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Winterweizen 2016

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon DerFranz » Fr Mai 27, 2016 22:16

Unser Winterweizen war die letzten Jahre eine ziemliche Baustelle. Da wir im teilweise extremen Trockengebiet beheimatet sind (oft unter 500mm Niederschlag pro Jahr), ist bei uns eine große Menge nicht erreichbar. Das Ziel sind also hochproteinhaltige Premiumweizen mit über 15% Protein. Wenn wir da im Betriebsschnitt über 6.500 kommen haben wir ein ausgezeichnetes Jahr, Weizen macht auch knapp 50% unserer Fläche aus.
Viele Jahre hatten wir da mit den Sorten Antonius, Astardo und Adesso gute Erfolge. Die Gelbrostinfektionen des neuen Warriorstammes setzen diesen Sorten aber gewaltig zu, was bei uns zu ungewollten Fungizidbehandlungen geführt hat.
Daher vollziehen wir gerade einen Sortenwechsel, Bernstein hat sich als Kolbenweizen bewährt, einen Grannenweizen suchen wir aber noch der zu unserem Betrieb passt.
Ich persönlich halte in unserem Gebiet mehr als eine Fungizidbehandlung für rausgeschmissenes Geld, der Bernstein kommt mit dieser Anforderung zumindest schonmal sehr gut zurecht.
Bild
Das ist eine Restfläche von Adesso, macht keinen Spaß so.
Bild
Der Sortenversuch ist, bis auf den Genius, noch sehr gesund.
www.franzwinkelhofer.at
DerFranz
 
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon AEgro » Fr Mai 27, 2016 23:30

Hallo Weizenbauer
Was für Erfahrungen habt Ihr mit RAGT Reform.
Meiner ist trotz Behandlung in EC 32 stark mit Septoria befallen.
Körnermaisweizen Aussaat am 15. Nov 15.
Relativ dünner Bestand, schwach bestockt ca. 450 Halme pro Qm. Stadium heute ca. 39 -42.
Habe heute mit 1 l 250- Tebuconazol + 1 l Bravo zwischenbehandelt, damit das Fahnenblatt bis zum Ährenschieben sauber bleibt.
Mein Akteur und Kerubino, auch der Stoppelweizen im gleichen Stadium sind deutlich sauberer, obwohl die E-Sorten normalerweise deutlich empfindlicher sind.
Der Reform soll doch nach Züchter und LWA-empfehlung ein unkoplizierter Allrounder sein.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon marius » Sa Mai 28, 2016 9:31

AEgro hat geschrieben:Hallo Weizenbauer
Was für Erfahrungen habt Ihr mit RAGT Reform.
Meiner ist trotz Behandlung in EC 32 stark mit Septoria befallen.
Körnermaisweizen Aussaat am 15. Nov 15.
Relativ dünner Bestand, schwach bestockt ca. 450 Halme pro Qm. Stadium heute ca. 39 -42.
Habe heute mit 1 l 250- Tebuconazol + 1 l Bravo zwischenbehandelt, damit das Fahnenblatt bis zum Ährenschieben sauber bleibt.
Mein Akteur und Kerubino, auch der Stoppelweizen im gleichen Stadium sind deutlich sauberer, obwohl die E-Sorten normalerweise deutlich empfindlicher sind.
Der Reform soll doch nach Züchter und LWA-empfehlung ein unkoplizierter Allrounder sein.
Gruß AEgro


Du meinst vermutlich RGT Reform, nicht RAGT Reform ?

Falls ja : Ein Top Weizen. Bei Septoria liegt er im Schnitt. Wenn er überhaupt eine leichte Schwäche hat dann in Halmbruch und DTR.

