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Winterweizen 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon nitroklaus » Mo Sep 29, 2014 18:34

Raider hat geschrieben:
nitroklaus hat geschrieben:Was mir heute beim weizensähen aufgefallen ist, die wege und wegränder sind teilweise stark mit gelbrost befallen. Nun habe ich angst, dass meine wintergerste, die gerade am auflaufen ist, direkt infiziert wird. Was könnte ich dagegen tun bzw was macht ihr?


Hm... mir ist bisher nicht bekannt dass Gelbrost bei Wintergerste Probleme bereitet. Kann mich da aber auch täuschen....


Der weizen wird ja in 1-2 wochen auch auflaufen
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Mo Sep 29, 2014 18:41

nitroklaus hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
nitroklaus hat geschrieben:Was mir heute beim weizensähen aufgefallen ist, die wege und wegränder sind teilweise stark mit gelbrost befallen. Nun habe ich angst, dass meine wintergerste, die gerade am auflaufen ist, direkt infiziert wird. Was könnte ich dagegen tun bzw was macht ihr?


Hm... mir ist bisher nicht bekannt dass Gelbrost bei Wintergerste Probleme bereitet. Kann mich da aber auch täuschen....


Der weizen wird ja in 1-2 wochen auch auflaufen


Die Gerste hat in diesem Frühjahr keinen Befall gezeigt.

Aber wenns nicht bald kalt wird (was ich nicht hoffe), wird es noch einigen gelben Weizen in diesem Herbst geben. Hier sind sämtliche mit Gras bewachsenen Flächen gelb.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon automatix » Mo Sep 29, 2014 19:25

Winis WG wird sicher schon am bestocken sein....
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon angusy » Mo Sep 29, 2014 19:49

Wer aus den Ereignissen des Frühjahrs nichts gelernt hat, ist selber schuld.

Ich habe meinen Asano-Saatgut mal zur Seite gelegt. Dieses Jahr sieht der keine Erde.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Sep 29, 2014 20:17

Ich bin ja schon seit fünf Jahren JB Asano-Anbauer und war mit dieser Sorte immer sehr zufrieden. Aber irgendwann muss man auch einfach mal erkennen, dass die Züchter nicht schlafen und eben auch für Fortschritt sorgen. Ich bleibe selten "lange" bei den selben Sorten. In der Regel kannst du alle drei, vier Jahre auf andere Sorten übergehen. Nach Tobak (und dann einem Jahr später Elixer) kam zwar nichts mehr, das ertraglich noch mal ne Schippe drauf legen konnte, aber was die agronomischen Eigenschaften angeht, gibt es auch schon wieder positiver einzustufende W.Weizen.

Tobak und Elixer bleiben vorerst meine Hauptweizen. Euclide kommt mit ein paar wenigen Hektar rein. 2 Tonnen JB Asano liegen noch rum und kommen nach Mais und später ZF in die Erde. Das war dann aber relativ sicher das letzte Mal, dass ich ihn angebaut habe. R.I.P. guter, alter JB Asano. :mrgreen:
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Todde » Mo Sep 29, 2014 20:27

Asano ist bei mir auch nicht mehr im Anbau, der immernoch vorhandene Gelbrost auf den Gräsern wird/kann im Herbst schon zu schlagen.
Daher habe ich auch meine gesamte Weizenaussaat nach hinten geschoben, denn der Rostparasit kann schnell weiter mutieren und dann sind die nächsten Sorten auch betroffen. Gibt es einen Winter wie den letzten, dann gute Nacht.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Wini » Mo Sep 29, 2014 20:47

nitroklaus hat geschrieben:Was mir heute beim weizensähen aufgefallen ist, die wege und wegränder sind teilweise stark mit gelbrost befallen. Nun habe ich angst, dass meine wintergerste, die gerade am auflaufen ist, direkt infiziert wird. Was könnte ich dagegen tun bzw was macht ihr?


Die Gelbrostnester sind natürlich auch einer mangelhaften Feldrandpflege geschuldet.
Hast Du schon mal darüber nachgedacht die betroffenen Feldränder zu mähen bzw. zu mulchen ?
Der Wintergerste wird er nicht schaden, aber dem Winterweizen bei lauem Winter ganz bestimmt.

