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Artensterben

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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92 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Artensterben

Beitragvon LUV » Mo Jul 17, 2017 21:22

Die erste Seite an Beiträgen wurde aus einem unpassenden Thema hierher verschoben!

Falke




Ich fände eine ernsthafte Diskussion über das Artensterben, dessen Ursache und Wirkung schon interessant.....Ich hatte vor Jahren ja schon geschrieben, dass nach Tierschutz und Wasserverunreinigung der Artenschutz eine nie versiegende Quelle zur Gängelung der Landwirtschaft werden wird. Auch hier wird es keine sachlich-fachliche Diskussion geben, alles wird emotional erörtert werden, weil die Landwirtschaft als Verursacher schon feststeht.
Auch wenn es keine Landwirtschaft mehr geben sollte, wird sie nicht von der Schuld befreit werden. So irre ist die Sache.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon rolf3358 » Mo Jul 17, 2017 21:56

Ich auch :D
rolf3358
 
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Sottenmolch » Mo Jul 17, 2017 22:36

Eine sachliche Diskussion wirst du darüber im LT ganz bestimmt nicht führen können, ob Gärtner, Landwirt, Industrieller...., jeder behauptet sein Tun hätte nichts damit zu tun.
Schon allein die Veränderung der Feldstrukturen hin zu großen Feldern und der damit verbundenen Reduzierung\Isolation der Hecken und Feldgehölze hat zur Folge, dass so manche Tiere\Vögel nicht mehr ungehindert in Feld und Flur bewegen und ausbreiten können, da sie sich nur kurze Distanzen aus den Hecken heraus bewegen........ In der Forstwirtschaft ist es mit den Monokulturen das gleiche.
Ich sag's mal mit den Worten des klugen Donald Trömp:"Wenn ich mir bei geschlossenem Fenster eine Dose Haarspray ins Haar gesprüht habe, ist es auch nicht wärmer geworden."

Gruß
Sottenmolch
 
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon LUV » Di Jul 18, 2017 8:07

Sottenmolch hat geschrieben:Eine sachliche Diskussion wirst du darüber im LT ganz bestimmt nicht führen können, ob Gärtner, Landwirt, Industrieller...., jeder behauptet sein Tun hätte nichts damit zu tun.
Schon allein die Veränderung der Feldstrukturen hin zu großen Feldern und der damit verbundenen Reduzierung\Isolation der Hecken und Feldgehölze hat zur Folge, dass so manche Tiere\Vögel nicht mehr ungehindert in Feld und Flur bewegen und ausbreiten können, da sie sich nur kurze Distanzen aus den Hecken heraus bewegen........ In der Forstwirtschaft ist es mit den Monokulturen das gleiche.
Ich sag's mal mit den Worten des klugen Donald Trömp:"Wenn ich mir bei geschlossenem Fenster eine Dose Haarspray ins Haar gesprüht habe, ist es auch nicht wärmer geworden."

Gruß


Das stimmt eben so nicht. Wir haben nie mehr extensive Flächen, Naturschutz, Landschaftsschutz, Aufforstungen etc. als heute. Der Wald ist zudem in Bezug auf Artenvielfalt der freien Flur weit unterlegen, das war schon immer so. Vor dem Mittelalter war Deutschland mit einem artenarmen Buche-Eichenmischwald überzogen. Bodenbrüter z.B. konnten erst nach der Nutzung als landw. Flächen Einzug halten. Heute gibt es Gänse- und Kranichrastplätze in einem derart großen Umfang, wie es ihn vor 30 Jahren nicht gegeben hat. Das ist eine Folge des Klimawandels. Alles ist im Wandel und im Moment hat noch keiner einen Überblick, wie sich was gerade wohin entwickelt. Der Naturschutz proklamiert Erfolge für sich und Misserfolge werden der Landwirtschaft angelastet.
Ich könnte unzählige Beispiele anführen, wo z.B. Umgehungsstraßen und Autobahntrassen Wildbestände abgeschnitten oder ganz ausgerottet haben, weil es keine Fluchtmöglichkeiten mehr gibt. Es wird aber der Landwirtschaft angelastet.....Es gib einfach keine neutrale Betrachtung der Sachlage, nur emotionale.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Todde » Di Jul 18, 2017 9:13

Sottenmolch hat geschrieben:Eine sachliche Diskussion wirst du darüber...

Schon allein die Veränderung der Feldstrukturen hin zu großen Feldern und der damit verbundenen Reduzierung\Isolation der Hecken und Feldgehölze hat zur Folge, dass so manche Tiere\Vögel nicht mehr ungehindert in Feld und Flur bewegen und ausbreiten können, da sie sich nur kurze Distanzen aus den Hecken heraus bewegen..


