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Arbeitszeiten in der Ausbildung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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68 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 10, 2015 15:04

mad ass hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben: Viel teurer käme mir ein Rumäne o.ä. auch nicht. Und der wird nur bezahlt, wenn er auf der Matte steht.

Ich hab gerade mal gegen gerechnet, für die 1900 Euro plus Lohnnebenkosten, die ich im Monatbilliger war als der Rumäne, hätte man beim Abends übers Berichtsheft streiten noch nen guten Stundenlohn gehabt :lol:
Da aber keine mir mir über irgendwas geredet hat oder mir was beibringen wollte, war ich einfach nur billig.
Das erste mal wollte man sich wirklich mit mir befassen, als ich meine Kündigung abgegeben habe.
Da wäre plötzlich auch vieles möglich gewesen.

Über ne Zeitarbeitsfirma mit osteuropäischen Kräften kostet ein Mitarbeiter 450€ die Woche (all in) bei 60Stunden Arbeit+Zimmer und Frühstück, legal gerechnet mit dem landwirtschaftlichen Mindestlohn von 7€ nochwas). Kein Urlaub, keine Krankheit (ich hab letztes Jahr bei zwei Azubis durch OPs, einen Verkehrsunfall und den üblichen Wehwehchen 3 Monate für lau bezahlt), keine Schule usw. Bezahlt wird nur für gearbeitete Stunden.
Ich hab auch nicht gesagt, dass ich das so mache, aber diese Alternative gibt es nunmal und ich kenne Betriebe die mit ihren Leuten top zufrieden sind. Das sind nämlich keine unterbelichteten Vollhivies, wie es dem einen oder anderen Kommentar hier unterschwellig zu entnehmen war.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon JueLue » Mo Aug 10, 2015 15:29

meyenburg1975 hat geschrieben:... Das sind nämlich keine unterbelichteten Vollhivies, wie es dem einen oder anderen Kommentar hier unterschwellig zu entnehmen war.


Das habe ich nicht (auch nicht unterschwellig) gemeint.

Ich wollte nur sagen: Jeder muss seinen Weg finden, und wer sich dazu entscheidet, auszubilden, der sollte auch vernünftig mit der Aufgabe umgehen.

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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 10, 2015 16:32

JueLue hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:... Das sind nämlich keine unterbelichteten Vollhivies, wie es dem einen oder anderen Kommentar hier unterschwellig zu entnehmen war.


Das habe ich nicht (auch nicht unterschwellig) gemeint.

Ich wollte nur sagen: Jeder muss seinen Weg finden, und wer sich dazu entscheidet, auszubilden, der sollte auch vernünftig mit der Aufgabe umgehen.

JueLue

Natürlich, da sind wir einer Meinung. Aber zum Ausbilden gehört auch Idealismus. Bei dem einen Azubi mehr, bei dem Anderen weniger. Man kann die Vergleiche anstellen mit anderen Ausbildungsberufen, was die Vergütung angeht. Aber auf dem Niveau würde es in der LDW kaum noch Ausbildungsbetriebe geben, weil es dann günstigere Alternativen gibt und die wenigsten von uns verteilen mehr Geld als nötig ist. Wenn man es denn überhaupt hat.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon wastl90 » Mo Aug 10, 2015 17:04

Das Thema Mindestlohn gehört hier glaube ich nicht wirklich hin.

Es ist einfach schwer, eine geregelte Arbeitszeit auf einen landwirtschaftlichen Betrieb mit viel Tierhaltung und "Saisongeschäften" einzuführen. Natürlich kann der Auszubildende nach 8h gehen, und braucht von mir aus auch am Wochenende nicht kommen. Fakt ist aber dann auch, dass er einfach die hälfte vom Betriebsgeschehen verpasst!

