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Antriebsquelle der Zukunft?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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69 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Macht euch die Preisentwicklung beim Diesel vorsichtiger beim Neukauf von Schleppern?

Ja
29
42%
Nein
16
23%
Ich kaufe bewusst spritsparende Technologie, auch wenn sie in der Anschaffung teurer ist
24
35%
 
Abstimmungen insgesamt : 69

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Beitragvon joni3088 » Di Mai 20, 2008 20:05

Moin
Turbine is glaub ich nicht so toll.
im Irak gehen wegen des Staubes, die Schaufeln immer kaputt.
zudem schlucken die Dinger 1,5mal so viel wie ein Kolbenmotor.
Mit freundlichen Grüßen joni
joni3088
 
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Beitragvon Buddy » Di Mai 20, 2008 20:10

Davon mal abgesehen, was währe, wenn man von der schnellen und energieintensiven bearbeitung hin zur langsamen und energieextensiven bearbeitung geht.

Ich habe ebend auf N24 etwas interessantes gesehen. Das waren "Fabelwesen" aus Kunstoffrohren, die durch den Wind angetrieben den Strand entlang laufen. Erfunden hat sie der holländische Künstler und Physiker Theo Jansen.
Erstmal sehen die ja mal interessant aus. Aber ich finde auch ihre evtle nutzung interessant. Der Erfinder sieht hier ja mehr den Künstlerischen Aspekt, der hier auch das eher einzige Ziel ist. Doch was, wenn man soetwas speziel für die Arbeit konstruiert. Solche Maschinen dann ganz kleine maschinen autonom über den acker ziehen und tag und nacht arbeiten ohne das jemand dabei stehen muß.
Klar ist das nur etwas für nicht Zeitkritische anwendungen, aber immerhin eine interessante Idee, die wohl nicht all zu Praxisnah ist, aber mal eine Nette idee und Anregung für völlig neues sein könnte.
Hat ja auc irgendwie etwas von Mad Max oder anderen Endzeitfilmen ;)

http://www.strandbeest.com/ das ist die Seite des Künstlers, damit ihr auch versteht was ich meine.

Und ich hoffe ihr haltet mich nun nicht für verrückt, das ich auch mal nur etwas anderes andenke um so auf andere Ideen zu kommen.
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Beitragvon 251at » Di Mai 20, 2008 20:55

Buddy hat geschrieben: < snip >
Was währe eigentlich mal mit einer Turbine in einem Schlepper, die Amis haben das in ihrem Abrahams Panzer realisiert. anscheinend sind sie recht zufrieden damit.
< snip >


Zufrieden, naja. Sie haben halt nichts anders, dazu ist umrüsten teurer wie das mögliche Einsparpotential.
Theoretisch ist einen Gasturbine so ziemlich das optimalste was es gibt für den Fahrzeugantrieb. Klein, leicht, kein Kühler nötig, wenig mechanische Teile, relativ treibstoffunabhängig, genialer Drehmomentverlauf (höchster Drehmoment im Stillstand) auch der Verbrauch ist auf den erten blick kaum höher wie der von Kolbenmotoren. das mit dem Verbrauch gilt aber dummerweise nur im Vollastbereich, im Leerlauf braucht eine Turbine fast genausoviel Spritt wie bei Vollast. Bei einer ertemaschiene oder eiem reinen Ackerschlepper also theoretisch denkbar, sind aber im Endeffekt die gleichen Treibstoffprobleme wie bei Diesel. Es gab in den 50er Jahren in den USA ein paar Lokomotiven mit Gasturbinen die Kohlestaub als Kraftstoff verwendet haben, das währe schon eher interessant. Noch interessanter wäre es wenn man Sägemehl so verwenden könnte, da ist aber die Frage ob die Energiedichte reicht. Beides wäre aber eher was für den Stationären Einsatz.

heavyfarmer hat geschrieben:< snip >
Kann ich so genau jetzt auch nicht sagen, aber es ist dann schon sinnvoll alles zu berücksichtigen wie Dünger Ölmühle usw.. Und da man nur das Öl vom Raps nimmt gehe davon aus, dass die Bilanz ein nicht vom Hocker hauen kann wie Biogas oder Btl. Ob die wohl auch das Rapsstroh, Rapskuchen, Expeller usw. in die Ökobilanz(z.B. die 1,7für 1m²) mit einfließen lassen? Das wäre ja sonst schon sehr unfair, aber wundern würde es mich nicht.

