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Aktuelles zum Thema Wolf

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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon egnaz » Fr Aug 19, 2016 11:30

Ulli-63 hat geschrieben:Mit Landwirtschaft- aber warum würdest du Gründe suchen wollen, mir den Geldhahn abzudrehen? Das will ich doch auch nicht- oder hast du das so verstanden?

Doch das willst du. Ich soll nach deinem Verständnis für den Herdenschutz mehr arbeiten und mehr Kosten haben. Und nein, ich will kein staatlich geförderter Wolfsfuttererzeuger werden.


Ulli-63 hat geschrieben:Siehe einmal in den link über die Wolfsvorkommen in Europa- darunter auch diverse Länder, in denen der Wolf bejagt wird.
Wir reden hier von derzeit 400 Wölfen, weit weniger als in den Ländern, in denen der Wolf bejagt wird. Selbst im Flächenvergleich ist das immer noch verschwindend gering.

Die geringe Wolfsdichte bezieht sich auf ganz Deutschland. In den Regionen in denen Wolfsrudel bereits vorkommen, ist aber die max. Dichte bereits erreicht.


Ulli-63 hat geschrieben:Jeder Hühnerhalter muss, wenn Gefahr durch Fuchs oder Habicht droht, seine Tiere entsprechend sichern. Auch da sind die "Verluste" zum Teil ansonsten erheblich und der Halter auch entsprechend emotional betroffen.
Dass Füchse abgeschossen werden dürfen, ändert nichts daran, dass es sie gibt.
Womit auch eine Aufhebung des Abschussverbotes für Wölfe nichts daran ändern wurde, dass man seine Tiere davor schützen muss.
Nur beim Wolf wird um staatliche Unterstützung gebeten- warum?

Wie schützt man denn ein Hühnergehege vor Füchsen? Hat es solch ein Experte auf Hühner abgesehen hilft nur Schießen oder Fallen stellen, und genau das fordere ich beim Wolf auch.
In vielen Jagdrevieren kann man am Niederwildbestand erkennen, wie ernst es die Jäger mit der Jagd auf Fuchs, Dachs, Marderhund, ... nehmen. Und trotz der intensiven Jagd ist das Raubwild nicht ausgerottet.


Ulli-63 hat geschrieben:Dazu viel gelesen, telefoniert und mich mit Nutztierhaltern ausgetauscht, die direkt in "Wolfsregionen" leben, um zu lernen, wie diese ihre Tiere erfolgreich schützen.
Und eben dieses vermisse ich hier.
Die Bereitwilligkeit zu einem Austausch, bzw. der Bereitschaft zu lernen, mit dieser veränderten Situation so umzugehen, dass das Tier ausreichend geschützt wird- ohne den Wolf zu "verteufeln"..ihn als einem im Blutrausch agierenden Tier zu sehen.

Die Betriebe mit erfolgreichem Herdenschutz sind meist solche Betriebe, die hauptsächlich davon Leben, dass ihre Tiere die Landschaft pflegen und nicht davon auf Grünland Schlachttiere zu erzeugen.
Die bisher bekannten Herdenschutzmaßnahmen kann ich nicht kostenneutral umsetzen. Auch das Wolfsbüro hat mir noch keine Lösung für meine Probleme mitgeteilt. Wenn du mehr weißt, dann raus damit.
Hier will auch niemand den Wolf verteufeln, doch wenn man sieht wie der Wolf in einer Herde jagt, ist der Begriff "Blutrausch" naheliegend.


Ulli-63 hat geschrieben:In unser "Ökosytem" passt er, denn da gehört er hin.- und die gezeichneten Horrorszenarien von Angriffen auf Menschen etc. wie hier und auch anderswo beschrieben, sind nicht wahrscheinlicher als der Biss eines Wildschweins.