Hälfte der niedersächsischen Landesfläche inzwischen unter Schutz
https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 12299.html

Als "Zwangs-" Eigentümer einer Naturschutzfläche darf ich nach rund 25 Jahren Erfahrung sagen, die Naturschutzweide ist für Wild und auch Insekten eher uninteressant, die neben an bewirtschafteten Grünlandflächen werden vom Wild gerne genutzt, anscheinend schmecken mit Nährstoffen versehene Gräser wesentlich besser. Nicht mal die Wildschweine rühren das Stück an.
Für mich hat die Weide keinen Wert mehr, der Ertrag für Heu lohnt den Aufwand nicht mehr, somit wird die nur noch einmal im Jahr mit dem Mulcher geschröpft und das war es. Naturschutz, den keiner mehr überprüft und die negativen Auswirkungen durch den Naturschutz wieder behebt. Es interessiert niemanden von der Naturschutzbehörde.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon LUV » Di Jul 18, 2017 9:58

Jede Flächenversiegelung verursacht Artenvernichtung....das wird aber über sog. Kompensationsmaßnahmen auf dem Papier ausgeglichen und gleichzeitig der landw. Nutzung entzogen. Die verbleibende landw. Fläche ist so automatisch für die Vernichtung von Arten verantwortlich, ist doch schön logisch im Sinne des verwaltenden Naturschutzes. :?
Würden alle Flächenversiegelungen aufgehoben und alle historischen Naturveränderungen der letzten 500 Jahre rückgängig gemacht, wir würden im Paradies leben....oder eben auch nicht. :roll:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Eicher1950 » Di Jul 18, 2017 10:17

LUV hat geschrieben: Der Wald ist zudem in Bezug auf Artenvielfalt der freien Flur weit unterlegen, das war schon immer so. Bodenbrüter z.B. konnten erst nach der Nutzung als landw. Flächen Einzug halten. .



Ist das deine persönliche Wunschvorstellung oder hast du da auch fundierte Fakten zu ? Gerne auch in einem extra Thread, das Thema passt hier wohl nicht ganz. ;)
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon LUV » Di Jul 18, 2017 10:27

Neee, das ist natürlich nicht meine Meinung.....hab ich aus einem Leserbrief eines Forstwirtes.....kann ich aber nicht mehr nachvollziehen, weil ich die Ausgabe nachhaltig entsorgt habe...sorry!
Gem. dem NABU ist der Buchenwald der Raum mit der höchsten Artenvielfalt.....tja, so sehen es die einen so, die anderen so.
Andere sehen die Wiese als größten Artenraum...natürlich nur die Bio-Ökowiese, ohne Nutzung. :wink:
Aber Prakplätze, Gewerbegebiete, Straßen, Plätze, Flughäfen, Industriegebiete werden irgendwie nicht erwähnt als Artenreiche Gebiete....komisch oder? :roll:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Eicher1950 » Di Jul 18, 2017 11:41

Verstehe mich nicht falsch, meine Frage war durchaus von ehrlichen Interesse. Mir fallen jetzt auf Anhieb nämlich nicht mehr oder weniger Arten im Wald als auf der Wiese/Feld ein. Deshalb würde mich eine professionelle Meinung da schon interessieren. Aber wahrscheinlich hast du recht, die Hardcorediskutanten beider Seiten würden jede sachliche Diskussion nicht zu lassen :(
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon LUV » Di Jul 18, 2017 12:10

Mathematisch ist alles ganz logisch......je mehr Fläche der Landwirtschaft entzogen wird, umso größer ist ihr Anteil am Artenrückgang. :wink:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 18, 2017 12:11

“Insektensterben“ ist unter Naturschutzleuten -also richtigen,nicht politischen- ein stehender Begriff für eine beobachtete Erscheinung. Das ist so.

Richtige Naturschutzleute sind allerdings auch in der Lage verschiedene Ursachen zu benennen und versuchen zu bewerten.
Die -zerschneidende-Wirkung von Verkehrswegen spielt da neben anderen auch eine Rolle
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon LUV » Di Jul 18, 2017 12:14

Ich kann aber immer noch keinen Nachteil im Verschwinden von Insekten erkennen... :?
Wenn dem so sein sollte, dürfte im Cornbelt Nordamerikas nur noch Stille herrschen......:wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Todde » Di Jul 18, 2017 12:24

LUV hat geschrieben:Ich kann aber immer noch keinen Nachteil im Verschwinden von Insekten erkennen... :?
Wenn dem so sein sollte, dürfte im Cornbelt Nordamerikas nur noch Stille herrschen......:wink:


Dann bräuchten die ja keinen Bt-Mais mehr?
Wir sollten mal nachfragen :D
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Todde » Di Jul 18, 2017 12:27

Welfenprinz hat geschrieben:“Insektensterben“ ist unter Naturschutzleuten -also richtigen,nicht politischen- ein stehender Begriff für eine beobachtete Erscheinung. Das ist so.

Richtige Naturschutzleute sind allerdings auch in der Lage verschiedene Ursachen zu benennen und versuchen zu bewerten.
Die -zerschneidende-Wirkung von Verkehrswegen spielt da neben anderen auch eine Rolle


Viel interessanter scheint doch die Verschiebung durch den Klimawandel.
In Deutschland gibt es aktuell mehr Mückenarten als Menschengedenken.
https://www.mueckenatlas.de/Content/Pro ... round.aspx
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Artensterben

Beitragvon Zement » Di Jul 18, 2017 14:16

Für alle die es nicht wahrhaben wollen , das es Artensterben gibt und das Artensterben durch uns Menschen .

Dann mal los :Bild
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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