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Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Waldbesitzer » Sa Mär 22, 2014 12:31

Hallo habe mein Ackerland verpachtet . Der Pächter macht jedes Jahr im Wechsel Mais und Weizen in der Folge.
Jetzt nach einer Zusammenlegung geht es nun darum es wieder zu verpachten. Mir hat jetzt jemand gesagt wenn mein Pächter das so mit Mais und Weizenfolge zehn jahre macht wäre mein Boden Tod. Hier sind doch Profis im Ackerbau mit im Forum.
Ist das wirklich so ??? Was würdet ihr mir empfehlen jetzt zu machen. Weiter so oder einem anderem verpachten.
Wäre dankbar um Eure Meinung.

LG aus dem Westerwald
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Irgendenner » Sa Mär 22, 2014 12:35

das glaube ich kaum.
schau mal was die im gemüsebau treiben.weizen und mais ist was anderes wie wenn aufem acker 5 mal im jahr radieschen etc angepflanzt wird
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Mad » Sa Mär 22, 2014 12:38

Was ist es denn für Mais? Silomais oder Körnermais? Wenn es Körnermais ist, betreibt der Landwirt eine starke Bodenverbesserung. Handelt es sich um Silomais muss man klären, inwiefern da organische Dünger ausgebracht werden.

Ist das der Fall, brauchst du nicht auf die Parolen diverser Stammtischneider hören.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Waldbesitzer » Sa Mär 22, 2014 12:43

Also es ist Mais für Biogasanlage das weis ich . Aber was er düngt weis ich nicht.
Was sollte er denn für den Boden tun das er nicht in zehn jahren Tod ist.

LG aus dem Westerwald
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Teddy Bär » Sa Mär 22, 2014 12:43

Das ist sicher nicht richtig.
Sei froh dass der Pächter jedes Jahr wechselt. Andere haben eine Fruchtfolge von Mais vor Mais, dann Mais und wieder Mais dann Mais und noch mal Mais und so weiter.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Mad » Sa Mär 22, 2014 12:47

Waldbesitzer hat geschrieben:Also es ist Mais für Biogasanlage das weis ich . Aber was er düngt weis ich nicht.
Was sollte er denn für den Boden tun das er nicht in zehn jahren Tod ist.

LG aus dem Westerwald


Baut er nach dem Weizen Zwischenfrüchte an?

Mit Sicherheit bekommt er von der BGA Gülle zurück. Das ist schon mal die halbe Miete.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Waldbesitzer » Sa Mär 22, 2014 14:00

Zwischenfrüchte baut er keine an bisher. Er macht es aber auch seid paar jahren mit der Folge Mais und Weizen
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Moody » Sa Mär 22, 2014 14:22

Warum sollte der Boden da zerstört werden?

Bei Mais und Weizen bleibt doch noch genug organische Masse übrig um das Edaphon lange und ausgiebig zu beschäftigen.
Es ist ja nicht so, dass die Biogaser mit den Häckslern auf 5 cm Stoppelhöhe fahren.

Befasse dich mal spaßeshalber mit der Bodenkunde und Pflanzenernährung. Da kommt man schnell zur einsicht, dass fast 85% vom gerede reines Stammtischgelabere ist.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Franzis1 » Sa Mär 22, 2014 14:31

Ich würde bevor ich verpachte Grundbodenproben ziehen und so muss mein Acker dann auch vor ende der Pachtzeit wieder sein oder besser.
Macht er auch nach Weizen keine Zwischenfrucht ?
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Ferengi » Sa Mär 22, 2014 15:14

Irgendenner hat geschrieben:das glaube ich kaum.
schau mal was die im gemüsebau treiben.weizen und mais ist was anderes wie wenn aufem acker 5 mal im jahr radieschen etc angepflanzt wird



So isset.
Wenn einer die Böden kaputt macht, dann sind das die Gemüsebauern!
Ohne Ende Mineraldünger streuen, bei jedem Wetter mit schmalen LKW-Reifen aufem Acker rumgurken, im Sommer mit den Bewässerungsanlagen massiv den Grundwasserpegel absenken...

ir hat jetzt jemand gesagt wenn mein Pächter das so mit Mais und Weizenfolge zehn jahre macht wäre mein Boden Tod.


Das war nicht zufällig jemand der die Fläche selber gerne haben möchte, oder? :roll: :roll:
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Harald » Sa Mär 22, 2014 15:33

Franzis1 hat geschrieben:Ich würde bevor ich verpachte Grundbodenproben ziehen und so muss mein Acker dann auch vor ende der Pachtzeit wieder sein oder besser.
Und wenn der Acker zu Pachtende "besser" ist, bezahlst Du dem (Ex-)Pächter bestimmt eine Prämie?
Welchen Parameter lässt Du eigentlich beproben, um daran ein "besser" oder "schlechter" festzumachen?

Wer Bedenken hat, dass der Pächter die Flächen nicht nach den eigenen Vorstellungen bewirtschaftet, kann selbstverständlich Einschränkungen im Pachtvertrag festlegen. Das wird ja beispielsweise gerne z.B. bzgl. Klärschlammdüngung gemacht.
Wenn die Pachtinteressenten dann allerdings ihre Gebote drastisch reduzieren, braucht man sich nicht zu wundern.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Manfred » Sa Mär 22, 2014 15:39

Schau mal da, die Tabelle auf der letzten Seite:
http://www.lung.mv-regierung.de/dateien/bodenerosion.pdf

Kannst ja mal ausrechnen was es dich kosten würde, einen Bodenverlust von z.B. 5 Tonnen pro ha und Jahr durch Herankarren und Ausbreiten von neuem Boden wieder auszugleichen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Mär 22, 2014 16:20

Waldbesitzer hat geschrieben:Hallo habe mein Ackerland verpachtet . Der Pächter macht jedes Jahr im Wechsel Mais und Weizen in der Folge.
Jetzt nach einer Zusammenlegung geht es nun darum es wieder zu verpachten. Mir hat jetzt jemand gesagt wenn mein Pächter das so mit Mais und Weizenfolge zehn jahre macht wäre mein Boden Tod. Hier sind doch Profis im Ackerbau mit im Forum.
Ist das wirklich so ??? Was würdet ihr mir empfehlen jetzt zu machen. Weiter so oder einem anderem verpachten.
Wäre dankbar um Eure Meinung.

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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Waldbesitzer » Sa Mär 22, 2014 19:41

Danke schon mal für die vielen Tips.
Zwischenfrucht nach Weizen macht er nicht. Hatt früher viele Jahre immer nur Roggen auf der selben Fläche gemacht.
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Re: Wird mein Boden in 10 Jahren zerstört

Beitragvon Waldbesitzer » Sa Mär 22, 2014 20:03

Wie die Erträge sind weis ich leider nicht zu vergleichen.
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