Sepp
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 10:47
Ferengi hat geschrieben:@ Mad.
Deren "Stoppelhobel" mit dem die Versuche statt gefunden haben ist aber defakto ein Pflug!
Genauer gesagt ein Schälpflug.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:Ferengi hat geschrieben:@ Mad.
Deren "Stoppelhobel" mit dem die Versuche statt gefunden haben ist aber defakto ein Pflug!
Genauer gesagt ein Schälpflug.
Es wurden schon passende Grubber entwickelt, die genauso arbeiten aber nicht vergraben sondern mischen.
Waldbesitzer hat geschrieben:Hallo habe mein Ackerland verpachtet . Der Pächter macht jedes Jahr im Wechsel Mais und Weizen in der Folge.
Jetzt nach einer Zusammenlegung geht es nun darum es wieder zu verpachten. Mir hat jetzt jemand gesagt wenn mein Pächter das so mit Mais und Weizenfolge zehn jahre macht wäre mein Boden Tod. Hier sind doch Profis im Ackerbau mit im Forum.
Ist das wirklich so ??? Was würdet ihr mir empfehlen jetzt zu machen. Weiter so oder einem anderem verpachten.
Wäre dankbar um Eure Meinung.
LG aus dem Westerwald
Teddy Bär hat geschrieben:Von Klärschlamm ist doch gar keine Rede und hat mit der Fruchtfolge sowieso nichts zu tun.
Teddy Bär hat geschrieben: Anders sieht es oft bei Grünland aus. Ich habe schon Wiesen dazu bekommen, da habe ich Jahre gebraucht bis ich da endlich ordentliche Erträge mit ordentlichem Futter hatte. Da machen viele jahrelang nix solage die Wiese von weitem grün ist.
IHC_833 hat geschrieben:Wenn man Grünland nicht oder nur wenig düngt, dann bekommen jene Pflanzen die Oberhand die in der Lage sind Nährstoffe aus tieferen Bodenzonen zu erschliessen wie Ampfer oder Löwenzahn.
Mit einer Grünlandextensivierung erreichen wir keine artenreichere Wiese, sondern nur eine problemverunkrautete.
IHC_833 hat geschrieben:Max M hat geschrieben:IHC_833 hat geschrieben:Wenn man Grünland nicht oder nur wenig düngt, dann bekommen jene Pflanzen die Oberhand die in der Lage sind Nährstoffe aus tieferen Bodenzonen zu erschliessen wie Ampfer oder Löwenzahn.
Mit einer Grünlandextensivierung erreichen wir keine artenreichere Wiese, sondern nur eine problemverunkrautete.
Stimmt so nicht. Nutzung und Düngung müssen aufeinander abgestimmt sein. Verunkrautung, wie die zB von Dir genannte, entsteht ausschliesslich durch Fehler in der Bewirtschaftung!
Gerade hier in der Rhön oder im Alpenvorland ist es über Jahrhunderte gelungen, mit einer intensiven Grünlandwirtschaft, Natur und Landschaft so zu erhalten, wie sie der Naturschutz als schützen wert erachtet.
Komisch gülle ?
Stimmt, der Fehler in der Bewirtschaftung ist die Nichtdüngung und die Nichtbeerntung, weil du der Pflanzengesellschaft und dem Boden nicht sagen kannst was sie zu tun hat, im Umkehrschluß versteht der Bauer auch nicht was das Gras im sagt, bestenfalls hört der Bauer nur das Gras wachsen.
Teddy Bär hat geschrieben:Und diese mit Steuergeldern geförderten Magerwiesen sind genau das Gegenteil vom heute so gern genutzten Wort "Nachhaltigkeit".
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