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Arbeitszeiten in der Ausbildung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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68 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Qtreiber » Sa Aug 08, 2015 19:17

Ich sprach ja von MEINEN Erfahrungen :wink:
Hans Söllner hat geschrieben:Kein Bedarf....Ein Arsch für Zwei und Vegetarierin

Da ist aber in der Erziehung und Wissensvermittlung was gründlich daneben gegangen. Wenn so etwas schon auf tierhaltenden Bauerhöfen passiert, wundert mich nichts mehr.
Qtreiber
 
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon mad ass » Sa Aug 08, 2015 19:22

Tanitah hat geschrieben:Wir scheiben dann erstmal weiter seine Arbeitszeiten auf und werden uns wohl nächste Woche mal mit dem Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer in Verbindung setzen und uns erkundigen, ob man hier nicht irgendwie eine Normalisierung der Situation herbeiführen kann.


Schreib mir doch mal per PN bei interesse, hab eben selbst die Situation gehabt, kann dir auch evl den einen oder anderen Top Betrieb nennen wenn es um wechsel geht.
Aus NRW kenn ich 3 von den Ausbildungsberatern, naja eigenes Volk :roll:


Ich kenne einen Fall, da muss der Lehrling/Praktikant Feiertage RAUSARBEITEN !


Dürfte ich auch und als ich wegen Arbeitsunfall nen paar Tage ausgefallen bin, sollte erstmal das freie Wochenende ausfallen.
Weil ich war ja schon nen paar Tage nicht da
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Hans Söllner » Sa Aug 08, 2015 19:24

Ich will garnicht wissen was nach all den Jahren daraus geworden ist. Die kleine Schwester fing auch schon so an....die Große hats ja vorgemacht. :roll:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Einhorn64 » Sa Aug 08, 2015 22:14

Tanitah hat geschrieben:Vielen Dank für Eure Antworten,

wir wohnen in NRW und er bekommt die Tarifliche Bruttovergütung in Höhe von 630,- Euro abzüglich 229,- Euro für Verpflegung. Das ist soweit in Ordnung. Das Betriebsklima ist wohl auch sehr gut, weswegen er im Moment stinkig auf uns ist, dass wir uns Sorgen machen.

Wir scheiben dann erstmal weiter seine Arbeitszeiten auf und werden uns wohl nächste Woche mal mit dem Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer in Verbindung setzen und uns erkundigen, ob man hier nicht irgendwie eine Normalisierung der Situation herbeiführen kann.

Vielen Dank nochmal. Es war gut ein paar andere Meinungen zu dem Thema zu hören, vor allem Meinungen von Leuten, die sich in dem Berufsfeld auskennen.


Solange der Bursche eher stinkig auf seine "übersensibilisierten alten Herrschaften" ist, und nicht auf seinen Chef
würde ich das mal ganz sachte angehn.
Die derzeit laufende Getreideernte ist eine besondere Arbeitsspitze, gerade in Milchviehbetrieben, wo ja das normale Tagesgeschäft deswegen nicht ruht.
Danach sollte sich alles etwas normalisieren, wenn das nicht so ist, dann wird es dem Azubi mit der zeit selber stinken.
Es gibt durchaus Betriebsleiter die ihre Lehrlinge gut motivieren können und auch ordentlich behandeln, nicht jede Arbeitsstunde ist gleich schwer, das nach wenigen Tagen erstmal der Akku leer ist, ist ganz normal.
Die Umstellung vom Schüler zum "Malocher" fällt niemandem leicht.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Nordhesse » So Aug 09, 2015 7:15

Es ist ein weites Feld. Hier treffen oft unterschiedliche Erwartungen aufeinander. Ausmeiner Erfahrung möchte ich folgendes sagen: Es ist für die meisten Azubis o.k. wenn es in der Ernte länger geht. Nicht o.k. ist es, wenn im Februar 12 h am Tag verlangt werden. Da gibt es auch für Betrieb mit Milchkühen mittlerweile vernünftige Schichtmodelle. Entscheidend für mich wäre aber, die Meinung des Azubis. Oftmals sind die jungen Leute ganz begeistert davon, dass sie die Resultate ihrer Arbeit sehen. Sie wollen teilhaben am Geschehen.
Zum Administrativen kann ich sagen, das hier in Hessen, der für uns zuständige Ausbildungsbetreuer schon darauf achtet, wie es auf den Betrieben zugeht. Da gibt's mittlerweile auch mehrere Betriebe, die er nicht mehr empfiehlt.
Aus meiner eigenen Erfahrung will ich sagen, das es unter Beachtung aller arbeitszeitlichen Vorschriften schon schwer fällt, zwischen Urlaub, Berufsschule, Blockunterricht, Lehrgängen und Wochenenden noch Wissen zu vermitteln.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon speeder » So Aug 09, 2015 10:09

