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Alternative zu Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Marco K. » Do Jul 18, 2019 8:54

[quote="JonnyD2250"] keine Ahnung was danach anbauen willst aber es ist bestimmt ökologisch verträglicher als glyphosat. so die öffentliche Meinung. /quote]

Das ist leider war :roll:
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Do Jul 18, 2019 9:19

Kyoho hat geschrieben:Frag mal im Garten-Baumarkt und schreib die Antwort. Das wird sicher interessant. Die winden sich wie ein Aal.


Na ja, die verkaufen halt ihre Pelargonsäure - Finalsan oder wie das Zeug heißt. Aber das hat halt keine systemische Wirkung und brennt die Blätter nur ab, was gerade bei ausdauernden Gräsern kaum was bringt. Wahrscheinlich darfst Du die Pflanzen regelrecht einnässen und 1 - 2 mal nachbehandeln, damit sie nicht wieder austreiben.

Ich hab von Winzern, die das mal ausprobiert haben, nicht viel Gutes gehört.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon 2810 » Do Jul 18, 2019 11:14

Kyoho hat geschrieben:Frag mal im Garten-Baumarkt und schreib die Antwort. Das wird sicher interessant. Die winden sich wie ein Aal.

Haben die nicht jetzt "Round up - Glyphosatfrei" im Angebot :?:

Inhalt ist Essigsäure :wink:
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Marco K. » Fr Jul 19, 2019 13:03

2810 hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Frag mal im Garten-Baumarkt und schreib die Antwort. Das wird sicher interessant. Die winden sich wie ein Aal.

Haben die nicht jetzt "Round up - Glyphosatfrei" im Angebot :?:

Inhalt ist Essigsäure :wink:


Jo haben wir im Baumarkt (ich arbeite in einem)
Das geile ist nur , die kunden kaufen das Roundup trotzdem,,weil die nach dem Produktnamen gehen und nicht checken das der Wirkstoff verändert ist :roll:
Find ich persönlich aber gut das das Glyphosat aus dem Einzelhandel verschwindet und nur noch für euch Landwirte ist!
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » So Aug 18, 2019 19:41

:mrgreen:

man beachte die N- min Werte und die Ausfallrapspflanzen.
https://www.youtube.com/watch?v=t-llbBIEgKg
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Lonar » Mo Aug 19, 2019 13:49

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:

man beachte die N- min Werte und die Ausfallrapspflanzen.
https://www.youtube.com/watch?v=t-llbBIEgKg

Möchtest du uns sagen das Winis Variante der Ausfallrapssaatzucht besonders gut gegen N-Auswaschung ist? Er pflügen seinen Raps ja just in Time vorm Wunderweizen Elixier ein :mrgreen:
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Mo Aug 19, 2019 14:51

Lonar hat geschrieben:...........
..............................
Möchtest du uns sagen das Winis Variante der Ausfallrapssaatzucht besonders gut gegen N-Auswaschung ist? Er pflügen seinen Raps ja just in Time vorm Wunderweizen Elixier ein :mrgreen:


:mrgreen:

ist das gute fachliche Praxis?
ich tendiere da doch klar zum Glyphosat, theoretisch sollte zur Ausfallrapsbekämpfung ein Wuchstoff möglich sein.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Mo Aug 19, 2019 16:04

Ich hab letztes Jahr auf den Glyphosateinsatz komplett verzichtet, weil der Ausfallraps auch Anfang November noch so schwach entwickelt war, dass ich ihn problemlos mit nem flachen Grubberstrich vor der Saat wegbekommen hab. Etwas hartnäckiger waren da schon die Kamillenbüsche, die bei der Bodenbearbeitung durchgegangen sind, die ich aber im Frühjahr mit Atlantis WG und Primus Perfect problemlos wegbekommen habe.
2017, als alles wie blöd gewachsen ist, weil es auch immer genug geregnet hat, hab ich hingegen alles mit Glyphosat abgespritzt.

Und ja, den Verzicht auf eine Bodenbearbeitung nach der Rapsernte hat man recht deutlich gemerkt. Da waren im Frühjahr einfach noch deutlich mehr N-Reserven im Boden vorhanden, was zu einer besseren Durchwurzelung, einer höheren Bestandesdichte und einer langsameren Abreife geführt hat. Da stand nach längerer Zeit mal wieder ne 9 davor.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Mo Aug 19, 2019 16:58

ich hab nach erbsen melde und disteln,brauche ich da 1000g wirkstoff und 3kg ASS oder weniger?
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Hauptmann » Mo Aug 19, 2019 18:06