Bei Aussaat mitte November hast du in normalen Jahren automatisch einen Ertragsverlust von locker 20 % gegenüber einer anfang Oktobersaat. Das sollte man auch berücksichtigen
marius
 
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Freakshow » Sa Mai 28, 2016 11:39

marius hat geschrieben:
Bei Aussaat mitte November hast du in normalen Jahren automatisch einen Ertragsverlust von locker 20 % gegenüber einer anfang Oktobersaat. Das sollte man auch berücksichtigen


Mal wieder ein typischer Marius :roll:
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon marius » Sa Mai 28, 2016 13:58

Freakshow hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
Bei Aussaat mitte November hast du in normalen Jahren automatisch einen Ertragsverlust von locker 20 % gegenüber einer anfang Oktobersaat. Das sollte man auch berücksichtigen


Mal wieder ein typischer Marius :roll:


Dein Name ist Programm, aber sind denn nur noch Amateure hier die von Ackerbau keine Ahnung haben ? Langsam wirds lächerlich.

http://www.llfg.sachsen-anhalt.de/filea ... %A4rke.pdf
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Freakshow » Sa Mai 28, 2016 17:58

Man merkt einfach dass du draußen bist und warum Marius:

1. Selbst nach deiner Quelle sind es höchstens 10% Ertragsdefizit von Mitte November zu Mitte Oktober und das nur "im Labor"
2. Vergleichsweise alter Versuch
3. Parzelleneffekte spielen Frühsaaten in die Hände -> weniger Krankheitsdruck
4. Eventuelle Totalausfälle durch höhere Kälteempfindlichkeit sind nicht quantifiziert
5. Keine kostenbereinigte Darstellung
6. Unkräuter/Gräser. Viele Freunde der Frühsaat haben die größten AFS Probleme...
und und und...

Komm nicht mit so einem Versuch von anno dazumal ums Eck der den optimalen Saatzeitpunkt für Winterweizen auf Mitte September (!) datiert, sondern mach die Augen auf und schau dir die Bestände in der Praxis an. Momentan ziehen die später gesäten, aber dafür zügig geführten und gesunden Weizen an den ewig vor sich in dümpelnden, überwachsenen Frühsaaten vorbei. Wenn diese vor lauter AFS überhaupt noch als Weizen identifiziert werden können; trotz teurem Malibu o.Ä. im Herbst-oft zu trocken- und 500g Atlantis im Frühjahr.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Freakshow » Sa Mai 28, 2016 18:05

marius hat geschrieben:
in normalen Jahren automatisch


"automatisch"... ja is klar :lol:

Dieses undifferenzierte, pauschalierende Gesülze, dass du immer wieder unvermittelt in die Runde wirfst zeugt nicht von ackerbaulichem -oder sonstigem- vertieftem Fachwissen, weil es einfach und schlicht falsch ist.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon MF4355 » Sa Mai 28, 2016 18:06

Das ist wohl regional sehr unterschiedlich. Hier stehen die Frühsaaten bedeutend besser. Früh heißt vor der Gerste gedrillt, sprich vor dem 20. September. Die AFS Problematik ist (hier) mehr ein Fruchtfolgeproblem.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon marius » Sa Mai 28, 2016 21:04

Freakshow hat geschrieben:Man merkt einfach dass du draußen bist und warum Marius:

1. Selbst nach deiner Quelle sind es höchstens 10% Ertragsdefizit von Mitte November zu Mitte Oktober und das nur "im Labor"
2. Vergleichsweise alter Versuch
3. Parzelleneffekte spielen Frühsaaten in die Hände -> weniger Krankheitsdruck
4. Eventuelle Totalausfälle durch höhere Kälteempfindlichkeit sind nicht quantifiziert
5. Keine kostenbereinigte Darstellung
6. Unkräuter/Gräser. Viele Freunde der Frühsaat haben die größten AFS Probleme...
und und und...

Komm nicht mit so einem Versuch von anno dazumal ums Eck der den optimalen Saatzeitpunkt für Winterweizen auf Mitte September (!) datiert, sondern mach die Augen auf und schau dir die Bestände in der Praxis an. Momentan ziehen die später gesäten, aber dafür zügig geführten und gesunden Weizen an den ewig vor sich in dümpelnden, überwachsenen Frühsaaten vorbei. Wenn diese vor lauter AFS überhaupt noch als Weizen identifiziert werden können; trotz teurem Malibu o.Ä. im Herbst-oft zu trocken- und 500g Atlantis im Frühjahr.


