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Antriebsquelle der Zukunft?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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69 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Macht euch die Preisentwicklung beim Diesel vorsichtiger beim Neukauf von Schleppern?

Ja
29
42%
Nein
16
23%
Ich kaufe bewusst spritsparende Technologie, auch wenn sie in der Anschaffung teurer ist
24
35%
 
Abstimmungen insgesamt : 69

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Beitragvon Buddy » Mo Mai 19, 2008 21:11

Methan=Erdgas=Biogas= CNG ;) wir reden also vom selben.

Was ich auch interessant fand, und womit man beim dieselmotor, der ja an solches schon recht gut ist, als Kolbenmotor.
Eine diesel Piloteinspritzung und als eigentlichen Energieträger CNG oder LPG. Doch leider ist das in DE verboten, wie mir gesagt wurde.

Das währe aber ersteinmal ein guter Übergang der leicht zu realisieren ist.
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Beitragvon heavyfarmer » Mo Mai 19, 2008 21:30

@ buddy

Da Du Dein Auto besser kennst von wegen Leistung usw.:
Was meinst Du denn wie groß ein Tank sein müsste für meinetwegen ein 150 PS Schlepper wenn ich 10Stunden ordentlich ackern will?

Kann das sein 1150 Liter?
Habe das mal versucht umzurechnen von Deinem Auto. Das wäre jedenfalls ein gutes Frontgewicht. :lol:
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Kernfusion,

Beitragvon Fortschritt » Mo Mai 19, 2008 21:32

Wahnsinnsmöglichkeit,wenn es in einigen Jahrzehnten gelingen würde sich das zunutze zu machen,wie es auf unserer Sonne ständig passiert. Es gibt da einige Versuchsanlagen in Frankreich ,England,Japan und China,aber es steckt noch in den Kinderschuhen,ist mit deutlich weniger radio-aktiven Restmüll belastet, als eine Reaktor mit Kernspaltung.......Ich meine ,warum sollte nicht eine elektrifizierung der Flächenbewirtschaftung in Zukunft sinn machen,werden halt Stromtankstellen an den Wirtschaftswegen entstehen,so dass man nicht all zu große Akkus benötigt,außerdem warum sollten nicht mit Umlenksystemen und großen E-Winden Pflüge oder Grubber durch den Acker gezogen werden,wie es mal mit den dampfbetriebenen Winden vor 100Jahren gemacht wurde,natürlich muss es in Zukunft praktikabler sein.. Keiner will es so richtig ,den E-Antrieb fürs Auto,oder eben für den Traktor,aber es dürfte durchaus mal wieder mehr geforscht werden,ob der Verbrennungs Motor nicht größtenteils ersetzt werden kann,so ,vielleicht waren es versponnene Gedanken,aber warum nicht mal radikal anders denken, so weit so gut ;MFG Hermann
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Beitragvon heavyfarmer » Mo Mai 19, 2008 21:36

@ Fortschritt

Oder so ne Art Stromwagen, den man zum Feld mitnimmt und ein langes Kabel auf Rolle oder irgendwie anders, damit kein Spuleneffekt auftritt. Könnt ich mir auch vorstellen...
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Beitragvon 251at » Di Mai 20, 2008 6:31

Ivan on tour hat geschrieben:Oh man wo ist denn das problem unter adolpf gabs schon syntehtichen treibstoff, die brauchen doch nur mal die unteren schubladen aufmachen und die pläne rausholen, aber nein das bringt ja kein geld mehr in die taschen der reichen auf dieser welt.
erstmal so weitermachen wie bisher und mal schauen wo die schmerzgrenze bei der bevölkerung ist und dann kommen die neuen alten technologien. es brauch nicht erst nach lösungen gesucht werden sondern nur nach verbesserungen die aben das alles schon so geplant.

