wievor die folgende Tabelle:
Weizen Saatstärke und Kornertrag.JPG
Weizen Saatstärke und Kornertrag.JPG (24.54 KiB) 1767-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Wini am So Sep 28, 2014 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » So Sep 28, 2014 19:17

julius hat geschrieben:Fakt ist das Frühsaaten deutlich mehr Ertrag bringen. Das haben unzählige Versuche gezeigt.
Zudem versuche ich immer meinen Weizen, noch im Herbst mit einem Herbizid zu behandeln. Das bringt ebenfalls einige % Mehrertreg gegenüber einer Frühjahranwendung.
Der Vorteile der Spätsaaten liegen sicher bei Trespen oder Fuchsschwanzbefall. Aber ansonsten seh ich bei Spätsaaten gegenüber ende September/anfang Oktober gedrillten Weizen keine Vorteile.


Die mögliche Herbstbehandlung spricht aus meiner Sicht auch für eine frühere Saat. Allerdings habe ich und auch viele Kollegen hier schlechte Erfahrungen mit Septembersaaten gemacht. Allerdings haben wir auch eher kontinentales Klima hier. Weiter im Norden ist das sicherlich ncohmal ne andere Geschichte
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon julius » So Sep 28, 2014 20:29

Wini hat geschrieben:
Julius hat geschrieben:Um Gottes willen....
Der Elixer hat doch nicht viel mehr als 50 Gramm TKG.
Da kommst auf über 400 Körner/m² und das auch noch im September, bei einer Sorte die nicht unbedingt die standfesteste ist.
Ich würde schon mal einige Kanister CCC fürs Frühjahr vorbestellen.


Für mich zählt nach wievor die folgende Tabelle:
Weizen Saatstärke und Kornertrag.JPG


Ich hab in meinem Beitrag nicht einen höheren Ertrag angezweifelt, sondern an die Standfestigkeit die deutlich abnimmt. Ob dann ein liegender Weizen mehr Ertrag bringt ist äusserst fraglich.
Ganz nebenbei steigt auch das Risiko von Pilzkrankheiten deutlich an.
julius
 
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon PhantomLord » So Sep 28, 2014 23:08

Wini hat geschrieben:Hmm,
PhantomLord hat geschrieben:Ich korrigiere: nach dem ich im anderen Thread die Angabe von Wini gefunden habe, dass das TKG um die 50g liegt, hat er 440körner gesät
Das wäre ne super Saatstärke für Ende Oktober, kann MAd da nur beipflichten.
Aber es ist sicherlich gewagt bei nem Lageranfälligen Weizen. Ganz abgesehen davon brauchen die Vielen Pflanzen viel zu viel Wasser.
Der Elixer ist n Korndichtetyp der viel über die Kornzahl pro Ähre macht. Wenn er jetzt aber so dicht steht wird er im Frühling
eher Trockenstress bekommen und schlechter einkörnen.

Julius hat geschrieben:Um Gottes willen....
Der Elixer hat doch nicht viel mehr als 50 Gramm TKG.
Da kommst auf über 400 Körner/m² und das auch noch im September, bei einer Sorte die nicht unbedingt die standfesteste ist.
Ich würde schon mal einige Kanister CCC fürs Frühjahr vorbestellen.


Für mich zählt nach wievor die folgende Tabelle:
Weizen Saatstärke und Kornertrag.JPG


Nehmen wir mal das Diagramm für anfang Oktober:
200 Kf. Kö -> 87 dt/ha
500kf. Kö -> 90 dt/ha

Eigenes Saatgut: 35€/dt
Z Saatgut : 56€/dt
TKG angenommen: 50
Keimfähigkeit angenommen 96%
Weizenpreis: 16€/dt

Eigen : 200*55/96*0,35 = 40€/ha
500*55/96*0,35= 100€/ha

Z-Saatgut: 200*55/96*0,56=64€/ha
500*55/96*0,56=160€/ha

Mehrerlös:
3dt*16€/dt = 48€
Gewinn: 48€ - 60€ (für mehr Saatgut)
= -16€/ha

Z-Saatgut
3dt*16€/dt =48 €
Gewinn: 48€ - 96€ (für mehr Saatgut)
= -48€/ha

Dass der 500-Körner-Weizenbestand viel schlechter zu führen ist und schneller Wasserstress hat liegt zudem ja klar auf der Hand.
Zum errechneten Verlust durch höhere Saatgutaufwendungen kommen also noch höhere Ausgaben für Wachstumsregler und Fungizide.

