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Wir ackern für Gutes Essen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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50 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon SHierling » Di Jun 16, 2015 9:46

.... und IHR dürft mal raten, wessen Spruch das ist.
Ich bin erstmal ziemlich sprachlos.

http://www.gruene-bundestag.de/no_cache ... d_907.html
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon Todde » Di Jun 16, 2015 10:01

In Berlin Kreuzberg ist sicher die Hochburg der Ackerbauern :roll:

Warum versorgen sich die Berliner Öko-Hippster nicht einfach mal selbst?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon LUV » Di Jun 16, 2015 10:10

"Wir stellen globale Lösungsansätze und Zukunftsmodelle wie die solidarische Landwirtschaft und die Slow Food
Bewegung vor. Zum Abschluss hinterfragen wir, wie neue Bewegungen wie der urbane Gartenbau politisch unterstützt werden können"

...wie man ein Volk verblödet 2.0...können Menschen so wissensbefreit sein, dass sie solchen Dummheiten folgen? Ist die urbane Gesellschaft wirklich nur mit virtuellem Wissen ausgestattet?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon SHierling » Di Jun 16, 2015 10:25

Ja, "globale Lösungsansätze" sind ja auch unglaublich wichtig, wenn man das Vegane Futter regional gar nicht produzieren kann.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jun 16, 2015 10:53

Ich finde Berlin sollte sich, rein experimentell, 14 Tage lang von solidarisch, urban und vegan ergärtnerten Lebensmitteln versorgen...
Bild
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon SHierling » Di Jun 16, 2015 11:07

:prost:
meyenburg1975 hat geschrieben:Ich finde Berlin sollte sich, rein experimentell, 14 Tage lang von solidarisch, urban und vegan ergärtnerten Lebensmitteln versorgen...
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon Welfenprinz » Di Jun 16, 2015 14:23

Wie gerade Die Grünen für "urbanen Gartenbau" also im prinzip vertical farming sein können , ist mir ein Rätsel, schliesslich handelt es sich um high-end-landwirtschaft , fern aller natürlichen Grundlagen. Entweder wissen sie wie üblich nicht , worum es geht oder es geht immer noch um den klassenkämpferischen Aspekt, dass die Grund und Boden Besitzenden keine "Macht" über die Masse der Bevölkerung haben sollen.

Kreuzberg, Halle9 und das, was damit verbunden ist, ist ganz interessant. Das sollte man nciht komplett übern Rand schieben.Ich war da im Februar und hab mir das mal angeschaut.
Als erstes fällt auf, dass neben den "marktständen" auch noch ein Aldi und ein kik :mrgreen: sind. Altverträge.
Natürlich viel Gastronomie, einige Erzeugerstände, Schlachter, ein paar Gemüsebauern.
mit einer Standbetreiberin habe ich mich länger unterhalten .......... spanische Spezialitäten. Und als ich grinsend "regional" erwähnte, grinste sie zurück "die Kartoffeln für den Eintopf hole ich von dem Brandenburger".
Die paar heimischen Gemüsebauern (2 warns glaube ich) haben natürlich im Februar wenig anzubieten und demgemäss sehr wenig Kundschaft gehabt. Aber nach ihrer Auskunft machen die übers Jahr schon ihr Geschäft.
Schwer, richtig schwer, habens die (Bio)Fleischverkäufer. Der Aufpreis, der für diese Ware nötig ist, ist nun mal in der Breite sehr schwer durchzusetzen....... und erst recht nicht in Kreuzberg.

Insgesamt: es geht diesen Menschen nicht darum uns Bauern "fertig " zu machen. Es geht ums Gefühl . Ängste, Entfremdung von einem lebensnotwendigen Etwas, der Ernährung. Das Gefühl, dass ihr täglich Brot nicht irgendwo in Szechuan oder Timbuktu wie eine computerplatine von irgendeinem x-beliebigen Fabrikband gelaufen ist sondern von einem anderen vertrauenswürdigen menschen hergestellt worden ist.......... weil sie den brauchen zum leben.

Ein Gefühl, das eigentlich viel zu schade ist um es den Grünen zu überlassen. :)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon H.B. » Di Jun 16, 2015 15:20

:prost:
SHierling hat geschrieben: :prost:
meyenburg1975 hat geschrieben:Ich finde Berlin sollte sich, rein experimentell, 14 Tage lang von solidarisch, urban und vegan ergärtnerten Lebensmitteln versorgen...
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon borger » Di Jun 16, 2015 15:22

Welfenprinz hat geschrieben:Wie gerade Die Grünen für "urbanen Gartenbau" also im prinzip vertical farming sein können , ist mir ein Rätsel, schliesslich handelt es sich um high-end-landwirtschaft , fern aller natürlichen Grundlagen. Entweder wissen sie wie üblich nicht , worum es geht oder es geht immer noch um den klassenkämpferischen Aspekt, dass die Grund und Boden Besitzenden keine "Macht" über die Masse der Bevölkerung haben sollen.


