Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Mär 28, 2026 5:28

Antriebsquelle der Zukunft?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
69 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Macht euch die Preisentwicklung beim Diesel vorsichtiger beim Neukauf von Schleppern?

Ja
29
42%
Nein
16
23%
Ich kaufe bewusst spritsparende Technologie, auch wenn sie in der Anschaffung teurer ist
24
35%
 
Abstimmungen insgesamt : 69

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon heavyfarmer » Mo Mai 19, 2008 17:42

@ buddy

Denn ein Nachteil werden alle anderen Energieformen die nicht flüssig bei Raumtemperatur und umgebungsdruck mit sich bringen. Das Tankvolumen wird risieg sein.

Und bei erdgas/Biogas nicht?
Den Gedanke hatte ich nämlich auch schon, von der Reichweite her war ich aber im Glauben, dass das nicht das Wahre sein kann...

Im übrigen haben wir ja auch noch Kohle, Ölschiefer etc. die man zu Erdöl/Kraftstoff weiterverarbeiten kann.

In 300-400 Jahren haben wir dann vielleicht auch schon geschafft Antimaterie zu speichern und dann bestellen unsere Enkel den Fendt mit einem Teelöffel davon und können die ersten 10000 Stunden ohne nerviges Tanken das Land bestellen lassen. :lol:
Benutzeravatar
heavyfarmer
 
Beiträge: 647
Registriert: Sa Mär 08, 2008 19:06
Wohnort: Oldenburg
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon HL1937 » Mo Mai 19, 2008 17:44

solange die Landwirte mit dem Vario die Wiesen abschleppen oder mit einem 125 PS Vario ein 6000 Liter Güllefaß fahren ist der Diesel noch lange nicht zu teuer.
Und außerdem wenn man den Fendt-Männern glauben schenken will, könnte man meinen der Tank beim Vario ist nach dem Ackern mehr voll als vorher, weil die brauchen fast keinen Sprit mehr.
Größer, schneller, weiter. So heißt die Devise bei den (Jung-) Landwirten. Wenn der eine 150 PS hat kauft der andere gleich einen 200 PS Schlepper.
HL1937
 
Beiträge: 4681
Registriert: Mi Feb 14, 2007 20:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Sepp » Mo Mai 19, 2008 17:50

Man schaue sich die Autos an: Hätte man seit den 70er Jahren das technische Know-How in die Entwicklung alternativer Antriebsquellen gesteckt, so wäre es heute kein Problem mehr, damit zu arbeiten. Aber das will die Erdöl-Industrie gar nicht haben.

Statt dessen lachen sie sich einen, wenn Audi mit 600 PS den stärksten Avant baut.

Das Ganze ist pervers. Ich wünsche jedem Hersteller und den Kunden, die sich diese PS-Protze kaufen, einen derartigen Image-Einbruch, dass sie ihre Produkte für die Halde produzieren müssen bzw kein Geld mehr haben, sich auch nur irgendwie von A nach B zu bewegen!
Sepp
 
Beiträge: 2387
Registriert: So Aug 29, 2004 17:39
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Buddy » Mo Mai 19, 2008 17:54

Heavy, sorry falls ich mich da unklar ausgedrückt habe.
ich dachte es währe eindeutig, das ich damit Diesel und Co meine und alle auch Erdgas und was weiß ich nicht alles nicht bei Raumtemperatur und Normaldruck flüssig ist ;)

Naja, Ich habe in meinem PKW der bei gleicher Fahrweise 6l braucht komme ich mit meinem 13kg Tank nicht so weit, da ich ca 4,7kg ERdgas brauche. Der Tank hat aber 85l volumen und wiegt leer 85kg. Das ist halt das aus für meine Rücksitzbank gewesen ;)

Dafür komme ich nach letzter Hochrechnung auf 3,70€ Kraftstoffkosten auf 100km bei einem Erdgaspreis von 76,9 €-Cent pro kg. Das nenne ich mal Preiswert :)

Nachtrag, Mein Auto und auch die Gasanlage sind beide schon 11 Jahre Alt. Neuere Anlagen arbeiten noch efizienter, wobei meine von der Technik (Vollsequentiell) nicht schlecht ist :)
Zuletzt geändert von Buddy am Mo Mai 19, 2008 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
"Die Entscheidung, wofür ich bin, gibt mir doch noch lange nicht das Recht, gegen irgendetwas anderes zu sein, im Sinne von Intoleranz, oder wie." [Stefan Pokroppa]
Benutzeravatar
Buddy
 
Beiträge: 2301
Registriert: Di Aug 02, 2005 21:52
Wohnort: Bremen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Sepp » Mo Mai 19, 2008 17:56

Wobei Erdgas vor wenigen Wochen noch weit unter 70 Cent war... Auch das steigt also rapide an. Die Perversion der Wirtschaft, der Kunde wird nur noch ausgebeutet.
Sepp
 
Beiträge: 2387
Registriert: So Aug 29, 2004 17:39
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Buddy » Mo Mai 19, 2008 18:04

Bitte??

