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Artensterben

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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Mo Jul 24, 2017 15:47

Welfenprinz hat geschrieben:Die Frage im letzten Satz könnte man erst beantworten,wenn der Schadensfall eingetreten ist. Und dann ist sehr wahrscheinlich zu spät.
Deshalb gilt(und zwar im Sinne des Faches Ökologie):Vielfalt sichert den Fortbestand des Lebens auf der Erde.


Deine Befürchtung hat ihren Ursprung in einer These oder einer Vermutung, denke ich. Nach dem Aussterben der Dinosaurier und vieler anderer Arten war die Artenvielfalt auf einem niedrigsten Stand. Die Natur hat es geschafft, sich überall Nischen zu suchen und zu besetzen. Allerdings weiß niemand wie viele Arten nötig sind, um die Spezies Mensch am Leben zu erhalten. Man kann natürlich jetzt ins religiöse abdriften und den Erhalt allen Lebens als Ziel menschlichen Daseins formulieren. Das wäre aber als Mitglied einer derart hochentwickelten Industriegesellschaft hochgradig heuchlerisch finde ich......
Ich bin gespannt auf die Forschung von Dr. Meyer, der ja evtl. beleuchten wird, ob es einen Zusammenhang zwischen der Rettung einer Art bei uns und gleichzeitigem Ausrotten mehrerer Arten anderswo auf der Welt gibt. Wenn dem so wäre, würde die Diskussion eine plötzliche Wendung nehmen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Artensterben

Beitragvon Welfenprinz » Mo Jul 24, 2017 17:42

Ich habe keine Befürchtung,ich habe den Wissensstand der Ökologie beschrieben.
Und dein Beispiel zeigt,dass du es nicht verstanden hast.
Ausschlaggebend für den Fortbestand des Lebens war nämlich die Artenvielfalt vor Eintritt des Ereignisses,das zum Dinosterben führte.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Mo Jul 24, 2017 18:10

Naja, ob du oder ich es nicht verstanden haben, das will ich nicht bewerten. Ich habe meine Meinung und mein Wissensstand dargelegt.
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Re: Artensterben

Beitragvon 108fendt » Mo Jul 24, 2017 20:48

stamo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Auf dem Kartoffelacker der 50er Jahre gab es wohl kaum mehr Arten, als heute. Und wenn, ist der Rückgang wohl kaum ein Schaden für die Menschheit.


Der ersten Aussage widerspreche ich, ohne in den 50er Jahren gelebt zu haben. Ein einige Hundert bis wenige Tausend Quadratmeter großer Acker ist für die Artenvielfalt durch die kleinstrukturierte Feldflur deutlich wertvoller als ein heutiger Kartoffelacker. Die zweite Aussage ist dermaßen dumm, der muss ich nicht widersprechen.


Dito !
Bei den kleinen mit vielen Ecken hätte das GPS mal was zu tun ! :lol:

Sottenmolch hat geschrieben:LUV hat hier schon in mehreren Beiträgen seine Inkompetenz zu diesem Thema bewiesen.


:mrgreen: Ist doch normal !
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Re: Artensterben

Beitragvon Sottenmolch » Di Jul 25, 2017 18:39

Interessante Sendung zum Thema um 21 Uhr auf WDR "Quarks und Co." mit Ranga Yogeshwar.
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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Di Jul 25, 2017 20:28

.....joa, hab gerade mal reingeschaut. Iss mir gleich das Bier aus der Hand gefallen. Der seltene Falter xy(Name hab ich vergessen) kann nur in der offene Fläche überleben. Damit die Fläche nicht zuwuchert, wird eine Ziegenherde genutzt, die auch die Baumtriebe abschält.
Jaaa, der Deutsche muss die Natur zurückhalten, damit die Natur nach seinem Verständnis wachsen kann.....warum überlässt man nicht der Natur die Natur? Weil der seltene Falter dort eben nie leben würde.....komisch oder?
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Re: Artensterben

Beitragvon Eicher1950 » Di Jul 25, 2017 21:02

LUV hat geschrieben:Jaaa, der Deutsche muss die Natur zurückhalten, damit die Natur nach seinem Verständnis wachsen kann.....warum überlässt man nicht der Natur die Natur? Weil der seltene Falter dort eben nie leben würde.....komisch oder?



