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Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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52 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon MF 5465 » So Mär 23, 2014 15:29

Zu spät...

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Mad » So Mär 23, 2014 15:31

Ferengi hat geschrieben:@ Mad.
Deren "Stoppelhobel" mit dem die Versuche statt gefunden haben ist aber defakto ein Pflug!
Genauer gesagt ein Schälpflug.


Es wurden schon passende Grubber entwickelt, die genauso arbeiten aber nicht vergraben sondern mischen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Waldbesitzer » So Mär 23, 2014 19:52

Danke für die vielen Infos
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Ferengi » So Mär 23, 2014 20:06

Mad hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:@ Mad.
Deren "Stoppelhobel" mit dem die Versuche statt gefunden haben ist aber defakto ein Pflug!
Genauer gesagt ein Schälpflug.


Es wurden schon passende Grubber entwickelt, die genauso arbeiten aber nicht vergraben sondern mischen.



Wie kann denn ein Gruber genau so arbeiten, gleichzeitig aber mischen statt wenden?
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Teddy Bär » So Mär 23, 2014 20:15

Hört doch auf mit der scheiss Pfug Diskussion.
Ihr seid ja harnäckiger als die Zeugen Jehovas :lol:
Mich würde interessieren wer die Aussage vom zerstörten Boden gemacht hat:
- ein anderer Landwirt, aus welchem Grund auch immer, der es aber eigentlich besser wissen müsste.
- ein "Naturfreund"
- oder eine Person die einfach gar keine Ahnung von der Materie hat aber auch mal was sagen wollte.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon marius » So Mär 23, 2014 20:26

Waldbesitzer hat geschrieben:Hallo habe mein Ackerland verpachtet . Der Pächter macht jedes Jahr im Wechsel Mais und Weizen in der Folge.
Jetzt nach einer Zusammenlegung geht es nun darum es wieder zu verpachten. Mir hat jetzt jemand gesagt wenn mein Pächter das so mit Mais und Weizenfolge zehn jahre macht wäre mein Boden Tod. Hier sind doch Profis im Ackerbau mit im Forum.
Ist das wirklich so ??? Was würdet ihr mir empfehlen jetzt zu machen. Weiter so oder einem anderem verpachten.
Wäre dankbar um Eure Meinung.

LG aus dem Westerwald


Ich würde mehr darauf achten was an bedenklichen Stoffen, z.b. Klärschlamm ausgebracht wird.
In jedem Fall ist ein Klärschlammverbot unverzichtbar. Bringt der Pächter trotzdem welchen aus, ist er schadensersatzpflichtig.
Gut möglich das aufgrund der heutigen Untersuchungsmethoden es in naher Zukunft erhebliche Probleme geben kann. Sogar möglich das dein Grundstück aufgrund der Untersuchungsbefunde aus der Nahrungsmittelproduktion genommen wird. Festgestellt werden kann durch Bodenanalysen im Labor nahezu alles und z.b. Schwermetalle bauen sich nur über Jahrhunderte langsam ab. Was alles an Schwermetallen, Medikamenten., Antibiotika., Reinigungsmittelrückstände etc in Klärschlamm, und somit auf deinen Feldern als Sondermülldeponie ausgebracht wird, sollte jedem bekannt sein. Besonders was aus Krankenhäusern kommt ist erheblich belastet
Da würde ich auf den Höchstpreis verzichten und darauf achten.
Zuletzt geändert von marius am So Mär 23, 2014 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Teddy Bär » So Mär 23, 2014 20:31

Von Klärschlamm ist doch gar keine Rede und hat mit der Fruchtfolge sowieso nichts zu tun.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon marius » So Mär 23, 2014 20:32

Teddy Bär hat geschrieben:Von Klärschlamm ist doch gar keine Rede und hat mit der Fruchtfolge sowieso nichts zu tun.


Genau deshalb und aufgrund der Überschrift : "Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört " habe ich es erwähnt !
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Teddy Bär » So Mär 23, 2014 21:10

Ich bin der Meinung dass wer ordentlich Mais und Weizen erntet, der hat den Boden im Griff. Anders sieht es oft bei Grünland aus. Ich habe schon Wiesen dazu bekommen, da habe ich Jahre gebraucht bis ich da endlich ordentliche Erträge mit ordentlichem Futter hatte. Da machen viele jahrelang nix solage die Wiese von weitem grün ist.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Ferengi » So Mär 23, 2014 22:53

Teddy Bär hat geschrieben: Anders sieht es oft bei Grünland aus. Ich habe schon Wiesen dazu bekommen, da habe ich Jahre gebraucht bis ich da endlich ordentliche Erträge mit ordentlichem Futter hatte. Da machen viele jahrelang nix solage die Wiese von weitem grün ist.



Achwas, das versehst du falsch.

