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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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556 Beiträge • Seite 2 von 38 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 38
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon böser wolf » Di Aug 01, 2023 8:03

T5060 hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ach die Biobauer-Heulsuse heult schon 3 Jahre im Fernsehen rum und seit wann müssen Biobauern Gewinne erwirtschaften ?

Hauptsache die Markenarbeitsklamotten sitzen und man ist hipp :lol: :lol:

Wer bitte ist denn die biobauer heulsuse ?


Dieser Ansgar, der hatte nach der Lehre schon mal die Brocken hingeworfen und hatte probiert auf Lehramt studieren


Kennst du den denn persönlich? Ich sehe ihn nicht als heulsuse!
Dieser Betrieb ist ja gestern nicht das erste Mal im Fernsehen.
Ich möchte nicht in seiner Haut stecken und diese Entscheidung treffen müssen !
Eigentlich möchte ich mit keinen von den dreien tauschen .
Ich stand vor vielen Jahren auch mal vor so einer Entscheidung und muss heute sagen , das ich die falsche getroffen habe !
Alles in allen fand ich die Reportage gestern sehr gelungen !
Zuletzt geändert von böser wolf am Di Aug 01, 2023 8:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » Di Aug 01, 2023 8:04

Es gibt auch viele Leute, die müssen sparen, weil sie nicht Geld im Überfluss haben.

20% der Leute sind im Niedriglohnsektor beschäftigt.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-2/niedriglohnquote.html

Die Gattin vom Arzt, Apotheker oder Rechtsanwalt kauft im Bio-Laden oder Hofladen ein und fühlt sich gut. Die haben übrigens auch die Zeit dafür. Wenn man 10 h am Tag in Sachen Job unterwegs ist, dann muß der Einkauf schnell gehen. Also wird möglichst in einem Laden alles gekauft.

Es gibt also für Bio und Hofladen immer nur eine eingeschränkte Kundschaft und nie die große Masse der Bevölkerung.

Jetzt könnte man ja drüber nachdenken, regionale Marken aufzubauen und in den örtlichen Supermärkten zu vertreiben. Aber da sind Investitionen notwendig, da träumt man von. Auch weil Vorschriften und Bürokratie exorbitant in unserem Land sind.

Es wird also weitergehen mit wachse oder weiche. Ich hatte letztens in den Milchpreis-Thread geschaut. Wer will bei 40 Cent den Liter sich dir Arbeit zukünftig noch antun? Und wie rechnet sich das? Ich würde es nicht wollen.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon meyenburg1975 » Di Aug 01, 2023 8:15

Der Strukturwandel wird die nächsten 10 bis 15 Jahre nochmal ordentlich Fahrt aufnehmen. Da wird irgenauch nicht mehr jeder Platz besetzt werden...
Bild
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon bauer hans » Di Aug 01, 2023 8:44

Südheidjer hat geschrieben:
Die Gattin vom Arzt, Apotheker oder Rechtsanwalt kauft im Bio-Laden oder Hofladen ein und fühlt sich gut. Die haben übrigens auch die Zeit dafür. Wenn man 10 h am Tag in Sachen Job unterwegs ist, dann muß der Einkauf schnell gehen. Also wird möglichst in einem Laden alles gekauft.

Es gibt also für Bio und Hofladen immer nur eine eingeschränkte Kundschaft und nie die große Masse der Bevölkerung.

hier ist gerade eine landwirtin mit 65 gestorben,die lehrerin gewesen war,4 kinder bekommen hatte,vegetarierin gewesen war,die rinder- und schweinehaltung nach dem tod des vaters weiter geführt hatte und noch auf dem hofladen eines andere mitgeholfen hatte.
SIE WOLLTE DIE WELT RETTEN.
meiner meinung nach war die so extrem ehrgeizig,dass sie davon krank geworden war.
eine hübsche,ich hatte sie 1980 kennen gelernt,war aber schon vergeben.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Di Aug 01, 2023 8:53

Es gibt also für Bio und Hofladen immer nur eine eingeschränkte Kundschaft und nie die große Masse der Bevölkerung.

