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60 Kilo pro Jahr

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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67 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon SHierling » Sa Jan 12, 2013 20:38

Kein Wunder, daß wir zum Nettoimporteur von Lebensmitteln geworden sind.


Damhirsch: was kostet eig so ein Damhirsch, wenn man selber keine hat?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Piet » Sa Jan 12, 2013 20:39

Welfenprinz hat geschrieben:Fleisch pro kopfverbrauch international:

USA 123

2 Spanien 121

3 Australien 118

4 Österreich 112

5 Dänemark 111

6 Neuseeland 109

7 Zypern 108

8 Irland 102

9 Kanada 98

10 Frankreich 98


also ich würde Deutschland da angesichts der schon angesprochen Tendenz der letzten 20 Jahre ganz klar auf
dem Weg zum Vegetarierland sehen.


100 Punkte
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Qtreiber » Sa Jan 12, 2013 21:33

Welfenprinz hat geschrieben:also ich würde Deutschland da angesichts der schon angesprochen Tendenz der letzten 20 Jahre ganz klar auf
dem Weg zum Vegetarierland sehen.


Falsch gesehen. Die Deutschen fahren alle ins befreundete Ausland und essen sich da mal richtig an Fleisch satt, wo es keiner sieht. :lol:
Sieht man doch an den Zahlen.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Piet » Sa Jan 12, 2013 21:56

Qtreiber hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:also ich würde Deutschland da angesichts der schon angesprochen Tendenz der letzten 20 Jahre ganz klar auf
dem Weg zum Vegetarierland sehen.


Falsch gesehen. Die Deutschen fahren alle ins befreundete Ausland und essen sich da mal richtig an Fleisch satt, wo es keiner sieht. :lol:
Sieht man doch an den Zahlen.


Und wenn man in einem Land lebt, das nicht in der Liste auftaucht, gehört man dann automatisch zu den Guten?
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Hubert Hohler » Sa Jan 12, 2013 22:47

SHierling hat geschrieben:@Hubert: wenn SlowFood annimmt, daß 60kg im Schnitt pro Kopf und Jahr "zu viel" seien, wieviel wäre denn angemessen, und in welchen Anteilen? Und nach welchen Kriterien wird das festgelegt?


Der Durchschnittsdeutsche kauft nach Angaben des Statistischen Bundesamts jährlich etwa 89 Kilogramm Fleisch – täglich also etwa 240 Gramm. Vieles davon landet auf dem Müll.
Insgesamt konsumieren die Deutschen damit täglich fast die Ration, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Woche empfiehlt: 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst.
http://www.youtube.com/watch?v=hHAIts5kBjU
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Fassi » Sa Jan 12, 2013 23:06

Also mal ehrlich, wie ernst soll man jemanden nehmen, der auf Klimawandel und Umweltzerstörung hinweißt, dann aber drei Motorräder besitzt und auch noch die Formel 1 unterstützt. Also selber sehr massiv zum Klimawandel und zur Umweltzerstörung beiträgt. Zeugt aber mal wieder von der üblichen Theorie, man braucht sich nur die Absolution erkaufen. Ich ess also weiterhin Fleisch, bin aber der Verschwendung fossiler Brennstoffe. Müßte also ok sein, also für mein Seelenheil jetzt.

Gruß
PS: Interessant, dass Ihr Euch schon wieder 3 Seiten lang mit nem Troll abgebt.
PPS: Wie soll ich bei der Fleischmenge meinen selektierten Nachwuchs an bedrohten Nutztierrassen wegbekommen? Wegwerfen?
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Piet » Sa Jan 12, 2013 23:14

Hubert Hohler hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:@Hubert: wenn SlowFood annimmt, daß 60kg im Schnitt pro Kopf und Jahr "zu viel" seien, wieviel wäre denn angemessen, und in welchen Anteilen? Und nach welchen Kriterien wird das festgelegt?


