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Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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72 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Fendt-312 » Di Jan 23, 2018 13:20

Servus miteinander!

Ich plane für das kommende Jahr die Anschaffung eines neuen 8 tonnen Dreiseitenkippers mit Auflaufbremse. Mein kleiner Landhändler macht sich mal schlau da ich ihm einige Fragen gestellt hatte.

Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen.

Ich rangiere öfters mit beladenen Anhänger (8T Drehschemel) rückwärts von der Straße um zwei 90 Grad kurven mit 2m Steigung auf ca. 12m länge hoch in die Halle. Hierbei habe ich 2 Probleme, 1. bei vollem Anhänger schiebt es mir die Hinterachse des Traktor öfters weg, 2. es gehört ein wenig Übung dazu um den beladenen Anhänger um 2 Kurven rum bergauf rückwärts zu rangieren.

Deshalb die Frage werde ich mir mit einem Tandemanhänger leichter tun? Wer kann berichten?

Stimmt es das es möglich ist einen 8 Tonner mit Auflaufbremse mit 40Km Zulassung zu bekommen?
Dann darf man Solo 40Km fahren und im Zug 25Km stimmt das?

Wenn ein Tandemanhänger beladen am Feldrand steht, kurbelt man wie blöd am Stützrad?
Gibt es hier Getriebe mit verschiedene Übersetzungen?
(Ich leihe ein 16 Kubikmeter Güllefass, beim Anhängen auf die K80, kurbel ich da wie blöd rauf und runter)
Funtzt ein Hydraulischer Stützfuß?

Bitte keine Herstellerempfehlung, gekauft wird eh ein "Markenprodukt".
Fendt-312
 
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon berlin3321 » Di Jan 23, 2018 13:32

Rückwärts geht mit Sicherheit einfacher.

Übersetzung der Kurbel weiß ich nicht, könnte es evtl. 2 stufig geben.

Hydraulische Stütze geht mit Sicherheit.

MfG Berlin
berlin3321
 
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon countryman » Di Jan 23, 2018 13:40

Das Zurücksetzen geht mit Tandem auf jeden Fall einfacher. Allerdings ist mit einem Zweiachser Wenden auf deutlich engerem Raum möglich. Man kann nicht alles haben :klug:
Es gibt sowohl Zweigang-Winden als auch sehr brauchbare Hydraulik-Füße. Mehr Aufwand ist das Abhängen allerdings trotzdem.
8t auflaufgebremst ist mit 40 km möglich, Voraussetzung beide Achsen sind gebremst. Eine entsprechende Ausrüstung und Zulassung ist unbedingt empfehlenswert bei einem Neukauf. Rückmatic ist eh Vorschrift.
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon TomDeeh » Di Jan 23, 2018 13:42

Hi ,

rückwärts mit dem Tandem geht mMn leichter als mit dem Drehschemel , allerdings radieren die Reifen stark am vollen Hänger.Wenn man da nach hinten schaut auf das Achsaggregat , dann tut mir das in der Seele weh.

40km/h und Auflaufbremse bei 8to zGG sind möglich , aber der Hänger muss dann zugelassen sein mit eigenem (grünen) Nummernschild und TüV.
Gruß Tom
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Sönke Carstens » Di Jan 23, 2018 13:43

Zum Rückwärts fahren ist ein Tandemachser um Welten besser.
Früher habe ich nur 18to. Drehschemel gehabt dann habe ich einen kleinen Tandemachser gekauft und war so begeistert das ich noch gleich einen großen 21to. Tandemachser gekauft habe.
Ein großer Vorteil ist beim Tandemachser das man Gewicht auf die Hinterachse bekommt und somit nicht so viele Traktionsprobleme hat.
Der kleine Tandemachser hat einen Hydraulischen Stützfuß was ich aber nicht als notwendig erachte weil es ganz schön nerven kann wenn man immer die Ölschläuche ankuppeln muss.
Der Große hat einen Stützfuß mit Kurbel allerdings kann man das unterste ende herausziehen und mit einem Bolzen verriegeln dadurch muss man nur noch 20cm kurbeln.
Außerdem hat die stütze 2 Gänge einen sehr schnellen und einen sehr langsamen so finde ich das perfekt.
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon RHaRE » Di Jan 23, 2018 13:43

Fendt-312 hat geschrieben:Servus miteinander!

Ich plane für das kommende Jahr die Anschaffung eines neuen 8 tonnen Dreiseitenkippers mit Auflaufbremse. Mein kleiner Landhändler macht sich mal schlau da ich ihm einige Fragen gestellt hatte.

Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen.

Ich rangiere öfters mit beladenen Anhänger (8T Drehschemel) rückwärts von der Straße um zwei 90 Grad kurven mit 2m Steigung auf ca. 12m länge hoch in die Halle. Hierbei habe ich 2 Probleme, 1. bei vollem Anhänger schiebt es mir die Hinterachse des Traktor öfters weg, 2. es gehört ein wenig Übung dazu um den beladenen Anhänger um 2 Kurven rum bergauf rückwärts zu rangieren.

Deshalb die Frage werde ich mir mit einem Tandemanhänger leichter tun? Wer kann berichten?


Bitte keine Herstellerempfehlung, gekauft wird eh ein "Markenprodukt".


Hallo Fendt 312,

ich meine das Rückwärtsfahren mit 90 Grad Kurven geht mit einem Tandem besser als mit einem Drehschemel. Noch besser geht es aber mit einem Einachshänger. Bei 8 to ist das doch möglich . Dieser ist günstiger und hat mehr Nutzlast. Beispiel für Tandem und Einachser : http://www.fortuna.de/de/produkte/landt ... #dwhomebar

8 to und Auflaufbremse und 40 km/h geht .