Jetzt könnte man ja drüber nachdenken, regionale Marken aufzubauen und in den örtlichen Supermärkten zu vertreiben. Aber da sind Investitionen notwendig, da träumt man von. Auch weil Vorschriften und Bürokratie exorbitant in unserem Land sind.

Es wird also weitergehen mit wachse oder weiche. Ich hatte letztens in den Milchpreis-Thread geschaut. Wer will bei 40 Cent den Liter sich dir Arbeit zukünftig noch antun? Und wie rechnet sich das? Ich würde es nicht wollen.[/quote]
kann sich jemand an das Projekt Lidl und Bioland erinnern? Anfangs hatten die ein sehr reichhaltiges Sortiment, das jede Woche etwas kleiner würde. Und jetzt auf das zusammengeschrumpft ist was man an den Mann bekommt! Fleisch war des Öfteren reduziert weil es einfach kaum jemand kaufte...
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Di Aug 01, 2023 9:07

Der konv. LEH hat mit der Kooperation mit den Verbänden die Öko-Kompetenz an sich gerissen. Bzw. die Verbände haben diese Öko-Kompetenz denen schon fast aufgedrungen. Heute gräbt der Konv. LEH denen das Wasser ab. Schade ist es nicht aber die Erzeuger leiden sehr darunter. Auf der Erzeugerebene rumort es sehr und die Sesseletage schweigt. Die EZG-Mitglieder haben jetzt ihre Endabrechnung für die Ernte 2022 bekommen und sehen da ganz andere Preise ausgedruckt als sie im letzten Jahr mündlich in Aussicht gestellt bekamen. Dazu kommen Erklärungen, die einem die Galle hochkommen lassen. Als Gutmenschen können die sich natürlich nicht dem Wettbewerb stellen und vertrauen auf ihre langjährige Kundschaft. Blöd ist nur, dass diese sich längst auf den Wettbewerb einstellen musste und jetzt auch fast nur noch nach dem Einkaufspreis ausrichtet. Vorbei ist die Zeit des gütlichen Miteinanders! Es wird auch im Bio-Bereich mit harten Bandagen gekämpft. Wer das frühzeitig erkannt hat, der konnte sich darauf einstellen. Wer nicht, der wird rausgestellt!
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Di Aug 01, 2023 9:10

Die Betriebsstrukturen werden immer in einem Wandel bleibeiben.
Erschreckend ist der aktuelle Trend.
Viele Betriebsleiter sehen düster in die Zukunft.
Und das zunehmend bei kürzlich noch sehr stabilen und erfolgreichen Betrieben.
Selbst die Politik erkennt langsam die Fehlentwicklungen.
Die geplanten Agrarstrukturgesetze sollen dan eine politische Aufsicht über die Folgen einer falschen Agrarpolitik stellen.
Damit wird das Pferd wieder nur von hinten aufgezäumt.
Das politische Kostett an teilweise wissenschsfftlich sinnlosen Auflagen ohne den Schutz vor der internationalen Konkurrenz, die ohne diese Auflagen liefert, in Verbindung mit der öffentlichen Hetze gegen die einheimische Landwirtschaft, raubt sehr vielen guten Bauern die Perspektiven und hat in vielen Regionen die Landwirtschaft schon so weit ausgeblutet, dass frei werdendes Grundeigentum nicht mal mehr von den besten Betrieben der Region , oder zuziehenden Landwirten aufgefangen werden kann.
Da wandert zu viel in die Hände von außerlandwirtschaftlichen Investoren.
Die Mittelständler, welche sich den Traum vom Pferdehof erfüllen, sind dabei noch das kleinste Problem.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Di Aug 01, 2023 9:18

Südheidjer hat geschrieben:
Die Gattin vom Arzt, Apotheker oder Rechtsanwalt kauft im Bio-Laden oder Hofladen ein und fühlt sich gut. Die haben übrigens auch die Zeit dafür. Wenn man 10 h am Tag in Sachen Job unterwegs ist, dann muß der Einkauf schnell gehen. Also wird möglichst in einem Laden alles gekauft.



