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Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10-4

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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77 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

Was würdet Ihr bevorzugen, eher den Pfanzelt oder den Perzl?

Pfanzelt P11+ mit Kran 4272
9
23%
Perzl PRW 10-4 mit Kran 5078
9
23%
etwas ganz anderes :)
22
55%
 
Abstimmungen insgesamt : 40

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Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10-4

Beitragvon SucheSchlepper » Fr Mai 06, 2022 10:46

Hallo liebe Forstspezialisten :),

Bei mir steht die Anschaffung eines Rückewagens an und ich wollte mir gern ein umfassendes Meinungsbild holen
um dann eine gute Entscheidung treffen zu können. Vielleicht erstmal ein paar Eckpunkte dazu:

kleinerer Privatwaldbesitz mit ca. 5 ha, überwiegend Fichtenbestand unterschiedlicher Altersklassen

Schlepper:
------------
Fendt 211 Vario mit DL und überwiegend angebautem FL Cargo 3X65

Einsatzgebiet:
----------------
Transport von gepoltertem Holz zum Sägewerk (Woodmizer LT40),
Transport von gesägter Schnittware zum Kunden
Lohnleistungen

Die beiden o. g. sind im Moment in der engeren Auswahl. Ich möchte aus persönlichen Gründen einen Rückewagen
kaufen, der im "mittleren" Preis- & Qualitätssegment angesiedelt ist. Klar gibt es mit Sicherheit preislich günstigere
Optionen, aber ich möchte ungefähr in diese Richtung gehen, gern natürlich auch vergleichbare! Alternativen.

Die aktuell angebotenen Ausstattungen der Rückewägen lauten wie folgt:
----------------------------------------------------------------------------------

PFANZELT P11+ mit Kran 4272

Boogieachse, hydraulische Schwenkdeichsel, Zentralrohr (200x200x10), Rahmen ausziehbar, 4 verschiebbare Rungenpaare,
Nutzlast 7700kg, hydraulische 2-Rad-Bremsanlage, LED-Beleuchtung klappbar, Leergewicht 3.300 kg, Obenanhängung,
A-Abstützung, Werkzeugbox, Bereifung 380/55-17'' Vredenstein Flotation mit Ventilschutz, DL-Bremse auf alle 4 Räder,
Zulassung 25 km/h, Bedienstand auf Deichsel

Kranreichweite 7140mm, stehender Hauptarmzylinder, Einfachteleskop, Lastmoment brutto 56,5 kNm, Lastmoment
netto 39,6 kNm, Hubklasse H1, Beanspruchungsgruppe B4, Säulenhöhe 2.000mm, Schwenkmoment 15,2 kNm,
Betriebsdruck 190 bar, Schläuche im Wipparm und Teleskop verlegt, Eigengewicht 1.100 kg, Pendel mit innenliegender
Schlauchdurchführung für 4.5t-Rotator und doppelter Pendelbremse, Hydrauliksteuerung 8-fach mechanisch, 2 Kreuzhebel
mit 2 elektrischen Funktionen (Wippe) für Greifer und Teleskop, Greifer PM 230, Öffnungsweite 1.250mm

PERZL PRW 10-4 mit Kran 5078

Boogieachse, hydraulische Schwenkdeichsel, Doppelrahmen (200x100x6), Rahmen ausziehbar, 4 Rungenpaare fest,
Nutzlast 7020 kg, Leergewicht 2.980 kg, Obenanhängung, Flap-Down-Abstützung, Bereifung 400-60-15”-14, DL-Bremse
auf alle 4 Räder, Zulassung 25 km/h, Bedienstand auf Deichsel

Kranreichweite 7800mm, stehender Hauptarmzylinder, Einfachteleskop, Lastmoment netto 50 kNm, Schwenkmoment
19kNm, Eigengewicht 1.180 kg, 3.0t-Flansch-Rotator, Greifer HVZ 110, Öffnungsweite 1.100mm

Wie ist euer Standpunkt insbesondere zu den folgenden Punkten (speziell die beiden o. g. Typen und auch den o. a.
Einsatzzweck betreffend):

- Obenanhängung oder Untenanhängung?

- Zentralrohrrahmen oder Doppelrahmen?

- Eigene Hydraulik oder Schlepperhydraulik?

