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Anzahl der Wildschweine

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Beitragvon forstbetriebwf » Di Dez 09, 2008 9:24

Ja,Ja immer die bösen Jäger,und dann die noch mit Geld,das sind die allerschlimmsten,ich kann so einen blödsinn nicht mehr hören! Natürlich gibt es auch bei den Jägern Schwarze Schafe,gibt es wohl überall,aber die Sortieren wir schon aus.Zu den Maisschlägen sei hier mal zu sagen das wir die Einzäunen jedes Jahr mit E Zaun und das Kilometer die gezäunt werden bei uns bei 1000ha Jagd.Leitbachen werden sowieso nicht geschossen,aber nicht jede 89kg sau ist eine Leitbache.Zu der Vermehrung , wir haben die dritt höchste Strecke an Schwarzwild seit 1945 die Zahl ist in den letzten 30 Jahren um 66% gestiegen.
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Beitragvon Rumpsteak » Di Dez 09, 2008 16:48

Piet hat geschrieben:Es fehlt an Jägern die sich kümmern.

Gruss,Piet


Richtig! Und das sind meißt die oben beschriebenen Jäger, die eben nicht "Reich" sind und sich einen Jagdhüter leisten können. Im Gegenteil, die jenigen die Geld haben, wohnen oft irgendwo in Hamburg,Köln,München etc haben einen Haufen Kohle und fahren ab und zu mal nach Mecklenburg um ein bisschen rum zu ballern.

Ich kann mir keinen Jagdhüter leisten, und habe mein Revier trotzdem im Griff. :wink:
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Beitragvon Bruce » Do Dez 18, 2008 22:55

Die Faken sind doch eigentlich recht simpel - es ist ein Problem aller. Ich finde es schon frech, wenn hier den Jägern alleine die Schuld in die Schuhe geschoben wird. Früher haben wir 5 Sauen im Jahr geschossen. Heute schießen wir 60 - 70. Das tun wir erst seit der Mais- und Weizenanbau durch Biogas und andere tolle Erfindungen plötzlich drastisch angestiegen ist. Und doch haben wir immer mehr Schäden. 10k euro ist keine große Summe für viele Jäger heute.

Warum fördern wir eigentlich Biogas mit Milliarden (mit Geld das eh nur für Dünger und Diesel ausgegeben wird), machen unsere Milchbauern kaputt? Warum wird nicht 10% der Förderung in die Nebenwirkungen gesteckt (fertige Böden, zu viele Sauen, etc.). Der Jäger ist hier Opfer einer Entwicklung die er nicht beeinflussen kann.

Und natürlich gibt es auch Jäger, die ihre Sache nicht gut machen. Aber die gab es schon immer. Ich glaube nicht, dass es heute so viel mehr schwarze Schafe gibt um damit die sog. Schweineplage zu erklären...
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Beitragvon Elch » Sa Dez 20, 2008 23:39

Weil ich Wildschweine Jäger und Milch nicht verstromen kann zumindest mit recht beschissenem Wirkungsgrad
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Beitragvon basko » So Dez 21, 2008 8:53

ja, ja, immer auf die Jäger. Aber von Zusammenhängen in der Natur nix verstehen, das sind mir die Richtigen. So einen Mist wie hier habe ich lange nicht mehr gelesen. Es kann sich einer ja mal 4 Stunden bei Minusgraden ansetzen, dann weiß er auch was Saujagd bedeutet.
Waidmannsheil
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Beitragvon basko » So Dez 21, 2008 8:56

Nachsatz: ich habe bei der letzten Schneelage in einer Woche insgesamt 16 Stunden angesessen. Und da redet einer,Jäger tun nichts. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
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sauenjagd

Beitragvon stadlerg » So Dez 21, 2008 9:43

hallo

mir ist schon klar das sauen schwer zu bejagen sind wenn man bedenkt wie sich die verhalten und wie sich die letzten 20 jahren der wald verändert hat .

kommt beides den sauen sehr zu gunsten logsich das sich die vermehren

ich seh nur eine gangbaren weg und der ist mehr drück und treibjagend auf sauen und das grossflächig über ganze landkreis mindest nicht nur einmal im jahr im grossen still da sollte möglichst viele sein :)
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Beitragvon forstbetriebwf » So Dez 21, 2008 10:04

Also,wir bejagen eine ca 1000ha große Feldjagt,Sauen sind bei uns Wechselwild,also nicht immer da. Da es sich um eine Feldjagt handelt haben wir auch zb viel Mais Flächen,diese werden jedes Jahr von uns gezäunt,wer das schon einmal gemacht hat der weiß wie groß der Arbeitsaufwand dafür ist Einzäunen des Feldes Zaun regelmäßig kontrollieren Freischneiden usw.Wir Zäunen und betreuen jedes Jahr so an die 15 Maisschläge,und ich muß sagen das es ohne gutes Miteinander der Landwirte garnicht gehen würde.Trotz aller Maßnahmen haben wir jedes Jahr noch so 2000 Euro an Wildschaden.Und wie schon gesagt das bei Wechselwild.Also nicht immer alles auf die Jäger schieben,denn wir tun was möglich ist,und das noch in unserer Freizeit,und bezahlen auch noch dafür.Wir verbringen mehr Zeit an Arbeit im Revier als wir zb Jagen.,und das geht garnicht anders.
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Beitragvon SHierling » So Dez 21, 2008 10:28

Seid ihr denn sicher, daß man mit verstärkter Bejagung überhaupt noch zurechtkommt? Wenn man sich die Zahlen mal anguckt

Bild

Bild

Dann seh ich da zwei Sachen: selbst da, wo traditionell viel bejagd wird, also zB Brandenburg, Mecklenburg, haben sich die Strecken nahezu verdoppelt, in Ländern wie Bayern oder BaWü, wo in den 80er Jahren eher "gar nix los war". haben sich die Abschüsse nahezu verzehnfacht (!!!) - und trotzdem wachsen die Populationen bundesweit immer weiter.

