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Artensterben

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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92 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Artensterben

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 18, 2017 14:34

Hm,Zement. Es geht nicht ums wahrhaben wollen.
Sondern um Schuldzuweisung,Verantwortung,Politik.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Artensterben

Beitragvon Eicher1950 » Di Jul 18, 2017 15:24

"Verantwortung" für Natur und Umwelt haben wir alle. Aber die schieben wir eben von uns weg, zu allen anderen. Der Verbraucher sieht die Schuld in der Landwirtschaft. Die sieht Fehler in der Politik und die machen natürlich das was erstere wollen...Logistikcenter,Einkaufsmeilen,Straßen, Industrie...Lösungen ? Hat keiner, ich aktuell auch nicht. Und nun ?
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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Di Jul 18, 2017 18:14

Ich stelle mal die provozierende Frage, ob denn alle Arten benötigt werden, bzw. ob wir nicht eher einer moralisch religiösen Sichtweise das Wort reden. Wenn unsere Naturschützer dem Wald 3500 Arten zusprechen, dann sind damit eben auch sämtliche Wurmarten gemeint......ich behaupte mal, dass nicht jede Art erhalten werden kann und muss. Die Natur hilft sich selbst und wird Strategien finden, zu überleben. Ob der Mensch dazugehört steht in den Sternen.....er muss ja auch nicht dazugehören, er möchte es nur gern. Und etliche meinen eben, dass der Mensch nur überleben wird, wenn es möglichst viele Arten gibt......das bezweifle ich.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Artensterben

Beitragvon Manfred » Di Jul 18, 2017 18:27

"Eine wahrlich respektable und anerkennenswerte Leistung, die die rund 50 Vereinsmitglieder in den vergangenen Jahrzehnten vollbracht haben. Beindruckend ist aber auch, was  Sorg der FAS noch erzählt: Die starken Rückgänge „von bis zu 80 Prozent“ sind nicht etwa ein Durchschnitt aller vom Verein betriebenen Messstellen in Nordrhein-Westfalen. Nein, die Zahl, auf die sich seit 2013 alle Experten stützen, stammt von genau zwei Standorten im Krefelder Naturschutzgebiet „Orbroicher Bruch“. Auf die Frage der FAS, ob sich diese beiden Messpunkte denn problemlos auf ganz Deutschland hochrechnen ließen, antwortet Freizeitentomologe Sorg: „Natürlich nicht.“ "

http://meedia.de/2017/07/18/angeblicher ... e-tappten/


Halt das übliche Problem. Sobald die Ideologen eine Fläche unter ihrer Fuchtel haben und sie stilllegen, beginnt das Artensterben, weil eine ökologische Nische nach der anderen in der sich einstellenden Monotonie erstickt. Und hinterher sind dann die Bauern schuld.
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Re: Artensterben

Beitragvon Max M » Di Jul 18, 2017 19:07

Auch wenns nicht direkt ums Thema geht, aber die Aussagen des früheren Greenpeace Mitbegründers Patrick Moore zu den Mechanismen der "Church of Greenpeace" passen doch zur längst verlorenengegangenen Sachlichkeit.
https://www.novo-argumente.com/artikel/ ... o_ging_ich
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Artensterben

Beitragvon T5060 » Di Jul 18, 2017 19:26

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Re: Artensterben

Beitragvon Sottenmolch » Di Jul 18, 2017 21:31

LUV hat geschrieben:
Sottenmolch hat geschrieben:Eine sachliche Diskussion wirst du darüber im LT ganz bestimmt nicht führen können, ob Gärtner, Landwirt, Industrieller...., jeder behauptet sein Tun hätte nichts damit zu tun.
Schon allein die Veränderung der Feldstrukturen hin zu großen Feldern und der damit verbundenen Reduzierung\Isolation der Hecken und Feldgehölze hat zur Folge, dass so manche Tiere\Vögel nicht mehr ungehindert in Feld und Flur bewegen und ausbreiten können, da sie sich nur kurze Distanzen aus den Hecken heraus bewegen........ In der Forstwirtschaft ist es mit den Monokulturen das gleiche.
Ich sag's mal mit den Worten des klugen Donald Trömp:"Wenn ich mir bei geschlossenem Fenster eine Dose Haarspray ins Haar gesprüht habe, ist es auch nicht wärmer geworden."