- Wie würdet Ihr den Rückewagen im Verhältnis zum Zugschlepper (Fendt Vario 211) einschätzen? Ich bin eigentlich eher der
Meinung, dass ein etwas kleinerer Rückewagen vielleicht besser passen würde.... aber perspektivisch könnte es eben sein,
dass doch ein größerer Schlepper (130 - 150 PS) davorkommt..... und da möchte ich jetzt lieber der Rückewagen nicht zu
klein wählen.... man muss ihn ja auch nicht jedesmal zwingend bis zur Oberkante beladen.... oder wie seht ihr das?!

Was wären aus eurer Sicht noch wesentliche Punkte, die beachtet werden sollten?!? Der Pfanzelt wurde vom Händler schon
letztes Jahr bestellt, so dass der Preis noch "verhältnismässig" passt.....

Wie würdet ihr euch entscheiden?

Vielen Dank im Voraus für Eure Zeit und Eure Meinungen....

Liebe Grüße und frohes Schaffen!!!
SucheSchlepper
 
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon fasti » Fr Mai 06, 2022 14:38

Der 211er Fendt wird mit dem beiden Wägen keine Problem haben und gut zurecht kommen. Zu den Fragen:

- Obenanhängung oder Untenanhängung? --> macht keinen großen unterschied. Bei eigener Hydraulik würde ich aber zur Untenanhängung raten, damit die Zapfwelle oberhalb der Deichsel geschützt ist.

- Zentralrohrrahmen oder Doppelrahmen? --> Doppelrahmen hat den Vorteil dass man auch z.B. Meterscheite fahren kann.

- Eigene Hydraulik oder Schlepperhydraulik? --> Eigene Hydraulik.

Der größte unterschied sind die Kräne. Pfanzelt hat 7,2m Länge mit 4mt Hubkraft und Perzl 7,8m Länge mit 5mt Hubkraft. Das ist quasi nicht vergleichbar. Wie sieht mit den Preisen aus?

Ich hab mich letztlich für einen STEPA C10 mit 5285 Kran entschieden. Da ist der Pfanzelt im Vergleich dazu ein Hobbywagen obwohl erheblich teurer ist in der Hoffnung ich trete jetzt keine kontroverse Diskussion los...
fasti
 
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Oberfranke_91 » Fr Mai 06, 2022 14:48

Insbesondere bei so einem "kleinen" und sehr leichten Schlepper macht Untenanhängung besonders Sinn...einfache Physik...:D
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Obelix » Fr Mai 06, 2022 15:34

SucheSchlepper hat geschrieben: ... Wie ist euer Standpunkt insbesondere zu den folgenden Punkten ... :
- Obenanhängung oder Untenanhängung?
- Zentralrohrrahmen oder Doppelrahmen?
- Eigene Hydraulik oder Schlepperhydraulik?
...

Auf jeden Fall Doppelrahmen. Allein schon wegen der Ladelänge. Die ist bei den 1-Rohr Rückwagen oft relativ kurz.
Wenn Du nur an Deinem eigenen Schlepper nutzt: Schlepperhydraulik. Wenn Du vermietest/verleihst: Eigene Hydraulik.

SucheSchlepper hat geschrieben: ... Wie würdet Ihr den Rückewagen im Verhältnis zum Zugschlepper (Fendt Vario 211) einschätzen? Ich bin eigentlich eher der
Meinung, dass ein etwas kleinerer Rückewagen vielleicht besser passen würde ...

Das ist schwierig zu sagen. Liegt dran, wie oft Du Ihn nutzt und wie voll Du Ihn belastest. Vielleicht reicht ein 8 to?

SucheSchlepper hat geschrieben: ... Wie würdet ihr euch entscheiden? ...

Ganz klar Perzl.
Stepa ist preislich nochmals eine andere Liga (m.E. deutlich teurer).

Was noch:
a.) Verladezange größer nehmen, 130 er mit 4,5 to. Roto
b.) Auf jeden Fall Kranfunkwinde nehmen, (evtl. kürzeren Kran, 7,8 m ist schon viel, bei mir reicht der 5,7 m i.d.R.).

Entscheidung Tandem ist schon richtig, 1-Achser ist für längere Strecken nichts. 40 km/h Ausführung würde ich
überlegen wenn Du viel und weit fährst. Entscheidung Drulu ist auch gut.
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Obelix » Fr Mai 06, 2022 15:43

Nur mal so als Denkanregung
(Kann sein, dass das vollkommener Quatsch ist, haben aber einige hier im Forum.)

