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Zahlungsansprüche wie weiter?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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76 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Ferengi » Mo Nov 11, 2013 12:54

CarpeDiem hat geschrieben:... nämlich Land zur Verfügung stellen und es noch wagen dafür eine halbwegs angemessene Vergütung zu verlagen.



Bei 2.000€ Pacht fürn Hektar kann von "halbwegs angemessen" ja wohl nicht mal Ansatzweise die Rede sein!!
Geld abzocken fürs nix tun, ist das.

Wenn Landwirtschaft so einfach und leicht ist, warum bewirtschaften die Verpächter dann nicht selber ihre Flächen?!
Ach, das macht ja Arbeit...

:roll: :roll: :roll:
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 11, 2013 15:06

Gibt es dafür den allergeringsten Beweis? Selbst für kleinere Beträge ist man den schuldig geblieben. Bei uns stöhnen die Leute schon bei 150€
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Fassi » Mo Nov 11, 2013 17:29

Bei 2.000€ Pacht fürn Hektar kann von "halbwegs angemessen" ja wohl nicht mal Ansatzweise die Rede sein!!
Geld abzocken fürs nix tun, ist das.


Da gehören aber immer zwei dazu. Hier würde dafür einfach keiner pachten. Angebot und Nachfrage. Und sag mir keiner, er würde diese Summe nicht auch nehmen, so sie ihm geboten würde.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Königstiger2 » Mo Nov 11, 2013 20:40

Ferengi hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:... nämlich Land zur Verfügung stellen und es noch wagen dafür eine halbwegs angemessene Vergütung zu verlagen.



Bei 2.000€ Pacht fürn Hektar kann von "halbwegs angemessen" ja wohl nicht mal Ansatzweise die Rede sein!!
Geld abzocken fürs nix tun, ist das.

Wenn Landwirtschaft so einfach und leicht ist, warum bewirtschaften die Verpächter dann nicht selber ihre Flächen?!
Ach, das macht ja Arbeit...

:roll: :roll: :roll:

Wenn jemand meint, er müsse 2000€ bieten, dann muß er sie halt auch bezahlen. Es wird niemand gezwungen :D . Ich bezahle 330€ und wenn der Verpächter mehr haben möchte, dann kann er sich einen anderen Blödi suchen. Jeder muss selber rechnen, was sich noch rentiert. Ich will ja auch noch etwas unterm Strich über haben außer Arbeit, Risiko und glänzende Augen vom Verpächter.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon burkhard pracht » Do Nov 21, 2013 20:58

Man sollte die Prämien von der Fläche unabhängig machen.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon CarpeDiem » Sa Nov 23, 2013 20:24

burkhard pracht hat geschrieben:Man sollte die Prämien von der Fläche unabhängig machen.


Warum eigentlich??? Vlt. sollte man sie an die Bedürftigkeit des Agronomen binden!!!
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Tinyburli » Sa Nov 30, 2013 5:20

Ich habe jetzt welche zu 230,- angeboten bekommen. Was soll ich machen? Kaufen? Oder werden die noch billiger?
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon netrem » Do Dez 19, 2013 15:29

Moin.

Derzeit wird derjenige Subventioniert, der 2005 (-2007) ZA's zugewiesen bekam, nicht der aktuell wirtschaftende (auch wenn es hier eine große Schnittmenge gibt) - indirekt natürlich der Eigentümer.

Als Neueinsteiger in 2013 gibt es nichts (auf jeden Fall nichts für 2013).

Warum das so ist, konnten mir weder die Mitglieder des EU-Agrarausschusses, noch die Zuständigen der Bundesregierung (BMELV) mitteilen. Auch das Land Mecklenburg nicht. Der Hinweis, das es bei 'Stichtagsregelungen' Gewinner und Verlierer gibt, beschreibt den Zustand, erklärt ihn aber nicht.

Meine Fragen waren:
Wie sieht es aber mit Neueinsteigern aus?
1. Wird es eine neue nationale Reserve geben, die dann in Anspruch genommen werden kann?
2. Was spricht gegen eine Vergabe von ZA's an Neuanfänger?
3. Wann kann mit einer Entscheidung gerechnet werden?
4. Gibt es ein alternatives Wirtschaftskonzept ohne ZA's, das Sie empfehlen können?
5. Wenn Sie nicht zuständig für die Beantwortung solcher Fragen sind: wer ist sonst der richtige Ansprechpartner?