Gruß


Das stimmt eben so nicht. Wir haben nie mehr extensive Flächen, Naturschutz, Landschaftsschutz, Aufforstungen etc. als heute. Der Wald ist zudem in Bezug auf Artenvielfalt der freien Flur weit unterlegen, das war schon immer so. Vor dem Mittelalter war Deutschland mit einem artenarmen Buche-Eichenmischwald überzogen. Bodenbrüter z.B. konnten erst nach der Nutzung als landw. Flächen Einzug halten. Heute gibt es Gänse- und Kranichrastplätze in einem derart großen Umfang, wie es ihn vor 30 Jahren nicht gegeben hat. Das ist eine Folge des Klimawandels. Alles ist im Wandel und im Moment hat noch keiner einen Überblick, wie sich was gerade wohin entwickelt. Der Naturschutz proklamiert Erfolge für sich und Misserfolge werden der Landwirtschaft angelastet.
Ich könnte unzählige Beispiele anführen, wo z.B. Umgehungsstraßen und Autobahntrassen Wildbestände abgeschnitten oder ganz ausgerottet haben, weil es keine Fluchtmöglichkeiten mehr gibt. Es wird aber der Landwirtschaft angelastet.....Es gib einfach keine neutrale Betrachtung der Sachlage, nur emotionale.


Was stimmt so nicht? Ich weiß jetzt gerade nicht was du meinst.
Kurze Erläuterung zum Thema Hecken. Wir hatten Ende der 50er Flurbereinigung. Damals waren die Felder durch Realteilung sehr klein und durch die Geländetopographie mit viele Böschungen, teils mit Hecken, getrennt. Nach der Flurbereinigung gibt es jetzt wo Früher 10-12 Felder waren eines und durch das Einebnen der Flächen (teils bis 6m Höhendifferenz) auch dementsprechend weniger Hecken.... Nun wird von den großen verbliebenen LW eine zweite Flurbereinigung mit entsprechenden Wegen und Feldern angestrebt.
Auch im Osten waren die Felder nicht seit jeher so groß. Diese großen freien Flächen machten aber den Weg für neue Arten frei (Steppenbewohner). Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht.

LUV hat geschrieben:Der Wald ist zudem in Bezug auf Artenvielfalt der freien Flur weit unterlegen, das war schon immer so.

Zum Artenreichtum im Wald, da solltest du dich besser informieren. Schau dir nur die ganzen Pilze, Moose, Flechten, Käfer und anderes Kleingetier im Boden an, welches für die Umsetzung des organischen Materials zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen und Humus zuständig sind.

LUV hat geschrieben:Heute gibt es Gänse- und Kranichrastplätze in einem derart großen Umfang, wie es ihn vor 30 Jahren nicht gegeben hat. Das ist eine Folge des Klimawandels.

Dass es mittlerweile so viele Kranichrastplätze mit entsprechend hoher Anzahl an Individuen gibt, liegt nicht zuletzt daran, dass sie an diesen Flächen gefüttert werden um sie möglichst von anderen landwirtschaftlichen Flächen fern zu halten. Das hat mit dem Klimawandel nichts zu tun.

LUV hat geschrieben: Der Naturschutz proklamiert Erfolge für sich und Misserfolge werden der Landwirtschaft angelastet.

Auch im Naturschutz wird genug Käse gemacht. Da ist es auch nicht anders als Überall.

LUV hat geschrieben:
Ich könnte unzählige Beispiele anführen, wo z.B. Umgehungsstraßen und Autobahntrassen Wildbestände abgeschnitten oder ganz ausgerottet haben, weil es keine Fluchtmöglichkeiten mehr gibt. Es wird aber der Landwirtschaft angelastet.....

Dass Umgehungsstraßen und Autobahnen der Landwirtschaft angelastet werden halte ich mit verlaub gesagt für Krampf. Da bitte ich mal um einen Beweis!

LUV hat geschrieben:Ich kann aber immer noch keinen Nachteil im Verschwinden von Insekten erkennen... :?

Ernsthaft??
Schau dir einfach mal die Nahrungskette an, welche Organismen Organisches Material pflanzenverfügbar machen, Bestäubungsarbeit!!!!!..... Kannst es ja machen wie die Chinesen, die bestäuben in manchen Regionen ihre Obstbäume schon per Hand.