Dünger wird je nach art sehr unterschiedlich sein. Einen Ölmühle braucht AFAIK relativ wenig Energie. Wenn man schon so fein rechnet müste man das auch bei Diesel machen. Also Förderung, Transport, Rafinierung, Lagerung...

Rapsöl hat den Vorteil das er am wenigsten Investitionskosten und spezialknowhow benötigt. Daszu kann man mit relativ wenig Investitionskosten herkömmliche Motoren weiterverwenden. Das man mit andern Verfahren mehr raushohlen kann ist mir klar.

joni3088 hat geschrieben:Moin
Turbine is glaub ich nicht so toll.
im Irak gehen wegen des Staubes, die Schaufeln immer kaputt.
zudem schlucken die Dinger 1,5mal so viel wie ein Kolbenmotor.
Mit freundlichen Grüßen joni

Starke Abnutzungserscheinungen durch Sand haben auch Kolbenmotoren wenn sie nicht entsprechend geschützt sind. zum verbrauch. Die Gasturbine des Abrahams schluckt ungefähr doppelt soviel wie vergleichbarer Dieselmotoren. Das hat mehrere Gründe.Einmal verbraucht einen Gasturbine halt etwas mehr und dann währe technologisch mittels einen Wärmetauscher der Treibstoffverbrauch deutlich niedriger sein können. Bei den Vergleichserprobungen der Schweden hat der Leopard 2 auf jeden fall 720l/100km gebraucht, der M1 1480l/100km. Das ergebniss entspricht auch früheren Versuchen.
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Beitragvon Sepp » Mi Mai 21, 2008 10:25

Bestünde die Möglichkeit für riesige Betriebe, sich eine Rapspresse zuzulegen und den Sprit quasi selbst herzustellen? Das bürgt doch enormes Einsparpotenzial, oder nicht? Oder ist die Verarbeitung dafür zu aufwendig?
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Beitragvon axion » Mi Mai 21, 2008 14:46

Irgendwelche LU-Freaks haben jetzt schon Rapspressen
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Beitragvon Buddy » Mi Mai 21, 2008 15:31

Das mit der Turbine finde ich ja interessant. Gut zu wissen das es doch mal wieder nicht so einfach ist wie es scheint und man dem TV weniger denn je glauben schenken darf...

Rapsöl als Dieselersatz halte ich für arg gefährlich, wenn die Motoren nicht umgerüstet oder so alt sind, das sie es verkraften. Neuere Motoren und Rapsöl ist etwas , was sich meiner meinung nach nicht verträgt und langfristig auch nicht rechnet, da die Lebensdauer stark herabgesetzt wird.
Es gibt Motorenhersteller die spezielle motoren dafür entwickelt haben, ein ab werk so ausgelieferter Schlepper sollte dann mit nur geringen Mehrkosten sicher im Betrieb sein.
Ich bin schon weit über 10000km mit Pöl gefahren, aber die Zeit ist vorbei, da jetzt andere Diesel auf dem Hof stehen und ich doch noch billigere Alternativen gefunden habe. Für den Selbsterzeuger aber sicherlich noch interessant, wenn es ein Motorenprogramm dafür geben würde.

Wenn man die Turbinen mit Festoffen befeuern kann, währe dsa ja interessant für die verwendung von Silizium. Eine interessante neue Paarung :)

Heavyfarmer, du hast übrigens eine pn von mir erhalten.
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Beitragvon 251at » Mi Mai 21, 2008 17:12

Buddy hat geschrieben:< snip >
Rapsöl als Dieselersatz halte ich für arg gefährlich, wenn die Motoren nicht umgerüstet oder so alt sind, das sie es verkraften. Neuere Motoren und Rapsöl ist etwas , was sich meiner meinung nach nicht verträgt und langfristig auch nicht rechnet, da die Lebensdauer stark herabgesetzt wird.
< snip >
Nur ab einem bestimmten Einspaarpotential rechnet sich die geringere Lebensdauer.