Wenn das mal kein Vorurteil ist.
Gelegentlich besuche ich meine alte Heimat und schaue dann auch in einem meiner ehemaligen Naturkostläden vorbei. Meine Schwester hatte ihn nach meinem Ortswechsel übernommen. Sie berichtet, dass gerade die "Gutsituierten" jetzt sehr auf den Cent schauen. Pfandflaschen aus dem konv. LEH sind da die Regel. "Oh, ist das und das und das und das bei ihnen teuer", lautet es dann. Dabei konnte es sich meine Schwester leisten, die Preise nur sehr moderat zu erhöhen. Da bewegt z.B. die Arztfamilie (beide Ärzte) drei Porsche und kauft jetzt nur noch konv. Speiseöl, weil das Bio-Öl doch so sehr viel teurer geworden ist. Es gibt auch nur noch kleine Flaschen, weil man so oft abwesend ist (4x jährlich in den Urlaub). Ob es denen wirklich so gut geht, wie sie den Eindruck erwecken wollen, bleibt fraglich. Der Notar hat eine seiner drei Gehilfinnen entlassen, weil nur noch "wenig zu tun" ist. Die zwei verbliebenen wissen zwar nicht was sie zuerst und zuletzt machen sollen aber so ist das nun mal. Es hat sich viel verändert und so mancher lernt jetzt die Probleme des "kleinen Mannes" kennen.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Todde » Di Aug 01, 2023 9:42

DWEWT hat geschrieben:Den Filmbeitrag fand ich sehr gut!


Ja, er war ganz solide, was vermutlich an der "Journalistin" lag mit ihrem landwirtschaftlichen Backround.
Der Besuch der WHES hätte kritischer sein können, denn offenbar sind ihr da die Zusammenhänge mit vielen der genannten Probleme der Landwirtschaft unbekannt.
Dort versammeln sich in der Masse Gegner der Landwirtschaft.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Di Aug 01, 2023 10:41

Das Thema WHES blende ich einfach mal aus, weil das ist hier belanglos.

Es gibt drei Probleme:

1) Die nachfolgende Generation wird oft nicht hinreichend betriebswirtschaftlich und finanztechnisch vorbereitet
2) "Survial of the fittest" oder eine Befeuerung des Strukturwandels mag vor 20 Jahren noch richtig gewesen sein.
Heute führt das zu einem Ausbluten und ewig verlorenen knowhow-Verlust
3) Die Betriebsgröße wird durch die verfügbaren AK begrenzt. Damit können die meisten Höfe nicht soviel erwirtschaften
um eine komfortable Ausstattung (Technik, Stall) zu haben. Wir brauchen mehr Kooperation. LU´s sind für jeden Scheiss auch zu teuer.

So die drei Punkte widersprechen, den meist erfolgreichen Handlungsmaximen der letzten 50 Jahre, aber wir müssen in die Zukunft denken.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Di Aug 01, 2023 11:26

T5060 hat geschrieben:
Es gibt drei Probleme:

1) Die nachfolgende Generation wird oft nicht hinreichend betriebswirtschaftlich und finanztechnisch vorbereitet
2) "Survial of the fittest" oder eine Befeuerung des Strukturwandels mag vor 20 Jahren noch richtig gewesen sein.
Heute führt das zu einem Ausbluten und ewig verlorenen knowhow-Verlust
3) Die Betriebsgröße wird durch die verfügbaren AK begrenzt. Damit können die meisten Höfe nicht soviel erwirtschaften
um eine komfortable Ausstattung (Technik, Stall) zu haben. Wir brauchen mehr Kooperation. LU´s sind für jeden Scheiss auch zu teuer.

So die drei Punkte widersprechen, den meist erfolgreichen Handlungsmaximen der letzten 50 Jahre, aber wir müssen in die Zukunft denken.