< snip >


Kohleverflüssigung ist immer noch deutlich teuer wie Erdöl dadurch für Deutschland (noch) uninteressant. Gemacht wird es in Südafrika (Altlast ausgelöst durch die Sanktionen während der Apartheid) und China, die haben viel Kohle, viel Geld aber wenig Erdöl.
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Beitragvon heavyfarmer » Di Mai 20, 2008 9:46

@251at

Würde ich nicht so sagen, dass die Kohleverflüssigung nicht rentabel bei uns zu betreiben wäre. Problem ist mMn sozusagen die Sicherheit, dass Öl weiter über 100$ kosten wird. Die Investitionen sind wohl zu hoch um aus einer Laune heraus das mal eben in Gang zu bringen, so lange ist der Ölpreis ja auch noch nicht so hoch. Es wäre bei der momentanen Marktlage jedenfalls nicht so ein "Minusgeschäft" wie die Photovoltaikanlagen.
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Beitragvon 251at » Di Mai 20, 2008 12:48

heavyfarmer hat geschrieben:@251at

Würde ich nicht so sagen, dass die Kohleverflüssigung nicht rentabel bei uns zu betreiben wäre. Problem ist mMn sozusagen die Sicherheit, dass Öl weiter über 100$ kosten wird. Die Investitionen sind wohl zu hoch um aus einer Laune heraus das mal eben in Gang zu bringen, so lange ist der Ölpreis ja auch noch nicht so hoch. Es wäre bei der momentanen Marktlage jedenfalls nicht so ein "Minusgeschäft" wie die Photovoltaikanlagen.


Habe gerade noch mal mal gegoogled. Scheint in Südafrika miterweile (und auch schon etwas länger) rentabel zu sein. Angblich konnten die schon für 50$ pro Barrel rentabel Produzieren, da müssten die sich jetzt zu tode verdienen. Eobei man da natürlich beachten muß das Südafrikanische Kohle deutlich billiger ist wie Deutsche.

Die andere sache ist die sache mit dem Co², das löst man durch Kohleverflüssigung natürlich nicht.
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Beitragvon Buddy » Di Mai 20, 2008 16:05

Also mit dem Tankvolumen, ich tippe mal, ich benötige um auf meine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 105kmh zu kommen brauche ich ca 15kw leistung. 35kw habe ich und das reicht für 160kmh. In der sache steckt mindestens ein^2 also denke ich mal sollte es so in etwa passen. Lege ich dem mein duchschnitsverbracuh von 4,8kg zugrunde komme ich auf etwa 0,32kg/kwh. bei 150kw währen das 48kg/h verbrauch. oder anders gesagt etwa 37€ ;) 80l hat mein Tank, da gehen etwa 12-13kg, je nach Füllstand und umgebungstemperatur rein. Sagen wir mal 12,5kg pro 80l. Dann währen das (48kg*10h/12)*80=3200l
Allerdings würde ich hier nachdenken von 200bar systemdruck auf 300 zu gehen. Oder andere Bakterien zu züchten, die gleuch ein Propan Butan gemisch erzeugen anstelle von MEthan. das ist bei ca 8bar flüssig.

Naja, ich hoffe ich habe da keinen Rechenfehler drinne.

Was hier sicherlich unheimlich eine rolle spielen wird ist, wie warm ist es beim Tanken und wie voll ist der Tank noch. Mein Tank wiegt 85kg und wenn ich sagen wir mal 10kg tanke, dann ist er innerhalb von ca einer Minute, evtl ein tick länger auf ca 40°C aufgewärmt. Wenn ich dann nur etwas fahre und wieder Tanke, bekomme ich aber noch einiges mehr rein, als ich auf der kurzen strecke, aber ausreichend Langen Zeit zum abkühlen gebraucht habe. Tanke ich jetzt aber nicht 10kg sonder 300 oder 400kg ist das eine riesen energiemenge die da frei wird. Die Pistole wird vermutlich vereisen, denn bei mir wird sie schon recht kalt und das gas ist auch schon gelühlt durch die Trocknung auf ca 4°C.
Das könnte schon Probleme bringen. Oder ein sehr sehr langsames Betanken nötig machen, bei dem die eingebrachte Wärmemenge durch die kompression im Tank durch die Tankoberfläche abgegeben wird. Viele kleine tanks währen hier von vorteil. Aber alles wieder unsinnig, wenn es draußen eh schon sehr warm ist.
Einziger Vorteil, man bekommt mehr aus dem Tank, da durch die Wärme der Tank stärker entleert werden kann. Bei mir ist der Restdruck, bei dem automatisch auf Benzin umgeschaltet wird 6bar.

