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200 Vario?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Beitragvon made-in-st.valentin » Mi Jan 28, 2009 20:44

Also laut New Holland hat das neue Getriebe 8000h in der Praxis und 3000h am Prüfstand optimal funktioniert.
Meiner Meinung nach gewinnt CNH schon langsam die Oberhand im Stufenlosbereich.
Die haben in den letzten 10 Jahren drei stufenlose Getriebe entwickelt. Zuerst das S-matic, jetzt das neue Stufenlose aus Valentin auf Basis einen Doppelkupplungsgetriebes und ein Ketten Variator Getriebe.
Wo bleibt da Agco frage ich mich?
Die verpflanzen das Vario in allen Leistungsklassen. Aber wo liegt da der Fortschritt? :roll:
made-in-st.valentin
 
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Beitragvon Gasse » Mi Jan 28, 2009 20:47

das Problem des Kettenwandlers ist das begrenzte Drehmoment das damit übertragen werden kann, so kann z.B. Das Multitronic von Audi nicht mehr al 300 NM Kraft übertragen.

Daher wird es von New Holland auch nur unter 100 PS angeboten, darüber setzen sie wie alle anderen Hersteller (momentan) auch auf hydraulisch Leistungsverzweigte Getriebe.

Vorteil sehe ich bei dem einfachen Aufbau und den geringen Kosten, außerdem wahrscheinlich weniger kühlaufwand.
Wie robust und effizient die sache ist wird die Zukunft zeigen, bin aber da leicht skeptisch....
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Beitragvon dima » Mi Jan 28, 2009 21:09

Hallo,

Beim Leistungverzweigung wird im besten Fall die gesamte Leistung über zwei Zahnradpaare übertragen (Planetengetriebe+Stirnradgetriebe), in diesem Zustand wird sicherlich ein unübertroffener Wirkungsgrad erreicht. Da diese Bereiche immer nahe am Hauptarbeitsbereich liegen, haben diese Getriebe im Schnitt nicht den schlechtesten Wirkungsgrad.

Natürlich wird unterm Strich der Kettenvariator etwas besser sein, aber das er um "einiges" besser ist muss er erst beweisen. Denn auch bei einem Kettenvariator gibt es eine enorme Wärmeentwicklung, dies kann an jedem Verstellgetriebe von E-Motoren beobachtet werden.

Das im PKW Bereich 150 PS übertragen werden steht ausser Zweifel, und mit Sicherheit funktioniert dies auch im Schlepper. Allerdings hat es hierzu schon mehrer Anläufe gegeben, und bisher sind alle gescheidert, auch im Automobilbereich hat sich dieser Antrieb nicht durchgesetzt. Meiner Meinung wird es eine Sonderlösung bleiben.

Aber Du hast Recht es passt nicht zum Thema
dima
 
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Beitragvon Pumuckel » Mi Jan 28, 2009 21:16

Es scheint mir zu einfach, nach 50 Jahren eine potenzielle technische Lösung wieder hervorzuholen und das Ganze als Innovation darzustellen.

...
Vielmehr wird eine Weiterentwicklung hin zu E - Komponenten stattfinden.


Elektro ist aber ein ganz alter hut, da hats KFZ noch garnicht gegeben... Wobei du da denke ich recht hast, die neue Caterpillar D7 wird ja auch Dieselelektrisch angetrieben. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und wird in Zukunft eine Alternative zum CVT Getriebe Darstellen, auf jeden Fall kann das bei Baumaschinen dem Hydrostaten mächtig Konkurrenz machen !
Durch die Verwendung von Radnabenmotoren könnte man extrem wendige und kompakte Obstbauschlepper bauen, und die Einbaumöglichkeiten des Motors würden auch beträchtlich erweitert...
Damait wären auch leicht Trac konzepte möglich.
DAS wäre eine Leistung !
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Beitragvon kikifendt » Mi Jan 28, 2009 21:40

Justice hat geschrieben:Na ja. Wen wir mal ehrlich sind, dan hat Fendt die Axialkolbenpumpe auch nicht neu erfunden, sondern "Optimiert" und damit ein Variogetriebe zur Serienreife gebracht. Wen CNH das mit einem Kettenwandler macht, und das als erstes zur Serienreife bring, fine ich das das schon eine Inovation wert ist. Die Betonung liegt auf "Serienreif". Nicht nur Prototypen oder Kleinserien. Verbaut haben die Hersteller wohl schon so ziemlich alles, was es an Getriebearten gibt. Aber halt nicht in Serie.