Die heutige Ausbildung entspricht einfach nicht mehr den aktuelle Erfordernissen. Das war mir schon vor 20 Jahren klar. Damals habe ich das Ausbilden eingestellt.
Naja, "know-how-Verlust" ist zum Teil auch ganz gut weil vieles war eben gar kein Wissen ist, sondern einfach nur unreflektierte Erfahrung. Und Forschung und Ausbildung müssen bezahlt werden. Warum können das in der Industrie eigentlich nur die Großen? Oder gibt es einen know-how-Verlust weil wir nur noch drei große deutsche Automobilbauer haben?
Gerade wenn die verfügbaren AK sehr begrenzt sind, müssen sie effiktiv eingesetzt werden. Da ist es einfach nicht mehr möglich, dass z.B. mit technischem Gerät ein Viertel der Arbeitszeit auf der Straße und mit Rüstzeit verbracht wird.
Wer natürlich meint, er müsse im Kleinen die Technik, die der LU einsetzen könnte, immer noch im Betrieb halten, für den wird der LU-Einsatz einfach zu teuer. Es gilt entweder in einzelnen Bereichen eigene Technik oder LU! Der Reserve-150er ist da ein nogo!
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Di Aug 01, 2023 11:43

böser wolf hat geschrieben:
Dieser Betrieb ist ja gestern nicht das erste Mal im Fernsehen.
Ich möchte nicht in seiner Haut stecken und diese Entscheidung treffen müssen !
Eigentlich möchte ich mit keinen von den dreien tauschen .
Ich stand vor vielen Jahren auch mal vor so einer Entscheidung und muss heute sagen , das ich die falsche getroffen habe !
Alles in allen fand ich die Reportage gestern sehr gelungen !


Na bisschen jammern auf hohem Niveau war das schon. Ganz besonders auf den Zeiger ging mir allerdings die aus Brandenburg. Weder von Landwirtschaft, noch von Betriebswirtschaft eine Ahnung. Von letzterem haben wir auch ohne Experimente ausreichend im Berufsstand.

Und T5060 hat ja auch nicht ganz Unrecht. Wir haben in Deutschland seit Jahrzehnten günstige, gesunde Ernährung möglich gemacht. War immer genug Geld da um es für andere Dinge auszugeben. Jetzt kostet Essen wieder Geld, und man weiß nicht wie man satt werden, und den SUV in der Einfahrt gleichzeitig bezahlen soll.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon holzerhobby » Di Aug 01, 2023 11:54

@Pony:
Das muss nichts heißen, von den Reichen kannst du das Sparen lernen.

Hatte mal mit einem Kunden (Millionär) zu tun, der hat 15 min wegen 0,85 € Portokosten mit mir
Gestritten.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon meyenburg1975 » Di Aug 01, 2023 12:03

Was AK angeht muss man sich nix vormachen. Der Engpass fängt ja gerade erst an. Technik braucht Servicekräfte beim Dienstleister, der LU braucht Fahrer usw.
Ich habe mich mittlerweile auch aus dem Grund bewusst dazu entschieden, in Kombination mit Automatisierung einen Schritt zurück zu gehen, um Abhängigkeit und Anfälligkeit in der Arbeitserledigung zu verkleinern.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Cheffe » Di Aug 01, 2023 13:55

habs mir nebenbei mal angetan.
Aus meiner Sicht, auf Basis des gezeigten - 2 für meine Begriffe normale Betriebe die grundsätzlich erstmal in einer vernünftigen Größenordnung sind mit jungen Betriebsleitern
einmal der 400er Sauenbetrieb, verschuldet durch Umbau (Wohnung der Eltern als Sicherheit hinterlegt), jetzt neue Haltungs-VO und Depression beim jungen Familienvater - Scheiße

und der Kuhbetrieb mit 2 Melkrobotern, Vater vom Betriebsleiter Suizid als dieser mit 19 in der Lehre war, mindestens genau so scheiße

daneben noch zwei mehr so Träumer mit um die 40 Kühen, beim einen läuft da nebenbei so ein Bruderhahn Gedöns, Kühe melken macht aber die aktuelle Bäuerin und der Mann ist da auch noch.. was macht der Jungbauer eigtl ? Der will jetzt den Hof übernehmen und dafür 2000 monatlich an die Abgeber zahlen.
bei der Tante mit der Käserei liefen jährlich immer so 80 000 Verlust auf :regen: das muss man auch erstmal schaffen. Aktuell ruht aber die (teure) Käserei wegen der vielen Arbeit ?
Hat man da vor Übernahme mal irgendwie nachgedacht, wie bei solchen Konstrukten ein Einkommen herausgewirtschaftet werden soll oder ist das alles Träumerei und Wunschdenken?
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