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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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556 Beiträge • Seite 4 von 38 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 38
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Manfred » Mi Aug 02, 2023 15:56

Die Wirtschaftlichkeit ist nochmal eine andere Frage.
Mir ging es erstmal nur darum, wie man aus solchem Futter Milch machen könnte.
Wobei die geringe Menge pro Kuh etwas durch den Rahmen relativiert wird. Aus der gleichen Futtergrundlage machen die 1/3 mehr Milch als große Kühe. Man hat halt mehr Tiere laufen, wie bei den Kiwis, nur dass die auch anständiges Futter haben und entsprechende Milchrassen.
Ne nach Flächenausstattung wäre die sinnigere Lösung evtl. eine Aufteilung in Milch- und Fleischherde.

Sind eh alles theoretische Gespinste.
Wir wissen zu wenig über den Betrieb.

Da das Mädel presseaffin ist und sich vor Leute stellen und Reden kann wäre meine Empfehlung aus der Ferne: Mutterkuhhaltung für die arbeitsextensive Flächenpflege und Showgeschäft für die Einnahmen. Sprich Betriebsführungen, Weideschlachtungsvorführung, Teambildungsseminare, Bauerngolf... da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bieten sie ja teilweise schon an, das wäre aber sicher deutlich verbesserungs- und ausbaufähig.
Und bei den Schulden könnte man evtl. mal schauen, ob es je nach Gläubiger- und Vermögenswertestruktur nicht sinnvoll wäre, die Gläubiger zu Eigentümern zu machen und den Betrieb zu pachten.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 02, 2023 16:17

Da bin ich wieder deutlich bei Dir.
Wenn die sch.... BWL nicht wäre, könnte Landwirtschaft vielen Menschen so viel Spaß machen und sich nicht vor Lehrlingen retten ! :klug: :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Mi Aug 02, 2023 18:59

1/3 der Superbetriebe wird verschwinden, langsam wird der Nachschub knapp, besonders bei Melkern. :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 02, 2023 20:37

langholzbauer hat geschrieben:Wenn die sch.... BWL nicht wäre, könnte Landwirtschaft vielen Menschen so viel Spaß machen und sich nicht vor Lehrlingen retten ! :klug: :wink:


Die, die nicht rechnen können oder wollen, haben in der Landwirtschaft eh nichts verloren. Schon der Begriff "Landwirtschaft" besagt, worum es geht. Sonst müssten wir diesen Bereich umbenennen in z.B. Landspielerei, außerhäusiges Beschäftigungsmodell, Treckerfahrmöglichkeit und und und. Wobei, für einen Großteil der "Landwirtschaft" ist das ja schon längst die Realität. :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Mi Aug 02, 2023 21:00

Es gibt wirklich ein Teil Landwirte, die können nicht so richtig kalkulieren, aber die machen ihre Sache ordentlich, sind streb - und sparsam, lassen sich nicht über den Tisch ziehen
und stehen wirklich nicht übel da, die geben auch nicht mehr aus wie sie haben. Das sind die, die auch gerne schauen, wo ein Kollege was ordentlich macht. Die kopieren den dann 1:1.
Aber halt dann auch dem seine Fehler. :lol:
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 02, 2023 21:16

DWEWT hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Wenn die sch.... BWL nicht wäre, könnte Landwirtschaft vielen Menschen so viel Spaß machen und sich nicht vor Lehrlingen retten ! :klug: :wink:


Die, die nicht rechnen können oder wollen, haben in der Landwirtschaft eh nichts verloren....

Lang- bzw. mittelfristige Kalkulationen ,waren noch nie die Stärken landwirtschaftlicher Berufsschulen.
Meistens geht es dort " nur " um Basiskompenzen in "Ackerbau und Viehzucht" .
Aktive Betriebsleitung kommt leider viel zu oft erst bei Studiengängen ernsthaft zur Anwendung.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 02, 2023 21:41

Nach der Ausbildung hat man im Grunde einen Gesellenbrief in der Tasche, nicht mehr. Wer einen Betrieb leiten will, muss sich halt weiterbilden, ist in anderen Ausbildungsberufen nicht anders.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 02, 2023 22:04

