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13 A Landwirte

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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75 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon stamo » Mi Okt 19, 2016 15:58

Ich mache zwar bisher nur formlos (=eigene Excel-Tabelle) meine EÜR, aber vollkommen selbst und ohne Hilfe und ich sehe da auch nicht, wo man Probleme haben sollte. Das ist doch einfach.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon egnaz » Mi Okt 19, 2016 17:08

Genauso sehe ich das auch.
Zum Prüfungszeitraum habe ich auf die Schnelle das hier gefunden:
http://www.handwerk-magazin.de/betriebs ... 0/2/236060
Wer also bei der EÜR nicht Einnahmen verschweigt, Schwarzgeschäfte tätigt oder unschlüssige Ausgaben angibt, braucht sich über die Betriebsprüfung auch keine Sorgen machen.
Gruß Eckhard
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon Frankenbauer » Mi Okt 19, 2016 20:06

Genau so schauts aus. Besser noch Bayern hat die landwirtschaftlichen Steuerpflichtigen auf Fachdienststellen zusammengezogen, dort sitzen jetzt endlich Leute. die eine Ahnung haben. Ich mach auch alles selbst (EÜR) und bei Fragen hilft das Finanzamt.
Meine Eltern hatten über zwanzig Jahre einen Steuerberater für 13a, hätte der nur ansatzweise Ahnung gehabt wäre jedes Jahr ein schöner Urlaub mehr übrig geblieben.
Mein Rat: Raus aus 13a, eine einfache EÜR reicht und die Steuerschuld wird geringer.

Gruß

Werner
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon stamo » Mi Okt 19, 2016 20:18

Frankenbauer hat geschrieben:Mein Rat: Raus aus 13a, eine einfache EÜR reicht und die Steuerschuld wird geringer.

Gruß

Werner


Das ist jetzt zu pauschal. Wer richtig Geld verdient fährt mit 13a besser. Aber um das beurteilen zu können, muss man doch eh eine Übersicht (=Belege anheften und am PC in Excel berechnen) und kommt um eine EÜR nicht drum rum.
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon stamo » Mi Okt 19, 2016 20:26

Bsp.: 19 ha Eigenland, alles abbezahlt, keine großen Investitionen geplant, gute Einnahmen durch Bioprämie und Zuchtviehverkauf.... ganz klarer Fall von 13a


19 ha Pachtland, neuer Stall, neuer Trecker, Nebenerwerb mit dem Ziel, nicht zu viel zu versteuern... ganz klar EÜR.


Aber es gibt viele nicht so eindeutige Fälle.
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon T5060 » Mi Okt 19, 2016 20:50

Alles Quatsch :

Der reguläre Betriebsprüfungszeitraum dauert 3 Jahre. Ergeben sich Hinweise, muss dich der Betriebsprüfer per Bescheid ( beklagbar ) auf die Ausweitung des Prüfungszeitraums hinweisen.

Betriebsprüfung und Steuerfahndung sind zweierlei paar Schuhe. Ergeben sich Hinweise auf strafbare Hinterziehung wird ein Ermittlungsverfahren eröffnet.
Die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens muss nicht gleich mitgeteilt werden, Rechtsmittel dagegen gibts erst mal auch keine.

I.d.R. erfährt man über die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens mit der Inkenntnissetzung eines Durchsuchungsbefehls.
Zu dem Zeitpunkt laufen die Ermittlungen meist aber schon mehrere Monate.

Eine Betriebsprüfung trifft auch 13a landwirte und besonders jene, die "bauernschlaue" Grundstücksgeschäfte tätigen.
Die besten Kenner des regionalen Grundstücksmarkts sitzen immernoch am Finanzamt.
Diesen Leuten zolle ich hohen Respekt.

Ich muss auch den Steuerfahndern zugestehen, dass dies sehr korrekte zugängliche Beamte sind und keine Korinthenkacker, wie wir die aus Landratsämtern usw. kennen.

Dazu Anekdote :

Ich saß vor 10 Jahren im ICE zur Eurotier nach Hannover. Im Abteil niederbayrische Jungbauern, einer besser, größer und schlauer wie der andere.
Auch ein Thema : Wie man das Finanzamt bescheisst. Mit im Abteil : Zwei Mitarbeiter der Steuerfahndung und noch drei andere vom Finanzamt Kassel - damals Goethestraße, Betriebsprüfung

Schlußfolgerung :

Die meisten Steuervermeidungsstrategien für einen Kleinunternehmer in Deutschland, erweisen sich gegen über solidem Wirtschaften, als vermögenszehrend und nicht mehrend !
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon T5060 » Mi Okt 19, 2016 21:00

So und hier sind die wesentlichen steuerlichen regelungen nach zu lesen und wer sein Laden im griff hat, der zahlt am unteren Ende Steuern und hat seine Ruhe.

