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Alternative zu Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon DWEWT » Do Aug 22, 2019 9:51

County654 hat geschrieben:
So sehe ich das auch. Wer in den nächsten Jahren in vorauseilendem Gehorsam auf den Wirkstoff verzichtet, bereut es in einigen Jahren vielleicht.


Wer frühzeitig beginnt auf G. zu verzichten, wird später, wenn G. komplett verboten ist, schon auf Erfahrungen zurückgreifen können. Wenn dann der Rest von heute auf morgen ohne G. auskommen muss, muss er vielleicht nicht jammern. Aber, jeder wie er es möchte.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon County654 » Do Aug 22, 2019 12:17

DWEWT hat geschrieben:
County654 hat geschrieben:
So sehe ich das auch. Wer in den nächsten Jahren in vorauseilendem Gehorsam auf den Wirkstoff verzichtet, bereut es in einigen Jahren vielleicht.


Wer frühzeitig beginnt auf G. zu verzichten, wird später, wenn G. komplett verboten ist, schon auf Erfahrungen zurückgreifen können. Wenn dann der Rest von heute auf morgen ohne G. auskommen muss, muss er vielleicht nicht jammern. Aber, jeder wie er es möchte.


Wenn es mir aber bis 2022 gelingt noch ein oder 1,5 % Humus aufzubauen werde ich auch nicht jammern.
Ich kann jährlich 10 t Stroh auf der Fläche belassen, wenn dreimal gegrubbert, gescheibt und gepflügt wird, wird der Humusgehalt weiter zurück gehen :klug:

Ich will eher auf Fungizide verzichten, als auf Glphosfat :wink:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon böser wolf » Do Aug 22, 2019 15:45

DWEWT hat geschrieben:
County654 hat geschrieben:
So sehe ich das auch. Wer in den nächsten Jahren in vorauseilendem Gehorsam auf den Wirkstoff verzichtet, bereut es in einigen Jahren vielleicht.


Wer frühzeitig beginnt auf G. zu verzichten, wird später, wenn G. komplett verboten ist, schon auf Erfahrungen zurückgreifen können. Wenn dann der Rest von heute auf morgen ohne G. auskommen muss, muss er vielleicht nicht jammern. Aber, jeder wie er es möchte.


so weit ich mich erinnern kann bist du bio , und deshalb schon von der innern einstellung gegen diesen wirkstoff ?!
was ich auch ok finde .
ich bin aus überzeugung direktsäer , mintiller - striptiller und das seit 25 jahren .
in diesem zeitraum habe ich sehr viel probiert und weiß inzwischen was (gut)geht und was nicht genauso tüftel ich seit 5 jahren auf einem geringen teil meiner flächen nach einem system für die zeit nach glyphos .
fazid , eine meiner beiden direktsaatdrillen habe ich inzwischen verkauft und mir einen gebrauchen grubber auf den hof gestellt .
ich hoffe insgeheim noch auf eine besinnung und das uns das werkzeug glyphos auch nach 2023 erhalten bleibt , dann geht der grubber umgehend wieder vom hof !
kurz um ,ich kann auf erfahrungen zurück greifen und jammere deshalb schon vor dem verbot , weil das was ich in einem vierteljahrhundert aufgebaut habe in spätestens 5 jahren für arsch ist :oops:
böser wolf
 
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Fendt 515C » Do Aug 22, 2019 19:13

DWEWT hat geschrieben:
County654 hat geschrieben:
So sehe ich das auch. Wer in den nächsten Jahren in vorauseilendem Gehorsam auf den Wirkstoff verzichtet, bereut es in einigen Jahren vielleicht.


Wer frühzeitig beginnt auf G. zu verzichten, wird später, wenn G. komplett verboten ist, schon auf Erfahrungen zurückgreifen können. Wenn dann der Rest von heute auf morgen ohne G. auskommen muss, muss er vielleicht nicht jammern. Aber, jeder wie er es möchte.