Achso was noch fehlt: Die Grafik stammt doch von der Saaten Union - ein Schelm, der böses denkt :wink:

Crazy Horse hat geschrieben:
PhantomLord hat geschrieben:
Gestern Sämaschine abgedreht ud versucht zu drillen. Hat mir nicht gefallen. War noch zu feucht unten drin.
Aber bei ner Saatstärke von 265 Körnern. Kam der Rumor lediglich auf 130kg/ha (TKG:48,7 ; KF 99%)




Hey, geh nicht so weit runter mit der Saatstärke!
Der Rumor ist kein Einzelährentyp, der eine niedrige Saatstärke durch eine hohe Kornzahl/Ähre und ein hohes TKG kompensieren kann. Wenn der nicht seine Bestandesdichte hat, drischt der unterdurchschnittlich. Gerade in Höhenlagen wie der Schwäbischen Alb würde ich bei der Sorte schon auf 350 Kö/m² hochgehen.


Ich hab deinen Rat beherzigt. Heute ging das Säen unter fast guten Bedingungen. Bin auf 305 kf. Körner/m² hoch. 350 erschien mir jetzt schon etwas zu hoch.
Mit der Höhenlage hast du ja recht. Allerdings sind wir am Rand der Alb nähe Ulm (640m) und die Rendzinaböden die schnell das Wasser ableiten darf man auch nicht vergessen.
Zu viele Pflanzen/m² machen den Bestand einfach anfällig für Trockenheit und ich denke dass der Rumor noch Bestockungstriebe bilden kann dieses Jahr.
Zuletzt geändert von PhantomLord am Mo Sep 29, 2014 5:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 29, 2014 4:34

County654 hat geschrieben:Ob 20 Körner mehr oder weniger gesät werden, ist meiner Meinung nach ein Nebenkriegsschauplstz.
Auch in der nächsten Ernte spricht einiges für Preise unter 150€/t :(
da ist es wichtiger die Gesamtkosten der Produktion im Auge zu behalten.
Unter Umständen ist eine Stilllegung der schlechtesten Flächen eine Option. Hand aus Herz, wer hat Vollkosten unter 130 €/t :?:


Wenn Du mit Stilllegung als Alternative rechnest, kannst Du nur die Grenzkosten gegenrechnen. Das hat nix mit Vollkosten zu tun!
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon County654 » Mo Sep 29, 2014 6:32

Tobi. hat geschrieben:Wenn Du mit Stilllegung als Alternative rechnest, kannst Du nur die Grenzkosten gegenrechnen. Das hat nix mit Vollkosten zu tun!



Für die letzten 5 % der Fläche mag das stimmen, aber für die restlichen 95% muß man sich schon über Vollkosten Gedanken machen :?
Wir nähern uns dem Krisenszenario der Zeit vor 2008, mit dem Nachteil, das durch den schwachen € Kurs Betriebsmittel teurer geworden sind und bleiben werden:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon angusy » Mo Sep 29, 2014 6:47

Tja, die Kunst bei der Kostenrechnung ist zu wissen, wann man welche Art anwenden muss.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Mo Sep 29, 2014 11:25

County654 hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:Wenn Du mit Stilllegung als Alternative rechnest, kannst Du nur die Grenzkosten gegenrechnen. Das hat nix mit Vollkosten zu tun!



