Ulli-63 hat geschrieben:Selbstredend machen sie das nicht- mir ging es nur um die Gesamtmenge- und 800kg/Tag- das ist weit weniger als pro Tag in Schlachthöfen "entsorgt" werden.
Und die Schafe, um denen es hier vielen geht- landen eben genau dort.
Also nix mit Mitleid--es geht um Geld und nichts anderes.
Hier weht also der Wind her.
Ich weiß zwar nicht womit du dein Geld verdienst, doch wenn ich lange genug suchen würde, fänden sich auch bei dir ein paar Natur oder Umweltgründe, um dir den Geldhahn abzudrehen.
Ulli-63 hat geschrieben:Butter bei die Fische..gäbe es hinreichende Entschädigungen und Subventionen für "Nutztiere- wäre dieser Faden obsolet.
Denn ginge es den Beteiligten rein um dem Schutz der Tiere- sind genug Möglichkeiten vorhanden.
Aber genau darum geht es eben nicht- es geht um Geld.
In diversen anderen Ländern ist der Wolf heimisch und zu mehr als 400 Tieren- auch dort wird Tierhaltung betrieben unter eben entsprechenden Schutzmaßnahmen- ohne die Politik zu Entschädigen aufzurufen..
Es geht eben nicht nur ums Geld. Wer schon mal einen Wolfsangriff bei seiner Herde hatte weiß, dass man auch emotional sehr getroffen ist.
Die Weidetierhaltung wird dauerhaft nicht bestehen können, wenn der Herdenschutz nur durch Subventionen finanziert werden kann. Und bei der Wolfsbesiedlung stehen wir erst ganz am Anfang. Interessant wird es erst wenn Europa flächendeckend besiedelt ist und der Wolf nach einem langen Winter Hunger schiebt.
Wenn man schon andere Länder mit Wolfsvorkommen anführt, muss man auch dazu sagen, dass dort der Wolf bejagd wird. Würde man diese Praxis auch jetzt und hier einführen, würde das den Wolf nicht ausrotten. Sein Verhalten würde aber wieder natürlich werden, so wie es seit Jahrtausenden im Zusammenleben von Wolf und Mensch entstanden ist.