Noch zu der Fusions und Fissionstechnologie. ich denke nciht, das wir es noch erleben werden, das soetwas hoch brisantes und komplexes in serienbetrieb gehen wird.
Eher sollte momentan auch an energieeinsparung bei verbrauchern nachgedacht werden und so hoffentlich eher nebenbei die neue energiequelle endekt werden. Denn ein einsparen bei energieverbrauchern ist sehr allgemein und betrifft alle bereiche. Gut möglich das in einem nicht von Öllobyisten beherschten Forschungsbereich nach einer Lösung gesucht wird, die dann auf mehr anwendung finden wird.
Um dann den nötigen energiebedarf zu decken, kann man ja auch noch über eine Siliziumverbrennung nachdenken. Wird das Siliziumdioxid, auch Sand genannt durch Sonnenenergie und ich meine hier nicht diese schreckliche Votovoltaikanlagen, sonder durch Wind und aufwindkraftwerke oder Erdwärme reduziert zu Silizium, so könnte das ersteinmal einen Aufschwub geben oder ein Ansatz für die Zukunft bilden. Doch sind hier die enormen Transportarbeiten und auch die kosten energie zu beachten. Denn der Sand muß ja auch wieder zurück. Denn das Silizium wird wieder zu sand. Oder bei Verbrennung mit Stickstof, was aber fast explosionsartig abläuft andere Sachen, die vermutlich nicht ohne weiteres reversibel sind.
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Beitragvon heavyfarmer » Di Mai 20, 2008 16:31

@ buddy

Also ich finde die Solarthermie ja ganz reizend, wie z.B. das Projekt TREC.

Oder andere Bakterien zu züchten, die gleuch ein Propan Butan gemisch erzeugen anstelle von MEthan. das ist bei ca 8bar flüssig.


Echt, das geht? Noch nie davon gehört...

@ 251at



So siehts aus. Wir haben sicherlich das Gleiche gelesen.


Das CO² Problem muss von mir aus auch nicht gelöst werden, erstmal sollten die Auswirkungen bewiesen werden bevor man die Wirtschaft und damit auch die Menscheit in ein Unglück stürzt. Übrigens unabhängig von dem fehlen des Beweises sollte man sich über die ansteigenden Temperaturen freuen wenn man global denkt. Und meine Pflanzen freuen sich über ausreichend CO². :mrgreen:
Der einzige Vorteil bei der Diskussion ist eine aufflammende Wertschätzung der Atomkraft.


Bei PÖl ist es ja wohl so, dass man für die Energie aus 1m² Ackerfläche Pöl 1,7m² anbauen muss. Das ist noch nicht das Wahre. :?
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Beitragvon 251at » Di Mai 20, 2008 17:32

heavyfarmer hat geschrieben:< snip >
Bei PÖl ist es ja wohl so, dass man für die Energie aus 1m² Ackerfläche Pöl 1,7m² anbauen muss. Das ist noch nicht das Wahre. :?


Da gibt es unterschiedlichste Statistiken, ist immer die frage was an alles einrechnet. Der Ertrag liegt nach kurzer Reschere bei 1000 bis 2000 Liter Rapsöl pro Hektar. Wieviel Diesel braucht man denn zum bestellen von einem Hektar Raps?
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Beitragvon Düsentrieb2 » Di Mai 20, 2008 17:43

Hallo........