Hätten wir die Natur der Natur überlassen, würden wir hier nicht diskutieren. Bauern gäbe es sowieso nicht, also wäre auch das gesamte Forum überflüssig. Nee nee,so einfach ist das leider nicht, solche Maßnahmen werden ja erst durch den Menschen nötig. Hätten wir aus der "Natur" keine Kulturlandschaft gemacht, gäbe es weder solche Maßnahmen, noch einen Obdachlosen Schmetterling.
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Re: Artensterben

Beitragvon T5060 » Di Jul 25, 2017 21:21

Das größte Problem für die deutsche Natur sind die Deutschen, die nicht von der Natur leben müssen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Artensterben

Beitragvon Todde » Di Jul 25, 2017 23:05

Eicher1950 hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Jaaa, der Deutsche muss die Natur zurückhalten, damit die Natur nach seinem Verständnis wachsen kann.....warum überlässt man nicht der Natur die Natur? Weil der seltene Falter dort eben nie leben würde.....komisch oder?



Hätten wir die Natur der Natur überlassen, würden wir hier nicht diskutieren. Bauern gäbe es sowieso nicht, also wäre auch das gesamte Forum überflüssig. Nee nee,so einfach ist das leider nicht, solche Maßnahmen werden ja erst durch den Menschen nötig. Hätten wir aus der "Natur" keine Kulturlandschaft gemacht, gäbe es weder solche Maßnahmen, noch einen Obdachlosen Schmetterling.


Rangi hat vergessen zu erwähnen, dass es heute neue Schmetterlingsarten in Bayern gibt, die sind vom Süden her eingewandert...
Wenn Arten Richtung Norden abwandern, weil das Klima in Bayern nicht mehr passt, dann ist das der Lauf der Natur.
Und vor über 1000 Jahren gab es hier keine Insekten oder Vögel die auf Wiesen ihre Heimat hatten, denn damals war Deutschland mit Wald bedeckt. Erst die Landwirtschaft hat diesen Arten ein Lebensraum erschaffen, der nun vom Bauwahn und dem Klima wieder einer Artenveränderung unterliegt.
Wer meint nach den Entschwefelungsanlagen, nach DDT und E605 würde es schlimmer werden, der hat doch den Schuss nicht gehört oder hat sonstige Langeweile.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Mi Jul 26, 2017 7:21

Eicher1950 hat geschrieben:
Hätten wir die Natur der Natur überlassen, würden wir hier nicht diskutieren. Bauern gäbe es sowieso nicht, also wäre auch das gesamte Forum überflüssig. Nee nee,so einfach ist das leider nicht, solche Maßnahmen werden ja erst durch den Menschen nötig. Hätten wir aus der "Natur" keine Kulturlandschaft gemacht, gäbe es weder solche Maßnahmen, noch einen Obdachlosen Schmetterling.


Eicher, in dem Beispiel handelt es sich aber um ein unberührtes Gebiet, das 100Jahre als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Warum muss man diese "unkultivierte" Natur nun so formen, dass einige besondere Falter sich niederlassen können und die Natur daran hindern, sich zu entfalten, wie sie es könnte? Das erschließt sich mir nicht ganz. Eine Alibiaktion? :roll:
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Re: Artensterben

Beitragvon Eicher1950 » Mi Jul 26, 2017 15:24

Vor über 1000 Jahren gab es auch hier mehr als Wald, dass der Waldanteil über die Jahrhunderte abgenommen hat, ist aber nicht der Landwirtschaft zu verdanken, sondern dem Umstand geschuldet, dass man Holz für so ziemlich alles genutzt hat. Dem entsprechend rücksichtslos wurde dann auch gerodet. Früher hat man sogar sein Vieh in die Wälder getrieben, um es dort fressen zu lassen. Dass es heute zwar viel Veränderungen durch das Baugewerbe gibt ist zwar richtig, Monokulturen aus der Landwirtschaft steuern aber auch ihren Teil dazu bei, so ehrlich müssen wir dann schon sein.


