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Zahlungsansprüche wie weiter?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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76 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon speeder » Sa Nov 09, 2013 9:21

Was mir ja bis heute nicht in die Birne will: Warum wird nicht einfach ausgezahlt nach Grundantrag, fertig!
Warum muss es immer wieder handelbar sein, mit Datenbänken und all dem anderen Quatsch...

Wahrscheinlich einfach, um die 500 Leute in den Landwirtschaftsämtern zu beschäftigen... :(
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon CarpeDiem » Sa Nov 09, 2013 9:36

Tja Du sprichst mir da aus dem Herzen. Einfache bürokratische Regelungen wollte die BRD bei der Umsetzung der Agrarreform nicht. Warum? Lächerlich wird es dann wenn hier Lokalpolitiker auf die EU schimpfen, aber ihre oberen Parteibonzen aller Coleur bei der Umsetzung auf der "Verböserung" bestanden haben. Ich kann mir nur vorstellen, dass man den Bedenkenträgern allerorten Rechnung tragen will.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon speeder » Sa Nov 09, 2013 11:56

Es wird aber auch Neueinsteiger 2015 in die Landwirtschaft geben, die auch ZA brauchen, daher hat es schon Sinn einen Schnitt zu machen und 2015 vollständig neu auszugeben, zumla 2004 von Anfang an feststand, dass das System 2013 enden wird.



Na klar, gegen das Auslaufen habe ich ja gar nichts. Aber es muss doch möglich sein, einfach den Grundantrag als Basis der Zahlungen zu nehmen. Wer dann 2015, 2017 oder 2039 neu anfängt, stellt ja dann auch einen Grundantrag...
So schwer kanns nicht sein, man bekommt ja auch z.B. Kindergeld pro Kind, und bekommt dafür keine Kindergeld-ZA die handelbar sind, aber nur in deinem Bundesland gelten...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Teddy Bär » Sa Nov 09, 2013 11:59

speeder hat geschrieben:Was mir ja bis heute nicht in die Birne will: Warum wird nicht einfach ausgezahlt nach Grundantrag, fertig!

Einerseits hast du recht, aber andererseits könnte dann dadurch der Pachpreis in vielen Gegenden steigen weil es ja dann zu den Flächen gratis alle Zahlungen dazukommen. Dann würde der Pachtpreis in den Regionen wo bis jetzt noch normale Pachtpreise gezahlt werden sicher steigen.
Andererseits dürfte es auch nicht sein dass die ganzen Sofamelker die längst nichts mehr mit aktiver Landwirtschaft zu tun haben noch fleissig über Umwege weiter Aussgleichszahlungen erhalten die ihnen so sicher nicht mehr zu stehen. Das ist nur eine der Stellen wo viel Geld was den aktiven Landwirten zusteht versickert. Aber ich werde das Gefühl nicht los dass das so gewollt ist, sonst wäre das längst beendet.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon speeder » Sa Nov 09, 2013 12:07

Teddy Bär hat geschrieben: Das ist nur eine der Stellen wo viel Geld was den aktiven Landwirten zusteht versickert. Aber ich werde das Gefühl nicht los dass das so gewollt ist, sonst wäre das längst beendet.


Ganz genau das denke ich auch. Und da anscheinend an den entscheidenden Stellen eher die Verpächter als die aktiven vertreten sind, läuft es seit 30 Jahren so...
Hatte ich mich hier auch schon mal drüber aufgeregt, Tenor war aber "dem fehlt der Durchblick für das große Ganze"...
Wahrscheinlich weil hier die Hauptakteure selber teilweise dran verdienen. :lol:
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Agroton 110K » So Nov 10, 2013 11:59

Hallo Landwirte,
ich bin auch dafür für eine Neuverteilung der ZA,da es einige Agrarbetriebe gibt die die ZA horden. :oops: Wie geschrieben habe ich meine Flächen zurückgenommen um sie selber zu bewirtschaften und von dem Agrarbetrieb keine ZA dazu bekommen. Ich bin dafür das die ZA Flächengebunden sind und das damit kein Handel betrieben werden kann. :klug: Den als Neueinrichter hat man es ohne ZA sehr schwer das ganze zu stemmen ohne Förderung von der EU.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon CarpeDiem » So Nov 10, 2013 15:34

Wenn er Verpächter in der derzeitigen Situation ZAs hat und hat sie verpachtet, dann ist er selber schuld sollte er keine mehr bekommen. Hier wirkt doch eine privatrechtliche Regelung wunderbar, die die Rückübertragung der dann dem Pächter zugewachsenen ZAs an den Verpächter regelt!
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon speeder » So Nov 10, 2013 16:03

CarpeDiem hat geschrieben:Wenn er Verpächter in der derzeitigen Situation ZAs hat und hat sie verpachtet, dann ist er selber schuld sollte er keine mehr bekommen. Hier wirkt doch eine privatrechtliche Regelung wunderbar, die die Rückübertragung der dann dem Pächter zugewachsenen ZAs an den Verpächter regelt!