Düngen is böööööööse.
Grünland ist erst dann richtig gut, wenns so kaputt ist, das nur noch irgendwelche Magergräser dort wachsen.
Magergräser und Giftpflanzen wie JKK und Rainfarn.

:roll: :roll: :roll:
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Teddy Bär » Mo Mär 24, 2014 0:07

Ja Ferengi da kommen wir wieder mal vom Thema ab aber ich kann mich da leider nicht zurückhalten.
Da werden Staatsgelder bezahlt damit aus gutem Grünland Magerwiesen werden. Und Magerwiesen sind Wiesen wo es derart an Grundnährstoffen mangelt, das nur noch Dreckszeug wächst. Man darf da ja nicht mal nach Entzug düngen. Das ist nichts anderes als Raubbau an der Natur aber wird von gewissen Leuten als grosse Errungenschaft gefeiert.
Da müssten sich selbst bei biologisch wirtschaftenden Landwirten die Nackenhaare sträuben.
Und diese mit Steuergeldern geförderten Magerwiesen sind genau das Gegenteil vom heute so gern genutzten Wort "Nachhaltigkeit".
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Max M » Mo Mär 24, 2014 10:26

IHC_833 hat geschrieben:Wenn man Grünland nicht oder nur wenig düngt, dann bekommen jene Pflanzen die Oberhand die in der Lage sind Nährstoffe aus tieferen Bodenzonen zu erschliessen wie Ampfer oder Löwenzahn.
Mit einer Grünlandextensivierung erreichen wir keine artenreichere Wiese, sondern nur eine problemverunkrautete.

Stimmt so nicht. Nutzung und Düngung müssen aufeinander abgestimmt sein. Verunkrautung, wie die zB von Dir genannte, entsteht ausschliesslich durch Fehler in der Bewirtschaftung!
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Max M » Mo Mär 24, 2014 12:57

IHC_833 hat geschrieben:
Max M hat geschrieben:
IHC_833 hat geschrieben:Wenn man Grünland nicht oder nur wenig düngt, dann bekommen jene Pflanzen die Oberhand die in der Lage sind Nährstoffe aus tieferen Bodenzonen zu erschliessen wie Ampfer oder Löwenzahn.
Mit einer Grünlandextensivierung erreichen wir keine artenreichere Wiese, sondern nur eine problemverunkrautete.

Stimmt so nicht. Nutzung und Düngung müssen aufeinander abgestimmt sein. Verunkrautung, wie die zB von Dir genannte, entsteht ausschliesslich durch Fehler in der Bewirtschaftung!


Gerade hier in der Rhön oder im Alpenvorland ist es über Jahrhunderte gelungen, mit einer intensiven Grünlandwirtschaft, Natur und Landschaft so zu erhalten, wie sie der Naturschutz als schützen wert erachtet.

Meinst Du diese beschissen schönen, gelben Löwenzahnwiesen?
http://allgauedigital.wordpress.com/201 ... allgau-04/ :mrgreen:

Komisch gülle ?

apropo.. "Gülleflora" .... sagt Dir das was??

Stimmt, der Fehler in der Bewirtschaftung ist die Nichtdüngung und die Nichtbeerntung, weil du der Pflanzengesellschaft und dem Boden nicht sagen kannst was sie zu tun hat, im Umkehrschluß versteht der Bauer auch nicht was das Gras im sagt, bestenfalls hört der Bauer nur das Gras wachsen.

Mensch Jupp, Du sollst doch auch das Gras nicht rauchen..... :D

PS nochmal back to topic, unabhängig vom Sinn oder Unsinn einer Extensivierung, wenn kein Ampfer oder JKK den Boden verseucht haben, wird sich mit oder ohne Nachsaat langfristig die für den Standort typische Bestandszusammensetzung wieder etablieren.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 24, 2014 13:40

Teddy Bär hat geschrieben:Und diese mit Steuergeldern geförderten Magerwiesen sind genau das Gegenteil vom heute so gern genutzten Wort "Nachhaltigkeit".


Subventionierte Umweltzerstörung ist das.
Sonst nichts.
Ich kenne hier Naturschutzwiesen, da bekommt man selbst in feuchten Jahren nicht mal einen einzigen Aufwachs runter. :roll: :roll:
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Moody » Mo Mär 24, 2014 15:02

Erklär das mal deinem örtlichen NABU-Vorsteher :mrgreen:

Die Ökoterroristen scheinen da ein anderes Vokabular zu haben. Nachhaltigkeit bedeutet bei denen den verzicht auf irgendeine Bewirtschaftung, damit sich die Flora und Fauna ungestört und frei entwickeln kann.
Und wenn jetzt noch ein Lohner 1x pro jahr mit der großen "Metzelmaschine" (ja, so nannte der einen Schlegelmulcher..) drüberfährt, ist es eine Nachhaltige bewirtschaftung :mrgreen:

Aber das ist halt das, was die in den Medien verbreiten und was der gemeine Städter auch glaubt.. :(
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