Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 9:12

Winterweizen 2016

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
675 Beiträge • Seite 30 von 45 • 1 ... 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33 ... 45
  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » So Mai 22, 2016 20:49

Marian Pradler hat geschrieben:Moin.

Sepp, was heißt bei dir Direktsaat nach Silomais?
KG-Drillkombi? Ich will dieses Jahr auch mal auf einer Fläche nach SM zu WW nicht pflügen. Kann ich mit KE tief und Drille hinten an ohne Grubbern auf sem Sand was riskieren? Oder geht das schief?


Ich habs letztes Jahr auf Tonboden gemacht. Aber es war auch verdammt trocken.

Hier mal ein Bild:
Bild
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Benutzeravatar
Mad
 
Beiträge: 6169
Registriert: Fr Sep 28, 2007 18:14
Wohnort: Nordhessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon MF 5465 » So Mai 22, 2016 21:45

Zur Direkt-Drillsaat:

Dadurch, dass der Silomais extrem früh abgereift ist, standen mir letztes Jahr alle Möglichkeiten offen. Nach der Ernte war es jedoch so trocken, dass weder der Pflug eingezogen wäre, noch der Grubber irgendwie ein sauberes Ergebnis abgeliefert hätte. Die Trockenheit hat mir auf meinen Lößlehmböden die Grundbodenbearbeitung gemacht.
Lediglich die 5m Rubin vom Kollegen konnte auf 12cm durchziehen und hat ein richtig richtig geiles Saatbett erzeugt. So habe ich es teilweise für die Gerste und für den kopletten Raps bestellen lassen.
Für den Großteil habe ich meine Kreiselegge zu einem Kreiselgrubber umfunktioniert. Die Zinken also auf Griff gestellt.
Größtenteils so auch direkt in die Stoppel gedrillt (nach Kleegras, Mais und Raps). Diese Früchte stehen (bis auf den Boregar nach dem Raps, wie gezeigt und nachfolgend zu sehen) sonst ohne Ausnahme sehr gut da.
12165608_1226175804083113_1569992820_o.jpg
Das Problem war das lange sperrige Stoh. Die Saatgutablage war somit nicht optimal.

12048910_1215889688445058_1596373187_n.jpg
Probedurchlauf mit dem Kreiselgrubber damals. So sah das Saatbett aber überall aus.

Der Feldaufgang war sehr gut.
Marian, stehen die Zinken auf Schlepp, könnte ich mir auf unseren Böden nicht vorstellen, ein sauberes Ergebnis zu erzielen.
Wie sich das im Sand verhält, kann ich echt schlecht beurteilen. Aber theoretisch, wenn du keine argen Verdichtungen erzeugt hast, wäre es schon mal einen Versuch wert.

Zum Boregar, jetzt im zweiten Jahr im Anbau:
Schauerschrauber hat geschrieben:Der Boregar den ich im Anbau habe überzeugt mich bis jetzt auch nicht . Noch schlimmer der Arezzo - ich glaube ausreichende Wasserversorgung
in kühlen Frühjahren sind nicht so das was diesen Grannenweizen gut tut. Hatte in beiden Sorten sehr früh Septoriabefall und irgendwie bin ich der Meinung das
die beiden Sorten seit der rechtzeitigen Behandlung mit SegurisOpti auf der Stelle treten.

Habe ich auf unserem Standort anders beobachtet :)
Unser erster Boregar stand ebenfalls das ganze Jahr nicht wirklich rosig da. Aber er lieferte im Gegensatz zum Asano (und Opal) den mit Abstand höchsten Ertrag. Außerdem ist er sehr gesund, drischt sich hervorragend aus und erzeugt kaum Stroh. Der Nachbar hatte außerdem enorme Wildschäden, unsere Flächen wurden gemieden.
Mit der Sommertrockenheit kam dieser Bestandesdichtetyp am besten zurecht. Im Frühjahr braucht es halt Wasser.
Wie er auf die Behandlung mit Seguris+Credo+Medax reagiert, bleibt abzuwarten.
Auswinterung ist bei uns selten ein Thema. Ich meine mich aber zu erinnern, dass der Boregar im Vergleich zu den anderen Grannenweizen eher gut dabei ist.
Ich mag diese Sorte.

Er bildet dicke Ähren aus, sodass ein garnicht so mastiger Bestand einen guten Ertrag liefert. Steht er richtig gut, ist der Ertrag eben besser.

