Aktuelle Zeit: Mo Jun 15, 2026 12:16
Moderator: Falke
DST hat geschrieben:Brennholzproduzenten sollten sich mal durchrechnen ob Sie beim verarbeiten von günstigem Käferholz am Ende nicht einen größeren prozentualen Gewinn generieren können, als bei teuer eingekauftem Buchenholz.
Sottenmolch hat geschrieben:Bei Fichte fallen zur Brennholzaufbereitung 45% höhere Kosten an als bei Buche? Wie kommen die zustande?
Owendlbauer hat geschrieben:Da muss man aber auch mit einpreisen, dass diese 45% bei Weichholz auch als Mehrkosten in der Holzverarbeitung anfallen: Sprit und Arbeitszeit für spalten, lagern, ablängen. Rein nach dem Heizwert gerechnet verlange ich eigentlich im Verhältnis deutlich zu wenig für meine Buche und Esche. Aber irgendwo bestimmt halt auch der Markt den Preis.
Maaze hat geschrieben:DST hat geschrieben:Kannst du mittlerweile einen Link zu einer seriösen Internetseite nennen, auf der deine These "Käferholz hat weniger Brennwert" dokumentiert ist.??
Ich beziehe meine Aussagen nicht nur auf Borkenkäfer-Holz, sondern auch auf gesunde Stämme.
Und dazu brauche ich keine Dokumentation, sondern es reicht, was mit eigenem Auge gesehen wurde.
Wenn vor 30 Jahren gesunde Fichten umsägt und aufgearbeitet wurden, klebten die Arbeitshandschuhe - vor lauter Harz.
Heute klebt oftmals nichts mehr!
Das sind eben persönliche Erfahrungen, die von anderen Waldbauern in meinem Umfeld auch noch bestätigt wurden.
Spänemacher58 hat geschrieben:.....
Bei 90€ /Rm habe ich mich zuerst geschämt diesen Preis zu fordern, aber schämt sich meine Tankstelle, mein Heizöllieferant oder mein Bäcker?
Ich nutze die derzeitige Situation um meine Käferflächen zu roden und das sind noch ärgerliche 8 Ha und alles motormanuell ohne Harvester
Gruß pSpänemacher

langholzbauer hat geschrieben:Echt jetzt?
8 ha Kahlschlag motormauell?
Wie viele Jahre brauchst Du dazu?
ChrisB hat geschrieben:Mein Schwager hat 0,34 Ha Käferholz, hatte 3 Vollernterangebote,
die hatten 30 € je Fm gefordert, aktuell Juni 2022,
Sottenmolch hat geschrieben:Nur noch als kleiner Denkanstoß.
Was passiert wenn Harz am Baum austritt? Es wird zäh und irgendwann hart, weil das Wasser verdunstet. Ist das Harz dann weg? Nein! Es klebt nur sehr viel weniger und an der Außenseite gar nicht mehr.
Was passiert bei fehlendem Wasser nun im Baum?
Maaze hat geschrieben:Ein geschwächter Baum produziert nämlich weniger Harz, d.h. nicht vorhandenes Harz kann später auch nicht hart und trocken werden.
Mitglieder: Bing [Bot], fendt schrauber, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Omega659, Otto Mohl, SCA, Schwabenjung26