Also nix gegen niemanden...aber versucht die Weltbevölkerung zu Ernähren,der kann auch versuchen einen Ochsen mit Himbeeren fett zu füttern....Wir haben unseren Durschnittsverbrauch von 110Liter/Ha auf 85 gesenkt.Hilft auch wirtschaften...Denk mal das Diesel noch lange als Antriebsquelle bleibt. Wie soll sonst soviel Leistung kommen?? Erdgas-LPG-Brennstoffzelle??? Glaub ich nicht bei Traktoren...Wer soll sich das Leisten können solch neue Technik...Die Großbetriebe vieleicht,kaufen ja jetzt schon sinnlos neue Technik,damit der Kontostand reguliert wird...Die hätten mal schön Ihre Inventarbeiträge auszahlen sollen und manche Leute wegen den Pachtverträgen nicht so bearbeiten(bedrängen) dürfen...Egal..Die alten Kolchosen(LPG),das sind die letzten die Pleite gehen,die lachen doch jeden kleineren Privaten aus.....Die arbeiten jetzt schon drauf zu,das sie dann 2013 ohne Fördergelder leben können..Da sitz doch in fast jedem Amt für Landwirtschaft ne alte ROTE SOCKE und sagt was die LPG`S machen müssen,was der Private alles selber ERKÄMPFEN muss...Die gehören mal alle weggespert ne Weile....Bei uns hier muss man regelrecht betteln um Auskunft auf´n Amt für Landwirtschaft..Hab mal bei denen nach der Ernte ne Bodenprobe gezogen und auf N-min gehalt untersuchen lassen.Daraus errechnete sich ein N-Überschuss von ca 110Kg.Wenn man danach bohrt kommen einige ins stottern.Das ist doch vieles gelogen und mit welchen Schmiergeldern in die richtige Richtung gebogen....Egal........Als künftige Antriebsquelle ist wohl DEUTZ-POWER hoch einzustufen..Der neue Bionaturalmotor klingt interessant..........mfg
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Beitragvon Buddy » Di Mai 20, 2008 17:44

Trec klingt ganz gut.
Solartermi ist denke ich auch eine sinnvolle entwicklung. Dort gibt es zahlreiche interessante Lösungen. Ich finde es auch besser wie diese schrecklichen Solarzellen, die unmengen kosten und ohne Subventionen nicht gewinnbringend laufen würden. Der Wirkungsgrad steht finde ich auch in keinem Verhältnis zur aufgebrachten energie bis sie erst einmal Strom produziert.

Heavy, hast du mal überschlagen, was ich an tankvolumen ausgerechnet habe?

Naja, geben Tut es die Bakterien meines wisse nach nicht, aber warum sollte es nicht möglich sein. Wenn man schon Mäusen menschliche Ohren auf den Rücken wachsen lassen kann und Genpflanzen Stoffe produzieren lassen kann, die sie natürlich nicht oder nur wenig produzieren, warum dann nicht auch soetwas. Wir reden hier ja von der Zukunft ;)

Was währe eigentlich mal mit einer Turbine in einem Schlepper, die Amis haben das in ihrem Abrahams Panzer realisiert. anscheinend sind sie recht zufrieden damit.

Zumindest währe es der erste schritt weg, von diesem so arg von der Reibung betroffenen Kolbenmotor. Das würde, so denke ich den weg für vollkomen neues wesentlich einfacher machen.
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Beitragvon heavyfarmer » Di Mai 20, 2008 19:11

@ buddy

Heavy, hast du mal überschlagen, was ich an tankvolumen ausgerechnet habe?


Hmmm...

Hab es jetzt mal gemacht, hatte Dir ja eigentlich vertraut. :lol: Von der Rechnung her ja richtig, allerdings weiß ich Deine 15kw nicht ob sie so richtig sind.

Ich hatte es so gerechnet, hoffe habe es richtig verstanden, dass Dein Auto sonst 6Liter Diesel verbrauchen würde:

Naja, Ich habe in meinem PKW der bei gleicher Fahrweise 6l braucht komme


150PS / 1,36 * 0,205kg/kwh * 10h * (4,7kg Erdgas/6Liter Diesel) * (85Liter Inhalt/13kg Füllmenge) = 1158 Liter Tankinhalt

Was ist jetzt richtig? :lol:
Meine 205g/kwh sind auch ein bißchen niedrig. Aber vom Prinzip her müssten beide ja richtig sein. Von km in Stunden umrechnen und die kw zu schätzen ist auch sehr anspruchsvoll. :)

Mit dem Propan wäre wirklich gut, so könnte man mit einfacher Technik die ganze Pflanze verwerten. Irgendwie seltsam, dass man das nicht so einfach umwandeln kann. CH4 und C3H8 ist doch als nicht Chemiker fast dasselbe. :?
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Beitragvon heavyfarmer » Di Mai 20, 2008 19:42

Ich habe mal ein bißchen gerechnet, traue es aber nicht reinzustellen. :lol:

Ich denke, dass ich mit dem Gas aus meiner Biogasanlage ein 150 PS Schlepper 99 Stunden am Tag unter Volllast laufen lassen kann. Da meine BgA mit Fetten läuft denke ich schon, dass die Ökobilanz herrvorragend wäre bei der Nutzung im Traktor. Und auch mit Mais sollte die Rechnung doch noch ganz passabel sein.