Hans Söllner hat geschrieben:
Kein Bedarf....Ein Arsch für Zwei und Vegetarierin :lol:


Also Hans, da hätte ich an dich aber schon die Erwartung gehabt, dass du es schaffst sie von den Vorzügen eines Stücks Fleisch zwischen den Zähnen zu überzeugen, statt hier gleich die Flinte ins Tofu zu werfen.... :klug:

Achso: Klassischer Fall von schockierten außerlandwirtschaftlichen Eltern. Dem Jungen fallen halt um halb 8 vorm TV die Augen zu... :lol:
Ein Lehrling, den man in der Getreideernte nicht zum Feierabend zwingen muss, der ist langfristig eh im falschen Beruf...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon JueLue » So Aug 09, 2015 15:24

Jupiter Jones hat geschrieben:...
in der Regel 48std die Woche.
...


Da fehlt hoffentlich das Ironie Smiley... wir sprechen von einem 15jährigen, wenn man da 48h in den Vertrag schreibt, ist der ungültig.

Ich denke es kommt da sehr auf Augenmaß und klare Ansagen an.

Allen ist klar, dass mal mehr gearbeitet werden muss als normal.

Ich denke zur Ausbildung gehört aber auch dazu, dass der Azubi merkt, dass sich Mehrarbeit lohnt (soll ja im späteren Leben auch so sein), also eine Anerkennung in irgendeiner Form für die Mehrarbeit erfolgt.

Also: für mich wäre es wichtig, dass geklärt ist, ob es Überstundengeld gibt, ob abgefeiert wird, oder was auch immer.
Als Betriebsleiter kann man natürlich arbeiten, so langem man will (ist ja für einen Selber), wenn ein Mitarbeiter (wesentlich) länger macht muss das irgendwie honoriert werden, und es muss darüber gesprochen werden.

Die Regelung mit den 4 1/2h Pause (wenn sie den angewendet wird) zeigt ja, dass vom Grundsatz die Überstunden als nicht normal angesehen werden.

Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist dass ihr von der Regelung mit den Pause überrascht seid.
Ist im Vorfeld (Bewerbungsgespräch) darüber nicht gesprochen worden? Dann gibt es aber auf beiden Seiten Defizite.

Solange der Junge zufrieden ist, würde ich erst noch etwas abwarten.
Dann falls sich nichts bessert (Anfang September), mit dem Ausbildungsberater sprechen (Vertraulichkeit vereinbaren) - die sind auch froh, wenn die mal hören, wie es auf den einzelnen Betrieben zugeht.

Mit dem Betriebsleiter kann man nach 4 Wochen denke ich auf jeden Fall mal sprechen, immerhin besteht bei einem 15jährigen ja noch eine gewisse Verpflichtung.
Einleitungssatz (sinngemäß): "Wir wollten mal hören, wie sich unser (minderjähriger) Sohn macht, der fühlt sich ja sehr wohl bei Ihnen...". Und dann vielleicht geschickt auf das Thema Überstunden schwenken und nach einer Regelung fragen.

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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 09, 2015 19:36

Die größte Entlohnung für einen Azubi sind Verantwortung und Respekt. Wenn die sich den verdienen und dann bekommen, haben die auch in stressigen Zeiten ihren Spaß und bei "niederen" Arbeiten, die zweifelsohne mal anfallen, nicht gleich einen gelben Zettel in der Hand. Der Rest muß natürlich auch passen.

Der neue Azubi is nu drei Wochen da, hatte nun einen Tag außer der Reihe frei."Soviel wie gestern hab ich bei dir noch nicht gearbeitet" die Ansage danach. So kann's auch gehen, obwohl bei uns nu auch genug zu tun ist.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon speeder » So Aug 09, 2015 19:56

JueLue hat geschrieben:
Jupiter Jones hat geschrieben:...
in der Regel 48std die Woche.
...


Da fehlt hoffentlich das Ironie Smiley... wir sprechen von einem 15jährigen, wenn man da 48h in den Vertrag schreibt, ist der ungültig.

Ich denke es kommt da sehr auf Augenmaß und klare Ansagen an.



JueLue


.. Ach kommt Leute. Ihr habt einfach das Gefühl nicht, dass man für diesen Beruf braucht. Ihr seid einfach nie mit einem 818er mit offener Frontscheibe abends um elf neben dem Drescher im Raps gefahren.
Wenn der Chef einem das richtige vorlebt, und man Teil eines echten Teams ist (das kann auch aus 2 Leuten bestehen!) dann will man auch als 15jähriger nach einer 24 Std.-Schicht nichts weiter als nach 5 Stunden Schlaf wieder weiter machen, Was schaffen, das Wetter ausnutzen...


