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Atomunfall auf Bestellung ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Schrat » Fr Apr 01, 2011 10:36

Fassi hat geschrieben:Ich soll evtl. direkt vor die Haustür eine 380kV- Leitung für (angeblichen) Offshore- Windstrom bekommen. Das erdkabel wird sowohl von EON als auch der Politik aus Kostengründen abgelehnt.


Vor ein paar Tagen stand in einer regionalen Zeitung, dass Brandenburg Kurs auf die Erdverkabelung nimmt. Es betrifft 110 kV Leitungen und Teilabschnitte der 380 kV-Leitungen. Wurde von der SPD-Fraktion gemeinsam mit den Linken beschlossen. Die Grünen und die FDP hatten dazu im Herbst einen Gesetzesentwurf vorgelegt.

Es wird nur gebaut was politisch gewollt ist, ob's nun AKW, WKW oder Autorennstrecken und Freizeitzentren hundert Kilometer weit weg von Ballungszentren (Land Brandenburg) sind, egal.
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Quattro » Fr Apr 01, 2011 15:47

Kann mir jemand erklären, warum die Erdkabel teuerer sein sollen als Hochspannungsmasten? Das ist doch bestimmt wieder so eine Gelddruckmaschine?
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Woldbua61 » Fr Apr 01, 2011 16:17

Leute streits euch net , ich war auch mal Atombefürworter. War ! Ich bin ja aus dem Elektrofach und habs am Anfang geschrieben um nicht vom Thema abzukommen.Du kannst alles mögliche berechnen ,aber im Endeffekt kommts anders als man denkt. Ist glaub ich eines der besten Sprichwörter Das sieht man doch bei den Japsern ,obwohl die das Erdbebenrisiko genau kannten. Der Teufel liegt im Detail,das eine ist Schlamperei,Kosteneinsparungen egal wie.Vielleicht ein besoffener oder deppressiver Mitarbeiter der die Welt vernichten will usw,usw. Auch unvorhersehbare Mängel und Szenarien.Die Folgen sieht man in Japan definitiv !!
Dann die Lüge vom teueren Kabel,
Das Kabel ist mit Abstand das beste und billigste.Auch in der Anschaffung. Nehmen wir mal die Gasleitung durch die Ostsee,ist die nicht teuer??Anstatt den Banken die Steuergelder in den Arsch zu blasen für den Mist den sie verzapfen ,würde ich die Banken finanzieren lassen und die dann am Netz beteiligen. Beim Kabel wird ein Graben gebuttelt mit großen Maschinen geht das im Fluge,das Kabel reingeschmissen und den Dreck wieder drauf fertig. Weniger Verluste durch Gleichstrom,keine großen Wartungskosten .Bei 400kV Oberleitung brauchst du riesen Fundamente x Leitungen die Wind und Wetter ausgesetzt sind und natürlich auch montiert werden müssen.Kann mir keiner erzählen daß das billiger ist ,schon durch den Unterhalt. Genau das ist auch der springende Punkt. Die Elektrogroßkonzerene verdienen Milliarden durch den Aufbau und Unterhalt der Anlagen ,weil der Staat der Netzbetreiber ist,das heißt der Steuerzahler zahlt,wenn der Sturm die Masten umhaut und verdienen immer gut dran.Nicht so beim Kabel ,bis auf die Umspannwerke,aber die brauchst du so oder so.
Durch die abgeschalteten AKW´s gibts ja jetzt viel Platz im Netz !!!!!!!!!????????
Nur Ver.rsche !

Gruß Woldbua61
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Fassi » Sa Apr 02, 2011 22:56

Ja, nur werden die Folgekosten von der Eon nicht berücksichtigt, da zählen nur Baukosten und die sind laut deren Rechnung höher. Und ums dann halt durchzudrücken, bekommt die Nummer nen grünen Anstrich (regenerative Energie). Fertig.

Und die Politik, wenn will man da denn nehmen? Da ist die Parteifarbe völlig egal. In der Region sind natürlich alle dagegen (FWG, Grün, Linke) oder fürs Erdkabel (CDU, SPD, FDP). Überregional, naja, scheints keinen wirklich zu interessieren, bzw. man nimmts für den Wahlkampf. Aber wirklich was rühren tut sich nicht. Die Grünen sind nur dagegen, sonst nichts. Der Rest rudert rum, macht aber auch nichts.