Da Du ja nicht in den Bestand fährst, wenn ich das richtig verstanden habe, würde ich vielleicht mal noch
überlegen, ob Du nicht besser einen Kipper mit verlängerter Deichsel (für Kran), verstärktem Boden und
Rungenhalterungen nimmst, da dort wesentlich mehr Ladebreite für Deine Schnittware zur Verfügung steht.
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Efeu » Fr Mai 06, 2022 19:34

Der P11 ist mit den Zentralrohr klar im Vorteil
Man kann ihn auf 6 meter verlängern und auch mal Bauholz mit bis 12meter transportieren
Hat einer von euch schon mal einen Forwarder mit doppelrahmen gesehen :lol:
Der nächst größere Kran hat nur etwas mehr Öldruck
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Brudi22 » Fr Mai 06, 2022 19:51

Meine Gedanken dazu:

-Der Schlepper ist völlig ungeeignet für den Wald, ich würde mich damit keinen Meter in den Bestand fahren trauen.

-Würde unbedingt die Kranseilwinde nehmen, ist wenn der Kran nicht reicht sehr hilfreich

-Bei deinem Schlepper ist die Ölversorgung über den Schlepper die bessere Lösung. Davon hat man nur Vorteile wenn die Ölleistung vom Schlepper auch reicht.

-Der Rückewagen ist für den Schlepper in meinen Augen zu groß. Wenn es nur minimal hängig ist oder du an einem Stock anstehst, kommst du damit nicht mehr weit. Ob ein kleinerer Rückewagen auch reicht, musst du an deinem Bestand ausrichten. Ich würde immer den möglichst kleinen Rückewagen kaufen, so klein wie es irgendwie geht. Das hat aber den Nachteil das die kleinere Kräne drauf haben, und wenn du eine Endnutzung machen willst ist das nicht geeignet.
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Ecoboost » Fr Mai 06, 2022 21:14

Servus,

schaue dir auch mal die Krpan-Wägen an, sind nicht so überteuert wie Pfanzelt.
https://www.vitli-krpan.com/de/produkte ... mit-kranen

Gruß

Ecoboost
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Redriver » Fr Mai 06, 2022 22:02

Hallo,
Zur Untenanhängung sehe ich das Argument mit der Zapfwelle oben nur als Vorteil wenn die Unterlenker abgebaut sind , bei Obenanhängung können die Unterlenker unten durch schwenken .Der Doppelrahmen ist im Privatwald bzw im Hoppy oder Semiprofibereich klar im Vorteil, weil vielseitiger. Meterholz ist möglich ,Bündel laden und wenn du Schnittware laden willst geht das auch besser. Der Kran mit 7.8m vom Perzl ist Top und wenn du den Wagen an einem Sägewerk beistellen willst dann ist mehr Reichweite und Hubkraft besser weil du den Wagen weiter weg stellen kannst und so mehr Platz an der Maschine hast. Grad bei dem Schlepper würde ich immer zur Druckluft raten weil das ist eine ganz andere Bremserei.
Beim Perzl braucht dein Schlepper aber schon ca 70l Hydraulikleistung sonst mußt du doch relativ viel Drehzahl am Schlepper fahren.
Mein Bruder hat einen 14t Perzl mit genau diesem Kran an 100 Ps Valtra der Wagen hat Eigenöl mit Gußpumpe und wird an der 1000er Welle gefahren. Ich denke das wir so bei 50l arbeiten. Bereifeung haben wir 500er würde ich jedem empfehlen. ich bin der Meinung das der Pfanzelt ,Preis- Leistug mit dem Perzl nicht mit kann , Perzl ist top verarbeitet und auch ordendlich stabil wenn man zB den Unterbau vom Kran anschaut diese Pyramide auf dem Doppelrohr gibt dem Wagen genau an der höchst belasteten Stelle sehr viel steifigkeit. Auch die Schwenkdeichsel ist super mit den innenliegenden Zylinder. Ich bin auch ein großer Freund von der Flopdown Abstützung weil wenn es drauf ankommt ,dann sind die 50cm mehr, vieleicht Kriegs entscheidend
in Punkto Standsicherheit. Also Perzl kann ich bedenkenlos empfehlen.
Pfanzelt hat ein Arbeitskollege ist ein 8t der würde den nicht mehr kaufen. Ein Bekannter hatte leihweise den genannten Pfanzelt, der hat dann Stepa gekauft.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Obelix » Sa Mai 07, 2022 6:17

Efeu hat geschrieben:Der P11 ist mit den Zentralrohr klar im Vorteil ...