Mittlerweile haben mir alle, z.T. sehr ausführlich, geantwortet. Neben Mitleidsbekundungen und allgemeinen Erläuterungen wurden meine Fragen aber leider nicht konkret beantwortet. Einigen aus den Ministerien ist der Wert der ZA's gar nicht bekannt ('Die sind doch eh über ...').
Nun sieht es zum Glück aber so aus, dass es für Neueinsteiger (2013,2014) ab 2015 ZA's geben wird.

Was aber ist mit Neueinsteigern, die später anfangen? Warum sind ZA's handelbar? Kaufpreis für Land (und somit der Pachtpreis) sind eh an den möglichen Gewinn des Bewirtschafters (und die Zinsen) gekoppelt.

Fragen über Fragen.
netrem
 
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon kimba1809 » Do Dez 19, 2013 19:51

netrem hat geschrieben:Moin.

Derzeit wird derjenige Subventioniert, der 2005 (-2007) ZA's zugewiesen bekam, nicht der aktuell wirtschaftende (auch wenn es hier eine große Schnittmenge gibt) - indirekt natürlich der Eigentümer.

Als Neueinsteiger in 2013 gibt es nichts (auf jeden Fall nichts für 2013).

Warum das so ist, konnten mir weder die Mitglieder des EU-Agrarausschusses, noch die Zuständigen der Bundesregierung (BMELV) mitteilen. Auch das Land Mecklenburg nicht. Der Hinweis, das es bei 'Stichtagsregelungen' Gewinner und Verlierer gibt, beschreibt den Zustand, erklärt ihn aber nicht.

Meine Fragen waren:
Wie sieht es aber mit Neueinsteigern aus?
1. Wird es eine neue nationale Reserve geben, die dann in Anspruch genommen werden kann?
2. Was spricht gegen eine Vergabe von ZA's an Neuanfänger?
3. Wann kann mit einer Entscheidung gerechnet werden?
4. Gibt es ein alternatives Wirtschaftskonzept ohne ZA's, das Sie empfehlen können?
5. Wenn Sie nicht zuständig für die Beantwortung solcher Fragen sind: wer ist sonst der richtige Ansprechpartner?

Mittlerweile haben mir alle, z.T. sehr ausführlich, geantwortet. Neben Mitleidsbekundungen und allgemeinen Erläuterungen wurden meine Fragen aber leider nicht konkret beantwortet. Einigen aus den Ministerien ist der Wert der ZA's gar nicht bekannt ('Die sind doch eh über ...').
Nun sieht es zum Glück aber so aus, dass es für Neueinsteiger (2013,2014) ab 2015 ZA's geben wird.

Was aber ist mit Neueinsteigern, die später anfangen? Warum sind ZA's handelbar? Kaufpreis für Land (und somit der Pachtpreis) sind eh an den möglichen Gewinn des Bewirtschafters (und die Zinsen) gekoppelt.

Fragen über Fragen.


Landwirte werden nicht subventioniert sondern erhalten Ausgleichzahlungen für Auflagen die sie einhalten müssen und auch kontrolliert werde.
Als Neueinsteiger erhältst du keine Zahlungsansprüche brauchst dich aber auch nicht an die Auflagen zu halten.
Warum soll ein Neueinsteiger Zahlungsansprüche erhalten? Es wurde 2005 Zahlungsansprüche verteilt, seit diesem Termin ist aber die nutzbare Fläche durch Bebauung (Wohnbebauung und Straßen) weniger geworden. Somit sind mehr Zahlungsansprüche im Umlauf wie Fläche die diese nutzen kann. Wenn du jetzt als Neueinsteiger weitere Zahlungsansprüche bekommen würdest wären ja noch mehr Im Umlauf, irgendwann wären dann doppelt so viel ZA im Umlauf wie Fläche.
Die Fläche die du bewirtschaftest ist ja nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde sicher bereits vorher bewirtschaftet. Dann sind auch ZA dafür vorhanden.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Frankenbauer » Do Dez 19, 2013 21:55

Die bisherigen Zahlungsansprüche ersetzen die ganzen Vorgängerzahlungen, die nach und nach abgeschafft wurden. Jeder, der damals ZAs zugewiesen bekam, hat also vorher, bzw. während der Laufzeit seiner ZAs (Abschmelzung) etwas verloren. Warum sollte jetzt plötzlich jemand ZAs ohne Gegenleistung erhalten.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon automatix » Mi Dez 25, 2013 20:43

Königstiger2 hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:... nämlich Land zur Verfügung stellen und es noch wagen dafür eine halbwegs angemessene Vergütung zu verlagen.