Ich denke die Ausbildung in der Industrie, Gewerbe und Dienstleistung unterscheidet sich ganz klar von der landwirtschaftlichen - in der Landwirtschaft wird meist nur ein Jahr der Auszubildende ausgebildet, dann zieht er weiter auf einen anderen Betrieb, der Azubi wird bei den meisten Betrieben auch nicht übernommen. Oft steht von vornherein klar, dass das Arbeitsverhältnis nach diesen einen Jahr vorbei ist. Wir haben auch eigentlich immer Auszubildende, mittlerweile ist es uns eigentlich schon fast egal wenn der Auszubildende keinen Bock auf Arbeit hat oder einfach nichts lernen will. Was soll ich mich da rumärgern? Wenn alles motivieren nichts hilft dann sollte man die jungen Leute einfach lassen. Das ist die Ausnahme aber es kommt vor. In Bereichen außerhalb der Landwirtschaft wird ausgebildet, da der Azubi in der Regel übernommen werden soll, bzw. eine bestimme Anzahl soll von den Auszubildenden übernommen werden (dann wahrscheinlich die besseren), hier hat der Ausbilder ein deutlich größeres Interesse, dass der Azubi was lernt.

Mein Lehrzeit habe ich sehr genossen, bei beiden Betrieben waren es in der Regel täglich 10h Arbeit, in der Saison auch mal mehr - im Winter selten weniger. Natürlich gab es auch schlechte Zeiten, Zeiten in denen man keinen Bock mehr hat und sich ausgenutzt fühlt, das war bei mir sehr häufig auf einen der beiden Lehrbetriebe der Fall. Beim anderen Lehrbetrieb hat mich eigentlich nichts gestört. Wir Lehrlinge waren voll intigriert, durften alle Arbeiten erledigen (und das nicht mal ein paar ha sondern eigentlich komplett) - wir hatten unseren Spaß. Gelernt habe ich auf beiden Betrieben sehr viel, fachlich sowie menschlich. Meiner Meinung nach soll man ruhig einige Kilometer weiter weg, nicht jeden Tag nach Hause, das schadet gar nicht! Was ich damals für Kontakte geschlossen haben ist der Wahnsinn! Unser Betrieb baut derzeit sehr sehr viel auf diese Kontakte und ich profitiere davon sehr sehr stark!

Ich glaub man muss den Jungen einfach selber entscheiden lassen was er will. Gesetzlich ist das natürlich alles gar nicht in Ordnung, aber der Lernerfolg wird etwas anderes sprechen.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Tanitah » Do Aug 13, 2015 13:37

Heute war das Gespräch mit dem Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer. Er sieht das Thema genauso kritisch wie wir auch. Allerdings sagt er auch, dass es sehr wahrscheinlich zu einer fristlosen Kündigung kommen wird, wenn wir oder gar er das Problem beim Arbeitgeber anspricht. Also werden wir im Moment, dem Jungen zu liebe, still halten und weiter beobachten.

Mittlerweile hat er die ersten Ausfallerscheinungen. Kommt morgens nicht mehr aus dem Bett und hat diese Woche schon zweimal verschlafen, vergisst abends vor Übermüdung das Duschen, etc. Es tut schon sehr weh das mit ansehen zu müssen.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon JueLue » Do Aug 13, 2015 14:44

Tanitah hat geschrieben:Heute war das Gespräch mit dem Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer. Er sieht das Thema genauso kritisch wie wir auch. Allerdings sagt er auch, dass es sehr wahrscheinlich zu einer fristlosen Kündigung kommen wird, wenn wir oder gar er das Problem beim Arbeitgeber anspricht. ....


Wenn das wirklich so ist, dann ist der Betrieb weder als Ausbilder noch sonst als Arbeitgeber geeignet - wir sprechen hier von einem 15jährigen.
Wie sagte schon mein 1. Chef: sprechen kann man über alles - ob er darauf eingeht, steht auf einem anderen Blatt.

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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Fendt395GT » Do Aug 13, 2015 15:55

Vielleicht sollte der Junge das Gespräch suchen wenn er mit den Zeiten überfordert ist. Durch die Eltern oder höhere Stellen hat das immer so einen faden Beigeschmack.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Südbaden Bauer » So Aug 16, 2015 21:32

Nun geb ich auch mal meinen Senf dazu, bin ebenfalls 15. Allerdings genieße ich ja noch mein dekadentes schmarotzendes Gymnasiasten Leben. Also vieles wurde hier schon lange und breit erzählt, untersciedliche Erfahrungen sind auch schon zu Wort gekommen. Nun will ich auch meine Sicht der Dinge mal erläutern.

