Dann schafft die Pflugfurche durch das lockern einen gewissen "Wasseraufnahmepuffer" über der undurchlässigen Schicht sozusagen.
Kann man denn diese Tonschicht durch z.B. Wicken ein bisschen "annagen"?
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 11:04
JINGSAW hat geschrieben:Dieser Thread erinnert mich irgendwie an die John Deere - Fendt - Diskussionen...
Die meisten wollen von Ihrem Standpunkt nicht abrücken und meinen das, was sie machen ist DAS BESTE...
Meine Meinung zu dieser Thematik auf den Punkt gebracht:
- zumeist (buchstabiere: z u m e i s t) können durch ne saubere Furche höhere Erträge erwirtschaftet werden (vgl. diverse Vergleiche von Amtswegen o.ä.)
- Mit Verlaub: Bei den meisten Mulchsaatbetrieben ist mit Sicherheit die im Laufe der Jahre bessere Bestandesführung ein Grund wir höhere Erträge ggü. anno dazumal (baue jetzt auch mehr Getreide als vor 5-10 Jahren ohne "Systemumstellung")
- Bodenleben ist klar besser bei Mulchsaat
- Erosionsschutz ist klar besser bei Mulchsaat
- Anbaurisiko ist tendenziell höher bei Mulchsaat
- der (mittlerweile umstrittene) Glyphosateinsatz ist bei Mulchsaat höher
- die Kosten sind bei Mulchsaat auf jeden Fall geringer
- Der Ungras-/krautdruck ist bei Mulchsaat eher höher
Was für die jeweilige Region/Böden/Betriebe das Beste ist, sollte m.E. jeder Praktiker selbst für sich entscheiden und sich nicht von anderen "bekehren" lassen, bei denen völlig andere Bedingungen vorherrschen...
@ Crazy Horse: Ich verbitte mir jegliche Art von Beleidigungen...
tyr hat geschrieben:
Achso^^ Die Pflanze kenn ich...
Den Ton aufknacken nutzt nichts, drunter ist schönster lausitzer Granit. Die Oberlausitz liegt auf einer Granitplatte.
elchtestversagt hat geschrieben:Bei der Mulchsaat sieht das ganz anders aus.
Die Vorarbeit bestimmt den Erfolg; da muss alles passen; vom Strohhäcksler wenns drauf bleibt bis zu verscheidenen Grubbertiefen sowie das diagonal versetzte arbeiten.
Und wenn man den Grubber nicht richtig einstellt auf die Gegebenheiten; dann macht man schneller mehr Mist als man denkt ( man denke nur bspw an die zweibalker mit Flügelscharen; die dann bei den Mulchsaatidioten auch noch tief arbeiten sollen; sodass die Arbeitsgeschw. abnimmt; dafür aber der Schwadeffekt zunimmt); das kann dann auch die beste Drillkombi nicht mehr retten.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben: Aber mit dem Karat ist das natürlich eine ganz andere Welt.
Was mir dabei besonders gefällt ist, dass der nicht so stark mischt wie andere 3-balkige Grubber.
Warum? Habe lieber viel obendrauf liegen. Will ich es schwarz haben, was mit dem Terrano nahezu erreicht werden kann, geht mir zuviel Nahrung verloren.
Könnte man den Problemdruck im Bereich Bakterien, Sklerotien, Fruchtkörper oder Eier, Puppen von Schädlingen sowie die schädlichen Nematoden sichtbar manchen, dann wären der Sinn von Hygienemaßnahmen und damit der Feldhygiene viel einfacher zu erklären.
JINGSAW hat geschrieben:@ Crazy Horse
War nur als vorbeugende Maßnahme gedacht, nachdem Du ggü. mir schon Sprüche wie
- "Du bist so ein gnadenloser *************!"
- "Du laberst einen Scheiß daher, dass es einfach nur wehtut!"
geäußert hast, obgleich ich lediglich meine bescheidene Meinung kund tat...
Mad hat geschrieben:Will ich es schwarz haben, was mit dem Terrano nahezu erreicht werden kann, geht mir zuviel Nahrung verloren.
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