.... Oder die Verantwortlichen sehen endlich mal ein, dass die Zahlungsansprüche wirtschaftenden Betrieben zugute kommen sollen, und nicht die nächste goldene Ausstiegsbrücke á la Quote oder bisherige ZA entstehen soll...
Wer einen Friseursalon aufgibt kann auch nicht den Rest seines Lebens von Haarschneidelizenzen leben :klug:
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Hobby-Bauer » So Nov 10, 2013 16:29

Hallo,

weiß jemand, wie die ursprünglich für 2014 angekündigte Neuzuteilung ablaufen soll?

Gibt es ein Referenzjahr?

Sind die neuen ZA flächengebunden oder wieder handelbares Eigentum der jeweiligen Bewirtschafter des Referenzjahres bzw. der aktuellen zum Zeitpunkt der Zuteilung?

Haben Neueinsteiger und Betriebe, die bisher keinen gemeinsamen Antrag gestellt haben, überhaupt eine Chance, neue ZA zu bekommen?

Werden alle neuen ZA gleich sein?

Danke & Gruß
Hobby-Bauer
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Kyoho » So Nov 10, 2013 16:51

http://www.bauernverband.de/43-gemeinsame-agrarpolitik-gap-erste-saeule
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Ferengi » So Nov 10, 2013 23:08

Ich finde die erste Säule sollte komplett wegfallen!
Letzten Endes wird die doch eh nur den Verpächtern in den Mors geblasen. :roll: :roll:

Wenns Fördergeld nur noch über die zweite Säule gibt, kann wenigstens kein Verpächter mehr die Fördergelder auf den Pachtpreis oben drauf haun.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Mad » So Nov 10, 2013 23:27

Ferengi hat geschrieben:
Wenns Fördergeld nur noch über die zweite Säule gibt, kann wenigstens keinVverpächter mehr die Fördergelder auf den Pachtpreis oben drauf haun.


Das glaubst du doch wohl selber nicht. Die, die wirklich nur aufs Geld aus sind, werden sich über die Fördermöglichkeiten schlau machen und dem Landwirt dann diktieren, was er gefälligst für Programme zu beantragen hat, damit er genug Geld aus der 2. Säule bekommt, die er dann für die Pacht durchreichen kann. Und wenn er nicht will, pachtet eben einer, der das Geld aufbringt.
Desweiteren kann der Verpächter ja bald wieder einsehen, wie viel jeder Landwirt erhält. Da kann ihm sogar egal sein, für welche Maßnahmen er das Geld bekommt und wie viel er bekommen könnte. Er sieht was er bekommt und kann sich da schön was ausrechnen.

Die geben erst dann Ruhe, wenn sämtliche Ausgleichszahlungen gestrichen werden.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Kyoho » Mo Nov 11, 2013 8:51

2. Säule http://www.bauernverband.de/44-zweite-saeule-foerderung-laendlicher-raeume
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 11, 2013 9:07

Es ist schon erstaunlich welche Stimmung heute unter den Landpächtern im Verhältnis zu den Verpächtern um sich greift. Da werde diejenigen angegegriffen, welche das notwendigste Investivkapital für den Ackerbau, nämlich Land zur Verfügung stellen und es noch wagen dafür eine halbwegs angemessene Vergütung zu verlagen.

Wenn ein ha Land 10k kostet, dann sind bei 2% Zinsen dies p.a. 200€, bei 20k/ha halt das doppelte. Das ist doch immer noch in Bezug auf das vorgehaltene Kapital des Verpächters sehr billig......

Ich gebe zu, dass es gewisse Betriebe gibt und die werden (leider) immer mehr, die in einer gewissen Pachtklemme sitzen. Aber warum greifen die nicht diejenigen an, im wesentlichen die Offizialberatung, die ihnen erklärt hat, bau grosse Ställe, im Rahmen des Strukturwandels kriegst du die Flächen sowie so hinzu. Ein Irrglaube. Jeder Förderung hätte an eine bestimmte Mindestausstattung mit Eigenland in Bezug auf das angestrebte Wachstum unterlegt sein müssen.....
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