Gruss RH
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Freakshow » Di Jan 23, 2018 14:00

Bei nem Tandem und enger Kurven und Rückwärtsfahrt nimmts die Reifen halt so richtig. Ich kenne Kollegen die ziehen fast jedes Jahr einen Reifen runter. Außerdem geht ein Tandem mehr aufs Zugmaul und läuft nicht so gut und ruhig hinterher wie ein Drehschemel. Dafür hast du halt Gewicht auf der Hinterachse mit allen Vor-und Nachteilen.

Also einen Tandem würde ich wirklich nur in betracht ziehen wenns garnicht anders geht, bzw. wenn man nicht ohne Weiteres die Ursache des Bedarfs ausschalten kann :wink:

Ich spreche nur von reinem Getriedetransport :!:
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Fendt-312 » Di Jan 23, 2018 14:03

Danke für die Schnellen Antworten.

Ja das mit dem Reifenradieren und der Seitlichen Belastung der Achse und Lager macht mir auch sorgen.

Muss aber dazu sagen das ich ja schon 2 Drehschemel mit 8 tonnen habe, das heißt er würde Zusätzlich kommen.

Da ich ja nur "Hobbybetrieb" bin sollte er aber seine 30-40 Einsatztage im Jahr sicher überstehen. Fürs grobe und um ganz enge Kurven würde ich dann eh einen Drehschemel nehmen.

Das mit Zulassung und 40 Km hört sich Top an.

Ich denke für mich könnte das Rückwärtsfahren und die Achslast auf dem Schlepper ein Vorteil sein.

Jo, und der "Neue" wird nur im Getreide eingesetzt.
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Pegasus_o » Di Jan 23, 2018 14:06

Ich hatte mich für Drehschemel entschieden, weil ich öfter mal improvisieren muß, also den Hänger mal mit der Hand in die Endposition schieben bzw ihn zum Rangieren in die Schnauze nehme. Wenn es bei mir nicht so verwinkelt wäre, hätte ich Tandem genommen.

Gruß
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Tiros02 » Di Jan 23, 2018 14:20

Wie schon geschrieben würd da auch noch sehr gut ein Einachser gehen. Lässt sich noch besser rangieren und das Problem mitm Reifenradieren hast auch nicht. Was spricht gegen einen Einachser?
Tiros02
 
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Bergwanger » Di Jan 23, 2018 14:46

Gegen einen Einachser spricht die schlechtere Straßenlage, und der höhere Schwerpunkt, da bei vergleichbaren Bodendruck größere Reifen aufgezogen werden müssen.
Wenn du leer und vlt sogar z.T. noch auf Kies diese enge Kurve fährst, dann wirst du auch keine Probleme mit der Tandemachse bekommen!

Für einen Drehschemel spricht, das man ihn immer mitziehen kann. Der Tandem kann nur direkt hinter dem Schlepper gefahren werden.
Noch ein Tipp: Bei meinem Stetzl wurden damals die Parabelfedern unter die Achse gebaut, damit wird er nochmal ein gutes Stück niedriger.
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon allgaier81 » Di Jan 23, 2018 15:04

Moin,

die 40km/h Ausführung hat dann zwei gebremste Achsen und Kotflügel.
Diesen haben wir im Herbst bekommen:
https://www.hb-brantner.at/fahrzeugbau/ ... 45xxl.html

Gefällt mir sehr gut, lässt sich auch ganz gut rückwärts schieben aufgrund der langen Deichsel.

Wenn du einen Tandem nimmst dann auf jeden Fall mit hydraulischen Stützfuß. Das Stützrad drehen würde mich zu sehr nerven wenn man den häufig an und abbaut.
https://www.hb-brantner.at/fahrzeugbau/ ... 45xxl.html
Gruß, allgaier
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon MF6270 » Di Jan 23, 2018 15:04

Ich bin auch gerade an einem 8to. dran. Es soll der Fortuna Einachser werden weil ich auch einen sehr engen Hof habe und ca. 180 Grad um die Ecke muss! Volumenmässig geht bei dem 12 m3 drauf. Die Firma Reisch hat auch einen großen Einachser mit 4,5 Meter Ladefläche!
Einen Tandem hatte ich auch mal, bei engen Kurven bekommt man Angst um die Reifen und Radlager!
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon Cowrider » Di Jan 23, 2018 15:15

Hallo Fendt 312, da du ja Kugel und DL hast warum kein 12 oder14 Tonner? Wird vom Preis nicht viel um sein zu einem auf 40 km/h zulassungsfähigen 8Tonner. Ich würd dann sowieso Kugelanhängung wählen fährt sich doch einfach genial....
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Re: Anhängerkauf! Tandem oder Drehschemel?

Beitragvon RHaRE » Di Jan 23, 2018 15:26

Bergwanger hat geschrieben:Gegen einen Einachser spricht die schlechtere Straßenlage, und der höhere Schwerpunkt, da bei vergleichbaren Bodendruck größere Reifen aufgezogen werden müssen.



Hallo Bergwanger ,

das mit dem höheren Schwerpunkt stimmt nicht. Die Einachser die ich kenne haben keine Federung und somit brauch auch kein Platz für den Federweg zwischen Rad und der Brücke gelassen werden. Außerdem geht weniger Bodendruck auch mit breiteren Reifen. Es bleibt aber dabei das ein Einachser günstiger ist, mehr Nutzlast hat und besser Rückwärts zu rangieren ist. Bei einem guten Reifen geht das mit der Straßenlage schon einigermaßen.
(P.s. ich habe Gestern meinen 6,4 to Einachser nach 36 Jahren auf dem Hof verkauft. Zwischen Einkauf und Verkauf ein Wertverlust von 16,60 Euro je Jahr )

Gruss RH
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