Stimmt!
Und weil das " größer, schneller , weiter..." ( immer billiger) die einzige bildungstechnisch angebotene Zukunft war, habe ich dankend, nach dem 1.Winterhalbjahr auf den Meisterabschluss verzichtet.
Eine offene wissenschaftlich basierte Weiterbildung bis zum Ruhestand bleibt weiterhin mein Ziel.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Do Aug 03, 2023 7:15

T5060 hat geschrieben:Es gibt wirklich ein Teil Landwirte, die können nicht so richtig kalkulieren, aber die machen ihre Sache ordentlich, sind streb - und sparsam, lassen sich nicht über den Tisch ziehen
und stehen wirklich nicht übel da, die geben auch nicht mehr aus wie sie haben. Das sind die, die auch gerne schauen, wo ein Kollege was ordentlich macht. Die kopieren den dann 1:1.
Aber halt dann auch dem seine Fehler. :lol:

der kluge lernt aus seinen Fehlern! Der weiße lernt aus den Fehlern der anderer, ich würde jede Wette eingehen das 80% der Betriebe nicht in der Lage sind auszurechen was die Pacht maximal kosten darf!
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon bauer hans » Do Aug 03, 2023 8:24

Der Stolze Kuh Hof hat doch überhaupt kein interesse an betriebswirtschaft oder an dem was ihr hier analysiert.
die hat geldgeber gefunden,die ihr ohne bedenken und sicherheit was überwiesen haben.
beim projekt hier wars so,dass eine gläubigerin ihe 5000DM wieder haben wollte und massiv mit anwalt vorgegangen war,erfolgreich.
am ende mussten die bürgen für das projekt ran und zahlen und ganz am ende wurde ein mahnbescheid verschickt,geld kam aussergerichtlich.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon ChrisB » Do Aug 03, 2023 11:39

Der Suizid, wo der junge Sohn, den Milchbetrieb weiterführt,
war doch nachdem die Ehefrau, den Landwirt verlassen hatte !
So wie es im Film aussah, kam sie danach wieder zum Sohn zurück ?
Die junge Frau mit der Milionenschuld, haben vielleicht viele Ha als Sicherheit ?
Als ich die Rindergesehen habe, eine Kuh hat sie mit der Hand gemolken :oops:
Und die Bullen laut Film keine Ochsen noch schlimmer :shock:
Hier bei uns in Unterfranken, würden die "Gassigeher", denen das Veterinäramt schiecken,
hatten wir im Dorf, der musste Futter zukaufen,
stand mehrere Jahre unter ständiger Kontrolle, wohlgemerkt ohne Anmeldung,
selbst als nach Regen, der Futterplatz schlammig war , mußte der Landwirt umtreiben :(
Derzeit ist aber alles nach der Tierzahl- halbierung alles in Ordnung :klee:
Ich Persönlich denke, der Markt wird es "Richten" ?
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Do Aug 03, 2023 11:59

LUV4.0 hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:@Luv4.0
die Dame sucht doch jemand für die Käserei. Da könnte jemand zeigen was in ihm steckt!


Falscher Standort (für mich) und von Käse machen habe ich genau so viel Ahnung wie diese Dame. Deswegen habe ich auch keine Käserei. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

wie gut die Dame Käse machen kann weiß ich nicht! Aber selbst der beste Käse ist nicht an den Mann zu bekommen wen der Preis nicht passt!
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Todde » Do Aug 03, 2023 12:16

Wenn Arbeit schon das Problem ist, dann wird dieser "beste" Käse eher nicht so die Besonderheit sein?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Do Aug 03, 2023 12:23

naja ist Arbeitsüberlastung in der Landwirtschaft ist ja jetzt nicht gerade eine Seltenheit... Und die Junge Dame ist da glaub schon mit Herzblut dabei! Und hat vermutlich keine Zeit am Donnerstag Nachmittag rum zu daddeln oder Kluge Sprüche rauszuhauen...
Zuletzt geändert von 210ponys am Do Aug 03, 2023 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon broitbeil » Do Aug 03, 2023 12:26

langholzbauer hat geschrieben:@Manfred

Die ersten 15 Jahre nach der ' 93er EU Agrarreform waren doch noch bequemer. :wink:


Das war doch die größte Sauerei.
Bei mir waren 60% der Äcker umgebrochenes Grünland, für das es in der Zeit keine Pfennig Prämie gab.
Erst 2004 oder so bekamen wir dann für unsere ganzen Äcker auch die Prämie.
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