Eigentlich antworte ich auf solche Beiträge nicht, weil bereits alles im Link steht und mit meine Zeit zu schade ist um alles zu wiederholen.
Nun gut.
Zu deinem besseren Verstänsnis hab ich nun sogar noch die wichtigen Punkte dick markiert, sonst wird das wieder nichts...

Das waren über 9 Jahre klare Praxisversuche UND auch noch bei mehreren Sorten und unterschiedlicher Saatstärken. Steht alles im Link sofern man natürlich lesen kann.
Klares Fazit : von deiner genannten mitte Oktobersaat gegenüber einer mitte Novembersaat ein Minderertrag von 10,6 dt / ha im Schnitt ( 2,4 dt pro Woche ) vieler Jahre : mal mehr , mal weniger.
Mitte Oktobersaat - Mitte Novembersaat : 4 Wochen und 3 Tage später. sind also x 2,4 rund 10,6 dt / ha klar belegter Minderertrag im Durchschnitt.

Ich hab in meinem Beitrag jedoch geschrieben gegenüber einer anfang Oktobersaat. Sind somit keine 10,6 dt ( mitte Oktober ) sondern rund 15 dt / ha weniger Ertrag, steht ebenfalls im Link. Bereits Saaten ab anfang Oktober fallen im Ertrag ab.
Meine Aussage passt also zu 100 %. :mrgreen:
Aber ich glaube du weisst selber das du Mist geschrieben hast wenn du den Link gelesen hast. :wink:

Deshalb noch ein letzter gutgemeinter Rat : Das nächste mal erst ausführlich informieren, dann quasseln. Sonst geht der Schuss nach hinten los. Gibt hier aber durchaus Amateure im Forum wie ich gelesen habe. Die kannst durchaus belehren über die Grundkentnisse im Ackerbau, aber wenns ins Detail geht, besser deine Füsse stillhalten. :wink:
Nicht das dein Linkname auf deine Person bezogen wird.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon MF 5465 » So Mai 29, 2016 8:57

Hallo,
unsere Weizen, jetzt im Rispenschwellen, (alle am 10.10. gedrillt) präsentieren sich ganz gut. Auch der Boregar lässt diese Streifen nicht mehr erkennen und hat sauber gleichgezogen.
Nach der Fungi-Behandlung kamen im Pionier noch eine Hand voll Gelbrostflecken zum Vorschein. Das war ziemlich der richtige Behandlungszeitpunkt.
Auch hier sind die extremen Frühsaaten einfach nicht so recht gesund zu bekommen... Wirklich heftig dieses Jahr.

PS:
Schon wieder einer, der eine 'ich-bin-geiler-als-ihr'-Debatte führen will...

Kann man nicht einfach mal sachlich bleiben?

Du schreibst von Amateuren im Forum?
Wegen mir, viel schlimmer sind Protzer und Besserwisser

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Welfenprinz » So Mai 29, 2016 9:10

Freakshow hat geschrieben:5. Keine kostenbereinigte Darstellung


Das war für mich immer der Grund eher den späteren Saattermin zu wählen.
Wachstumsregler, herbizidgesamteinsatz sowie auch meistens Fungzide werden bei einem Ende Oktober gedrillten Weizen immer günstiger als bei einer Frühsaat im September.
Ansonsten gilt natürlich die schon erwähnte regionale Unterschiedlichkeit. Der Holsteiner kriegt Herzrasen wenn der Weizen am Tag der deutschen Einheit nicht in seinem Kittboden drin ist. :mrgreen:

Irgendeinen Unterschied in Prozent (zehn oder zwanzig egal) kann man nicht einfaktoriell am Saatzeitpunkt festmachen. Da spielen zu viele andere Faktoren noch ne Rolle. Ein Rübenweizen Ende Oktober ist -fast- immer besser als ein Stoppelweizen Ende September.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Nordhesse » So Mai 29, 2016 9:12

Dieses Jahr ist hier extrem schwierig zu beurteilen. Viele Schläge haben unter der langen Kälte gelitten. Dann späte N- Umsetzung. Verhalten andüngen war DER Fehler in 2016. Ich drehe das System um für 2017: Standartmäßig gibt's 85 N zum Starten und in Ausnahmen weniger. Nicht 70 und in Ausnahmen mehr.
Einige Sorten hatten wieder früh Gelbrost.
Der Termin fürs erste Kurzspritzen war von kühler Witterung gekennzeichnet.
In der Streckungsphase war es außerdem zu trocken.