Bei 2.000€ Pacht fürn Hektar kann von "halbwegs angemessen" ja wohl nicht mal Ansatzweise die Rede sein!!
Geld abzocken fürs nix tun, ist das.

Wenn Landwirtschaft so einfach und leicht ist, warum bewirtschaften die Verpächter dann nicht selber ihre Flächen?!
Ach, das macht ja Arbeit...

:roll: :roll: :roll:

Wenn jemand meint, er müsse 2000€ bieten, dann muß er sie halt auch bezahlen. Es wird niemand gezwungen :D . Ich bezahle 330€ und wenn der Verpächter mehr haben möchte, dann kann er sich einen anderen Blödi suchen. Jeder muss selber rechnen, was sich noch rentiert. Ich will ja auch noch etwas unterm Strich über haben außer Arbeit, Risiko und glänzende Augen vom Verpächter.


wenn jemand 2000 Euro zahlt, der kann meine Flächen sofort haben, sogar schon mit bestellten Weizen und Gerste....
Also, bitte melden wenn jemand 2000 Euro je ha Pacht zahlen will (nur per Vorauskasse allerdings)
Badaboom
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 25, 2013 23:37

netrem hat geschrieben:Moin.

Derzeit wird derjenige Subventioniert, der 2005 (-2007) ZA's zugewiesen bekam, nicht der aktuell wirtschaftende (auch wenn es hier eine große Schnittmenge gibt) - indirekt natürlich der Eigentümer.

Als Neueinsteiger in 2013 gibt es nichts (auf jeden Fall nichts für 2013).



Falsch. Derjenige, der die Zahlungsansprüche zugewiesen bekam, bekommt die Ausgleichszahlungen nur, wenn er auch entsprechend Fläche bewirtschaftet.
Für Neueinsteiger gilt:
ENTWEDER
sie bewirtschaften eine Fläche, für die seither noch nie was beantragt war.. dann sollten sie m.E auch Zahlungsansprüche bekommen
ODER
sie bewirtschaften eine Fläche, welcher ein anderer abgegeben hat. Dann können sie mit dem auch handelseinig über die Übernahme werden. Weil derjenige ohne Fläche auch nichts damit anfangen kann.
ODER
sie haben sich Fläche gekrallt, indem sie den seitherigen Bewirtschafter wegdrückten. Dann wär der ja blöd, die Zahlungsansprüche an den Nachbewirtschafter abzugeben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Agroton 110K » Mi Jan 22, 2014 8:34

Ich habe die Flächen zurückgenommen weil der Bauer der sie bearbeitet hat, sie saumäßig bewirtschaftete :evil: :oops: . Deshalb fang ich jetzt damit wieder selber an. Dehalb wäre ich froh wenn ab 2014 die Karten ( Zahlungsansprüche ) neu verteilt werden und die ZA an die zu bewirtschaften Flächen gebunden wären :D .

Gruß
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Teddy Bär » Mi Jan 22, 2014 9:04

Agroton 110K hat geschrieben:Dehalb wäre ich froh wenn ab 2014 die Karten ( Zahlungsansprüche ) neu verteilt werden und die ZA an die zu bewirtschaften Flächen gebunden wären .

Wenn du Zahlungsansprüche darauf hast, dann wirst du ja auch wieder Zahlungsansprüche darauf bekommen. Wenn du keine Zahlungsansprüche hast, dann bekommst du auch keine. Nicht umsonst sind die Zahlungsansprüche ja handelbar.
Ihr müsst auch bedenken dass die EU dabei ist Zahlungsempfänger die nicht direkt einer landwirtschaftliche Tätigkeit nachgehen genauer zu durchleuchten um diese Auszahlungen in Zukunft zu verhindern.
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Re: Zahlungsansprüche wie weiter?

Beitragvon Agroton 110K » Mi Jan 22, 2014 9:19

Er gibt mir keine die auf die flächen waren!!!!!!!!!!!!!! :gewitter: :evil:
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