So sehe ich es auch jetzt schonmal viele ausprobieren was geht und ganz Notfalls hat man jetzt noch Glyphosat und könnte es richten.
Wir haben das Glück das unsere Böden 3,1-4,7% Humus haben(Nach Lufa sind aber an Kinsey dranne) diese will ich keinesfalls in irgendeiner weise abbauen, weshalb ich auch jede Bodenbearbeitung genau überlege und auch die Flächen immer begrüne sowie kein oder kaum Gärreste fahre.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Landrat Oberlenker » Do Aug 22, 2019 21:39

Die Alternative zu Glyphosat ist eine einfache Eisen-Kohlenstoff-Legierung gemäß DIN EN 10020 :klug:
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Kreisrat Unterlenker » Do Aug 22, 2019 21:44

Mit einem einzigen Pflug lassen sich tausende Liter Glyphosat einsparen :klug:
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon johndeere820 » Do Aug 22, 2019 21:53

Kreisrat Unterlenker hat geschrieben:Mit einem einzigen Pflug lassen sich tausende Liter Glyphosat einsparen :klug:


Mit einem Pflug kann ich aber auch tausende Tonnen CO2 freisetzen, tausende Tonnen Boden durch Wind- und Wassererosion in der weiten Welt verteilen, Milliarden von Bodenlebewesen töten und dafür sorgen das der Boden in einem trockenen Jahr endgültig austrocknet. Alles hat seine Vor- und Nachteile, aber wer Wert auf das wichtigste Produktionsgut in der Landwirtschaft legt, lässt den Pflug besser im Schuppen stehen.
Mal abgesehen davon, dass Bewirtschaftungssysteme ohne Pflug und im Idealfall ohne Bodenbearbeitung dazu führen können, Probleme, die der Landwirtschaft angerechnet werden, langfristig in den Griff zu kriegen:

https://www.youtube.com/watch?v=5PUPPS4d0uY
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Genau umgekehrt

Beitragvon adefrankl » Do Aug 22, 2019 21:58

DWEWT hat geschrieben:Wer frühzeitig beginnt auf G. zu verzichten, wird später, wenn G. komplett verboten ist, schon auf Erfahrungen zurückgreifen können. Wenn dann der Rest von heute auf morgen ohne G. auskommen muss, muss er vielleicht nicht jammern. Aber, jeder wie er es möchte.

Nein, ich sehe es genau umgekehrt. Falls ein Glyphosatverbot kommt ist es umso wichtiger, dass man vorher seine Flächen wirklich gründlich von Wurzelunkräutern gesäubert hat, denn danach wird es umso schwieriger. Daher senkt ein drohendes Verbot bei mir ganz klar die Einsatzschwelle!
Und was Erfahrungen betrifft, da kann man auch von anderen lernen und zunächst einmal bei der optimalen Methode beleiben (was eben manchmal Gylphosat beinhaltet).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Lonar » Do Aug 22, 2019 22:06

Kommt drauf an wie man das macht, wan man das macht und wo man das macht...
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Fr Aug 30, 2019 8:37

böser wolf hat geschrieben:........................
..........................
kurz um ,ich kann auf erfahrungen zurück greifen und jammere deshalb schon vor dem verbot , weil das was ich in einem vierteljahrhundert aufgebaut habe in spätestens 5 jahren für arsch ist :oops:


:mrgreen:

ganz so schlimm ist es nun auch nicht, mit der entsprechenden Fruchtfolge kann man zu Zeit noch einiges kompensieren. (Dazu gehört dann Raps in der Fruchtfolge)
Dazu muss man noch seine Technik erweitern, und damit sollte es dann möglich sein das das Glyphosatverbot seinen Schrecken verliert.
Sicher ist die Kosten werden steigen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon böser wolf » Fr Aug 30, 2019 11:05

Ulikum hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:........................
..........................
kurz um ,ich kann auf erfahrungen zurück greifen und jammere deshalb schon vor dem verbot , weil das was ich in einem vierteljahrhundert aufgebaut habe in spätestens 5 jahren für arsch ist :oops:


:mrgreen:

ganz so schlimm ist es nun auch nicht, mit der entsprechenden Fruchtfolge kann man zu Zeit noch einiges kompensieren. (Dazu gehört dann Raps in der Fruchtfolge)
Dazu muss man noch seine Technik erweitern, und damit sollte es dann möglich sein das das Glyphosatverbot seinen Schrecken verliert.
Sicher ist die Kosten werden steigen.