Für die letzten 5 % der Fläche mag das stimmen, aber für die restlichen 95% muß man sich schon über Vollkosten Gedanken machen :?
Wir nähern uns dem Krisenszenario der Zeit vor 2008, mit dem Nachteil, das durch den schwachen € Kurs Betriebsmittel teurer geworden sind und bleiben werden:


Bei der Entscheidung welche Kultur ich anbaue spielen die Vollkosten keine Rolle. Die Festkosten habe ich - per Definition allein schon - bei jeder Kultur. Der Deckungsbeitrag dürfte die Größe sein die einzelnen Kulturen zu vergleichen. Aber auch den DB rechnet jeder anders. Fruchtfolgewerte oder Fruchfolgenetzerrung sind z.B. Faktoren die sich nur schwer monetär bewerten lassen...
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon County654 » Mo Sep 29, 2014 13:10

Raider hat geschrieben:[
Bei der Entscheidung welche Kultur ich anbaue spielen die Vollkosten keine Rolle....


Das ist mit ein Grund, weshalb in der Landwirtschaft, im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen, oft unter Vollkostenniveau produziert wird :shock:

Die meisten von uns sind gerne bereit, Geld aus Baulandverkäufe , ausserlandwirtschaftlichem Einkommen, Erbschaften etc. p.p. in den Betrieben zu versenken.
Wir sollten das Thema aber hier nicht weiter vertiefen, da es mit dem Ursprungsthread "Winterweizen" nur am Rande zu tun hat.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Mo Sep 29, 2014 13:22

County654 hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:[
Bei der Entscheidung welche Kultur ich anbaue spielen die Vollkosten keine Rolle....


Das ist mit ein Grund, weshalb in der Landwirtschaft, im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen, oft unter Vollkostenniveau produziert wird :shock:

Die meisten von uns sind gerne bereit, Geld aus Baulandverkäufe , ausserlandwirtschaftlichem Einkommen, Erbschaften etc. p.p. in den Betrieben zu versenken.
Wir sollten das Thema aber hier nicht weiter vertiefen, da es mit dem Ursprungsthread "Winterweizen" nur am Rande zu tun hat.


Ich will es nicht weiter vertiefen, nur noch als Anmerkung: Das ist ganz einfache Betriebswirtschaft. OB ich produziere richte ich nach den Vollkosten aus, WAS ich produziere anhand des DB. Deine Festkosten bleiben gleich. Egal ob Du Weizen, Mais oder was auch immer anbaust. Auch bei Stilllegung. Von daher spielen die Festkosten bei der Entscheidung ob ich Weizen anbaue oder stilllege keine Rolle. Die sind so oder so da. Solange man einen positiven DB erreicht ist es besser zu produzieren als nichts zu machen. Das ist nicht nur in der Landwirtschaft so. Auch Opel baut Autos unter Vollkostenniveau.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon angusy » Mo Sep 29, 2014 13:33

Raider hat geschrieben: ... Das ist ganz einfache Betriebswirtschaft. .....


Sehr richtig und bedauerlich, dass das viele nicht wissen.

Aber stattdessen diskutiert man über 50 Körner mehr oder weniger oder 7 Tag vor oder zurück :roll:
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon nitroklaus » Mo Sep 29, 2014 18:24

Was mir heute beim weizensähen aufgefallen ist, die wege und wegränder sind teilweise stark mit gelbrost befallen. Nun habe ich angst, dass meine wintergerste, die gerade am auflaufen ist, direkt infiziert wird. Was könnte ich dagegen tun bzw was macht ihr?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Mo Sep 29, 2014 18:30

nitroklaus hat geschrieben:Was mir heute beim weizensähen aufgefallen ist, die wege und wegränder sind teilweise stark mit gelbrost befallen. Nun habe ich angst, dass meine wintergerste, die gerade am auflaufen ist, direkt infiziert wird. Was könnte ich dagegen tun bzw was macht ihr?


Hm... mir ist bisher nicht bekannt dass Gelbrost bei Wintergerste Probleme bereitet. Kann mich da aber auch täuschen....
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