@LUV ich habe die Sendung nicht gesehen, deswegen will ich mich nicht dazu äußern. Ich habe nur auf deinen ersten Beitrag geantwortet.
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Re: Artensterben

Beitragvon LUV » Mi Jul 26, 2017 17:59

Ich habe auch nie geleugnet, dass die Landwirtschaft einen Anteil hat am Artensterben. Es ist aber in der öffentlichen Wahrnehmung ausschließlich die Landwirtschaft als Schuldiger ausgemacht. Sie ist auch die einzige, die direkt durch politische Willensbildung und monetäre Zwänge dazu gezwungen wird, darauf zu reagieren. Der Bürger als Einzelner ist in keinster Weise beteiligt oder verpflichtet seinen Anteil zu leisten. Wenn Fläche versiegelt wird, wird es kompensiert, weil die Fläche dauerhaft in Anspruch genommen und der Natur entzogen wird. Die mit der Fläche verbundenen Arten sind dann außen vor, dafür ist die Landwirtschaft dann wieder verantwortlich?
Und ich bleibe auch dabei, dass der Kartofflacker(nur ein Beispiel) eben immer noch mehr Artenvielfalt hat, als ein Parkplatz oder eine Autobahn......
Im neuen Buch von Philipp Blom "Was auf dem Spiel steht" wird auch noch mal darauf hingewiesen, dass der Klimawandel mehr Arten sterben lässt, als zur Zeit des Dinosauriersterbens.
Die Gesellschaft schaut ausschließlich auf den vermeidlichen einzigen Verursacher, die Landwirtschaft. Es ist wie beim Hunger oder bei der Umweltzerstörung. Ablasshandel Landwirtschaft.
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Re: Artensterben

Beitragvon 210ponys » Mi Jul 26, 2017 18:52

in der Modernen Landwirtschaft wird doch auch jede Menge Fläche versiegelt für Riesige Fahrsilos oder Güllegruben usw. aber letztendlich sind viele dinge verantwortlich für das Artensterben. Angefangen bei Monokulturen bis Riesige Versiegelte Flächen in der Industrie Straßen und Wohnungsbau. Aber letztendlich entscheidet der Verbraucher welche art von Lw er haben will, ob nachhaltig oder Tierfabriken.
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Re: Artensterben

Beitragvon Eicher1950 » Mi Jul 26, 2017 19:12

Streiche Verbraucher, ersetze Mensch. Die Landwirtschaft ist nur EINE Ursache die man verantwortlich machen könnte. Aber im großen und ganzen kommt es darauf an, was jeder Mensch bereit ist für die Natur zu geben, bzw auf etwas zu verzichten. Und dort fängt das Problem schon an. Es muss also irgendjemand schuldig sein, wer könnte das besser als die Landwirtschaft ? Ehrlicher Naturschutz bedeutet nun mal mehr als im Bioladen einzukaufen. Das versteht aber keiner, der auf seiner gepflasterten Terrasse, umgeben von 800 qm englischem Rasen sitzt, und seinen Feierabend einläutet, nachdem er den ganzen Tag gearbeitet hat, wo mal ein Stück Natur war, nun aber ein neuer Gewerbepark steht.
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Re: Artensterben

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 26, 2017 19:40

In dem Punkt mit der unterschiedlichen Schuldzuweisung hat LUV nun wiederum eindeutig recht.
Fachlich ökologisch ist das eine.
Politisch ökologisch etwas vollkommen anderes.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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