Alles in Allem keine guten Bedingungen- schaun wir mal, was draus wird.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Freakshow » So Mai 29, 2016 14:24

Nunja mag sein, dass ich ein Amateur bin, aber sicher nicht im vergleich zu dir, Marius.
Deine monokausalen Herleitungen und Behauptungen sind einfach nicht richtig, und wenn du glaubst im Ackerbau gibts so einfache und klare Ursache/Wirkungs-Beziehungen wie in einem -recht einfach gehaltenen- Versuch irrst du leider.
Da hilfts auch nicht deinen Link erneut herunterzubeten, es ist und bleibt ein einfaktorieller "Labor"versuch der bereits 10 Jahre alt ist.
Absolut gesehen sind bei Frühsaaten höhere Erträge natürlich möglich, aber kostenbereinigt und im Schnitt der Jahre fährst du bei durchschnittlichem Preisniveau mit einer späteren Aussaat kostengünstiger, sicherer und risikoärmer.

Unterm Strich passen deine sinngemäßen, selbstverliebten Aussagen wie:
"ordentliche Ackerbauern brauchen kein Glyphosat"
"Milchbauern sind sowieso doof"
"Frühsaaten bringen automatisch 20% mehr"
etc. nicht in ein Fachforum.

Überhaupt scheinst du das Forum nur zu nutzen um deine Ansichten unter die Leute zu bringen und um dich selbst zu feiern und nicht um sich kritisch mit Themen auseinanderzusetzen.
Sei´s drum, gegen Marius´ Ego ist kein Kraut gewachsen, wir werden uns das wohl noch eine Weile anhören müssen.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon AEgro » So Mai 29, 2016 21:19

@Marius und alle anderen Frühsäher
50% meines Wezens steht nach KöMais und Zuckerrüben. Dabei strebe ich je nach Witterung bzw. Abfuhrplan an, die Kulturen spät möglichst zu ernten, um geringste Trocknungskosten bzw. den max. Zuwachs/geringe Lagerverluste zu erzielen. Dies muss in die Rechnung zum DB des nachfolgenden WW eingerechnet werden.
Bei dieser späte Ernte und Weizenaussaat kommt mir zugute dass Rüben u. Kömais bei mir fast ausschlißlich auf leichten Lößböden stehen.
Die andere Hälfte der WW-fläche nach Raps und Getreide wird bewußt nicht vor der 3. Oktoberwoche ( bei ungünstiger Witterung auch gern später) gesät.
Gründe Hierfür:
Kein Herbstherbizid u. Insktizid nötig. Viele meiner Frühsaat-kollegen in der Gegend (Rande zum Weinbauklima) spritzen 2x und haben trotzden Fuchsschwanzprobleme.
Durch das milde Klima wachsen bei uns die Winterkulturen in 8 von 10 Jahren den ganzen Winter durch.
.
Dadurch reicht bei den heute gängigen Sorten auch für Spätsaaten die nötige Vegetationszeit gut aus. Erntetermin üblich letzte Juliwoch bis 5. August.
Spätsaaten sind deutlich frosthärter als stark entwickelte Bestände, besonders falls es im Spätwinter doch noch Brachfröste gibt.
Das sind meine Erfahrungung, die für meine Gegend in BaWü gelten.
Selbst wenn ich glaube das es in den meisten Ackerbaugebieten Süddeutschlands änlich wie bei mir wäre, muss jeder selbst entscheiden was Ihm am günstigsten erscheint.
Ich bin nur Landwirt und kein Missionar, der seine Meinung anderen aufdrängen will.
Gruß AEgro
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » So Mai 29, 2016 21:36

Schön erklärt, deckt sich mit meinen Erfahrungen und kann ich so voll und ganz unterschreiben.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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