Wenn er nicht in den Bestand fährt, wo ist denn da der Vorteil eines Zentralrohr-Rückewagens?
Mit einem Doppelrahmen kannst Du 1 m Brennholzscheite transportieren.
Ferner ohne Hilfskrücken alles mögliche Andere. Ich sehe den Vorteil eines Zentralrohr-RW
für den vom Themenstarter angepeilten "Sonder-Zweck" nicht.
Zuletzt geändert von Obelix am Sa Mai 07, 2022 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Obelix » Sa Mai 07, 2022 6:27

Brudi22 hat geschrieben: ... Der Schlepper ist völlig ungeeignet für den Wald, ich würde mich damit
keinen Meter in den Bestand fahren trauen. ...

Er fährt, so wie ich es verstanden habe, i.d.R. nicht in den Bestand sondern transportiert nur

Brudi22 hat geschrieben: ... Der Rückewagen ist für den Schlepper in meinen Augen zu groß. ...

Habe ich auch zuerst gedacht. Aber er fährt ja nicht in den Bestand und da der Drulu hat,
habe ich kein Problem damit, dass der Wagen etwas zu groß ist, zumal schon er einen größeren
Traktor in Planung hat.

Ich weiß allerdings nicht, was ein größerer Traktor bringen soll. Er hat ja bereits 105 PS und
der größere ist erst mal schwerer, sodaß der 130 PS unterm Strich kaum schneller/stärker sein
wird.

Brudi22 hat geschrieben: ... Das hat aber den Nachteil das die kleinere Kräne drauf haben ...

Die kleinen Kräne von Perzl sind auch schon recht "fett". Die kannst Du m.E. nicht mit den
üblichen Import-RWs vergleichen.
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Westerwälder » Sa Mai 07, 2022 7:17

Obwohl ich ihm gern den Pfanzelt empfohlen hätte, immerhin ist mein P13 fast baugleich mit seinem Angebot, denke ich für den beschriebenen Einsatzzweck an einen Kombikipper:
Die Geländeeigenschaften des RüWa werden eh nicht gebraucht und die beschriebenen Transportzwecke, insbesondere Schnittholz, sprechen für eine gerade Ladefläche.
Er wäre vielseitiger Einsetzbar auch am LT 40 als ein reiner Rückewagen.

Ich hatte mal einen von Engel Forsttechnik, da kann man schon viel mit machen und hat immer den Kran direkt dabei.
https://www.engel-forsttechnik.de/forstkipper/forst-tandem-dreiseitenkipper/

Gruß
Westerwälder.
Der Westerwald wächst ständig!
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon difra » Sa Mai 07, 2022 8:24

Hallo zusammen,
wenn du den Preis in deine Überlegungen mit einbeziehst, wird es rel. sicher der Perzl, der hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, ist gut verarbeitet. Kranfunkwinde ist auf jeden Fall empfehlenswert, aber immer richtig verwenden (mit Ablegen der Zange am Boden zur Abstützung). Es kommt sonst zuviel Belastung auf das Schwenkwerk und die Kranlagerung.
Teil uns mal bitte mit, was für die beiden angebotenen RW gefordert wird.
VG Franz
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Obelix » Sa Mai 07, 2022 10:46

@ Themenstarter: Wie sind denn überhaupt die Lieferzeiten bzw. die Verfügbarkeit?

Das ist ja heute ein riesen Problem, wenn man nicht "auf dem Hof stehende sofort
verfügbare Maschinen" nimmt, da die Lieferzeiten aus vielen Gründen nicht einge-
halten werden können.
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Re: Anschaffung Rückewagen / Pfanzelt P11+ oder Perzl PRW 10

Beitragvon Ecoboost » Sa Mai 07, 2022 16:33

Servus,

ist bei den Leergewichtsangaben denn das Eigengewicht des Kranes mit dabei oder muss das noch extra dazu gerechnet werden?
Bei gerade mal 5 ha Wald würde ich den Wagen so klein wie nur möglich wählen, gibt nichts schlimmeres als wie so unhandliche große Kisten. Die Lenkdeichsel ist zwar eine enorme Erleichterung, zum Teil wird das aber von den Herstellern so blöd umgesetzt das der Wagen gleich mal um einiges länger damit wird. Wenn Du weitere Anfahrtswege zu deinen Waldstücken hast dann lieber eine Nummer größer wählen.
Im Grunde sollte bei den Einsatzspektrum das jeder Rückewagen in der 8 t. Klasse bewältigen.

Gruß

Ecoboost
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