Was mich bei dem Thema interessieren würde, woher der Widerstand gegen Glyphosat eigentlich kommt.
Dass es krebserregend sein soll, konnte nach meinem Wissensstand ja nicht bewiesen werden. Ansonsten trägt es dazu bei, wirtschaftlich und Energieschonend zu landwirtschaften.
Hat da die Konkurrenz in die Suppe gespuckt? ;-)
Obwohl das nicht wirklich Sinn macht, so lange keine echte Alternative vorhanden ist. Ich denke kaum dass ein Landwirt tausende Liter Essig auf seinen Acker kippt.
Deutschland ist durchgeknallt.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Fendt 515C » Mo Aug 19, 2019 18:44

Hauptmann hat geschrieben:Was mich bei dem Thema interessieren würde, woher der Widerstand gegen Glyphosat eigentlich kommt.
Dass es krebserregend sein soll, konnte nach meinem Wissensstand ja nicht bewiesen werden. Ansonsten trägt es dazu bei, wirtschaftlich und Energieschonend zu landwirtschaften.
Hat da die Konkurrenz in die Suppe gespuckt? ;-)
Obwohl das nicht wirklich Sinn macht, so lange keine echte Alternative vorhanden ist. Ich denke kaum dass ein Landwirt tausende Liter Essig auf seinen Acker kippt.


Sagen wir mal so ich suche nach einer alternative da es auch nicht das besteste für das Bodenleben ist und man damit auch kein Humus bilden kann aus z.b. einer ZF
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Mad » Mo Aug 19, 2019 19:19

bauer hans hat geschrieben:ich hab nach erbsen melde und disteln,brauche ich da 1000g wirkstoff und 3kg ASS oder weniger?


Für die Melde würden 360g locker reichen, aber bei den Disteln muss es ja eine weite Strecke bis zur tiefsitzenden Wurzel überwinden. Das heißt, es findet eine übermäßige Verdünnung innerhalb der Distel statt, wodurch die Wirkung stark herabgesetzt wird.

Aber: 1000g reichen bei Disteln schon aus, vorausgesetzt du fährst mit einer hohen Konzentration. Also: Runter mit dem Wasser. Ich würde beim Glyphosat nicht mehr über 100l/ha gehen. Ich selber fahre es nur noch maximal mit 80l/ha Wasser.

Und der zweite Faktor ist die Wartezeit. 14 Tage sind zwar vorgegeben, aber um sicher zu sein, würde ich mindestens 21 Tage abwarten bis eine Bodenbearbeitung folgt.

Für mich käme auch kein SSA als Zusatz mehr in Frage, weil es den Absterbeprozess der grünen Pflanzenteile begünstigt, wodurch der Wirkungsgrad bei Wurzelunkräutern massiv herabgesetzt wird. Um das Wasser weich zu bekommen und diesen Umstand zu vermeiden, sollte man doch auf richtige ph-wirksame Mittel wie z.B.Zitronensäure setzen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Mo Aug 19, 2019 20:33

Hauptmann hat geschrieben:Was mich bei dem Thema interessieren würde, woher der Widerstand gegen Glyphosat eigentlich kommt.


Da die ersten Gentechnisch veränderten Nutzpflanzen idr. Roundup Ready waren(sprich durch eingearbeitetes Gen resistent gegen Glyphosat),
haben die Gentechnik Gegner eine Doppelstrategie gefahren.
1. Kampf gegen die GVO Pflanzen und
2. Kampf gegen das zugehörige Herbizid.
Ohne Glyphosat kein GVO Anbau.
Da im Laufe der Jahre die Gentechnik sich weiterentwickelte und andere Merkmale einpflanzte, und es gelungen war zumindest in der EU den Anbau von GV Pflanzen de facto zu verhindern,
war der Kampf gegen Round UP eigentlich überflüssig, aber man hatte ja schon mal eine Kerbe in den Stamm geschlagen...
Darum immer feste weiter drauf, jede Lüge und halb Wahrheit tausend mal wiederholen, dann glauben es bald auch Alle.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mo Aug 19, 2019 20:53

bauer hans hat geschrieben:ich hab nach erbsen melde und disteln,brauche ich da 1000g wirkstoff und 3kg ASS oder weniger?


Melde und Disteln lassen sich auch gut mit MCPA behandeln.
1 l U46M zu Glyphosat zumischen verbessert die Wirkung gegen Distel enorm.
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Lonar » Mo Aug 19, 2019 21:28

Mad hat geschrieben:Und der zweite Faktor ist die Wartezeit. 14 Tage sind zwar vorgegeben, aber um sicher zu sein, würde ich mindestens 21 Tage abwarten bis eine Bodenbearbeitung folgt.

Genau das Gegenteil wurde mir von der Lwk Niedersachsen beim Psm Schein verlängern geraten, weil der Acker ja dann solange gelb ist und das nicht so schön aussieht sollte man flott grubbern.
Ich habe das eigentlich auch mit dem möglichst lange warten bei Wurzelunkräutern und dem Wuchstoff zugeben gelernt. Dann hat man aber 28 Tage Wartezeit.
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