< snip >
Wenn man die Turbinen mit Festoffen befeuern kann, währe dsa ja interessant für die verwendung von Silizium. Eine interessante neue Paarung :)
< snip >


Das Hauptproblem was man damals mit der Turbine hatte war das Unverbrannte Kohlepartikel den Verschleiß der Turbinenschaufeln stark erhöht haben. Bei Sillicium mit dem Verbrennungsprodukt Sand währe das noch extremer. Da ist ja einen "normale" Turbine ohne Sandfilter in der Wüste besser drann.

Hier ein schöner Artikel über die Silliciumgeschichte:
http://www.infakt.com/artikel/welt/gesellschaft_sand_als_saubere_alternative_zu_oel/

Übrigens, wenn man von einer großen Anzahl von Sonnenkraftwerken in Wüstengebieten ausgeht (egal welcher Art) dann kann man in diesen Gebieten von elektrischer Energie zu sehr niedrigen Kosten ausgehen. Warum baut man sich da da nicht hermetisch geschlossene Gewächshäuser. Klimanlage, Pflanzenleuchten, wirklich hermetisch dicht, also keine Schädlinge oder Krankheiten aber auch wenig Wasserverlust. Die Maschinen laufen dann auf schienen mit immer konstannter Geschwindigkeit und konstantem Abstand über die "Felder", dadurch Kontinuierliche Ernte rund um die Uhr 365 Tage im Jahr.
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Beitragvon Franz Henneken » Mi Mai 21, 2008 17:14

Die Gasturbine würde ich ganz hinten anstellen, sehe ich gar nicht geeignet, einen Ackerschlepper anzutreiben. Mag ja auf Tractor Pulling dabei immer der Punk abgehen, produktiv arbeiten ist damit nicht drin.

Wenn ich mich recht entsinne, hat Case-IH einen Schlepper mit Hybridantrieb in Arbeit. Er soll in Gebäuden elektrisch fahren, z.B. mit einen zu entladenden Futterwagen, außerhalb natürlich mit Diesel. Macht eher auch wegen der Raumluft Sinn, wäre aber als zukünftlicher Antrieb auch gut denkbar.

Klar, ich sehe schon wieder irgendwelche Postings wegen Batterieleistung und so weiter. Es ist ja so, dass bei mittleren Kraftaufwand der Elektromotor für Fahrantrieb und ein zweiter für die Zapfwelle läuft, einer der beiden treibt auch die Hydraulik an. Für mehr als eine viertel Stunde sollte der rein elektrische Antrieb auch reichen.

Hat jemand Infos darüber bzw. weiß wo was im Internet darüber ist?

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon 251at » Mi Mai 21, 2008 17:17

Sepp hat geschrieben:Bestünde die Möglichkeit für riesige Betriebe, sich eine Rapspresse zuzulegen und den Sprit quasi selbst herzustellen? Das bürgt doch enormes Einsparpotenzial, oder nicht? Oder ist die Verarbeitung dafür zu aufwendig?


Wirklich groß und Teuer sieht mir das hier nicht aus:
http://www.farmet.cz/de/olprogramm/pressen-kleiner-kapazitaten.html
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Beitragvon Buddy » Mi Mai 21, 2008 17:38

Franz Henneken hat geschrieben:Die Gasturbine würde ich ganz hinten anstellen, sehe ich gar nicht geeignet, einen Ackerschlepper anzutreiben. Mag ja auf Tractor Pulling dabei immer der Punk abgehen, produktiv arbeiten ist damit nicht drin.

Wenn ich mich recht entsinne, hat Case-IH einen Schlepper mit Hybridantrieb in Arbeit. Er soll in Gebäuden elektrisch fahren, z.B. mit einen zu entladenden Futterwagen, außerhalb natürlich mit Diesel. Macht eher auch wegen der Raumluft Sinn, wäre aber als zukünftlicher Antrieb auch gut denkbar.