@ 251
Kann ich so genau jetzt auch nicht sagen, aber es ist dann schon sinnvoll alles zu berücksichtigen wie Dünger Ölmühle usw.. Und da man nur das Öl vom Raps nimmt gehe davon aus, dass die Bilanz ein nicht vom Hocker hauen kann wie Biogas oder Btl. Ob die wohl auch das Rapsstroh, Rapskuchen, Expeller usw. in die Ökobilanz(z.B. die 1,7für 1m²) mit einfließen lassen? Das wäre ja sonst schon sehr unfair, aber wundern würde es mich nicht.
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Beitragvon Buddy » Di Mai 20, 2008 19:56

Benzin ist mein alternativer Kraftstoff zu Gas oder besser gesagt, der mit dem der Fiesta auch ausgeliefert wurde.

Also angenommen aorodynamik reibung etc ist wie E=m*v² dann kommt das in etwa hin, also es muß unter 19kw sein, wenn wir sagen wir wollen nur die kinetische Energie ausrechnen und alles andere damit als erschlagen ansehen. viel mehr sollte es dann nicht sein. weil 160 das 1,5 fache von 105 ist. und 1,5" das ca 2,2 fache und 38kw/2,2 sind nunmal 16kw, dann habe ich mit 15 kW doch so schlecht nicht geschäzt ;)

Ich denke wir könne uns dadrauf einigen, das der Tank sehr groß und verflucht schwer werden wird.

@Düsentrieb
Ich habe in anderen Foren bereits von selbstversuchen mancher Autogasumrüster gelesen, die erfolgreich ihren Diesl mit LPG betrieben haben. Nur leider ist es wie bereits erwähnt verboten. Aber der Diesel könnte dann prinziepiell ersteinmal bleiben und nur die KRaftstoffart geändert werden. nur müßte dann endweder eine Zündkertze oder eine kleine menge Diesel eingesprizt werden. Denn durch die enorme Klopffestigkeit der Gase wird es sich nicht von selbst entzünden, daher auch die kleine Dieseleinspritzung.
Aber eigentlich kann man dann doch lieber gleich zum hochspezialisierten Gasmotor gehen. es gibt ja bereits viele Biogasanlagen mit BHKW und da klappt es auch zuverlässig. In Gabelstaplern klappt es übrigens auch sehr zuverlässig und zufriedenstellend.
Vorteil des umgerüsteten dieselmotors währe allerdings der efiziente mittellastbereich, was ein Ottomoter im klassischen sinne nicht so gut kann. Allerdings ist ungeklärt ob der diesel, der ja mit Luftübertschuß arbeitet und dadurch so efizient im Teillastbereich laufen kann mit den dann sehr mageren Gas-Luftgemischen gut arbeiten kann. Denn der verschleiß an meinem nicht für gas entwickelten Motor ist höher wie im Benzinbetrieb, da die verbrennungstemperaturen wesentlich höher sind. Deshalb sollte ein umgerüsteter motor auch niemals so mager wie möglich laufen, das kann ihm schnell das Leben kosten. Ist mit Benzin aber ähnlich.
Es gibt also viele Faktoren die nicht unwichtig sind.

Für eine kurzfristige Lösung denke ich aber, das es so am einfachsten ist eine neue energiequelle zu nutzen, die mit einfachen, oder bereits vorhandenen Mitteln (Biogasanlagen) genuzt werden können.

um noch auf die umwandlung von CH4 zu C2H6 oder C3H8 zu kommen. Ich weiß nicht wie schwer das ist, ich denke uach das es durchaus möglich ist. In Rafinerien wird ja auch Benzin zu diesel gemacht und aus was weiß ich nicht allem noch was ganz anderes. Das ist ja auch alles bezahlbar weil es im großen Maßstab geschiet. Doch ist doch dann der vorteil der kleinen unabhängigen dezentralen einfachen Herstellung hinüber. Also der Clou an der sache ist dann weg.
Deshalb meine Forderung nach neuen Bakterien.
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