Was ich an Zahlen nirgends gefunden habe: wie hat sich eigentlich die Anzahl der Jagdscheininhaber / aktiver Jäger geändert, vor allem in den Süd-Ländern? Das sind ja nicht 10x mehr geworden?

Und selbst wenn man 10x mehr Jäger hätte, wärs ja noch nicht genug.
Sollte man angesichts solcher Entwicklungen nicht auch mal an andere Methoden denken? Immunokastration per Pille zb? Absetzen der Impfungen gegen Schweinepest, da wo sie durchgeführt werden? (aua, nicht hauen ich hab selber schweine)?
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Beitragvon stadlerg » So Dez 21, 2008 13:21

hallo forstbetriebswirt

meine aussage geht sicher nicht gegen die jäger ,habe selbst jagdschein

nur was willst sonst machen, den waldbau wie vor 30 oder 40 jahren

danke für die eingestellten zahlen

so starke vermehrung kann nur eine ursache haben sehr gutes nahrungsangebot ,den wo es nichts zu fressen gibt gibts auch keine schweine

auch das argument meht maisanbau kommz sicher nur in einigen regionen zum tragen schaut mal was in den 70er jahren an maisflächen gab ,aber nicht erschrecken

der forstbetriebswirt schreibt das problem der bejagung das selbst bei 1000ha jagdfläche die sauen einfach nur so durchzieh

darum mein vorschlag was ja zm teil auch schon gemacht wird grossflächige treib und drückjagden auf sauen

und wenn man sich das so an sieht wo die sauen in den verschieden jahren geschossen werden ist interessant jedes jahr anders und gibt somit der metode recht

weil wenn jedes revier für sich eine treibjagd macht weichen die sauen aus
sind ja schnell und ausdauert

oder wie wollt ihr das sonst lösen
macht bessere vorschläge bin mal gespannt :(
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Beitragvon Rumpsteak » So Dez 21, 2008 17:01

Bei uns sind Drückjagden meißt über mehrere Reviere verteilt..die Abschussquote ist dann natürlich höher, aber wirklich bringen tut es nichts. Wenn du hier Abends oder auch am Tage mit deinem Hund noch schnell eine Runde drehen willst, kannst du den Schweinen gute Nacht sagen!

Oft sitzt du aber STUNDEN LANG drauf an, und es rennt dir außer nen Fuchs nichts über den Weg..erst recht keine Sau :?. Als ob die sich absprechen würden..pass auf da sitzt einer auf uns an.
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Beitragvon forstbetriebwf » So Dez 21, 2008 17:21

@ Shierling Bei uns ist die Zahl der Jagdscheinanwärter zurückgegangen,liegt auch daran das die Jagd nicht mehr so Populär ist wie es mal war,bei vielen bessergestellten gehörte es ja mal zum guten Ton einen Jagdschein zu haben.Das hat sich geändert.
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hallo

Beitragvon stadlerg » So Dez 21, 2008 18:20

Rumpsteak

genau das ist das problem das sie sauen sehr schlau sind

darum seh ich nur eine chance mehr drück und treib jagend über revier hinweg weil irgendwo müssen sie ja sein wenn nicht in revier a da b oder c
aber eins ist sicher das man das jedens mal anders machen muss damit die sauen nichts daraus lernen können, da ist sicher im einzelfall fantsie gefragt eben echte jagd .

nur mut wir werden es lernen
:)
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Re: hallo

Beitragvon SHierling » So Dez 21, 2008 18:54

stadlerg hat geschrieben:Rumpsteak

genau das ist das problem das sie sauen sehr schlau sind

darum seh ich nur eine chance mehr drück und treib jagend über revier hinweg weil irgendwo müssen sie ja sein wenn nicht in revier a da b oder c
aber eins ist sicher das man das jedens mal anders machen muss damit die sauen nichts daraus lernen können, da ist sicher im einzelfall fantsie gefragt eben echte jagd .

nur mut wir werden es lernen
:)


Also mal ehrlich - bei 10x mehr Abschüssen, die Du IMMER NOCH steigern willst, wer soll da mitmachen? Sind die Jäger bei euch alle Arbeitslose, oder so reich, daß sie nicht arbeiten müssen? Das ist immerhin BIS JETZT schon 10x mehr Zeit als noch vor 20 Jahren, wer hat denn sowas?
Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, daß die Jäger bis heute alle zu blöde gewesen sein sollen - und bis jetzt ist ja kein Ende abzusehen?!
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ZEIT GELICH ABSCHUSS????

Beitragvon stadlerg » So Dez 21, 2008 19:09

hallo

seit wann ist der zeit aufwand im zusammen hang des abschusses noch nie ,wird er auch nie sein

begründung ganz einfach wenn kein wild da ist kannst du soviel zeit einsetzen wie du willst du wirst nichts schiessen

aber wenns da ist ,was ja bei den scheine der fall ist sonst gäbe es keinen wildschaden,sollte am die bisherige jagdmetode überdenken

bin selbts auch viel im hochgebrige da hat man was ähnliches mit rot und rehwild vor 20 jaheren mit gemacht haben auch einige gesagt die sind nicht da aber es gab verbiss reichlich ist erst anders geworden nach dem sich die

die land und forstwirte sich gewehrt haben und inigen prozzessene gewonnen haben

was ja klar war und sie da auf einmal kann man das wild finden und auch schiessen

ist nur traurig wenns so weit kommt bin der meinung man sollte vorher reagieren auf beiden seiten
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