Klar, ich sehe schon wieder irgendwelche Postings wegen Batterieleistung und so weiter. Es ist ja so, dass bei mittleren Kraftaufwand der Elektromotor für Fahrantrieb und ein zweiter für die Zapfwelle läuft, einer der beiden treibt auch die Hydraulik an. Für mehr als eine viertel Stunde sollte der rein elektrische Antrieb auch reichen.

Hat jemand Infos darüber bzw. weiß wo was im Internet darüber ist?

Es grüßt - 8) Franz


Da isser schon der Unkenruf.
Das hybridsystem ist etwas um Spitzenleistungen bereit zu stellen oder für sehr geringe Energieverbräuche auf mittelfristiger Ebene. In einem auto mag das ja noch für einige Interessant sein, da hier gerade in der Stadt häufiges Anfahren, also Spitzenleistungen nötig sind oder im Stau oder stop and go verkehr, hier macht der Batteriebetrieb in gewissen maße sinn. Doch muß man bedenken, das die energie recht unefizient durch den Verbrennungsmotor und die Bremsenergie gewonne wird und dieser ganze Mechanismuß und die schweren Akkus müßen bei jedem km Laufleistung beschleunigt werden, was denke ich mal arg viel energie kostet.Bessere Ansätze bietet hier z.B. der Loremo, ein lechtbau auto, das mit unter 3l auskommt, dabei aber auf Komfort und vorallem Sicherheit nicht verzichtet werden muß, genau so wie auf gute Fahrleistung in der etwas größeren Motorvariante. Solche neuen Fahrzeugkonzepte, weg von den generell viel zu schweren PKWs von heute, Leider hat er nur eine normale Energiequelle, einen kleinen diesel. Aber es ist ein guter Anfang, der weniger kosten verursacht und weniger energie verbracuht wie die bisher erhältlichen Hybridautos.
Als eigentliches Problem für diese Diskusion sehe ich, dass einSchlepper nur selten Spitzenleistungen im eigentlichen sinne benötigt, da eigentlich eh fast immer mit großer Motorlast gefahren wird. Sei es auf der Straße im TRansportbetrieb oder beim eigentlichen arbeiten auf dem Feld oder der Weide.
Wo soll da die Energie herkommen und die Technik nicht als unnötiger Ballast dienen?
Klar ist in einem umschlossenen Raum ein 0 Emissionsantrieb von großem Vorteil, aber ich sehe bei den aller aller meißten jetzt keine großen Nachteile durch die Abgase. Es wird vermutlich einfacher und wirtschaftlicher sein in den Gebäuden eine entsprechende be und entlüftung zu installieren.
Hier muß auch klar an die Folgekosten gedacht werden, die bei akkus sehr hoch sind.
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Beitragvon 251at » Mi Mai 21, 2008 17:53

Franz Henneken hat geschrieben:< snip >
Wenn ich mich recht entsinne, hat Case-IH einen Schlepper mit Hybridantrieb in Arbeit. Er soll in Gebäuden elektrisch fahren, z.B. mit einen zu entladenden Futterwagen, außerhalb natürlich mit Diesel. Macht eher auch wegen der Raumluft Sinn, wäre aber als zukünftlicher Antrieb auch gut denkbar.
< snip >


Nur warum sollte man das Futter mit teurem Diesel mischen und die Batterie mit teurem Diesel laden? Die Tiere sind doch immer an der gleichen stelle und die Siloentnahmestelle ändert sich auch nur geringfügig, also kann man das ganze Problemlos Stationär bauen. Einen Biogasanlage füllt doch auch niemand mit einem Mobilen Futtermischwagen.
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Beitragvon Buddy » Mi Mai 21, 2008 20:26

Was währe eigentlich, wenn man dsa MEthangas als Metanhydrat speichert.
Dazu habe ich aber noch ein paar Fragen, wenn ich ein Gas unter druck setze, sagen wir mal 10l unter 10 bar. hat es dann bei normaldruck 90l oder 100l oder gar ein anderes Volumen? Methanhydrat entsteht bei über 20bar druck und ausreichend wasser. Im tv sieht man es ja immer stark gekühlt. auf dem meeresgrund ist es ja sicherlich nicht unter 0°C. Klappt es also, das man es auch nur mit druck hydratisieren kann?