Trotz der Bedrohung habe ich heute den Kairos beim Schopf gepackt und bei herrlichem Sonnenschein den gelbrostanfälligen Kerubino gesät.
Die Sorte hat ein sehr schönes Korn und war bei mir heuer standfest bei sehr gutem Ertrag.
Leider aber auch leicht vom Gelbrost befallen, was ich aber im Griff hatte.

Mit der Saatstärke bin ich aufgrund des zunehmenden Mondes und Eurer Ratschläge etwas heruntergegangen und
auf 215 -230 kg/ha bei 52 g TKG je nach Bodenlage auf Stoppelweizenflächen gekommen.

Die Saatstärke kontrollieren wir übrigens mit folgendem alten Indianertrick:
Ein Särohr hinter dem Stützrad wird hochgebunden und eine Strecke von etwa 5m gesät.
Dann werden die in der Radspur liegenden Körner pro lfdm. Meter gezählt und aus 3 Messwerten der Mittelwert gebildet.
Bei einen Reihenabstand von 12,5 cm werden die so gezählten Körner mit 8 multipliziert um die Kornzahl pro m² zu erhalten.

Bei etwa 50 Körnern/lfdm. Meter sollte man so auf etwa 400 Körner/m² kommen, was bei 50g TKG genau 200 kg/ha sind.
Dieses einfach Auszählen der tatsächlich gesäten Körnern hat den Vorteil, daß man bei Nachbau die halben Körner und
das Bruchkorn auf einfache Weise aus der Berechnung der Zielgröße "Keimfähige Körner/m²" eliminiert und beim Feldaufgang
mit nahezu 100% kalkulieren kann.

Somit ergibt sich folgener Faulenzer:

Körner/m² geteilt durch 2 gleich Saatmenge pro Hektar in kg.

Wünsch Euch eine gute Saat
Gruß
Wini
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Todde » Mo Sep 29, 2014 20:53

Wini hat geschrieben:Wini


Beizt Du Deinen Weizen wenigstens mit CCC?
Und mecker nicht über die nichtPflüger, wenn Dein Weizen gelb leuchtend zu Weihnachten dasteht.
Feldränder zu mulchen bringt auch nicht gerade viel, wenn noch Grünmasse stehen bleibt.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Hirndorf » Di Sep 30, 2014 19:19

Wini hat geschrieben:
nitroklaus hat geschrieben:Was mir heute beim weizensähen aufgefallen ist, die wege und wegränder sind teilweise stark mit gelbrost befallen. Nun habe ich angst, dass meine wintergerste, die gerade am auflaufen ist, direkt infiziert wird. Was könnte ich dagegen tun bzw was macht ihr?


Die Gelbrostnester sind natürlich auch einer mangelhaften Feldrandpflege geschuldet.
Hast Du schon mal darüber nachgedacht die betroffenen Feldränder zu mähen bzw. zu mulchen ?
Der Wintergerste wird er nicht schaden, aber dem Winterweizen bei lauem Winter ganz bestimmt.

Trotz der Bedrohung habe ich heute den Kairos beim Schopf gepackt und bei herrlichem Sonnenschein den gelbrostanfälligen Kerubino gesät.
Die Sorte hat ein sehr schönes Korn und war bei mir heuer standfest bei sehr gutem Ertrag.
Leider aber auch leicht vom Gelbrost befallen, was ich aber im Griff hatte.

Mit der Saatstärke bin ich aufgrund des zunehmenden Mondes und Eurer Ratschläge etwas heruntergegangen und
auf 215 -230 kg/ha bei 52 g TKG je nach Bodenlage auf Stoppelweizenflächen gekommen.

Die Saatstärke kontrollieren wir übrigens mit folgendem alten Indianertrick:
Ein Särohr hinter dem Stützrad wird hochgebunden und eine Strecke von etwa 5m gesät.
Dann werden die in der Radspur liegenden Körner pro lfdm. Meter gezählt und aus 3 Messwerten der Mittelwert gebildet.
Bei einen Reihenabstand von 12,5 cm werden die so gezählten Körner mit 8 multipliziert um die Kornzahl pro m² zu erhalten.