Was ist denn an unserem bisherigen Ökosystem so schlecht gewesen, dass wir jetzt den Wolf brauchen?
Unsere Landschaft ist von der Land und Forstwirtschaft geprägt. Der Staat fordert von jedem m² Steuern und Abgaben, folglich erwartet die Gesellschaft, dass auch ein Nutzen aus der Landschaft gezogen wird. Der Wolf ist hierbei aber nicht hilfreich.
Bei der Bewertung der Folgen durch den Wolf schaust du nur in die Vergangenheit/Gegenwart. Wenn aber die Ausbreitung so weiter geht wie bisher, werden wir in der Zukunft ganz andere Probleme bekommen. Selbst in meinem ländlichen Landkreis mit nur 86 Einwohner/km² muss sich ein Wolf dann mit ~ 860 Menschen auseinandersetzen. Das wird ganz zwangsläufig zur Gewöhnung an den Menschen führen, auch ohne das er gefüttert wird, mit all den bekannten Problemen. Einen kleinen Vorgeschmack kann man ja schon bei Wildtieren in Städten bekommen. http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... end-fangen
Interessant beim Ausblick in die Zukunft ist auch der Fund tollwüttiger Fledermäuse.
Gruß Eckhard
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon LUV » Fr Aug 19, 2016 11:42

Es handelt sich um einen gesellschaftlich moralischen Ablasshandel, wie auch beim Artenschutz und bei der Nachhaltigkeit bereits begonnen.
In vielen Bereichen darf kein Wildtier die Bereiche des Menschen stören, weil sonst das System zusammenbricht. So z.B. auf Flugplätzen, auf Autobahnen, Bundesstraßen, in Städten etc. aber im undefinierten ländlichen Raum kann man den Predator ruhigen Gewissens laufen lassen. 1. ist er gesetzlich geschützt, was es leichter macht, sich hinter ihn zu stellen und 2. stört er dort die Gesellschaft insgesamt sehr wenig...abgesehen von den paar Tierhaltern, natürlich. :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Südheidjer » Fr Aug 19, 2016 13:10

Aktuell vom NLWKN: "Wolfsschutz für Rinderhalter im Raum Wietzendorf"

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/wolfsschutz-fuer-rinderhalter-im-raum-wietzendorf-146122.html

„Grund hierfür ist, dass in diesem Gebiet seit September 2015 drei Kälberrisse in einem Zeitraum von zwölf Monaten nachweislich von Wölfen verursacht wurden"


Wie jetzt ? Uns wurde doch immer erzählt, daß Rind (und Pferd) nicht auf der Speisekarte vom Wolf stehen.

Als Ergänzung noch den NDR-Link: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Land-foerdert-nach-Kaelberrissen-Wolfsabwehr,wolf2616.html
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ulli-63 » Fr Aug 19, 2016 23:32

Lüpi hat geschrieben:Nein hier lässt natürlich Niemand die Beute so lange liegen, das eine hat mit dem anderen aber auch überhaupt nichts zu tun. Deine Behauptung war, dass abgesehen von den jungen Naiven, die Wölfe nicht mehr als ein Tier töten, und das ist nun mal einfach nicht der Wahrheit entsprechend. Und wenn du dich mit Nutztierhaltern, die hier in Deutschland direkt in Wolfsgebieten leben unterhalten hättest, würdest du eben nicht solche Märchen verbreiten. Und das erzählt dir ein Nutztierhalter, der mitten in einer Wolfsregion lebt!


Gruß Lüpi

OK- es geht hier aber nicht um Märchen, denn im natürlichen Schema des Wolfes handelt dieser vorrangig energiesparend.
Ich hatte Kontakt zu Schäfern aus der Lausitz, das sollte wohl eine anerkannte Wolfsregion sein.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ulli-63 » Fr Aug 19, 2016 23:43

Ferengi hat geschrieben:In seiner bunten Märchenwelt ist halt kein Platz für die Realität!

Ich hatte sachlich auf deinen Beitrag geantwortet (und kann nichts dafür, dass es der Fuchs war).
Ferengi hat geschrieben:Erst machen sie unsere Existenzen kaputt, und dann stellen sie uns auch noch als die Schuldigen hin.

Wer sind jetzt "sie"?
Ferengi hat geschrieben:Ich bin letztes Jahr ständig an Weiden mit zerfetzen Schafen vorbei gekommen.
Dieses Jahr nicht mehr. Es gibt nämlich keine Weiden mehr mit Schafen drauf!