Abwarten was daraus wird.


Die Axialkolbenpumpe hats natürlich vorher schon gegeben. Fendt hat aber die Leistungsverzweigung entwickelt, die den Wirkungsgrad gegenüber einem rein hydrostatischen Triebsatz beträchtlich verbessert hat. Ich bin mir sicher, dass das Variogetriebe mit der Leistungsverzweigung schon längst weiterentwickelt in einer Schublade in Marktoberdorf liegt.
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Beitragvon Düsentrieb2 » Mi Jan 28, 2009 21:46

kikifendt hat geschrieben:
Justice hat geschrieben:Na ja. Wen wir mal ehrlich sind, dan hat Fendt die Axialkolbenpumpe auch nicht neu erfunden, sondern "Optimiert" und damit ein Variogetriebe zur Serienreife gebracht. Wen CNH das mit einem Kettenwandler macht, und das als erstes zur Serienreife bring, fine ich das das schon eine Inovation wert ist. Die Betonung liegt auf "Serienreif". Nicht nur Prototypen oder Kleinserien. Verbaut haben die Hersteller wohl schon so ziemlich alles, was es an Getriebearten gibt. Aber halt nicht in Serie.

Abwarten was daraus wird.


Die Axialkolbenpumpe hats natürlich vorher schon gegeben. Fendt hat aber die Leistungsverzweigung entwickelt, die den Wirkungsgrad gegenüber einem rein hydrostatischen Triebsatz beträchtlich verbessert hat. Ich bin mir sicher, dass das Variogetriebe mit der Leistungsverzweigung schon längst weiterentwickelt in einer Schublade in Marktoberdorf liegt.


kann man ne einfach mal ne Schlepper bauen mit stinknormaler Technik??

Immer höher schneller weiter,aber auch genauso die Preise.Irgendwann
kostet 1PS-1000 Euro..ist doch auch doof.

Die Axialkolbenpumpe wurde 1970 schon bei DDR Schlepper verbaut.
Wer und wann die erfunden hat,keine Ahnung.Tipp mal Richtung Russen
"WER HOLZ HACKT,IST ZU FAUL ZUM HEIZÖL KAUFEN"
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Beitragvon dima » Mi Jan 28, 2009 22:01

Hallo Düsentrieb2,

die Hersteller bauen was der Markt verlangt, es gibt aber auch noch Schlepper mit einfacher Technik.
Die stufenlos Getriebe werden trotz Alternativen immer mehr nachgefragt.

Ich glaube nicht das die Russen die Axialkolbenpumpe erfunden haben, würde mich schon sehr wundern.
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Beitragvon setil » Mi Jan 28, 2009 22:11

@LAgavulin: stimmt schon dass die Kettenvariatoren im Audi verbaut werden, nur sind 150PS die aus Drehzahl kommen, eben keine 150PS die aus der Drehmoment-Ecke kommen.

Das grundsätzliche Problem an reibschlüssigen Kraftüberträgern ist die geringe Leistungsdichte (Reibkraft = Reibwert x Normalkraft), was das Ganze schlussendlich dann irgendwann mal begrenzt (nach meinen Kollegen ist die sinnvolle Grenze bei etwa 150PS/ 300Nm)


Und zum Vario: es ist ja nicht so, dass die das Getriebe nur dicker machen müssen für Größere bzw. kleiner für Kleinschlepper machen müssen. Bei kleinen Getrieben fallen Spaltleckagen etc viel mehr ins Gewicht wie jetzt bei hydr. leistungsverzweigten Getrieben, bei den großen werden irgendwann die Kräfte einfach riesig --> es muss in beiden Richtungen optimiert werden.
Das dann aber lieber an einem Getriebekonzept welches sich bewährt hat und man die Fallen kennt wie ständig irgendwas Neues zu "erfinden" was dann so halbwegs in Serie gebracht wird, dann aber beim Kunden reift.

Aber nu Back to topic.
hier gehts um den 200er: Ein Bekannter ist hier unten Obstbauer und der hat wohl nen Testschlepper bekommen (hab ihn leider nicht selber gesehen, darum weiss ich nich obs wahr ist) und der ist begeistert. Der Motor soll ganz gut gehen und bei weitem nicht mehr so schlucken wie früher. Insgesamt sei das Arbeiten jetzt richtig angenehm.
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Beitragvon Düsentrieb2 » Mi Jan 28, 2009 22:14

dima hat geschrieben:Hallo Düsentrieb2,

die Hersteller bauen was der Markt verlangt, es gibt aber auch noch Schlepper mit einfacher Technik.
Die stufenlos Getriebe werden trotz Alternativen immer mehr nachgefragt.