Die Grünen sind fernab aller natürlichen Grundlagen und sie wissen sehr genau, was sie tun. Bio ist für diese Grünen nur ein Vehikel, das genutzt wird, solange es nützlich erscheint.
Vergleiche einfach mal: 80er, Friedensbewegung, Abrüstung, Nato-Austritt, alles ersatzlos gestrichen und durch „Nie wieder Krieg ohne uns“ ersetzt.
Auch der „linke Klassenkampf“ war nie wirklich ernst gemeint sondern wurden ebenfalls nur als Vehikel zur eigenen Macht genutzt. Man braucht gerade in den Großstädten immer noch Spuren davon, um das Wahlvieh bei Laune zu halten, aber Auswirkungen auf die Politik wird das nie haben. Da muss man kein Hellseher sein, um vorherzusehen, dass es Bio eines Tages auch so ergehen wird.
Und vertical Farming ohne Bio gibt es in Berlin reichlich, häufig stehen die holländischen Treibhäusern technisch nichts nach. Ist nur für Tomaten zu teuer, aber mit Cannabis geht es. Da gibt es wirklich alles bis hin zur CO2 Begasung. Aber auch die haben nichts von den Grünen. Außer unverbindlichem Geschwafel ist von denen noch nie was zur Freigabe gekommen.
Im Grunde sind die Grünen komplett inhaltsfrei, egal was immer sie gerade erzählen, es geht ihnen nur um den eigenen Vorteil und die eigene Macht. Ganz besonders gut gefällt es ihnen, wenn sie Deutschland nebenbei noch möglichst nachhaltig schädigen können, dass ist ihr einzig inhaltliches Anliegen.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon Welfenprinz » Di Jun 16, 2015 15:34

borger hat geschrieben: Ganz besonders gut gefällt es ihnen, wenn sie Deutschland nebenbei noch möglichst nachhaltig schädigen können, dass ist ihr einzig inhaltliches Anliegen.


in der Gründergeneration , dem 68erteil der seine politische Motiviation aus dem Kampf gegen die NS-Verdrängung bezog, klar. Eine wie Dithfurth , die nie wie Trittin sich äusserlich anpassen wollte für die Karriere, macht da auch bis heute kein hehl draus.

Aber die Hofreiter-Generation.??? inzwischen hat sich soviel "toitsche esst toitsche Bananen" -Autarkie -Scheisse zwischengemischt, dass ich das nicht als herausstechendes merkmal der Grünen ansehen würde.
Das Linke element, Klassenkampf ist schon noch sehr gewichtig. hat man ja an dem -gescheiterten- Steuervorstoss vorm letzten Wahlkampf gesehen.

Die Grünen sind ein Sammelbecken verschiedenr Bewegungen, das darf man nicht vergessen. zu den 68er, die einen Weg in die Politik gesucht haben, sind die BaldurspringmannFraktion, die Umweltschützer(grosses Thema in den 70er jahren) und die Freidensbewegten dazu gestossen.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon borger » Di Jun 16, 2015 16:28

@Welfenprinz

In den 70ern kam ich zur Bundeswehr, in eine Einheit mit taktischen Atomraketen. Also ich bin noch nie Pazifist gewesen, aber auch nicht blöd genug, um diese atomare Selbstzerstörung als Verteidigung zu begreifen. Deshalb stand ich den Grünen schon mal viel näher, es war die einzige Partei, die komplett gegen diesen Irrsinn war.
Nur im Laufe der Zeit stellte sich raus, dass alles was von den Grünen kam, dreist erlogen war oder nur vorgeschoben, aber nie wirklich verfolgt wurde. Deshalb gibt es heute keine Partei, die ich mehr hasse als die Grünen.
Man muss sehr genau unterscheiden, zwischen dem, was sie erzählen – und dem, was sie dann tatsächlich machen. Dazwischen liegen Welten. So ein linkes Steuerprogramm, dass kommt sicherlich bei einigen ihrer Wähler gut an. Nur, dass es im Fall einer Regierungsbeteiligung auch tatsächlich umgesetzt würde, dass halte ich für äußerst fraglich. Nach der rot/grünen Machtergreifung haben sie das genaue Gegenteil getan.