Erdgas hat seit Mai letzten Jahres, wo ich das auto gekauft habe erst einen einzigen Preisschrit von 2 Cent nach oben gemacht. ansonsten hat sich seit dem noch nie etwas an dem Preis getan.

Du meinst bestimmt Autogas (LPG) ich habe CNG.
Leider ist das Tankstellennetz für CNG sehr dünn. Hier in Bremen gibt es nur 3 Tankstellen aber an allen Ecken welche für Autogas.
"Die Entscheidung, wofür ich bin, gibt mir doch noch lange nicht das Recht, gegen irgendetwas anderes zu sein, im Sinne von Intoleranz, oder wie." [Stefan Pokroppa]
Benutzeravatar
Buddy
 
Beiträge: 2301
Registriert: Di Aug 02, 2005 21:52
Wohnort: Bremen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon heavyfarmer » Mo Mai 19, 2008 18:05

Jetzt bleib mal locker. Wir leben in einer Demokratie und ich finde es gut ein Auto zu kaufen wie es mir gefällt. Ich hatte mir übrigens mal einen q7 mit der 4,2 Liter Maschine ausgeliehen - der hat nicht mehr verbraucht wie mein alter 200D mit 60 PS!
Wir haben nunmal enormes Wirtschaftswachstum auf der Welt. Und für Wirtschaftswachstum braucht man Erdöl. Die einen mehr(z.B.USA) und die anderen weniger(z.B.Deutschland, Schweden). Und da wir den Peak bal erreicht haben, oder vielleicht schon überschritten haben steigt nunmal der Ölpreis in Verbindung mit Spekulation. Ist ein normaler Vorgang, warum soll man unmengen von Forschungsgeldern ausgeben wenn es nicht Not tut(Deine 70er Jahre).
Wahrscheinlich wärst Du der erste gewesen sich ein überteures Auto zu kaufen, welches pro km dann auch noch teurer läuft aufgrund des niedrigen Ölpreises.
Vielleicht sagt Dir Inflation auch was?
Letztendlich entscheidet der Markt und nichts anderes!

Das Ganze ist pervers. Ich wünsche jedem Hersteller und den Kunden, die sich diese PS-Protze kaufen, einen derartigen Image-Einbruch, dass sie ihre Produkte für die Halde produzieren müssen bzw kein Geld mehr haben, sich auch nur irgendwie von A nach B zu bewegen!

Könnte ein hungerleidender Mensch auch ummünzen:

Das Ganze ist pervers. Ich wünsche jedem Hersteller (Müllermilch)und den Kunden(Sepp), die sich diese Riesenmilchtüten kaufen, einen derartigen Image-Einbruch, dass sie ihre Produkte für die Halde produzieren müssen bzw kein Geld mehr haben, sich auch nur irgendwie von A nach B zu bewegen weil sie es nicht verdient haben 3Müllermilch am Tag zu trinken!
Benutzeravatar
heavyfarmer
 
Beiträge: 647
Registriert: Sa Mär 08, 2008 19:06
Wohnort: Oldenburg
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Sepp » Mo Mai 19, 2008 18:40

Deine Zitat bringen mich durcheinander, die sind irgendwie immer so unübersichtlich :-)

Ich bezog das darauf, dass die Hersteller und die Kunden, die sich diese PS-Protze kaufen, kein Geld mehr für Mobilität haben sollten.
Dagegen hinkt dein Vergleich mit der Milch aber gewaltig. Das ist ein ganz anderer Bereich. Zumal ich noch niemanden gesehen habe, der sich mit Milchtüten von A nach B bewegt hatte :lol: :lol:

Zudem würde mich interessieren, wie du immer deine These mit dem Markt stützt?!?
Ist dir entgangen, dass die Großkonzerne bestimmen, wer wie viel Geld für seine Ware bekommt? Ansonsten hat hier keiner mehr was zu melden.