Bei etwa 50 Körnern/lfdm. Meter sollte man so auf etwa 400 Körner/m² kommen, was bei 50g TKG genau 200 kg/ha sind.
Dieses einfach Auszählen der tatsächlich gesäten Körnern hat den Vorteil, daß man bei Nachbau die halben Körner und
das Bruchkorn auf einfache Weise aus der Berechnung der Zielgröße "Keimfähige Körner/m²" eliminiert und beim Feldaufgang
mit nahezu 100% kalkulieren kann.

Somit ergibt sich folgener Faulenzer:

Körner/m² geteilt durch 2 gleich Saatmenge pro Hektar in kg.

Wünsch Euch eine gute Saat
Gruß
Wini


Tut mir ja leid wenn ich das frage.....
Glaubst du wirklich alles, was du da schreibst ?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon angusy » Di Sep 30, 2014 20:56

Glaubt mir doch: Der Wini macht gar keinen Ackerbau. Der schreibt den Mist nur um sich nachher daran zu ergötzen, wie sich alle echauffieren.

Allein seine Aussage zum Gelbrost an den Wegränder: Hier gibt es Flächen, die werde alle zwei, drei Wochen mit Rasenmäher gemäht und sind zu mit Gelbrost. Das hat nicht das Geringste mit Feldrandhygiene zu tun.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Di Sep 30, 2014 21:44

angusy hat geschrieben:Glaubt mir doch: Der Wini macht gar keinen Ackerbau. Der schreibt den Mist nur um sich nachher daran zu ergötzen, wie sich alle echauffieren.

Allein seine Aussage zum Gelbrost an den Wegränder: Hier gibt es Flächen, die werde alle zwei, drei Wochen mit Rasenmäher gemäht und sind zu mit Gelbrost. Das hat nicht das Geringste mit Feldrandhygiene zu tun.


Ich befürchte eher, dass er doch ne Art Hobbylandwirtschaft betreibt und ihn wegen seiner zurechtgelegten Spinnereien niemand sonderlich leiden kann. Wie hier.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Mi Okt 01, 2014 7:02

Mad hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Glaubt mir doch: Der Wini macht gar keinen Ackerbau. Der schreibt den Mist nur um sich nachher daran zu ergötzen, wie sich alle echauffieren.

Allein seine Aussage zum Gelbrost an den Wegränder: Hier gibt es Flächen, die werde alle zwei, drei Wochen mit Rasenmäher gemäht und sind zu mit Gelbrost. Das hat nicht das Geringste mit Feldrandhygiene zu tun.


Ich befürchte eher, dass er doch ne Art Hobbylandwirtschaft betreibt und ihn wegen seiner zurechtgelegten Spinnereien niemand sonderlich leiden kann. Wie hier.


Das ist auch mein Verdacht. Habe da selbst so einen auf der Gemarkung... :cry:
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mi Okt 01, 2014 18:27

bei Septembersaaten im Weizen fangen wir so mit 280 - 300Körnern an.
> 400 wäre ein Fall für die Spätsaat , ab Mitte November. Aber seit der 6 reiher die Rüben rodet gibts sowas ja praktisch nicht mehr.
Wobei ich, aber das ist dann die persönliche Einstellung und nicht zu verallgemeinern, immer die von Zahl also die untere Zahl der Spannbreite nehme. Ich mag es einfach wenn ich im Frühjahr die Bestände "vor mir" habe. 10 kg N mehr geben kann man immer, einen zu dicken Bestand zurückholen geht nun mal nicht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Tobi. » Mi Okt 01, 2014 19:21

Hab immer noch kein Saatgut... :cry:

Mit dem Rest vom letzten Jahr könnte ich auf einem Schlag schonmal ne Dünnsaat mit ca. 90 keimf. Kö/m2 hinzaubern... :roll:

Oh Herrgott gib mir bitte Geduld... ...aber schnell!!!
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Do Okt 02, 2014 7:00

Tobi. hat geschrieben:Hab immer noch kein Saatgut... :cry:

Mit dem Rest vom letzten Jahr könnte ich auf einem Schlag schonmal ne Dünnsaat mit ca. 90 keimf. Kö/m2 hinzaubern... :roll:

Oh Herrgott gib mir bitte Geduld... ...aber schnell!!!



Woran hängt es? Saatgut dürfte doch 8einzelne Sorten ausgenommen) in diesem Jahr nicht knapp sein...
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