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads ... cationFile
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon Paule1 » Do Okt 20, 2016 7:00

Denkt ihr die Steuerprüfer sind völlig Blöd :?:

Wer 13a macht verdient immer mehr als der Durchschnitt :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon egnaz » Do Okt 20, 2016 9:18

Paule1 hat geschrieben:Denkt ihr die Steuerprüfer sind völlig Blöd :?:

Wer 13a macht verdient immer mehr als der Durchschnitt :idea:

Das verstehe ich jetzt nicht. 13a ist doch eine legale Gewinnermittlung und sollte keinen Anlass für Steuerprüfer geben.

Ich bezweifle auch, dass die meisten mit 13a Gewinnermittlung überhaupt wissen wie hoch ihr tatsächlicher Gewinn ist.
Gruß Eckhard
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon marius » Do Okt 20, 2016 9:38

Aufpassen mus man nicht nur wie von mir beschrieben auf der Gewinnseite was Steuerprüfungen etc betrifft.

Es gibt auch auf der Verlustseite Fallstricke. Wer Jahr für Jahr in seinem landw Betrieb Verluste ausweist bekommt Probleme. Dann wird der landw. Betrieb als Liebhaberei eingestuft ohne Gewinnabsicht.
Je nach Bundesland und Sachbearbeitet passiert das mal früher mal später.

Die Folge : 10 Jahre rückwirkend die abgesetzten Verluste nachversteuern + 6 % Zinsen. :shock:
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon marius » Do Okt 20, 2016 9:43

Paule1 hat geschrieben:Denkt ihr die Steuerprüfer sind völlig Blöd :?:

Wer 13a macht verdient immer mehr als der Durchschnitt :idea:


Sicher bei 13a kommt immer ein Gewinn raus. Aber du hast keine Betriebsprüfung wie bei Buchführung und EÜR weil der tatsächliche erzielte Gewinn nicht wichtig ist, da gestzlich festgesetzt nach ha und GV abgerechnet wird.
Das ist auch was wert und ein großer Vorteil.

Weniger Gewinn als mit 13a, bzw jährlich Verluste erzielen ist auch wieder heikel : Über mehrere Jahre Verluste mit seiner EÜR oder Buchführung ausweisen funktioniert auch nicht, wie eben im letzten Beitrag beschrieben. Da schaut das Finanzamt mal einige Jahre zu, aber sicher nicht ewig. :mrgreen:
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon egnaz » Do Okt 20, 2016 9:51

Die Einstufung zur Liebhaberei kommt aber nicht von ungefähr. Hierzu muss man schon dauerhaft Verluste erwirtschaften und die mit seinen übrigen Einkünften gewinnmindernd verrechnen. Das sich so etwas das Finanzamt auf Dauer nicht gefallen lässt ist, finde ich auch wegen der Steuergerechtigkeit völlig in Ordnung.
Wer ein Unternehmen führt, um damit dauerhaft Verluste zu erwirtschaften, sollte es doch lieber bleiben lassen.
Gruß Eckhard
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon marius » Do Okt 20, 2016 10:05

stamo hat geschrieben:Bsp.: 19 ha Eigenland, alles abbezahlt, keine großen Investitionen geplant, gute Einnahmen durch Bioprämie und Zuchtviehverkauf.... ganz klarer Fall von 13a


19 ha Pachtland, neuer Stall, neuer Trecker, Nebenerwerb mit dem Ziel, nicht zu viel zu versteuern... ganz klar EÜR.


Aber es gibt viele nicht so eindeutige Fälle.


Gut erklärt, dass kann man so unterschreiben.
Der Fall oben ganz klar 13a. Bei dem Betrieb oben wäre es bei 100 % Eigenland sogar möglich ( Biomilchpreis brutto derzeit über 50 Cent, Bioprämie ) das er in guten Jahren auf über 60 000 Gewinn Buchführungsgrenze kommt, dann ist die EÜR ohnehin nicht mehr zulässig und er muss in die Buchführung falls er nicht §13a hat.


T5060 hat geschrieben:Eine Betriebsprüfung trifft auch 13a landwirte


Soso, was wird dann da geprüft ? Die Farbe der Unterhose vom Betriebsleiter ?
Zuletzt geändert von marius am Do Okt 20, 2016 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon egnaz » Do Okt 20, 2016 10:19

Ich glaube du verwechselst Gewinn mit Umsatz.
Gruß Eckhard
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Re: 13 A Landwirte

Beitragvon marius » Do Okt 20, 2016 10:20

egnaz hat geschrieben:Ich glaube du verwechselst Gewinn mit Umsatz.


Nö.
Seit 2016 neu : 600 000 Umsatz / 60 000 Gewinn.
Nur die 25 000 dürften sich nicht geändert haben.
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