Der Durchschnittsdeutsche kauft nach Angaben des Statistischen Bundesamts jährlich etwa 89 Kilogramm Fleisch – täglich also etwa 240 Gramm. Vieles davon landet auf dem Müll.
Insgesamt konsumieren die Deutschen damit täglich fast die Ration, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Woche empfiehlt: 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst.


Wieviele Haustiere fressen da mit?
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon SHierling » So Jan 13, 2013 0:54

Hubert Hohler hat geschrieben:Insgesamt konsumieren die Deutschen damit täglich fast die Ration, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Woche empfiehlt: 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst.


Ja. Und das soll jetzt was sein? Der Mensch ist das Maß aller Dinge, und die gesamte Natur hat nach den Vorgaben der DGE gestaltet zu werden? Was ist mit der Produktion dieser "Empfehlungen" ? Wie soll die vonstatten gehen? Und wo sollen diejenigen Nährstoffe herkommen, die uns bisher das Fleisch geliefert hat? Und wie sieht es mit der dann fehlenden Rückführung aus? Jedes weniger produzierte Tier bedeutet auch weniger organischen Dünger, der dann durch fossile Reserven ersetzt werden muß. Und "vegetarisch" wächst schon gleich gar nicht, das kann niemand produzieren, das ist biologisch unmöglich.

Die DGE ist gut, die kann schön reden, die muß ja auch das, was sie "empfiehlt", nicht wachsen lassen, und nicht das, was von ihren Empfehlungen übrig bleibt, entsorgen. DGE-Empfehlungen sind genau so sinnvoll bzw sinnlos wie CO2-Bilanzen oder ähnliche "Footprints", solange sie nicht auch Alternativen (und zwar reale, produzierbare) anbieten.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 13, 2013 1:10

Hubert Hohler hat geschrieben:
Der Durchschnittsdeutsche kauft nach Angaben des Statistischen Bundesamts jährlich etwa 89 Kilogramm Fleisch – täglich also etwa 240 Gramm.


ja, was denn nun ? 60 oder 89?



.
Insgesamt konsumieren die Deutschen damit täglich fast die Ration, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Woche empfiehlt: 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst.


also weder 240 noch 175 (60 kg/a) sind "fast" 450 (der Durchschnitt von "300 - 600").

Was soll das ? Warum eine derartig fehlerhafte , ignorante und widersprüchliche, unsachliche #Art der "Diskussion".
Wie oben erwähnt, auf diese Art und WEise führst Du keinen Dialog mit Produzenten. Das kann man nciht ernst nehmen.

@Fassi: nein, er ist ja kein Troll. Das ist ja durch seine Identität bekannt. Seine Motorräder sind Privatvergnügen und spielen hier keine Rolle.
Die Frage ist ja wirklich wieso sich eine Kapazität wie er - die ist er mit seinem bekannten beruflichen wERdegang ja nun nachgewiesener mal- vor so einen polemischen, propagandistischen Dreckskarren wie im Eingangspost verbreitet, spannen lässt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon forenkobold » So Jan 13, 2013 1:40

Hubert Hohler hat geschrieben: Ziel des Projektes ist, die Menschen zu Selbstversorgern mit Gemüse und Obst möglichst traditioneller, heimischer Sorten zu machen. Dafür sind allerdings bestimmte Voraussetzungen nötig, u.a. auch, dass Slow Food oder Terra Madre Lebensmittelbündnisse in diesem Land bereits vertreten sind. Dies ist in 25 afrikanischen Ländern bereits der Fall.


Ja.. da sieht man es wieder: Eine der Hauptursachen für den Hunger in der Dritten Welt sind irgendwelche Ideologen, welche den Menschen dort die Segnungen der Grünen Revolution nicht zugestehen wollen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Jochens Bruder » So Jan 13, 2013 1:50

Hubert Hohler hat geschrieben:Anlässlich des Terra Madre Tages 2010 sammelte Slow Food weltweit - und tut dies nach wie vor - für sein Projekt 1.000 Gärten für Afrika Geld ein.