Damals, die Teilung in Realos und Fundis. Die wurde hauptsächlich von den Medien gesteuert. Ich selbst habe das damals auch noch alles geglaubt, heute sehe ich es grundlegend anders.
Ditfurth und Co, die sind sicher nicht besser, aber sie waren unbestechlich, deshalb mussten sie weg. Als Realos haben wir die bekommen, die sich „flexibel“ den „politischen Erfordernissen“ anpassen – und dabei ist es bis heute geblieben.
Der Biologe Dr. Hofreiter: Was der zu landwirtschaftlichen Themen wie Gentechnik, Keimen, Nachhaltigkeit von sich gibt, entspricht tatsächlich seinem Wissensstand und Überzeugung? Hält der es wirklich für bedenklicher, Kartoffeln mit einem Gen aus Wildkartoffeln resistent gegen Kraut- und Knollenfäule zu machen als Kupferbrühe vorbeugend zu spritzen? Ich halte das für ausgeschlossen, er erledigt seinen Job und verblödet andere – mehr nicht. Wer denen was glaubt, kann damit nur verlieren.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon LUV » Di Jun 16, 2015 16:40

Welfenprinz schrieb:"Insgesamt: es geht diesen Menschen nicht darum uns Bauern "fertig " zu machen. Es geht ums Gefühl . Ängste, Entfremdung von einem lebensnotwendigen Etwas, der Ernährung. Das Gefühl, dass ihr täglich Brot nicht irgendwo in Szechuan oder Timbuktu wie eine computerplatine von irgendeinem x-beliebigen Fabrikband gelaufen ist sondern von einem anderen vertrauenswürdigen menschen hergestellt worden ist.......... weil sie den brauchen zum leben.

Ein Gefühl, das eigentlich viel zu schade ist um es den Grünen zu überlassen."

Das sind sehr wahre Sätze. Das ist genau das, was ich auch so empfinde, wenn ich an diese Leute und deren Handlungen denke. Allerdings ist das Verhalten auch schizophren, denn alles, was die Generation x, y und z erleben, erleben sie vor dem Hintergrund des www. Alles ist vernetzt und weltweit verfügbar. Auch deren Speisen setzen sich mehrheitlich aus exotischen und mindestens importierten Waren zusammen. Man muss ihnen wohl das Gefühl des "angekommen seins", der Heimat, des Vertrauens etc. vermitteln. Deshalb ist auch eine gute emotional aufgeladene PR - Arbeit so wichtig.
Also, Geld her und eine gute Werbeagentur!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon Rohana » Di Jun 16, 2015 17:05

Welfenprinz hat geschrieben:Insgesamt: es geht diesen Menschen nicht darum uns Bauern "fertig " zu machen. Es geht ums Gefühl . Ängste, Entfremdung von einem lebensnotwendigen Etwas, der Ernährung. Das Gefühl, dass ihr täglich Brot nicht irgendwo in Szechuan oder Timbuktu wie eine computerplatine von irgendeinem x-beliebigen Fabrikband gelaufen ist sondern von einem anderen vertrauenswürdigen menschen hergestellt worden ist.......... weil sie den brauchen zum leben.

Ein Gefühl, das eigentlich viel zu schade ist um es den Grünen zu überlassen. :)


Nicht nur das Gefühl, auch die Fakten. Ich glaube, wer sich ein Jahr lang konsequent von saisonal-regional erzeugter Ware ernährt hat, wird Respekt davor bekommen (deshalb probier ich's grad aus :wink: ).
Entfremdung von der Landwirtschaft durch räumliche, mediale und verarbeitungstechnische Distanz IST ein Hindernis. Die Ängste, die die Menschen umtreiben, müssen durch Information und Nähe abgebaut werden, und das ist einfach viel, viel schwieriger als diese Ängste zu schüren und in eine Richtung zu lenken, so wie es leider von vielen Natur- und Tierschutzinstitutionen getan wird.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon Welfenprinz » Di Jun 16, 2015 17:09

borger hat geschrieben:@Welfenprinz

In den 70ern kam ich zur Bundeswehr, in eine Einheit mit taktischen Atomraketen. Also ich bin noch nie Pazifist gewesen, aber auch nicht blöd genug, um diese atomare Selbstzerstörung als Verteidigung zu begreifen. Deshalb stand ich den Grünen schon mal viel näher, es war die einzige Partei, die komplett gegen diesen Irrsinn war.
.