WEil wenn das so währe, auch bei MEthangas, dann könnte man bei mindestens knapp über 20bar das 168 fache des normalen Volumens von MEthangas bei normaldruck recht einfach speichern, denn etwas mit 20 bar zu verdichten ist erheblich weniger arbeit, wie es auf 200bar zu bringen. Denn selbst druckluft (6bar arbeitsdruck) ist ein verflucht teures gut. Und wie ist es dann erst bei 200bar. Dann hätte man zwar nicht das Größenvolumen gelöst, aber es zumindestens verändert, denn 20bar sind leichter zu realisieren wie 200bar.
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Beitragvon Franz Henneken » Mi Mai 21, 2008 22:21

Lass die Finger von Methanhydrat! Es ist schon verführerisch, weil es heute am Meeresgrund in Energieeinheiten mindestens viermal so viel davon noch gibt wie es Erdöl und Erdgas zusammen noch vor 200 Jahren gab!

Les mal "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Da werden klipp und klar die Gefahren aufgeführt, wenn man versuchen sollte, Methanhydrat zu fördern. Schon mal was vom "Sektflascheneffekt" gehört? Mordsgefährlich! Weil abbauender Druck eine negative Kettenreaktion in Gang setzt, mit unkalkulierbaren Folgen. Und sehr viel Methanhydrat ist in den Kontinentalhängen oberhalb der Abyssalebene zum Festlandschelf hin. Und wenn dann massenhaft diese Kettenreaktion auftritt - Gute Nacht, Tsunamis rund um den Planeten, wie es sie noch nie gegeben hat!

Aber dass keine Zweifel aufkommen: Schätzing hat sich das alles nicht aus den eigenen Fingern gesaugt, sondern mit wissenschaftlicher Unterstützung von Martin Bormann von Geomar aus Kiel, einem Meeresforschungsinstitut von Weltrang.

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Beitragvon euro » Mi Mai 21, 2008 22:48

SF für Kiddies oder wie :roll:
Jungs sucht mal nach wodurch das 1te Dinosauriersterben Ende Perm verursacht wurde...
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Beitragvon Sepp » Mi Mai 21, 2008 23:27

Vielleicht eine kleine Geschichte von heute, passt zum Thema:

Ich fahre heute morgen um ca. 8 Uhr an einer Tankstelle vorbei: Kosten Benzin: 1,54€.
Musste dann noch einkaufen, fahr wieder an der Tankstelle vorbei: Kosten Benzin: 1,51€.
Dann geh ich ohne Scheiß nur in den Laden, kaufe bisschen Wurst, Käse und Seife, geh raus, setz mich ins Auto und fahr an der Tanke vorbei: Kosten Benzin: 1,53€.

Warum senken sie den Preis? Ich vermute, dass er morgen dann (ist ja Feiertag) deutlich angehoben werden kann...
Und da kann mir kein Mensch erklären, dass das die Rohölkosten verursachen, dass in einem kleinen Kaff die Tanke den Sprit so erhöhen muss (war ja mindestens 3 Mal heute der Fall), damit sie nicht draufzahlt. Haha.

Noch was, was mich schockierte: (Ich wohne relativ günstig an der österreichischen Grenze und tanke dort gerne mein Auto voll; bis vor wenigen Tagen: 33 Cent pro Liter Benzin weniger).
Vorgestern rief ein Kumpel von mir an der Tanke gleich nach der Grenze an, was denn der Liter koste. Erst wollte man nicht rausrücken, dann sagte man ihm aber, dass er 1,229 koste (bei uns zu der Zeit 1,549). Daraufhin sagte man ihm aber, dass er schnell kommen müsse, weil die umliegenden Tankstellen schon anriefen, sie sollten die Preise sofort erhöhen, weil keiner mehr tankt. Auch die deutsche Zentrale dieses Konzerns habe bereits angerufen, man solle das einstellen. (Es gibt an dieser Tankstelle hin und wieder Aktionswochen, in denen der Preis nicht steigt). Könnt euch vorstellen, was da immer los war. :-)
Aber man sieht: Die Ölkonzerne haben eine Macht, die man nicht brechen kann.
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