Verantwortlich für das Projekt "1.000 Gärten für Afrika" ist die Slow Food Stiftung für Biodiversität. Auf der Webseite der Stiftung werden die Unterstützer des Projektes aufgeführt nach "Patrons", "Benefactors" und "Sustainers". Unser Convivium wurde bei den Benefactors eingereiht. Außer unserem Convivium ist von deutscher Seite nur noch das Convivium München gelistet.

Ziel des Projektes ist, die Menschen zu Selbstversorgern mit Gemüse und Obst möglichst traditioneller, heimischer Sorten zu machen. Dafür sind allerdings bestimmte Voraussetzungen nötig, u.a. auch, dass Slow Food oder Terra Madre Lebensmittelbündnisse in diesem Land bereits vertreten sind. Dies ist in 25 afrikanischen Ländern bereits der Fall.

Auf diese Idee können nur Ideologen kommen die fremder Leute Spendengeld ausgeben. Vermutlich könnte man mit dem selben Betrag 10.000 Gärten in einem Land bzw. einer Provinz finanzieren. Das würde nämlich die Overhead-Kosten um über 90% senken. Und wieso sollen die armen Leute alte Sorten mit geringen Erträgen anbauen wenn es inzwischen auch für diese Länder Hochleistungs-Saatgut gibt das auch kaum mehr kostet?

Ich kenne mich zwar in Afrika nicht so gut aus, dafür aber umsomehr auf den Philippinen. Dort sind jedenfalls fast alle Gemeinschaftsgarten-Projekte gescheitert weil die ausländischen Initiatoren einen entscheidenden Punkt übersehen haben: Solidarität und Gemeinsinn muß man sich leisten können. Wer täglich ums überleben kämpft hat nun mal andere Prioritäten. Da wird dann aus der Not heraus gerne mal Mein und Dein verwechselt. Auf Deutsch: Diese Gärten lassen sich meistens nicht mit vetretbarem Aufwand vor Erntediebstähle und/oder Tierverbiß schützen.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 13, 2013 2:00

@forenkobold:
http://www.sahealthinfo.org.za/nutritio ... dbased.htm

das (süd)afrikanische Pendant zur DGE.

unter foods fo animals can be eaten every day
http://www.sahealthinfo.org.za/nutritio ... dbased.htm

wird auf die Probleme der Unterversorgung durch Eisen, Vitamin A und Protein eingegangen und die Bedafsdeckung durch Fleisch. Und u.a. wird festgestellt

For example, Ahmed et al.5 showed that in
the Ethiopian highlands, improved smallholder livestock
technologies played a significant role in improving food
security and nutritional status.

Naja, dann wollen wir mal hoffen dass die livestocks nicht das von slowfood angebaute heimische Gemüse wegfuttern.

Weiterhin in der Quelle eine Auflistung von Empfehlungen zum Fleischverzehr aus 16 Ländern. Sehr oft "no direct guideline", insgesamt fällt auf, dass in den meisten Ländern der Milch und Fischverzehr mit einbezogen wird in die Empfehlung(was bei der DGE etwas anders aussieht)
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Jochens Bruder » So Jan 13, 2013 2:06

forenkobold hat geschrieben:Ja.. da sieht man es wieder: Eine der Hauptursachen für den Hunger in der Dritten Welt sind irgendwelche Ideologen, welche den Menschen dort die Segnungen der Grünen Revolution nicht zugestehen wollen.

Unsere Postings haben sich wohl überschnitten. Wenn ich über die Mittel derartiger Organsisationen verfügen könnte würde ich mich auf Methoden konzentrieren um auch armen Kleinstbauern Spitzenerträge zu ermöglichen, und zwar mit örtlich machbaren Techniken und verfügbaren Materialien. Ich denke da nur mal an Dinge wie Dehybridisierung, Präzisionssaat und Düngung sowie andere Bio/Konvi Kombinationen. Das so etwas möglich ist haben wir schon durch eigene Experimente nachgewiesen.

Allerdings ist es für westliche Theoretiker einfacher auf die bösen Konzerne zu schimpfen anstatt sich Gedanken darüber zu machen wie Kleinbauern von deren Technologien profitieren können ohne sich in Abhängigkeiten zu begeben.
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