Es macht keinen Sinn Leute in der LW zu schonen. Man sollte schon eine Arbeitsbereitschaft weit über 8 Stunden an den Tag legen. Landwirtschaft ist meistens als Selbstständiger, Ausbeutung. Gerade in den Wachstumsbetrieben, da reichen dann halt in der Saison auch 3 Stunden Schlaf. Ob das allerdings der Lehrling mitmachen muss, ist die andere Frage. Vor allem wenn er neu in dem Gewerbe ist. Da muss dann halt das richtige Maß gefunden werden, Kommunikationen können helfen. Vor allem wenn der Azubi meint, er müsse eine gewisse Erwartungshaltung vom Chef erfüllen und sich dann überfordert mit der Situation. Sowas endet dann auch mal in Unfällen.
Das man in unserem Alter ein bisschen Traktorgeil ist, ist denke ich normal. Allerdings sollte man als Azubi dann auch verstehen können, dass man nicht den großen Vario fährt und der Chef in der Gülle stochert. Gerade in der Erntezeit, da kommt der Azubi halt auch mal zu kurz und macht nur einseitige Arbeiten, aber das ist halt so. Ein guter Chef organisiert sich dass dann halt mal so, dass er in etwas enspannteren Zeiten den Azubi mit aufs Feld nimmt und ihn ein bisschen Fahren lässt etc. Vor allem unter Kontrolle und ihn nicht überfordern, sonst wird es für beide Seiten nicht schön.
Aber der Azubi sollte bereit sein zu Arbeiten ( und zwar nicht nur aufem Vario hocken) , denn nur so lernt er was. Und es muss ihm auch nicht alles sonderlich Spaß machen.

Und das Duschen auf den nächsten Morgen zu verschieben ist keine Ausfalls Erscheinung, sondern ein Zeichen dafür, dass du längere Zeit körperlich und geistig was gearbeitet hast und einfach nur noch schlafen willst. Ist ein geiles Gefühl. :prost:

So sehe ich das.
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Ferengi » So Aug 16, 2015 23:43

Südbaden Bauer hat geschrieben:...da reichen dann halt in der Saison auch 3 Stunden Schlaf. ..


Nein, eben nicht.
Weder für ein Kind noch für einen Erwachsenen.

Was meinst du warum z.B. die Lenkzeiten bei den LKW-Fahrern so streng überwacht werden!?
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Hans Söllner » Mo Aug 17, 2015 10:01

3-Stunden Schlaf funktionieren einmal, aber keine zwei- oder dreimal am Stück. Da kommt hernach alles dabei heraus. Vor allem ungenaue Arbeit und Unfälle- aber nichts vernünftiges. Sekundenschlaf beim Getreidefahren gewünscht? Oder beim säen falsche Fahrgassen anlegen? Oder oder...
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Tanitah » Mo Aug 17, 2015 15:19

Hallo,

vielen Dank noch einmal für all Eure Antworten. Sie waren eine sehr gute Hilfe um uns ein besseres Bild machen zu können.

Dir, lieber Südbadener wünsche Ich als altkluge Mutter, die Ihr Abitur schon vor vielen Jahren gemacht hat und seit dem in ihrem Leben viel gearbeitet hat, alles Gute für die Zukunft. Allerdings habe ich mich dabei nicht als dekadent schmarotzend betrachtet, sondern habe neben der Schule jüngeren Schülern Unterricht gegeben um für meine Hobbies und Interessen ein bisschen Geld zur Verfügung zu haben. Auch meine leiblichen Kinder haben in den Ferien immer gearbeitet und tun dies auch heute neben dem Studium um nicht nur Mama auf der Tasche zu liegen. Manchmal hilft es schon, ein bisschen Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen um die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Eine Frage hätte ich noch.

In der Liste der Beträge die für die Mahlzeiten auf dem Hof angesetzt werden können, gibt es einen Pauschalbetrag und daneben auch Einzelbeträge für einzelne Mahlzeiten. Ist es üblich für einen Auszubildenden den Pauschalbetrag anzusetzen, auch wenn dieser nicht komplett auf dem Hof lebt und damit nicht an allen Mahlzeiten teilnimmt? In unserem Fall gibt es um 10 Uhr ein Frühstück, eine Mittagsmahlzeit und um 16:00 Uhr noch einmal Kaffee mit ein paar Broten. Abendessen bekommt er bei uns zu Hause wenn er um 19:30 nach Hause kommt. Dafür wird ihm der gleiche Betrag vom Lohn einbehalten, der auch für Vollverpflegung bei Azubis die mit im Haushalt leben genommen wird.