ach ja ,
wenn man zum größten teil grundwasserferne sandböden um die 20 bp bewirtschaftet die zm teil nicht beregnet werden können , schlänkt das die ff aber erheblich ein
böser wolf
 
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » So Sep 01, 2019 10:14

böser wolf hat geschrieben:............

ach ja ,
wenn man zum größten teil grundwasserferne sandböden um die 20 bp bewirtschaftet die zm teil nicht beregnet werden können , schlänkt das die ff aber erheblich ein


:mrgreen:

und was hättest du gesagt wenn die Politik vor 25 Jahren beschlossen hätte du mußt ohne Pflug auf deinen Böden auskommen was wäre dann gewesen ?

Veränderungen beginnen immer im Kopf wenn ich etwas nicht will werde ich auch keine Lösungen finden.
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon böser wolf » So Sep 01, 2019 14:54

Ulikum hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:............

ach ja ,
wenn man zum größten teil grundwasserferne sandböden um die 20 bp bewirtschaftet die zm teil nicht beregnet werden können , schlänkt das die ff aber erheblich ein


:mrgreen:

und was hättest du gesagt wenn die Politik vor 25 Jahren beschlossen hätte du mußt ohne Pflug auf deinen Böden auskommen was wäre dann gewesen ?

Veränderungen beginnen immer im Kopf wenn ich etwas nicht will werde ich auch keine Lösungen finden.

häätte hätte fahradkette .......
wieviele jahre kennen wir uns schon , die agrowissen zeit mit eingerechnet ?
da solltest du eigentlich wissen das ich schon vor 25 jahren den pflug in die ecke gestellt habe .
ich war zu dieser zeit ein echter exot ganz besonders in unserer region und roundu up hat damals noch richtig geld gekostet .
du hast wahrscheinlich recht , das es auch ohne geht aber der preis dafür ist ökonomisch und okologisch sehr hoch .
böser wolf
 
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Mo Sep 02, 2019 8:38

:mrgreen:
agrowissen war die Illusion etwas verbessern zu können.

warum blockierst du dich schon wieder selber ?

ökonomisch das wird die Politik abfangen
die Folgen von politische Entscheidungen wurden bisher immer von der Bevölkerung finanziert.
ökologisch da sind die meisten Argumente bei näherem Betrachten doch nur ökonomisch.
Und mal ehrlich welchen ökologischen Einfluß hat ein Glyphosatverbot in Eurpoa für den Planeten wirklich?
Da haben Freihandelsabkommen wie man gerade sehen kann viel verheerendere Auswirkungen.

Unser Hauptproblem ist doch die Frage wieviel Homo sapiens verträgt dieser Planet.
um 19 Hundert 1,2 Milliarden heute fast 8 Milliarden die alle unseren Lebensstandard erreichen wollen.
oder ist es doch nur der Lebensstandard, 8 Milliarden Menschen zurück ins Zeitalter der Aufklärung und alles ist gut ?
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Alternative zu Glyphosat

Beitragvon böser wolf » Do Sep 05, 2019 11:32

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
agrowissen war die Illusion etwas verbessern zu können.

warum blockierst du dich schon wieder selber ?

ökonomisch das wird die Politik abfangen
die Folgen von politische Entscheidungen wurden bisher immer von der Bevölkerung finanziert.
ökologisch da sind die meisten Argumente bei näherem Betrachten doch nur ökonomisch.
Und mal ehrlich welchen ökologischen Einfluß hat ein Glyphosatverbot in Eurpoa für den Planeten wirklich?
Da haben Freihandelsabkommen wie man gerade sehen kann viel verheerendere Auswirkungen.

Unser Hauptproblem ist doch die Frage wieviel Homo sapiens verträgt dieser Planet.
um 19 Hundert 1,2 Milliarden heute fast 8 Milliarden die alle unseren Lebensstandard erreichen wollen.
oder ist es doch nur der Lebensstandard, 8 Milliarden Menschen zurück ins Zeitalter der Aufklärung und alles ist gut ?


ich gebe es auf ,
du hast recht und ich meine ruhe !
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