Dass das mit mehr als 150 EUR bezahlt werden sollte ist klar...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Ferengi » So Aug 09, 2015 21:15

Aber nur wenn man zu oft vom Wickeltisch gefallen ist! :roll: :roll:

Im Übrigen ist sowas auch seitens der BG nicht erlaubt.
Spätestens wenn man merkt das man die Spur nicht mehr halten kann, ist Schluss.
Und dann gibts mindestens 8 Stunden schlaf.
Alles Andere ist vollkommener Irrsinn.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon speeder » So Aug 09, 2015 21:31

Ferengi hat geschrieben:Aber nur wenn man zu oft vom Wickeltisch gefallen ist! :roll: :roll:

Im Übrigen ist sowas auch seitens der BG nicht erlaubt.
Spätestens wenn man merkt das man die Spur nicht mehr halten kann, ist Schluss.
Und dann gibts mindestens 8 Stunden schlaf.
Alles Andere ist vollkommener Irrsinn.



... wohl nie jung und treckergeil gewesen, oder? :roll:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Fassi » So Aug 09, 2015 22:27

Ihr habt einfach das Gefühl nicht, dass man für diesen Beruf braucht. Ihr seid einfach nie mit einem 818er mit offener Frontscheibe abends um elf neben dem Drescher im Raps gefahren.


Nein, nur mit nem 615er. Und da wollte ich weitaus lieber im Bett oder mit Kumpels in ner Kneipe abhängen. War GsD auch nur ein Praktikum, freiwillig (ausserhalb von irgendwelchen Jobs) sowas würde mir das im Traum nicht einfallen. Dafür stehe ich aber halt nachts alle anderthalb Stunden auf, wenn bei nem Schaf oder ner Stute ne Geburt ansteht.

wohl nie jung und treckergeil gewesen, oder?


Ersteres ja, letzteres nein. Noch nie. Ich konnte mit unter 25 nicht verstehen, wieso einige Kumpels heiß auf den T waren und ihren Urlaub teilweise zum Trecker fahren bei anderen Landwirten "verschwendet" haben. Ich war auch selten als Kind als Beifahrer dabei, meisten auch eher gezwungen als freiwillig. Und ich versteh heute nicht mal, wieso man vorm PC virtuell stundenlang Trecker fährt. Das ist im "Real life" schon schei.e langweilig und nervig. Bestes Beispiel dafür, ich wüßte nicht mal, wie ich den stufenlosen MF vom Onkel überhaupt bewegt bekomme noch wozu der Monitor da ist bzw. was man daran überhaupt einstellen kann. Interessiert mich aber auch nicht wirklich.

Der Trecker bzw. die Arbeiten damit sind für mich persönlich halt ein notwendiges Übel, dass zur Landwirtschaft (bzw. Viehhaltung) gehört und sich halt auch nicht immer vermeiden läßt. Dafür verstehen es meine treckergeilen Kumpels im Gegenzug nicht, wieso man freiwillig Stunden auf der Weide, im Stall oder auf Tierschauen verbringt.

Gruß
PS: Wobei, dafür dass ich nicht gerne Landmaschinen fahre, schraube ich lustigerweise umso lieber daran rum. Wenn auch nicht auf dem Level wie man anderer hier im Forum.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon speeder » So Aug 09, 2015 22:33

Fassi hat geschrieben:
Ihr habt einfach das Gefühl nicht, dass man für diesen Beruf braucht. Ihr seid einfach nie mit einem 818er mit offener Frontscheibe abends um elf neben dem Drescher im Raps gefahren.


Nein, nur mit nem 615er. Und da wollte ich weitaus lieber im Bett oder mit Kumpels in ner Kneipe abhängen. War GsD auch nur ein Praktikum, freiwillig (ausserhalb von irgendwelchen Jobs) sowas würde mir das im Traum nicht einfallen. Dafür stehe ich aber halt nachts alle anderthalb Stunden auf, wenn bei nem Schaf oder ner Stute ne Geburt ansteht.

wohl nie jung und treckergeil gewesen, oder?


Ersteres ja, letzteres nein. Noch nie. Ich konnte mit unter 25 nicht verstehen, wieso einige Kumpels heiß auf den T waren und ihren Urlaub teilweise zum Trecker fahren bei anderen Landwirten "verschwendet" haben. Ich war auch selten als Kind als Beifahrer dabei, meisten auch eher gezwungen als freiwillig. Und ich versteh heute nicht mal, wieso man vorm PC virtuell stundenlang Trecker fährt. Das ist im "Real life" schon schei.e langweilig und nervig. Bestes Beispiel dafür, ich wüßte nicht mal, wie ich den stufenlosen MF vom Onkel überhaupt bewegt bekomme noch wozu der Monitor da ist bzw. was man daran überhaupt einstellen kann. Interessiert mich aber auch nicht wirklich.