Diese Beobachtung habe ich auch gemacht. 8 Spindelstufen, jeweils drei Ährchen/Körner.. Ich war vor der Ernte ziemlich deprimiert, wurde dann aber mehr als positiv überrascht.
Ich bin gespannt auf dieses Jahr.

Auch wenn ich von vielen Seiten belächelt wurde, ich werde an dieser Strategie auf jeden Fall weiter feilen. Sofern die Bedingungen passen.
Bevor ich 3 mal mit der Kreiselegge Klumpen zerbröseln muss...

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
MF 5465
 
Beiträge: 2538
Registriert: So Mär 27, 2011 20:26
Wohnort: nördl. Oberbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Todde » Mi Mai 25, 2016 23:09

Todde hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Nach 14 Tagen läuft der Weizen langsam auf.

post1332077.html?hilit=zwischenfrucht#p1332077

Bild

Bild



Am 7.4. zur 2. N aufgenommen

Bild

Links Pionier rechts Borega, am Feld sieht man die Untschdiede besser, der Borega hat etwas stärker unter den Nachtfrösten im März gelitten.
Ansonsten ist die Entwicklung mehr als zufriedenstellend.


Aktuell mitten im Ährenschieben
Bild

Der Borega ist etwas weiter wie der Pionier
Bild
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon nitroklaus » Do Mai 26, 2016 14:15

Habe heute weiße pusteln unten am halm entdeckt. Handelt es sich hierbei um Mehltau? Es ist bisher nur am halm und nicht an den Blättern deswegen bin ich mir nicht ganz sicher. Auf bildern sieht man Mehltau immer nur an den Blättern.
nitroklaus
 
Beiträge: 862
Registriert: Fr Jul 30, 2010 12:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Wini » Do Mai 26, 2016 15:29

Forchhammer hat geschrieben:
ackerer hat geschrieben:Der Elixer von Forchhammer mit 0,2l ha da hätte ich Angst. Ich weiß ja nicht wie der Boden und der Niederschlag gegeben sind. Aber bei uns auf den normalen Standorten lehmig tonig 60BP mind 1,2l CCC beim 1.ten Termin und 0,3lCCC+0,25Moddus zum ersten Fungitermin


45er Tonboden mit vielen, vielen bunten Steinen. Ich glaub der bleibt stehen, wenn dann fällt er nur auf kleinen Flächen, es sei denn, es regnet noch mehr als 100l bis zur Ernte.


Ich habe Elixer mit etwa 0,5 CCC + 0,2 Moddus Anfang April behandelt.

Hoffentlich bleibt er bei Dir mit lediglich 0,2 CCC stehen.

Gute Ernte und gute Preise wünscht
Wini

P.S. Der Elixer ist als Brauweizen sehr gefragt. Hierfür werden gute Preise bezahlt.
Benutzeravatar
Wini
 
Beiträge: 5894
Registriert: Sa Mär 25, 2006 10:38
Wohnort: Franken Bayerns Elite
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » Do Mai 26, 2016 15:44

nitroklaus hat geschrieben:Habe heute weiße pusteln unten am halm entdeckt. Handelt es sich hierbei um Mehltau? Es ist bisher nur am halm und nicht an den Blättern deswegen bin ich mir nicht ganz sicher. Auf bildern sieht man Mehltau immer nur an den Blättern.


Siehe:

http://astro23936.jalbum.net/Landfotos. ... ehltau.jpg
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Benutzeravatar
Mad
 
Beiträge: 6169
Registriert: Fr Sep 28, 2007 18:14
Wohnort: Nordhessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon nitroklaus » Do Mai 26, 2016 15:49

Mad hat geschrieben:
nitroklaus hat geschrieben:Habe heute weiße pusteln unten am halm entdeckt. Handelt es sich hierbei um Mehltau? Es ist bisher nur am halm und nicht an den Blättern deswegen bin ich mir nicht ganz sicher. Auf bildern sieht man Mehltau immer nur an den Blättern.


Siehe:

http://astro23936.jalbum.net/Landfotos. ... ehltau.jpg


so schlimm ist es bei mir zum glück noch nicht. sind nur erste anzeichen sichtbar. handelt es sich hier um Mehltau?
Wie schnell muss ich handeln?
nitroklaus
 
Beiträge: 862
Registriert: Fr Jul 30, 2010 12:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » Do Mai 26, 2016 16:18

nitroklaus hat geschrieben:so schlimm ist es bei mir zum glück noch nicht. sind nur erste anzeichen sichtbar. handelt es sich hier um Mehltau?
Wie schnell muss ich handeln?


