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60 Kilo pro Jahr

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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67 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Hubert Hohler » Sa Jan 12, 2013 14:29

Pro Jahr isst der Deutsche im Schnitt mehr als 60 Kilo Fleisch. Die Folgen sind verheerend: für die Gesundheit, die Lebensmittelversorgung in den Entwicklungsländern, für die Tiere und die Umwelt.
Nirgendwo in Europa lassen mehr Hühner ihr Leben als im niedersächsischen Wietze. In Europas größtem Geflügelschlachthaus werden 7,5 Tiere pro Sekunde getötet, das sind 450 in der Minute und ganze 135 Millionen im Jahr. Bevor sie in die Tötungsfabrik gelangen, werden sie in Fleischfabriken gemästet, Betrieben, die an die 40 000 Hühner auf engstem Raum halten.

Die Schlachterei in Wietze gehört zum Rothkötter-Unternehmen, einem der zehn größten deutschen Fleischkonzerne – die zusammen jährlich mehr als 18 Milliarden Euro umsetzen. Damit zählt die Fleischindustrie zu den lukrativsten Zweigen der Landwirtschaft.

Der Erfolg basiert nicht ausschließlich auf der Eigenleistung der Konzerne. Er kommt nur zustande, weil die Fleischpreise die tatsächlichen Kosten nicht abbilden. Das zeigt der Fleischatlas, den die Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit Le Monde Diplomatique und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgibt. Im Fleischatlas werden in Texten und Grafiken die globalen Zusammenhänge der Fleischerzeugung aufzeigt. „Fleisch und Wurst sind an der Theke zu billig“, sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin beim BUND und Mitautorin der Untersuchung. „Das können sie nur sein, weil die Fleischindustrie massiv subventioniert wird.“ Mit Steuern bezahlt der Käufer also zum zweiten Mal. „Deutsche Schlachthöfe kriegen im Jahr über 20 Millionen Euro direkt aus Subventionen. Und 80 Millionen Euro im Jahr an Stallbauhilfen, die Investoren beantragen können, etwa um neue Massentierhaltung zu ermöglichen.“
http://www.youtube.com/watch?v=hHAIts5kBjU
Hubert Hohler
 
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Hubert Hohler » Sa Jan 12, 2013 14:36

Zum dritten Mal, so Benning, unterstützen Verbraucher die Fleischindustrie, wenn sie die Kosten für Trinkwasser aus der Leitung bezahlen. Denn in manchen Regionen – vor allem in Niedersachsen – ist das Wasser massiv durch gesundheitsschädliches Nitrat belastet. Durch die Gülle, die auf Ackerflächen und Wiesen ausgebracht wird, gelangt es ins Grundwasser. „Die Aufarbeitung des Trinkwassers wird dann teurer, oder sie wird unmöglich, dann muss Wasser aus weiter entfernten Quellen umgeleitet werden“, erklärt die Agrarexpertin. „Das sind Kosten, die nicht der Schlachthof oder der Landwirt trägt, der sie verursacht – sondern der Verbraucher.“

In manchen Bundesländern sind die Voraussetzungen für die Fleischindustrie so gut, dass sich ausländische Betriebe ansiedeln. Die EU-weit gültige Nitratrichtlinie etwa ist hier aufgeweicht: Sie sieht vor, dass pro Hektar maximal 170 Kilogramm Nitrat aus tierischem Dünger ausgebracht werden dürfen. Für manche deutsche Wiesen und Weiden gilt eine Ausnahme: 60 Kilogramm mehr dürfen Landwirte dann verteilen. „Zusätzlich lassen die Kontrollen zu wünschen übrig“, sagt Benning. „Somit bietet Deutschland vorzügliche Bedingungen für Massentierhaltung.“
http://www.youtube.com/watch?v=hHAIts5kBjU
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Miststreuer » Sa Jan 12, 2013 14:42

:D Ich packe mal Chips und Bier aus :D
www.nicht-klicken.de.vu
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Einhorn64 » Sa Jan 12, 2013 14:42

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Tätigkeit: Küchenchef Klinikum Buchinger Dozent PH Innsbruck Vorsitzender SlowFood Gruppe Bodensee Bio Mentor des UNESCO Projekts "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Wieder einer mehr auf die ignorier liste....
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Justice » Sa Jan 12, 2013 14:51

Miststreuer hat geschrieben::D Ich packe mal Chips und Bier aus :D


Las mal bleiben. Höhrt sich nach ner Wiederholung an. :roll:
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Miststreuer » Sa Jan 12, 2013 15:06

Justice hat geschrieben:
Miststreuer hat geschrieben::D Ich packe mal Chips und Bier aus :D


Las mal bleiben. Höhrt sich nach ner Wiederholung an. :roll:

Verlink mal jemand die ganzen Themen die es dazu schon gab und dann soll ein Mod das Ding hier schließen.
www.nicht-klicken.de.vu
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Justice » Sa Jan 12, 2013 15:07

schimmel hat geschrieben:Wann gibt es endlich den Straftatbestand der Volksverblödung?


Du willst unsere Regierung abschaffen??
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 12, 2013 15:08

60 : 365 = ???
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Justice » Sa Jan 12, 2013 15:12

Miststreuer hat geschrieben:
Justice hat geschrieben:
Miststreuer hat geschrieben::D Ich packe mal Chips und Bier aus :D


Las mal bleiben. Höhrt sich nach ner Wiederholung an. :roll:

Verlink mal jemand die ganzen Themen die es dazu schon gab und dann soll ein Mod das Ding hier schließen.