Können sie endlich wieder schön über die bösen Massentierhalter schimpfen,
die ihr Vieh nicht mehr auf die Weide treiben.

Wer "sie"?
Und "ständig an Weiden mit zerfetzten Schafen"?
Das lasse ich jetzt unkommentiert.
Ferengi hat geschrieben:Wenn die Leute nicht bald wach werden, wird dieses Volk an seiner grenzenlosen Dekadenz untergehen.
So wie das alte Rom auch.

Achja, zum Thema Schutz vor Wölfe:

https://www.youtube.com/watch?v=KYMBYSI ... bCqs8jrrNA

DAS sind nur spielende junge Wolfshunde.
Ein ausgewachsener Wolf, der Hunger hat, der macht einen Sprung und Zack issser drüber.

Wer sind jetzt "die Leute" und wie genau sieht der "Untergang" aus?

Klar, kann ein Wolf- genauso wie in dem link die Wolfshunde einen Zaun überwinden- das habe ich auch nie in Abrede gestellt- zumal dieser sich zum Überklettern auch anbot.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ulli-63 » Fr Aug 19, 2016 23:59

Todde hat geschrieben:Wölfe reißen 19 Schafe auf gesicherter Weide
http://www.lr-online.de/regionen/hoyers ... 60,5149033

Es ist bekannt, dass die von "Wolfsexperten" gemachten Aussagen eigentlich täglich von der Realität eingeholt werden und sich in Rauch auflösen.

Den Bericht kannte ich- aber auch dazu hat sich wohl später nicht alles so dargestellt, wie direkt berichtet.
Über die "Wolfsexperten" kann ich leider auch nicht nur gutes berichten- das ist tatsächlich sehr mit der "heißen Nadel" gestrickt und hat zu vielen Missverständnissen beigetragen.

Todde hat geschrieben:Wir leben in Deutschland heute in einer Kulturlandschaft mit dichter Besiedelung durch den Menschen, der Wolf muss sich an diesen gewöhnen oder er würde verschwinden.
Wie sich in der Lüneburger Heide zeigt hat der Wolf keine Scheu vor dem Menschen, ein Rudel stand letzten Winter direkt am Ortsschild Lüneburg am Morgen, in Verkehrsmeldungen wurde zur vorsichtigen Fahrt aufgerufen.
Der Angriff auf den Hund eines Spaziergängers sind erste Anzeichen für die Probleme, die aufkommen und bislang vom Ministerium verschwiegen werden.
http://www.noz.de/deutschland-welt/nied ... o-vorwurfe


Dass sich Wölfe aus dem Munsteraner Rudel nicht "typisch" verhalten haben, ist hinlänglich bekannt- der Grund dafür ebenso.
Dass sich das Ministerium da nun versucht heraus zu laborieren, kann jedoch den Wölfen nicht angelastet werden.
Dort hätten direkt Vergrämungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Lüpi » Sa Aug 20, 2016 0:03

Ok..also nochmal: Eben WEIL Wölfe Energieeffizient handeln, töten sie sofern sie Gelegenheit dazu haben mehrere Tiere und fressen sofern ihnen möglich mehrere Tage davon. Dass ihre Mühe vergebens ist, weil der Mensch ihre Beute von der Wiese räumt werden sie wohl zu dem Zeitpunkt nicht wissen.


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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ulli-63 » Sa Aug 20, 2016 0:41

egnaz hat geschrieben:Doch das willst du. Ich soll nach deinem Verständnis für den Herdenschutz mehr arbeiten und mehr Kosten haben. Und nein, ich will kein staatlich geförderter Wolfsfuttererzeuger werden.

Und das dreht dir den Geldhahn zu? Sorry, aber ich wurde jetzt so direkt dafür gerügt, dass ich das Thema Geld zu Sprache brachte- denn darum ginge es ja gar nicht..



egnaz hat geschrieben:Die geringe Wolfsdichte bezieht sich auf ganz Deutschland. In den Regionen in denen Wolfsrudel bereits vorkommen, ist aber die max. Dichte bereits erreicht.