Ich weiß ja nicht, wo du lebst, aber mir kommt es vor, als ginge es dir viel besser als den anderen. Aber wenn viele Leute beginnen zu überlegen, ob sie sich die Fahrt zur Arbeit noch leisten können, denke ich schon, dass gewisse Sorgen berechtigt sind.

Im Übrigen möchte ich dich dezent auf die Ölkrise in den 70ern hinweisen. Spätestens da hätte ein Unternehmen, um den Erfolg langfristig zu sichern - evtl auch um einen Vorsprung zu erreichen - beginnen können, alternative Energiequellen zu entwickeln.
Sepp
 
Beiträge: 2387
Registriert: So Aug 29, 2004 17:39
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Buddy » Mo Mai 19, 2008 19:47

wollen wir mal nicht darum streiten, sondern mal lieber herausfinden, was man noch so machen könnte oder sich vorstellt was mal sein könnte.
"Die Entscheidung, wofür ich bin, gibt mir doch noch lange nicht das Recht, gegen irgendetwas anderes zu sein, im Sinne von Intoleranz, oder wie." [Stefan Pokroppa]
Benutzeravatar
Buddy
 
Beiträge: 2301
Registriert: Di Aug 02, 2005 21:52
Wohnort: Bremen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Sepp » Mo Mai 19, 2008 20:08

Richtig, Streit führt uns in dieser Sache nicht wirklich weiter. :-)

Ich wundere mich immer, weshalb es im Automobilbereich immer wieder interessante Studien und Versuchsfahrzeuge gibt, während man in der LW immer nur den einen oder anderen neuen Motor sieht und hin und wieder ein anderes Getriebe. Aber da gibts ja gar nichts.

Man bräuchte ein revolutionäres Konzept, zB einen Traktor, der mir Strom fährt, aber ganz anders sieht und die positiven Eigenschaften trotzdem behält: niedriger Schwerpunkt wegen geringerer Bauhöhe, trotzdem genug Gewicht auf den Achsen, ruhiger Antrieb und beste Sicht auf die Anbaugeräte, ähnlich dem Xerion mit einer beweglichen Kabine.
8)
Sepp
 
Beiträge: 2387
Registriert: So Aug 29, 2004 17:39
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon MF-133 » Mo Mai 19, 2008 20:15

Wenn der Sprit teuer genug ist, wird der Solarwasserstoff (Wasserspaltung durch Sonnenenergie) konkurrenzfähig. Heizen müssen wir kaum noch, da Passivhäuser immer preiswerter werden.
Alle anderen Energieträger sind letztlich Sackgassen.
Ich hoffe (obwohl ichs eigentlich nicht glaube), dass sich auch das Verhältnis zur Mobilität verändert.
Diese ganzen Sackgassen bergen jedoch noch "Entwicklungpotential" und werden deshalb als "mittelfristige Lösung" uns noch lange erhalten bleiben.
Man musste in der Vergangenheit oft den Eindruck haben, dass die Industrie nicht wirklich daran interessiert ist, die vorhandenen Kohlenstoff-basierten Energietechnolgien abzulösen.
Ich glaube kaum, dass in der Landwirtschaft in den nächsten 20 Jahren vom Dieselmotor (evtl. als Vielstoffmotor) abgerückt wird. Schon eher wird man von den traditionellen Formen der Bodenbearbeitung abrücken, um dadurch Energie zu sparen.
Mittelfristig vorstellbar ist auch der Handel mit Co2 Zertifikaten unter Privatleuten: Wer Energie spart, kann dann mit der Ersparnis handeln. MFG
MF-133
 
Beiträge: 2677
Registriert: Mi Nov 09, 2005 22:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Buddy » Mo Mai 19, 2008 20:26

Nun, die anforderungen an einen PKW sind einfach. Gutes Design und er soll möglichst schnell von A nach B fahren. um es mal grob zu sagen, ein NFZ hat mehr und sehr unterschiedliche Anforderungen, die ggf sogar große Umbauten benötigen. Zudem sind die dauerleistungsanforderungen viel viel höher und die Lebensdauer auch größer als bei einem PKW. Da wird vieles schwirieger.

Und mal ehrlich son mehrere Tonnen schweres Hybridauto mit zur zeit nicht tollen Akkus ist nicht toll. und außer was mit Akkus und Brennstoffzellen gab es meiner meinung nach noch nichts tolles oder brauchbares.
Brennstoffzellen werden schon so lange genuzt wie esw Raumfahrt gibt, also neu ist es auch nciht, nur mal was anderes und das ist noch ncihteinmal so toll, wegen der Speicherung des KRaftstoffes.