Damit schilderst du ja schon eine der Grundlagen für das , was ich beschrieben habe.
die aus den 68ern hervorgegangenen Gruppen hatten nämlich nix mit Frieden am Hut, deren politische Motiviation war- egal jetzt in welcher Intensität und Abstufung- der Kampf gegen das kapitalistische Schweinesystem.
Dazu die umweltleute (das wäre tatsächlich der hebel gewesen über den ich hätte zu den Grünen gelangen können, Flüsse als Ausgüsse für BASF und Co fand ich nämlich nicht wirklich sexy)
Dazu die erwähnten Baldurkittelleute, die für den brauen Esoterikautarkiescheiss verantwortlich und mit der Zeit immer stärker geworden sind.
Dazu die Friedensleute, zu denen du evtl. hättest gehören können.
Das war so ungefähr die Ausgangszene um 1979. und die 68er mit ihrer Erfahrung in Politik und Kadernwaren die relevante Gruppe.(Trittin, Fischer)

Aus dieser "ungefährbeschreibung" mit der Sympathisantengrauzone zu denen du und ich ja evtl. vielleicht unter Umständen auch hätten gehören können, erklärt sich doch vieles. die zwischen weiten Grenzen schwankenden Wahlergebnisse genauso wie der politische (Un)kurs, der die Präzision eines von der Kneipe besoffenen nach hause Torkelnden hat.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Wir ackern für Gutes Essen

Beitragvon borger » Di Jun 16, 2015 18:22

Welfenprinz hat geschrieben:die aus den 68ern hervorgegangenen Gruppen hatten nämlich nix mit Frieden am Hut, deren politische Motiviation war- egal jetzt in welcher Intensität und Abstufung- der Kampf gegen das kapitalistische Schweinesystem.

Das „kapitalistische Schweinesystem“:
Fischer residiert in weißer Villa im vornehmen Grunewald mit selbstgemaltem Familienwappen.
Der „Ur-Kreuzberger“ Terrorhelfer Ströbele wohnt auch im Grunewald, in Kreuzberg hat er noch nie gewohnt.
Beim Rest der Bande ist es ähnlich, keiner lebt das selbst, was er vorgibt, alle durch und durch verlogen. Deren „Sozial“ besteht nur darin, unverschämte Forderungen an andere zu stellen. Geben tun die grundsätzlich nichts.
Welfenprinz hat geschrieben:Dazu die umweltleute (das wäre tatsächlich der hebel gewesen über den ich hätte zu den Grünen gelangen können, Flüsse als Ausgüsse für BASF und Co fand ich nämlich nicht wirklich sexy)

Von den wahren Umweltleuten haben auch schon sehr viele gemerkt, dass die Grünen nichts besser, aber vieles schlimmer machen. Die Grünen stehen eben nicht für das, was sie predigen.
Welfenprinz hat geschrieben:Dazu die erwähnten Baldurkittelleute, die für den brauen Esoterikautarkiescheiss verantwortlich und mit der Zeit immer stärker geworden sind.

Auf Springmann trifft das nicht zu, auch wenn ich weder von Demeter noch von Esoterik viel halte, Springmann hat das gelebt, was er gepredigt hat. Der hatte seinen schon in den 50ern umgestellt, also die Modernisierung gar nicht erst mitgemacht. Allerdings nicht um die Welt zu retten sondern um sich nicht selbst zu verknechten. Kann man vergleichen mit polnischen Bauern, die lieber mit Pferden gearbeitet haben, als sich für einen Trecker in Abhängigkeit vom kommunistischen Regime zu begeben.
Deshalb wurde Springmann auch bei den Grünen nicht immer stärker sondern ganz fix abgesägt. Insbesondere die KBWler waren straff organisiert und verfügten über viel Geld und Technik. Die agierten wie eine Geheimgesellschaft innerhalb der Grünen. Flugblätter gestalten und drucken, Demos organisieren, dass war deren Metier, damit konnten sie viele Menschen blenden und die Führung übernehmen. Denen passte Springmann überhaupt nicht ins Konzept und das lag nicht an seiner NS-Vergangenheit sondern daran, dass er nicht im blinden Kadavergehorsam dem heimlichen Zentralkomitee gehorchen wollte.
Welfenprinz hat geschrieben:die zwischen weiten Grenzen schwankenden Wahlergebnisse genauso wie der politische (Un)kurs,


Die Wahlergebnisse sind größtenteils immer noch von den Medien gemacht. Ohne mediale Hilfe wäre Schill in HH nicht aus dem Stand auf 18% gekommen und ohne mediale Hilfe wäre er auch nicht umgehend wieder in der Versenkung verschwunden. Es hängt immer noch sehr viel davon ab, was und wie etwas von den Medien thematisiert wird. Wer zwischen den Zeilen liest, der liest da schon seit Jahren, dass die Zeichen auf schwarz/grün stehen. Das ist eine Konstellation, die nun wirklich bei den meisten Wählern nicht so gut ankommt und deshalb (medial) besonders gut vorbreitet werden muss.
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