Und was passiert? Sie wandern weiter. Aber beantworte mir bitte die Frage, was für dich die max. Dichte darstellt. Danke.



egnaz hat geschrieben:Wie schützt man denn ein Hühnergehege vor Füchsen? Hat es solch ein Experte auf Hühner abgesehen hilft nur Schießen oder Fallen stellen, und genau das fordere ich beim Wolf auch.

Mit dem Fuchs entsprechenden Zäunen, was sehr zuverlässig hilft. Entnimmt man den Fuchs- kommt der nächste, sofern dort leichte Beute zu machen ist.
egnaz hat geschrieben:In vielen Jagdrevieren kann man am Niederwildbestand erkennen, wie ernst es die Jäger mit der Jagd auf Fuchs, Dachs, Marderhund, ... nehmen. Und trotz der intensiven Jagd ist das Raubwild nicht ausgerottet.

Was willst du mir damit mitteilen? Die Population von Fuchs, Dachs, Marderhund...ist um ein vielfaches größer. Es sind 400 Wölfe jetzt- 20 Jahre (nach dem der Wolf über die Lausitz hier wieder eingewandert ist) Der Wunsch nach Abschussfreigabe klingt nicht nach einer möglichen Koexistenz.



egnaz hat geschrieben:Die Betriebe mit erfolgreichem Herdenschutz sind meist solche Betriebe, die hauptsächlich davon Leben, dass ihre Tiere die Landschaft pflegen und nicht davon auf Grünland Schlachttiere zu erzeugen.
Die bisher bekannten Herdenschutzmaßnahmen kann ich nicht kostenneutral umsetzen. Auch das Wolfsbüro hat mir noch keine Lösung für meine Probleme mitgeteilt. Wenn du mehr weißt, dann raus damit.
Hier will auch niemand den Wolf verteufeln, doch wenn man sieht wie der Wolf in einer Herde jagt, ist der Begriff "Blutrausch" naheliegend.

-Die erstgenannten Betriebe machen was (?)anders-wenn bei denen der Herdenschutz erfolgreich ist?
-Wie geschrieben- kostenneutral ist das nicht.
-Hast du das schon gesehen?



egnaz hat geschrieben:Was ist denn an unserem bisherigen Ökosystem so schlecht gewesen, dass wir jetzt den Wolf brauchen?
Unsere Landschaft ist von der Land und Forstwirtschaft geprägt. Der Staat fordert von jedem m² Steuern und Abgaben, folglich erwartet die Gesellschaft, dass auch ein Nutzen aus der Landschaft gezogen wird. Der Wolf ist hierbei aber nicht hilfreich.
Bei der Bewertung der Folgen durch den Wolf schaust du nur in die Vergangenheit/Gegenwart. Wenn aber die Ausbreitung so weiter geht wie bisher, werden wir in der Zukunft ganz andere Probleme bekommen. Selbst in meinem ländlichen Landkreis mit nur 86 Einwohner/km² muss sich ein Wolf dann mit ~ 860 Menschen auseinandersetzen. Das wird ganz zwangsläufig zur Gewöhnung an den Menschen führen, auch ohne das er gefüttert wird, mit all den bekannten Problemen. Einen kleinen Vorgeschmack kann man ja schon bei Wildtieren in Städten bekommen. http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... end-fangen
Interessant beim Ausblick in die Zukunft ist auch der Fund tollwüttiger Fledermäuse.

Zur Verbreitung- siehe oben ( 400 Wölfe in 20 Jahren) ohne Berücksichtigung auf eine natürliche Stagnation, eben durch die im Verhältnis eher kleine Fläche, die der Wolf hier hat, um sich seiner Art entsprechend zu verhalten (Rückzugsgebiete für die Welpenaufzucht).

Es geht auch nicht um "brauchen"- Er ist einfach wieder da, was zeigt, dass er in der Kulturlandschaft durchaus heimisch sein kann. Jetzt geht es eben n um die Koexistenz beider "Interessen". Diese lassen sich nicht "erschießen"- weder hier noch dort. Aber Danke für deine ausführliche und sachliche Antwort!
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ulli-63 » Sa Aug 20, 2016 0:51

Lüpi hat geschrieben:Ok..also nochmal: Eben WEIL Wölfe Energieeffizient handeln, töten sie sofern sie Gelegenheit dazu haben mehrere Tiere und fressen sofern ihnen möglich mehrere Tage davon. Dass ihre Mühe vergebens ist, weil der Mensch ihre Beute von der Wiese räumt werden sie wohl zu dem Zeitpunkt nicht wissen.