Der richtige Durchbruch, der es so bequem, billig und einfach macht wie es bisher ist hat es meiner meinung nach noch nicht gegeben.

Brennstoffzelle und E-motor finde ich echt gut, nur die Speicherung und herstellung vom Wasserstoff ist grausam schlecht. Es gibt zwar geräte die aus Erdas oder anderen Gasen H2 produzieren und die wasserstoffzelle damit speisen, aber da ist auch wieder der große tank ein hindernis.

Also so bequem und einfach ist das alles nicht. Aber es wird sicherlich eine Lösung damit zu finden sein. Aber warum nicht eine total andere Lösung. Ich bin da sehr optimistisch, das es was geben wird. Wer hätte gedacht, das es einmal kunstoffe geben wird, die leuchten werden (Oleds).
Wichtig ist nur, das da mal etwas initiative gezeigt wird.
"Die Entscheidung, wofür ich bin, gibt mir doch noch lange nicht das Recht, gegen irgendetwas anderes zu sein, im Sinne von Intoleranz, oder wie." [Stefan Pokroppa]
Benutzeravatar
Buddy
 
Beiträge: 2301
Registriert: Di Aug 02, 2005 21:52
Wohnort: Bremen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon 251at » Mo Mai 19, 2008 20:47

Ein Elektrotraktor ergibt keinen sinn, die nötigen Batterien sind einfach zu groß und schwer. Man ist derzeit gerade mal dabei für PKW auf einen sinnvolle Reichweite und Leistung zu kommen. Bei einem Traktor bracuht man deutlich mehr Leistung (vor allem im Durchschnitt, weniger in der spitze). Ich gehe davon aus das in 2 Jahren Elektro PKW in Deutschland in serie verfügbar sind, Platzangebot mindestens wie Smart, 200km Reichweite bei normaler Fahrweise.

Pflanzenöl ist die einfachste alternative. Hat auch den Vorteil das die Landwirtschaft diese im Zweifelsfall vollkommen selbstständig herstellen kann.

BTL also Biomasse to Liquid hat sehr viel Potential da man halt theoretisch fast alle Biomasse verwenden kann. Im kleinen Maßstab für den "Selbstversorger" wird das aber wohl nichts werden. Interessant vor allem für LKW und Langstrecken-PKW als ergänzung/ersatz für Pflanzenöl.

Wasserstoff. Vollkommen uninteressant. bei Wasserstoff>Brennstoffzelle Wirkungsgrad im gleichen Bereich wie Batterie. Brennstoffzelle in der Benötigten größe noch nicht fertig entwickelt, relativ groß. Energiedichte extrem gering, dadurch kaum höhere Reichweite wie Batterie. Einziger Vorteil ist die schneller betankung. Nciht geklärt sind weiterhin Produktion, Transport und Lagerung von Wasserstoff, eigentlich ist bei Wasserstoff noch gar kein einziger Schritt fertig entwickelt für den großflächigen Einsatz.

LPG und CNG. Der gröste Teil des derzeitigen Einsparpotentials ist durch die Steuerfreiheit gegeben. Das wird spätestens 2018 wegfallen. Wie groß dann noch das Einspar potential ist wird man sehen. Traktoren mit LPG als Treibstoff gibt es übrigens schon von Pauny. Die Tankgröße vor allem bei CNG ist zwar deutlich größer wie bei Diesel, wenn das Einspar potential aber groß genug ist kann man ja durchaus den Zeitaufwand für 2-3 mal am Tag Tanken in kauf nehmen.

Biogas. Könnte man praktisch fast genauso wie CNG einsetzen. Was billiger ist wird die Zukunft zeigen. Durch den Faktor der Eigenproduktion ist es aber für Landwirte relativ schnell lohnend.

Viele aufgaben könnte man statt heute Traktor getrieben von Stationären Elektromotoren erledigen lassen. Ich denke da z.B. vor allem an Mischwagen. Man umgeht damit die Mineralölsteuer.