@Todde
Kannst du mir mal zu "Zwangs-Naturschutzfläche" etwas mehr erzählen? Ich denke es ist wohl mehr oder weniger deine Fläche die unter Schutz gestellt wurde?

Man darf aber im Naturschutz nicht immer erwarten, dass es auf den Flächen vor allen erdenklichen Arten wimmelt. Es gibt auch Ökosysteme die nur für wenige/weniger Arten Interessant sind.



Ich kann leider nicht öfters am Tag schreiben, deswegen ist es jetzt auch sooo lang geworden.

Gruß
Sottenmolch
 
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Re: Artensterben

Beitragvon T5060 » Di Jul 18, 2017 22:15

Sottenmolch hat geschrieben:

LUV hat geschrieben:
Ich könnte unzählige Beispiele anführen, wo z.B. Umgehungsstraßen und Autobahntrassen Wildbestände abgeschnitten oder ganz ausgerottet haben, weil es keine Fluchtmöglichkeiten mehr gibt. Es wird aber der Landwirtschaft angelastet.....

Dass Umgehungsstraßen und Autobahnen der Landwirtschaft angelastet werden halte ich mit verlaub gesagt für Krampf. Da bitte ich mal um einen Beweis!
......
Ich kann leider nicht öfters am Tag schreiben, deswegen ist es jetzt auch sooo lang geworden.

Gruß


Oh da gibt es viele Beispiele .... Krötenschutzzäune infolge abschneiden von Laichgebieten ... Wildbrücken über Autobahnen.... da Inzucht. Wegen Inzucht mussten sogar in vielen Gegenden das Rotwild ausgerottet werden.
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Re: Artensterben

Beitragvon Sottenmolch » Di Jul 18, 2017 22:20

Hatte mal wieder beim Lesen einen Fehler gemacht. Hatte irgendwie verstanden, dass der Straßenbau den Landwirten angelastet wird.
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Re: Artensterben

Beitragvon T5060 » Di Jul 18, 2017 22:30

Sottenmolch hat geschrieben:Hatte mal wieder beim Lesen einen Fehler gemacht. Hatte irgendwie verstanden, dass der Straßenbau den Landwirten angelastet wird.


Die Beeinflußung von Niederwild und Bodenbrütern unterscheidet allerdings auch nicht, zwischen einem PKW oder einem Wanderer. Beides sind Störer.
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Re: Artensterben

Beitragvon Sottenmolch » Di Jul 18, 2017 22:34

Der Fuchs, Wildsau und Traktor auch. Die Frage ist wie weit willst du gehen, sollen alle zuhause bleiben?
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Re: Artensterben

Beitragvon T5060 » Di Jul 18, 2017 22:55

Sottenmolch hat geschrieben:Der Fuchs, Wildsau und Traktor auch. Die Frage ist wie weit willst du gehen, sollen alle zuhause bleiben?


Ich würde zu bestimmten Zeiten, bestimmte Bereiche sperren für die Freizeit.
Es ist zur Erholung nicht erforderlich, dass jederzeit die gesamte "Natur" erlebbar sein muss.
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Re: Artensterben

Beitragvon f.mannecke » Mi Jul 19, 2017 6:28

Hallo.

Na ja, es redet ja auch niemand darüber, das rund 90% der Abwassersysteme in DE undicht sind.

nochmal: 90%.
Und das in einem erheblichem Umfang massiv.

Auf privatem Grund gibt es da Richtlinien. Auf öffentlichem Grund nicht.

Gruß
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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Mi Jul 19, 2017 7:13

Wer Wald mit landw. Nutzflächen in Bezug auf Arten gleichstellt, der ist irgendwie auf dem falschen Pfad unterwegs.
Wald ernährt niemanden. Auf dem Kartoffelacker der 50er Jahre gab es wohl kaum mehr Arten, als heute. Und wenn, ist der Rückgang wohl kaum ein Schaden für die Menschheit.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Artensterben

Beitragvon Sottenmolch » Mi Jul 19, 2017 8:38

LUV, wenn es dir in diesem Thread darum geht was für dem Menschen von Nutzen ist und was nicht, dann ändere den Thementitel. Denn das sind zwei grundverschiedene Dinge.
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