Lüpi

Und eben um diese Gelegenheit geht es.
Welche ihnen nur dadurch verschafft wird, dass sie Zugang zu eben nicht hinreichend gesicherten Arealen haben- die Tiere darin, sind dann panisch, ohne für sich die Möglichkeit zu haben, zu entkommen.
Ebenso handelt ein Marder im Hühnerstall...
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon LUV » Sa Aug 20, 2016 9:27

Ulli-63 hat geschrieben:
Lüpi hat geschrieben:Ok..also nochmal: Eben WEIL Wölfe Energieeffizient handeln, töten sie sofern sie Gelegenheit dazu haben mehrere Tiere und fressen sofern ihnen möglich mehrere Tage davon. Dass ihre Mühe vergebens ist, weil der Mensch ihre Beute von der Wiese räumt werden sie wohl zu dem Zeitpunkt nicht wissen.


Lüpi

Und eben um diese Gelegenheit geht es.
Welche ihnen nur dadurch verschafft wird, dass sie Zugang zu eben nicht hinreichend gesicherten Arealen haben- die Tiere darin, sind dann panisch, ohne für sich die Möglichkeit zu haben, zu entkommen.
Ebenso handelt ein Marder im Hühnerstall...


Du meinst, es sollte gar keine Zäune geben? :shock:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Aug 20, 2016 11:01

Wie sichert man eigentlich 48 km Zäune an Rinderweiden ohne den üblichen Wildwechsel zu beeinträchtigen?
Oder Weidehaltung besser einstellen?
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Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Qtreiber » Sa Aug 20, 2016 19:39

LUV hat geschrieben:Du meinst, es sollte gar keine Zäune geben?

Na, dann gibt es doch für den Beruf des Viehhirten eine goldene Zukunft. :D
Qtreiber
 
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Sikubauer » Sa Aug 20, 2016 21:11

Ulli-63 hat geschrieben: Es sind 400 Wölfe jetzt- 20 Jahre (nach dem der Wolf über die Lausitz hier wieder eingewandert ist)


Es ist hanebüchen, eine direkte Relation zwischen "Anzahl Jahre" und "Anzahl Wölfe" herzustellen. Richtig ist die Darstellung als Exponentialfunktion, denn Fakt ist, dass sich die Population von Jahr zu Jahr um rund ein Drittel erhöht. 2016: 400 Tiere. 2017: 532 Tiere. 2018: 707 Tiere. 2019: 941 Tiere. 2020: 1251 Tiere.
Viel Spaß damit.
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Todde » So Aug 21, 2016 8:50

Ulli-63 hat geschrieben:Dass sich Wölfe aus dem Munsteraner Rudel nicht "typisch" verhalten haben, ist hinlänglich bekannt- der Grund dafür ebenso.
Dass sich das Ministerium da nun versucht heraus zu laborieren, kann jedoch den Wölfen nicht angelastet werden.
Dort hätten direkt Vergrämungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen.


Sicherlich kann es den Wölfen nicht angelastet werden, die müssen sich zwangsläufig an den Menschen gewöhnen, schließlich leben die in der Nachbarschaft.
Das Problem ist denen anzulasten, die für die Besiedelung des Wolfes in dicht besiedelten Gebieten verantwortlich sind Nabu, Umweltministerium und andere Wolfsexperten.
Der Wolf gehört in die freie Wildnis, die ist in großen Teilen Deutschlands nicht ausreichend vorhanden für Wölfe.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Hauptmann » So Aug 21, 2016 21:26

Hallo
Mal was anderes zwischendurch, wo bekomme ich wolfsurin her?
Ich such das um rehe bei mir im wald zu vertreiben. Moeglicherweise geht auch ein anderes produkt vom wolf, fell oder so.
Deutschland ist durchgeknallt.
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