Der Trecker bzw. die Arbeiten damit sind für mich persönlich halt ein notwendiges Übel, dass zur Landwirtschaft (bzw. Viehhaltung) gehört und sich halt auch nicht immer vermeiden läßt. Dafür verstehen es meine treckergeilen Kumpels im Gegenzug nicht, wieso man freiwillig Stunden auf der Weide, im Stall oder auf Tierschauen verbringt.

Gruß
PS: Wobei, dafür dass ich nicht gerne Landmaschinen fahre, schraube ich lustigerweise umso lieber daran rum. Wenn auch nicht auf dem Level wie man anderer hier im Forum.


Ist ja völlig ok. Aber dann wäre doch eher die Tierwirt oder LaMa-Techniker Ausbildung das richtige gewesen?!

Und wie man lieber ins Bett wollen kann, als die paar Erntetage im Jahr bis in die Nacht zu dreschen- das wird mir immer ein Rätsel bleiben... :roll: :roll: :roll:

Aber passt ja ins Thema: Der Junior hat halt Bock drauf, die Mutter kanns nicht verstehen. Jeder wie er mag, nur bitte nicht gutgemeint "dazwischenfunken". Der Junge ist 15. Da finde ich es besser er verbringt die langen Tage bei der Ernte, als das was so mancher 15jährige auf RTL II so macht...
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Ferengi » So Aug 09, 2015 22:49

speeder hat geschrieben:
Und wie man lieber ins Bett wollen kann, als die paar Erntetage im Jahr bis in die Nacht zu dreschen- das wird mir immer ein Rätsel bleiben... :roll: :roll: :roll:


Dann frag einfach mal jemanden von der Berufsgenossenschaft!
Der wird dir dann schon erzählen was arbeiten bei totaler Übermüdung für Folgen hat!
Und was es UNS kostet, die Leute danach wieder ins Arbeitsleben zu integrieren.

:roll: :roll: :roll:

Der Junge ist 15.
Praktisch noch ein Kind.
Da ist es die PFLICHT der Erwachsenen dem Jungen zu sagen wann Schluss ist!

:roll: :roll: :roll:
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Fassi » So Aug 09, 2015 23:01

Und wie man lieber ins Bett wollen kann, als die paar Erntetage im Jahr bis in die Nacht zu dreschen- das wird mir immer ein Rätsel bleiben


Siehste, geht mir genau andersrum. Mir ist es völlig unverständlich, wie jemand seinen kompletten Jahresurlaub für Mähdrescher fahren und Silo machen verjubelt. Ich bin schon heilfroh, wenns heu vorbei ist und ich nciht mehr jeden Tag auf den Trecker muss. Auf nen Mähdrescher hat mich noch nie was gelockt (nen paar Mal als Beifahrer, aber da bin ich idR in der zweiten Runde eingepennt). Nachtschichten aufm Trecker haben mich schon immer genervt, auch wenns Geld dafür gab. Ich hab lieber meinem Opa im Anbindestall geholfen (auch wenns spät wurde) als draussen beim Onkel zu schwaden oder zu wickeln. Hier daheim (Nebenerwerb sei Dank) kann ich Nachtschichten mit Maschinen zu 90% vermeiden (das passiert höchstens beim Ballen einfahren).

Hinzu kommt noch, dass er nun seit Montag ununterbrochen eingesetzt wird, auch heute am Samstag wieder seit 6:30 und morgen ist auch ein Einsatz zu den Melkzeiten geplant. Ein Freizeitausgleich ist dafür nicht angedacht.


Das ist wohl eher der Knackpunkt. Nen 15 jährigen tagelang Überstunden schieben zu lassen, ohne dafür was zu zahlen oder Zeitausgleich gewähren ist schon nen starkes Stück. Ich mein, solange ist der ja noch nicht dabei und stammt nicht aus der Landwirtschaft. Da muss er sich auch erstmal langsam dran gewöhnen. Wenn er dem Chef den Trecker irgendwo vorsetzt oder ne Eimerkuh in den Tank melkt, weil er die nötige Konzentration hat, wird der vermutlich auch nicht sagen "Gehört halt zur Lehre dazu". Wobei ich den Eltern auch raten würde, erstmal abzuwarten, bis wieder Normalität einkehrt. Die Ernte dürfte eigentlich in den nächsten Tagen rum sein (hier ist so gut wie alles gedroschen).

Gruß
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