Ich glaube nicht das die Russen die Axialkolbenpumpe erfunden haben, würde mich schon sehr wundern.


...ja klar,solange sich die Technik verkaufen läßt wird auch bebaut auf
Teufel komm raus.Wann aber kommt die Zeit wo es keiner mehr
bezahlen kann.Macht schon Spaß mit solch moderner Spitzentechnik
zuarbeiten.Wenn de nen Stadtmenschen in so nen Vario reinsteckst,
der greift sich immer an Kopf und fragt ob wir auf'n Mond wollen.
Die meißten Städter denken noch so ein Trecker ist schmutzig und
richt nach Gülle....Bin auch immer wieder gespannt,was so neues
hervorgekramt wird..ich find'nur immer lustig,wenn de beim
FENDT die Haube hoch machst und dich lächelt nen DEUTZ an :lol:
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Beitragvon Weinbauer » Mi Jan 28, 2009 22:21

ach wie schön altes thema, varion vs. herkömmlich. irgendwann kommt das zeug überall rein bei fendt. egal ob es brauchst oder nicht.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 29, 2009 9:48

Weinbauer hat geschrieben:ach wie schön altes thema, varion vs. herkömmlich. irgendwann kommt das zeug überall rein bei fendt. egal ob es brauchst oder nicht.


Tja, wie schon geschrieben, so, wie es der Markt verlangt. Fendt strebt 20000 Schlepper im Jahr an und baut dehalb das Werk um. Das sagt doch alles.
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Beitragvon EicherBüffel » Do Jan 29, 2009 10:52

ich find'nur immer lustig,wenn de beim FENDT die Haube hoch machst und dich lächelt nen DEUTZ an :lol:[/quote]

Nur leider vergisst du dass Same-Deutz/Fahr bei der Deutz AG auch nur Kunde ist genauso wie Fendt

SDF und Deutz haben zwar den gleichen Namen und SDF hält auch einen Teil der Aktien (genauen Wert weiß ich nicht), aber Fendt hält auch Aktien der Deutz AG.
Fendt Wohnmobile haben mittlerweile auch nichts mehr mit den Fendt Schleppern zu tun.
Lg
EicherBüffel
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 29, 2009 11:39

EicherBüffel hat geschrieben:ich find'nur immer lustig,wenn de beim FENDT die Haube hoch machst und dich lächelt nen DEUTZ an :lol:


Nur leider vergisst du dass Same-Deutz/Fahr bei der Deutz AG auch nur Kunde ist genauso wie Fendt

SDF und Deutz haben zwar den gleichen Namen und SDF hält auch einen Teil der Aktien (genauen Wert weiß ich nicht), aber Fendt hält auch Aktien der Deutz AG.
Fendt Wohnmobile haben mittlerweile auch nichts mehr mit den Fendt Schleppern zu tun.
Lg
EicherBüffel[/quote]

Und was ist daran lustig??? Früher hat dich dafür ein MWM/MAN angelacht. Wir wissen doch alle um die heutigen Firmenstrukturen, oder??? JD baut seine Motoren auch nicht selber. Die werden vonn Deere Power Systems gebaut. Und es spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, solange die eingekauften Komponenten gut sind.
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Beitragvon Gasse » Do Jan 29, 2009 11:51

Fendt hält soweit ich weiß keine Aktien an Fendt.

SameDeutz-Fahr hält über 45 % der Gesamtaktien, und ist damit vor Volvo die knapp unter 7 % der Aktien haben der mit Abstand größte Einzelaktionär. Die meisten Aktien befinden sich in Streubesitz. http://www.deutz.de/live_deutz_com/html ... 00.de.html

Damit hat SDF schon das sagen bei der Deutz AG, sieht man auch klar am Aufsichtsrat. http://www.deutz.com/live_deutz_com/htm ... lw.de.html
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 29, 2009 12:13

Über den Anteil der Aktien von Fendt an Deutz kann ich nichts sagen.

Es steht jedoch fest, dass die Motoren, die Fendt einbaut, nicht die gleichen sind, die SDF einbaut. Fendt hatte auch als erster den Deutz - Motor mit Vierventiltechnik im 700 Vario.
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