Das Stichwort Mineralölsteuer ist aber wichtig. Spätestens wenn Elektrofahrzeuge in großer Stückzahl gekauft werden muß sich der Staat etwas einfallen lassen. Das unterschiedliche besteuern von gleichen Produkten je nach Anwendung wird immer irrwitziger, ich gehe davon aus das einen allgemeinen Energiesteuer kommt. Selbst produzierte Energie für den Eigenbedarf wird da vermutlich schon wegen der kaum möglichen Kontrolle nicht darunterfallen, für Landwirte wäre das ein klares Plus.
251at
 
Beiträge: 586
Registriert: Do Aug 10, 2006 10:25
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon asgard » Mo Mai 19, 2008 20:56

Servus,

Das Thema war ja ursprünglich, mit welchen Antriebsquellen die Traktoren und Landmaschinen in der Zukunft laufen. Pläne dafür wird es mit Sicherheit geben, doch die Ölmultis bezahlen den Firmen noch schön Kohle, damit sie damit zurückhalten. Nach dem Motto, lieber die eine oder andere Million an die Hersteller um die eine oder andere Milliarde einzunehmen.

Aber mal zum Ausgangsthema zurück. Ich denken, es könnte bei Traktoren in Zukunft in Richtung Alkohol und Bioethanol gehen, wie es derzeit oft im Tractorpulling oder auch Dragstersport oft der Fall ist. Man muss ja auch Treibstoff hernehmen, der den Traktoren die Kraft gibt. Nützt ja nix, wenn ich nen 100PS Schlepper habe, der grad mal 80PS bringt.

Andere Möglichkeit wäre diese. Es gibt doch viele Landwirte und Genossenschaften, die Biogasanlagen haben. Warum nicht das Biogas auch als Treibstoff für Landmaschinen hernehmen. LPG Schlepper gab es ja in den USA bis in die 70er Jahre hinein auch. Nur statt LPG dann halt Biogas. Sogesehen, für große Betriebe den Sprit selber produzieren. Oder zu utopisch bzw zu eingeschränkt. Nachteikl wäre sicherlich, dass die Anbauflächen für den Mais usw für Biogasanlagen ins unermessliche steigen werden.

Gruß Tim
Einer Frau ein Kompliment zu machen ist wie Topfschlagen in einem Minenfeld ;-):::

Meine Homepeitsch: http://www.musik-sammler.de/sammlung/asgard1980
Benutzeravatar
asgard
 
Beiträge: 582
Registriert: Do Apr 20, 2006 11:22
Wohnort: Merzen, Kr Osnabrück
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon heavyfarmer » Mo Mai 19, 2008 21:07

Ich bin da sehr optimistisch, das es was geben wird. Wer hätte gedacht, das es einmal kunstoffe geben wird, die leuchten werden (Oleds).

Ja, sehe ich auch so. Das kann von heute auf morgen gehen. Die Industrie ist schon daran interessiert, aber zauberei gibt es nur in der Fantasie. So ein Land wie China wird Milliarden für die Kohleverflüssigung ausgeben. Das wird nur gemacht weil noch keine brauchbaren Alternativen vorhanden sind.Wer in Sachen billige Energie vorne ist gewinnt. Da geht es nicht um Eitelkeiten von irgendwelchen Ölmultis.
Die Batterien machen ja schon Fortschritte, bloß fehlt noch der Meilenstein für den Traktor. Die nächste Generation E-Autos mit Li Ionen Akkus sollen laut Conti schon 200 km weit fahren können. :roll:
Aber es kommen auch schon Lithium Tantalum Batteriesysteme für Busse mit noch mehr Leistung. Momentan sind die Kosten nunmal auch ein Problem. REE hat auch schon mehrere Preisralleys hinter sich.
Mit den OLEDs ist echt ein toller Vergleich, weniger Stromverbrauch, billiger und braucht fast keine kostbaren Rohstoffe. So schnell kanns gehen.
Also mir ist es ehrlich ziemlich egal was passiert, da man langfristig gesehen das Geld für seine Ware bekommt was es auch in der Herrstellung kostet. Und wir hier in Deutschland als Industrienation müssten davon profitieren, wenn es mit dem Diesel mal vorbei geht. Wir haben jedenfalls noch Banken, die eine neue Maschine finanzieren und hätten ein flächendeckendes LU Netz für den Fall der Fälle.
@ sepp

Ja, mir geht es finanziell sehr gut wenn man es vergleicht mit dem Zeitraum vor 2006. :wink:
Ich habe es aber auch nicht nötig unbedingt einen neuen Trecker zu kaufen, dafür habe ich das Geld woanders.
Benutzeravatar
heavyfarmer
 
Beiträge: 647
Registriert: Sa Mär 08, 2008 19:06
Wohnort: Oldenburg
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
69 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki