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Arbeitslose als Erntehelfer

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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67 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon SHierling » Mo Aug 28, 2006 18:42

Hallo, Herr Schmidt, wer hat Dir Deinen Beruf denn ausgesucht?

Es geht doch wohl nicht darum, wieviel man gerne tun, um seinen Besitz zu erhalten, es geht hier um Leute, die erst gar keine Chance hatten, so einen Besitz überhaupt anzuhäufen!

Vorweg: ich seh durchaus, das in der Landwirtschaft mehr gearbeitet wird als in einem Durchschnittsbüro (aber auch nicht mehr als in einem ganz normalen Call-Center, einer stinknormalen Kneipe, oder einem ordinären Handwerksbetrieb. Der Unterschied ist allerdings - ich mach jetzt mal den Advocatus Diaboli - das kein anderer Unternehmenszweig auch noch Steuergelder dazubekommt, wenn er mit seinem Betrieb (den er schließlich freiwillig führt!!) nicht mehr über die Runden kommt.

Nehmen wir mal einen dieser "normalen gutsituierten Arbeiter", VW, Band, entlassen. Der wurde erstmal jahrelang dazu gezwungen, in die Arbeitslosenklasse einzuzahlen, von dem Geld bekommt er aber nur ein Jahr lang Bezüge, den Rest sieht er nie wieder. Danach rutscht er auf ALG II - d.h. so er denn von Papi ein Haus geerbt, oder sogar eins gebaut hat, verkauft er das, versetzt seine Lebensversicherung, und "führt dieses Vermögen der Verwertung zu". Wenn er damit fertig ist, nicht mehr als 45m² je Person bewohnt, nicht mehr als 165.- im Monat dafür ausgibt, bekommt er noch 345.- vom Staat dazu, für Strom, Telefon, Auto, Heizkosten, Kleidung, Schuhe, ach ja, und natürlich Essen. Ein normaler Mensch hat vorher im Monat mehr Steuern abgezogen bekommen!
Jedenfalls - das kann er alles in einem Monat verbraten und muß nichts weiter dafür tun, als zwischen 08:00 und 20:00 von Mo bis Sa zu Hause erreichbar zu sein, sich 4x im Monat bewerben (egal wo) und alle 3 Monate neu um diesen sagenhaft gnädigen Reichtum betteln. Und dann, wenn er das zwei Jahre lang ausgehalten hat ohne sich aufzuhängen, dann DARF er dem armen landwirtschaftlichen Unternehmer, der trotz Durchschnittszahlungen von 15.000 Euro (oh, denkt sich der Arbeiter, DA sind meine überschüssigen Steuern also geblieben!) im Jahr noch so viel mit seinem Eigentum zu unternehmen hat das er das alleine gar nicht mehr schafft, Zwangsarbeit leisten.

Lieber Herr Schmidt, Du brauchst also nur zu tauschen - ALG II steht JEDEM zu, die Volkswirtschaft wird es Dir danken, und dann kommt auch endlich mal ein Erntehelfer, der was davon versteht, und begabt, mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen stolz seine zusätzlichen 30 Euro in der Woche nach hause trägt.

Wohl bekomms ;)
Brigitta
PS: Einer, der das Spiel "wer kostet wieviel" mal sehr schön durchgezogen hat, ist Volker Pispers. Ich hoffe, er nimmt es mir nicht übel, wenn ich einen Teil seiner hervorragenden CD hier verlinke. Damit man mal sieht, wer WIRKLICH teuer ist!
http://bb01.de/sound/pispers_subventionen.wav
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Beitragvon Herr_Schmidt » Di Aug 29, 2006 8:57

SHierling hat geschrieben:Hallo, Herr Schmidt, wer hat Dir Deinen Beruf denn ausgesucht?

Du meinst wohl meine Berufe, die ich mir ausgesucht habe, denn ich habe mich in der Zeit als ich frei und unbekümmert war weitergebildet und noch nebenbei weitere Berufe erlernt. Denn Wissen ist ja bekanntlich Macht, und nix wissen macht ja auch nix, man hat ja vom Staat die schützende Hand über sich und der wird schon zusehen, daß ich nicht verhungere und ein Dach über dem Kopf habe (Achtung Ironie !)

Es geht doch wohl nicht darum, wieviel man gerne tun, um seinen Besitz zu erhalten, es geht hier um Leute, die erst gar keine Chance hatten, so einen Besitz überhaupt anzuhäufen!

Welche Leute sind das? Da hau ich doch jetzt mal mit der Axt rein. Das sind Leute, die entweder keinen Schulabschluß oder die Lehre abgebrochen haben oder bei ihrer Berufswahl nicht mit den Füßen auf dem Boden geblieben sind und gedacht haben "Ich geh zu VW, da kann ich bis zur Rente bleiben". Oder aber es sind die Überflieger schlechthin, die nach der Schule weiterführende Schulen besucht haben, dann haben sie angefangen Germanistik oder Kunst zu studieren, haben abgebrochen und mit 33 gemerkt, daß man vielleicht mit einer Lehre weitergekommen wäre.
Jeder "dumme Bauer" bekommt in der LW-Schule beigebracht, langfristig zu denken.

Vorweg: ich seh durchaus, das in der Landwirtschaft mehr gearbeitet wird als in einem Durchschnittsbüro (aber auch nicht mehr als in einem ganz normalen Call-Center, einer stinknormalen Kneipe, oder einem ordinären Handwerksbetrieb. Der Unterschied ist allerdings - ich mach jetzt mal den Advocatus Diaboli - das kein anderer Unternehmenszweig auch noch Steuergelder dazubekommt, wenn er mit seinem Betrieb (den er schließlich freiwillig führt!!) nicht mehr über die Runden kommt.

Und spätestens nach zwei Jahren wird ihm vom Fiskus das als Liebhaberei anerkannt und er darf die Hälfte seines "Vermögens" versteuern, da alles in den Privatbesitz übergegangen ist.
Kleiner Tip:
Firmen werden von der Gewerbesteuer befreit, daß sie am Ort bleiben.
Wenn Firmen mehr als die Hälfte ihres Gewinns wieder reinvestieren, bekommen sie Steuervergünstigungen.
Das deutsche Steuergesetz ist doch mittlerweile zu einem Dschungel gewuchert, indem sich keiner mehr auskennt (mit all seinen Schlupflöchern)
Die Firmeninhaber werden natürlich mit Waffengewalt dazu gezwungen ihre Firma zu führen :lol:

Nehmen wir mal einen dieser "normalen gutsituierten Arbeiter", VW, Band, entlassen. Der wurde erstmal jahrelang dazu gezwungen, in die Arbeitslosenklasse einzuzahlen, von dem Geld bekommt er aber nur ein Jahr lang Bezüge, den Rest sieht er nie wieder. Danach rutscht er auf ALG II - d.h. so er denn von Papi ein Haus geerbt, oder sogar eins gebaut hat, verkauft er das, versetzt seine Lebensversicherung, und "führt dieses Vermögen der Verwertung zu". Wenn er damit fertig ist, nicht mehr als 45m² je Person bewohnt, nicht mehr als 165.- im Monat dafür ausgibt, bekommt er noch 345.- vom Staat dazu, für Strom, Telefon, Auto, Heizkosten, Kleidung, Schuhe, ach ja, und natürlich Essen. Ein normaler Mensch hat vorher im Monat mehr Steuern abgezogen bekommen!
Jedenfalls - das kann er alles in einem Monat verbraten und muß nichts weiter dafür tun, als zwischen 08:00 und 20:00 von Mo bis Sa zu Hause erreichbar zu sein, sich 4x im Monat bewerben (egal wo) und alle 3 Monate neu um diesen sagenhaft gnädigen Reichtum betteln.

siehe oben: "Ich geh zu VW da kann ich bis zur Rente bleiben" > böser Irrglaube !! (langfristiges Denken, "Notfallplan")
Er darf sich aber auch selbst einen Job oder zwei 400€-Jobs suchen.

Und dann, wenn er das zwei Jahre lang ausgehalten hat ohne sich aufzuhängen, dann DARF er dem armen landwirtschaftlichen Unternehmer, der trotz Durchschnittszahlungen von 15.000 Euro (oh, denkt sich der Arbeiter, DA sind meine überschüssigen Steuern also geblieben!) im Jahr noch so viel mit seinem Eigentum zu unternehmen hat das er das alleine gar nicht mehr schafft, Zwangsarbeit leisten.

durchschnittliche 15.000€ - uiii, das ist aber viel :lol: - ist das incl. Einkommensteuerrückzahlungen ?
15.000€ bezahle ich jährlich nur an Steuern für das Diesel.
Und ein Blick nach Berlin oder in die Zeitung reicht und der Bauer sagt "oh, da sind meine überschüssigen Steuern also geblieben"

Lieber Herr Schmidt, Du brauchst also nur zu tauschen - ALG II steht JEDEM zu, die Volkswirtschaft wird es Dir danken, und dann kommt auch endlich mal ein Erntehelfer, der was davon versteht, und begabt, mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen stolz seine zusätzlichen 30 Euro in der Woche nach hause trägt.

Vielleicht in der ersten Woche 30€, dann sieht der Bauer, bei dem ich Erntehelfer bin, daß ich der letzte von 20 Leuten, der mehr als zwei Tage durchgehalten hat und auch noch motiviert und "willig" bin. Dann kommt er auf mich zu und fragt mich, ob ich nicht fest auf seinem Hof arbeiten möchte und seinen neuen Fendt 936 fahren möchte :lol:
Aber Spaß beiseite, ich habe schon unentgeltlich gearbeitet und bin dadurch an Beziehungen gekommen, von denen ich manchmal nur geträumt habe (oder meinst du der Chef der SEB-Bank in Frankfurt verkneift sich seinen Toilettengang im Wochenendhäuschen)
Man sollte sich schon, auch wenn's einem recht gut geht, einen Notfallplan zurechtlegen (mit all den Beziehungen die man hat).

Wohl bekomms ;)
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PS: Einer, der das Spiel "wer kostet wieviel" mal sehr schön durchgezogen hat, ist Volker Pispers. Ich hoffe, er nimmt es mir nicht übel, wenn ich einen Teil seiner hervorragenden CD hier verlinke. Damit man mal sieht, wer WIRKLICH teuer ist!
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Und wer sehr schön die Saarländer-Art auf die Schippe nimmt ist Heinz Becker aus Bexbach im Saarland alias Gerd Dudenhöffer. Ich denke wir alle wissen was Kabarett ist.
wenn nicht, guckst du da:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabarett
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Beitragvon Noclom » Di Aug 29, 2006 17:50

An Questenberg:
Rein rechnerisch haben wir mt die höchsten Löhne. Tatsächlich sind 30 % aller Berufstätigen auf Unterstützung durch Angehörige angewiesen , weil sie von Ihrem Lohn nicht Leben Können. Ca. 20 % erhalten zusätzlich zum Lohn ergänzend Hartz 4. Gerade was die Löhne für Erntehelfer angeht ,ist Deutschland eines der günstigsten Länder - in der alten Eu -also ohne Polen , Ungarn und so.
Wir sind Eportweltmeister - nur die Binnennachfrage schwächelt. Ausgeglichen wird der Staatshaushalt dadurch nicht - es wird einfach zuviel Geld verprasst.

An Herrn Schmidt:
Ich habe knapp 1000 Schafe (mit je 1,2 Lämmern)
weitere 400 die ich auf Honorarbasis betreue ( die Herde gehört einem Verein der Langzeitarbeitslose betreut)
eine Pachtherde von 300
und ca. 350 Pensionsschafe
außerdem habe ich Damwild
und
Topfkräuter unter Glas
Wir sind uns einig das man einen Betrieb dieser Größenordnung nicht am Sonntagnachmittag vom Schaukelstuhl aus schmeißt , oder :?:
Und das man soetwas nicht in einem Hobbybauern - Kursus in Bayern erlernt ist eigentlich auch klar... Keine Ahnung von Landwirtschaft ist ja wohl Blödsinn - weil dann wäre ich ja längst pleite. :shock:
Übrigens : MEINEN Betrieb habe ich nicht übernommen -sondern bei null angefangen - sprich ich habe Vollzeit gearbeitet & einen 630 - Mark Job gehabt und meine Schafe - schon damals einige 100- versorgt. Damit kam ich locker auf einen 18 Std- Tag. Aber das war okay -weil ich wußte wofür und weil ich es so WOLLTE. Das ist das Entscheidende.

Eben weil ich einen sehr tiefen Einblick habe , sehe ich auch die sehr , sehr dunklen Seiten der deutschen / europäischen Landwirtschaft. Und der Umgang mit abhängig Beschäftigten in der Landwirtschaft gehört mit Sicherheit dazu-meinen kaputten Rücken meine kaputten Schultern ,meine kaputten Knie, meine kaputten Ellenbogen... habe ich mir leider nicht in einem eigenen Betrieb zerschunden - sondern sie aus meinem alten Leben -sozusagen als Andenken - mitgenommen. Mein damaliger Arbeitgeber onnte das Wort Arbeitsschutz noch nicht einmal schreiben. :(
Und er ist mit Sicherheit nicht der einzige seiner Zunft...
Das er zurück zur Leibeigenschaft wollte ,kann man natürlich entschuldigen. Der arme Bauer.
... Hab ich schon erwähnt , das ich dauernd zittere, zahlreiche feinmotorische Tätigkeiten nicht mehr kann und außerdem ständig Kopfschmerzen habe ? - Nein . ach mein Chef fand es nicht so wichtig , dass man bestimmte Pflanzenschutzmittel nicht anwenden soll wenn Mitarbeiter im Gewächshaus sind... dumm gelaufen

Ich kenne beide Seiten . Die des Unternehmers und Arbeitgebers. Und die als Arbeitnehmer.
Ich unterhalte mich mit Polen , Rumänen und so. Ich bringe meine Saisonarbeitnehmer vernünfig unter. Ich ermögliche meinen Arbeitnehmern einen (ziemlich) geregelten Arbeitstag. Ich sehe überstunden nicht als selbstverständlich an . ( Obwohl mein Betrieb überwiegend aus Tierhaltung besteht :idea: ) Ich lege wert darauf , dass meine Mitarbeiter
rückenschonend arbeiten.
Ich gewähre jedem sein individuelles Tempo, eigenen Handgriffe und eigene Technik. Ich räume Zeit zum Routine gewinnen ein-und stehe nicht dauernd mit dem Knüppel dahinter.
ich ermögliche meinen Arbeitnehmern sich u ihre Kinder zu kümmern-das ann auch mal eine Heimfahrt nach Rumänien sein -weil jemand Vater geworden ist.
Ich zahle püktlich regelmäßig und mehr als hier allgemein üblich.
das kostet mich nur wenig mehr , bringt aber sehr viel

Das alles sollte selbstverständlich sein - schließlich ist jeder Ernthelfer - egal welcher Nationalität -ein Mensch.
Als solchen sollte man ihn behandeln.
Da hapert es bei leider ziemlich vielen Kollegen ... :twisted:
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Beitragvon Herr_Schmidt » Di Aug 29, 2006 18:50

Na, das ist doch mal sehr löblich, daß du mit deinen Erntehelfern so gut umgehst. Auch bei dem Rest deiner Ausführung stimme ich dir gerne zu.

Aber aus deinem Beitrag ersehe ich, daß da wieder das "wollen" drin ist.
Und das ist ja der eigentliche Knackpunkt der sich hier in dem Thread wie ein roter Faden mit durchzieht.

Fakt ist doch, bekommst du Erntehelfer (egal aus Polen, Rumänien, Deutschland oder aus Grönland) die nicht lernen (arbeiten) wollen, dann kannst du selbst mit deiner hervorragenden Unterbringung, deiner überdurchschnittlichen Bezahlung und weiß Gott noch alles keine Ernte machen.
Und Fakt ist auch, daß bei Arbeitslosen die vom Staat "zwangsverpflichtet" wurden, ein Großteil spätestens nach 2 Tagen das Weite sucht.
Ich denke da fehlt es extrem an Durchhaltevermögen, die werden auch in einem normalen Job nicht alt.

Zum Abschluß von mir noch ein paar warme Worte:
Ich bin froh, daß ich als Getreidebauer nicht auf Erntehelfer nicht angewiesen bin, denn graue Haare bekommt man schon alleine vom jetzigen Wetter mehr als genug.


Gruß aus dem verregneten Hessen von Herr_Schmidt
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Beitragvon Gast » Di Aug 29, 2006 20:25

Das verhalten unser Arbeitslosen als Erntehelfer macht geradezu deutlich, daß es ihnen nicht darum geht zu Arbeiten, sondern durch unterlassen von Leistung auch leben zu können. Es gibt menschen die aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können oder aber auch alleinerziehende oder pflegende Elternteile. Dem Rest steht nach 12 monaten kein Cent mehr aus der Solidargemeinschaft zu.

Als muss bei der Arbeitsagentur ein Musterungsausschuß gebildet werden um die Leute nach ihrer Arbeitsverwendungsfähigkeit einzustufen. Zweifelfälle gehören in eine Arbeitserziehungseinrichtung. Jetzt bitte keine Verweise auf 12 Jahre in Deutschland, als Deutschland von verbrechern geführt wurde.
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Beitragvon dummbax » Di Aug 29, 2006 20:37

Hallo,
Arbeitserziehungen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe einfach Du schreibst ohne Überlegung.
Wer jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, hat ohne wenn und aber ein Recht auf Auszahlung seiner Versicherung.......... Eine Zwangsarbeitsaufnahme, wo auch immer kann nicht der Weg sein.
Gruss Peter
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Beitragvon Gast » Di Aug 29, 2006 21:05

Ich schreibe mit Überlegung von Menschen deren Erziehung allein daraus besteht / bestand von den Eltern den Weg zum Sozialamt zufinden und wie man dort mit den Beamten umgeht.
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Beitragvon dummbax » Di Aug 29, 2006 21:23

Findest Du Deine Aussage gerecht??????????????
Ich bin BR-Vorsitzender einer grossen Firma und habe tagtäglich mit Arbeitslosigkeitkeit zu tun.
Du wirkst für mich überheblich und fern der Welt.
Gruss Peter
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Beitragvon questenberg » Di Aug 29, 2006 21:25

Klüh_Reinhold hat geschrieben:Ich schreibe mit Überlegung von Menschen deren Erziehung allein daraus besteht / bestand von den Eltern den Weg zum Sozialamt zufinden und wie man dort mit den Beamten umgeht.


Bravo! Das gilt auch für Herrn Schmidt! (Keine Ironie)
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Beitragvon Gast » Di Aug 29, 2006 21:38

dummbax hat geschrieben:Findest Du Deine Aussage gerecht??????????????
Ich bin BR-Vorsitzender einer grossen Firma und habe tagtäglich mit Arbeitslosigkeitkeit zu tun.
Du wirkst für mich überheblich und fern der Welt.
Gruss Peter


In der Tat kann den Menschen nur geholfen werden, wenn diese aus ihrem Umfeld herauskommen und endlich mal ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend gefördert werden und nicht ihr Leben im Schatten der gesellschaft fristen zu müssen.

Ungerecht wäre es jungen Menschen nicht zu vermitteln wie man mit eigener Hände Arbeit und dem Verstand des Kopfes eigenständig sein Unterhalt zu verdienen. Nun als großer Kapitalvertreter hast Du ja die Möglichkeit in deiner Firma Mitarbeiter über 50 und junge Langzeitarbeitslose einzustellen. Während wir hier nur "heiss" reden, kannst du handeln ! Dann tue es !
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Beitragvon dummbax » Di Aug 29, 2006 21:46

Hey,
da überschätzt Du aber unsere Möglichkeiten.
Einfache Aussage, ich bin halt näher dran an den Menschen die Du so aburteilst.
Gruss, noch immer freundlich
Peter
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Beitragvon Gast » Di Aug 29, 2006 21:56

Die Möglichkeit ältere Arbeitnehmer einzustellen hat jedes Unternehmen und sollte es im eigenen Interesse nutzen. Denn wer heute nur nur 35 jährige hat , hat in 20 jahren nur alte Arbeitnehmer. Unser Staat hat geradezu der Wirtschaft geholfen, die Alten über die vorruhestandsregelung zu entsorgen.

Unsere erfolgreichsten deutschen Autobauer BMW und Porsche reden nie schlecht über ihr Personal. verunsichern es nicht ständig mit irgendwelchen Anpassungen, die ihnen von honorargeilen Beratern empfohlen wurden. Die stellen sogar noch Leute mit 55 Jahren ein, dann können die in 10 jahren wieder einen Jungen einstellen mit frischen Ideen und haben den Alten mit Erfahrung und arbeitshaltung an der Seite des jüngeren.
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Beitragvon dummbax » Di Aug 29, 2006 22:08

Nach diesem Posting würde ich Dir fast einen Aufnahmeantrag der zuständigen Gewerkschaft senden :wink:
Gruss Peter
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Beitragvon Gast » Di Aug 29, 2006 22:18

Vergess diese Arbeitsplatzverhinderer. In einem Familienbetrieb sind Mitarbeiter eben noch Menschen und Freunde und als betriebsleiter hat man eben verantwortung für diese Menschen.
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Beitragvon dummbax » Di Aug 29, 2006 22:35

Die trag ich auch, sei dessen gewiss
Gruss Peter
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