Wie gesagt, auf dem Papier einfach. In der Realität siehts ganz anders aus.

Gruß Christian
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon MexProfi » So Apr 03, 2011 8:33

Nun DAS http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima390.html

sind eben auch nur Kolateralschäden
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Schrat » So Apr 03, 2011 19:40

Woldbua61 hat geschrieben:Dann die Lüge vom teueren Kabel


Glaub ich auch. Nur die Lüge macht das Kabel teuer.

Woldbua61 hat geschrieben:Beim Kabel wird ein Graben gebuttelt


Geht das nicht noch einfacher? Mit einen Kabelpflug? Da wird das Kabel einfach eingeackert. Allerdings weiß ich nicht bis zu welchen Kabelquerschnitt das funktioniert.

Fassi hat geschrieben:Ja, nur werden die Folgekosten von der Eon nicht berücksichtigt,

In der Region sind natürlich alle dagegen (FWG, Grün, Linke) oder fürs Erdkabel (CDU, SPD, FDP). Die Grünen sind nur dagegen, sonst nichts.


Wie lange würde wohl ein Unternehmen überleben welches nicht alle Kosten mit einkalkuliert?

Wie kommst du denn zu deiner Einschätzung der Parteien. Denke mal das hast du dir einfach aus den Fingern gezogen...
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Schrat » So Apr 03, 2011 20:16

Jetzt kann ich mir denken warum das Kabel so "teuer" ist. Und Woldbua61 hat mich drauf gebracht... :wink:

Man muss sich nur mal den Strompreis ansehen. 24 % vom Strompreis entfallen auf die Netznutzung. Würde man jetzt überall Erdkabel verlegen welche wahrscheinlich billiger sind, auf jeden Fall aber billiger im Unterhalt sind könnten die Netzbetreiber nicht mehr so viel Geld für die Netznutzung verlangen. Schließlich dürfen die Unternehmen dafür keine Phantasiepreise verlangen sondern der Preis muss der Billigkeit entsprechen.

So würde der Strompreis erheblich sinken und die Behauptung der Strom ist so teuer wegen den erneuerbaren Energien könnte man nicht mehr aufrecht erhalten.
Gewinner sind die großen Energiekonzerne denen die Netze gehören aber auch der Staat da die Mehrwertsteuer oben aufgeschlagen wird.

Die Industriekunden zahlen übrigens erheblich weniger für die Netznutzung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Fassi » So Apr 03, 2011 21:54

Nein Schrat, hab ich nicht.

Erstens war ich auf den Veranstaltungen rund um die 380kV- Leitung (man ist da ja auch Mitglied in der BI gegen die Freileitung), und hab die jeweiligen Parteimitglieder live erlebt. Bei jedem kamen irgendwelche Vorschläge oder Hilfestellungen. Nur von den jeweiligen Grünenvertreter so gut wie nichts.

Zweitens war ich als Ortslandwirt auch mit einer Stellungnahmen zur Trasse im Ort dabei, und hab dann halt mal gefragt, wies mit denen aussieht. Hier war die grüne Beteiligung auch recht schwach. Von dem Haufen hat sich da selten wer blicken gelassen.

Kennen wir hier in der Gegend aber auch von anderen Sachen, wie zB der Werraversalzung. Dagegen sind sie, aber Verbesserungvorschläge kommen elten bis gar nicht. Da ist die CDU in der Kreisstadt aktiver dagegen.

Gruß Christian
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Re: Atomunfall auf Bestellung ?

Beitragvon Schrat » So Apr 03, 2011 23:52

Das liest sich aber auf Verivox.de etwas anders. Da heißt es, dass sich gerade die Grünen für Erdkabel stark machen. Und nicht irgendwo sondern bei der geplanten Trasse nach Mecklar, das ist doch die die bei euch vorbei führt?

Dort ist auch zu lesen warum das Erdkabel so teuer ist. Es muss mit Wasser gekühlt werden.
Allerdings können sich die sich die höheren Kosten nach 15 - 20 Jahren ausgeglichen haben.
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