Vielen Dank
Tanitah
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon JueLue » Mo Aug 17, 2015 15:57

Tanitah hat geschrieben:...
Eine Frage hätte ich noch.

In der Liste der Beträge die für die Mahlzeiten auf dem Hof angesetzt werden können, gibt es einen Pauschalbetrag und daneben auch Einzelbeträge für einzelne Mahlzeiten. Ist es üblich für einen Auszubildenden den Pauschalbetrag anzusetzen, auch wenn dieser nicht komplett auf dem Hof lebt und damit nicht an allen Mahlzeiten teilnimmt? In unserem Fall gibt es um 10 Uhr ein Frühstück, eine Mittagsmahlzeit und um 16:00 Uhr noch einmal Kaffee mit ein paar Broten. Abendessen bekommt er bei uns zu Hause wenn er um 19:30 nach Hause kommt. Dafür wird ihm der gleiche Betrag vom Lohn einbehalten, der auch für Vollverpflegung bei Azubis die mit im Haushalt leben genommen wird.

Vielen Dank
Tanitah


Eine der vielen Grauzonen, die man vorher abklären sollte, genauso wie alles andere.

3 Mahlzeiten, verteilt auf 7h, 1. Mahlzeit 3 1/2 h nach Dienstantritt (theoretisch fast schon der 1/2 Arbeitstag um) - ist eher keine Vollversorgung bei harter körperlicher Arbeit.

Das ist ja eigentlich einfach zu klären: Wenn der Chef auch keine weiteren Mahlzeiten einnimmt, könnte man das ja noch durchgehen lassen, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen. Alternative: um 16:00 zustätzlich 3 Stullen für den Abend und 2 für das 1. Frühstück einstecken (nicht ganz ernst gemeint).

Fällt für mich in die Kategorie das Gesamtpaket muss stimmen. Werden massig Überstunden ohne Bezahlung/abfeiern geleistet, und wird sonst streng (nur) nach Tarif bezahlt, sollte man das nicht durchgehen lassen.

Wie gesagt, ich würde nach 4 Wochen mal alles zusammenfassen, den Chef betont freundlich ansprechen, betonen, wie gut es dem Azubi doch gefällt, und dann sagen, über was man sich "Gedanken" macht.

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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon JueLue » Mo Aug 17, 2015 16:12

Jupiter Jones hat geschrieben:...
Der Jung ist noch in der Probezeit, ich denke, Du tust dem Jung kein gefallen....


Da muss jeder selber Wissen, wo seine (Schmerz-)Grenze ist.
Natürlich sollte alles in Absprache mit dem Jungen und dem Vater geschehen.

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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon speeder » Mo Aug 17, 2015 16:27

Tanitah hat geschrieben:Hallo,

Manchmal hilft es schon, ein bisschen Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen um die Welt mit anderen Augen zu sehen.



Schön, dass du das als wichtigen Punkt deines Lebens siehst. Nur, warum willst du deinem Sohn etwas versagen, was du selber ganz wichtig erlebt hast?

Du musst akzeptieren, dass er etwas anderes machen will als deine Studium-Akademiker-leibliche Kinder. Da kannst du nicht mit deinem Bafög-Antrag-mäßigen rumgerechne auf einer Mahlzeitpauschale kommen.

Mir scheint, du bist eine Helikopter-Mum übelster Sorte... :klug:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Arbeitszeiten in der Ausbildung

Beitragvon Südbaden Bauer » Mo Aug 17, 2015 17:50

Ich habe nicht gesagt, dass 3 Stunden Schlaf gut sind oder dass ich das toll finde. Ob dass Sinnvoll ist, muss jeder selber entscheiden, solange er nicht andere in Gefahr bringt, ist mir das egal.

Das mit dem schmarotzendem Gymn. war ein ironische Anspielung, auf das was manche von Leuten halten die höher schulisch gebildet als ein Realschulabschluss sind.
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Der besorgten Mutter würde ich dass selbe raten wie Jue Lue. Ich finde es wenigstens gut, dass sie ihrem Sohn diesen Weg nicht prinzipiell versucht auszureden.
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