Das verlinken kann man sich eigentlich sparen. Wer ernsthaft etwas zu dem Thema erfahren und beitragen will, der Benutzt die Suchfunktion und liest sich selber durch die Threads.

Einfach zumachen.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon xyxy » Sa Jan 12, 2013 15:31

einen link hab ich schon:
post950297.html#p950297
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon SHierling » Sa Jan 12, 2013 15:33

OMG - und als der sich vorgestellt hat, hab ich noch gedacht er wär normal, sonst würde er ja nicht herkommen.

<- Kaffee holen - brb

So, re. Chips bitte, Chipsfrisch oder Ja! wenn möglich.

@Hubert:
Ich dachte immer, Slow-Food wäre ein Verein, der sich für kleine Betriebe oder sogar "Hobby"-Produktion einsetzt?#
(note to self: die Empfehlung für die Highland-Leasing-Leute, SlowFood zu kontaktieren umgehend zurücknehmen.-..)

Nochmal die 60kg aus dem Fleischatlas aufgelistet, erhoben wurden 1094 Tiere pro Europäer und Leben, genauer:
4 Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner.

Oder anders ausgedrückt, ein Alter von 70 Jahren vorausgesetzt:
alle 17 Jahre eine Kuh und ein Schaf
alle 5 Jahre eine Gans
alle 1,5 Jahre ein Schwein und eine Pute
und alle 4 Wochen ein Huhn.

Abgesehen vom Geflügel ist das so wenig, daß man es ausschließlich "industriell" herstellen kann denn eine 17 Jahre alte Kuh bekommt kein Kalb mehr, und ein 17 Jahre altes Schaf muß man mit der Lupe suchen. Wer also Kühe und Schafe hält, muß schon mal _mindestens_ 17 andere Leute mit versorgen, oder mindestens 17 Tiere gleichzeitig halten (was für Kühe und Schafe als Herdentiere dann immer noch nicht tiergerecht ist). Wer nur EINE Kuh hätte, um sich selber zu versorgen, muß MEHR Fleisch essen. (Eben deswegen war der Fleischverzehr im Mittelalter so hoch). Bei Schweinen sind es schon mehr als 20 Ferkel pro Sau und Jahr - bitte selber rechnen.

Hm. Eigentlich reicht das doch schon wieder, oder?
Hat nicht mal einen Kaffee gedauert.
Zuletzt geändert von SHierling am Sa Jan 12, 2013 15:54, insgesamt 3-mal geändert.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon xyxy » Sa Jan 12, 2013 15:38

Nirgendwo in Europa lassen mehr Hühner ihr Leben als im niedersächsischen Wietze. In Europas größtem Geflügelschlachthaus werden 7,5 Tiere pro Sekunde getötet, das sind 450 in der Minute

Nunja, bisher wurde immer behauptet wegen der vielen BIs wäre Wietze nicht ausgelastet...
Könnten sich die Spendensammler bitte mal untereinander abgleichen, bevor sie unsere Zeit stehlen?
:lol:
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Rübenbauer » Sa Jan 12, 2013 15:39

SHierling hat geschrieben:OMG - und als der sich vorgestellt hat, hab ich noch gedacht er wär normal, sonst würde er ja nicht herkommen.

<- Kaffee holen - brb

....gehe mal Fleisch holen im Supermarkt, ist ja im Angebot! :lol:






achne brauch ich ja net, steht ja im "massentier"-stall bei mir :mrgreen:
...und die gehen auch nach Wietze :shock:
Zuletzt geändert von Rübenbauer am Sa Jan 12, 2013 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon forenkobold » Sa Jan 12, 2013 15:49

Fleisch und Wurst sind an der Theke zu billig“, sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin beim BUND und Mitautorin der Untersuchung. „Das können sie nur sein, weil die Fleischindustrie massiv subventioniert wird.“ Mit Steuern bezahlt der Käufer also zum zweiten Mal. „Deutsche Schlachthöfe kriegen im Jahr über 20 Millionen Euro direkt aus Subventionen. Und 80 Millionen Euro im Jahr an Stallbauhilfen, die Investoren beantragen können, etwa um neue Massentierhaltung zu ermöglichen


:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

60kg/Fleisch/Bundesbürger sind 4,8Mrd kg insgesamt....
Selbst wenn die Zahlen von Benning stimmen, errechnen sich dadurch 2 cent/kg.. :lol: :lol: :lol: :lol:

Frau Benning kann man es verzeihen.. sie hat vermutlich statt Mathematik "Namen-tanzen" gelernt.
Aber von einem "Starkoch" hätte ich ein wenig DENKVERMÖGEN und Resistent gegen Verarschtwerden erwartet.
Peinlicher Auftrit, Herr Hohler. Peinlich!
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: 60 Kilo pro Jahr

Beitragvon Nordhesse » Sa Jan 12, 2013 15:52

Immer wieder schön, wenn in 3 Sätzen sämtliche Vorurteile bedient werden.

Kernaussage: Die Menschheit soll sich so verhalten, wie ich es für richtig befinde-

Meine Interpretation dieser kernaussage: An Deutschem Wohl und Wesen soll die Welt genesen.

Und jetzt wird den 2 Mrd. Indern und Chinesen das Fleischessen verboten
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