Kommt immer auf die Witterung an. Feuchtwarme Witterung oder wenn die Bestände im unteren Bereich tagsüber nicht mehr abtrocknen, begünstigen die Mehltauentwicklung und -verbreitung.

Wenn es aber trocken ist, kann man die Behandlung noch etwas rausschieben und mit einer regulären Behandlung zusammenlegen.

Vor den nächsten Niederschlägen sollte allerdings eine Behandlung erfolgt sein, oder wenn wegen Regen nicht möglich, sobald die Befahrbarkeit es zulässt.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Benutzeravatar
Mad
 
Beiträge: 6169
Registriert: Fr Sep 28, 2007 18:14
Wohnort: Nordhessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon JonnyD2250 » Do Mai 26, 2016 18:35

Irre ich mich oder ist nicht die für den mehltau angenehmste witterung: kein regen und warme nächte?
Benutzeravatar
JonnyD2250
 
Beiträge: 1673
Registriert: Do Mai 24, 2007 0:31
Wohnort: Osthessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » Do Mai 26, 2016 19:19

Stimmt.

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. :mrgreen:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Benutzeravatar
Mad
 
Beiträge: 6169
Registriert: Fr Sep 28, 2007 18:14
Wohnort: Nordhessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Bauerntrampel » Do Mai 26, 2016 19:32

Aber mal ganz ehrlich: Mehltau müsste jetzt schon echt massiv auftreten und nicht nur am Stängel rumkrepeln, damit man den noch bekämpfen muss. Man muss ja auch beachten, dass Weizen eine Altersresistenz entwickelt.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

Benutzeravatar
Bauerntrampel
 
Beiträge: 844
Registriert: Sa Jun 09, 2007 12:07
Wohnort: südlich von Hannover
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon JonnyD2250 » Do Mai 26, 2016 20:39

Lässt sich unten am stängel wohl eh kaum noch bekämpfen.

danke dir mad haben wir beide unser wissen auf gefrischt :D bedeckter Himmel hätte man noch dazu schreiben können ^^
Benutzeravatar
JonnyD2250
 
Beiträge: 1673
Registriert: Do Mai 24, 2007 0:31
Wohnort: Osthessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon marius » Do Mai 26, 2016 22:10

Wini hat geschrieben:
Ich habe Elixer mit etwa 0,5 CCC + 0,2 Moddus Anfang April behandelt.

Hoffentlich bleibt er bei Dir mit lediglich 0,2 CCC stehen.

Gute Ernte und gute Preise wünscht
Wini

P.S. Der Elixer ist als Brauweizen sehr gefragt. Hierfür werden gute Preise bezahlt.


Da brauchst du viel Glück. Un ddeine Strategie bei einer schlechten Stadfestigeit ist wirklich nicht die beste...
Der Elixer ist in Lager nur mit schwachen 6 eingestuft. Also einer der schlechtesten Weizen überhaupt. In DTR ist er auch schwach.
Ich hatte in 1 Jahr im Anbau vor 2 Jahren. Seither flog er bei mir raus. :wink:
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Crazy Horse » Do Mai 26, 2016 22:10

JonnyD2250 hat geschrieben:Irre ich mich oder ist nicht die für den mehltau angenehmste witterung: kein regen und warme nächte?


Ja, Mehltau mag Wärme und ein leicht feuchtes Mikroklima, wie man es in dichten Beständen vorfindet, wo wenig Wind hinkommt.
Crazy Horse
 
Beiträge: 2629
Registriert: Mo Feb 01, 2010 11:14
Wohnort: Tauberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Todde » Fr Mai 27, 2016 1:17

Bauerntrampel hat geschrieben:Aber mal ganz ehrlich: Mehltau müsste jetzt schon echt massiv auftreten und nicht nur am Stängel rumkrepeln, damit man den noch bekämpfen muss. Man muss ja auch beachten, dass Weizen eine Altersresistenz entwickelt.


Wer Stengelmehltau bekämpfen kann, der erntet 20to vom Hektar, das helfen auch keine 3fach-flachdüsen.
Außer beim Roggen ist der Halm auch nicht ertragsrelevant.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
675 Beiträge • Seite 30 von 45 • 1 ... 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33 ... 45

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: 210ponys, Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], Mad, MikeW, Stoapfälzer

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki