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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 76 von 78 • 1 ... 73, 74, 75, 76, 77, 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Fr Okt 12, 2012 8:51

Djup-i-sverige hat geschrieben: alleine diese Äusserungen zeigen, das du dich mit ein paar wenigen Anderen für so erleuchtet und soviel schlauer wie alle Anderen hälst..... Würde Jeder auf den Mist anspringen, würde es wirklich bald Ende Gelände sein im Euroraum, glücklicherweise tut das nicht Jeder... :klee:


Du widersprichst dir; entweder "ein paar wenigen Anderen" oder "schlauer wie alle Anderen" :D
Hör mal, ich möchte weder Panik verbreiten, noch irgend jemanden zu etwas überreden. Und an der Börse wetten tue ich schon gar nicht.
Ich bin Realist und verfolge Nachrichten, auch außerhalb der Tagesschau. Habt Ihr in Sweden auch Nachrichten und Zeitungen? :twisted:
Scheinbar bist du nicht auf dem Laufenden, was in der Euro-Zone abgeht. Hier machen sich doch "einige" Sorgen, was mit dem Euro passiert.
Und scheinbar gibt es doch etliche, die Angst um ihr Geld haben, sonst würden die nicht alles an Immobilien aufkaufen.
Kann ja verstehen, dass du bischen mitreden willst, aber halte dich zurück, von dem du keine Ahnung hast.
VARIUS
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Okt 12, 2012 9:31

Hallo

ich würde das nicht so eng sehen mit dem Mitreden. Es gibt durchaus Gründe für Beobachter oder Analysten der Entwicklung, nicht ganz so pessimistisch in die Zukunft zu sehen. Einige Wirtschaftsexperten sehen die Zukunft doch so, dass irgenwie alles wieder ins Lot kommen wird. Die Währung und die Wirtschaft befindet sich wohl immer in einem labilen Gleichgewicht und dieses Gleichgewicht muss durch dauerendes Balancieren erhalten werden.
Ich persönlich kann diese optimistische Einstellung derzeit nicht nachempfinden, und so finde ich es durchaus gerechtfertigt, für den Fall eines Crashes vorzusorgen. Mein Ziel ist es, mit möglichst geringem Schaden davonzukommen.
Vielleicht ist es aber auch nützlich, auf die Risiken hinzuweisen, denn dadurch werden die Extremauschläge bei der Entwicklung hoffentlich gekappt. Jeder, der auf große Gewinne spekuliert, weiß mittlerweile, dass er auch große Risiken eingeht. Und durch die Warnungen haben auch Einige kapiert, dass z.B. Goldfonds gar nichts mit physischen Gold zu tun haben (so wie es der Raiffeisen-"Anlageberater" einer Tante weismachen wollte. Bei diesem speziellen Fonds waren die Anleihewerte nur an den Goldkurs gekoppelt. Sie wollte eine SICHERE Geldanlage über 50.000 Euro und der "Berater" hatte ihr deshalb "etwas mit Gold" angeboten)

Wer den Wirtschaftsteil der Süddeutschen von gestern (11.10.2012) gelesen hat, sieht, dass die Prognosen zur Euroentwicklung ungefähr so weit differieren wie Horoskope dazu. Und das sind die Meinungen von Experten und Wirtschaftswissenschaftlern.

Alle wissen, dass ETWAS geschehen muss, aber ob die Handlungen richtig waren, sieht man erst Jahre später.


Noch eine Anmerkung zu der Meinung, dass die expansive Geldmengenpolitik der Notenbanken weltweit zu keiner Inflation geführt hat und auch nicht dazu führen wird ("Bislang ist noch alles gut gegangen"). Auch in den 20er-Jahren hatte das Drucken von Geld erst mal einen Wirtschaftsboom ausgelöst und zu einer Teilentschuldung des Staates geführt. Nur durch die Geldmengenausweitung konnten die Reparationszahlungen geleistet werden. Als es dann zur Hyperinflation kam und die Brüning´sche Sparpolitik zum Tragen kam, haben die politischen Entscheidungen nur noch zu einer Verschärfung der Lage beigetragen.

Gruß
MwM
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Okt 12, 2012 11:37

Scheinbar bist du nicht auf dem Laufenden, was in der Euro-Zone abgeht. Hier machen sich doch "einige" Sorgen, was mit dem Euro passiert.
Und scheinbar gibt es doch etliche, die Angst um ihr Geld haben, sonst würden die nicht alles an Immobilien aufkaufen.
Kann ja verstehen, dass du bischen mitreden willst, aber halte dich zurück, von dem du keine Ahnung hast.


Und schon wieder, OHHH Erleuchteter, lass mich teilhaben an deinem schier unendlichen Wissen um die einzige Wahrheit... :mrgreen:

Ich seh nur soviel, ständige Untergangsverkündigungen, ständiges Trübsal blasen, ständiges Meckern bringt überhaupt nix, machts eher noch schlimmer. Was meinst du was ich mir immer denke wenn ich in Griechenland die Leute im Generalstreik sehe? Kann ich nur kopfschüttelend ertragen, da liegt die Wirtschaft und das Land am Boden und die Bürger haben nix besseres zu tun als noch mit Füßen drauf einzutreten, ja so kommts (Land) sicher wieder hoch...


alles an Immobilien aufkaufen.


Richtige Weg alles wird gekauft, egal zu welchen Preis.. Hauptsache das Geld ist in stein und Holz verwandelt, dumm nur wenn in ein paar Jahren das Ding wieder weg soll, und man nur noch die Hälfte bekommt.. oder ein Viertel, oder nix... :mrgreen:

Ausserdem, eh egal, ich versauf mein Geld bis zum 21.12.2012 brauch ich danach eh nimmer, oder wie? :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Okt 12, 2012 12:41

Djup-i-sverige hat geschrieben: Richtige Weg alles wird gekauft, egal zu welchen Preis.. Hauptsache das Geld ist in stein und Holz verwandelt, dumm nur wenn in ein paar Jahren das Ding wieder weg soll, und man nur noch die Hälfte bekommt.. oder ein Viertel, oder nix... :mrgreen:

Ausserdem, eh egal, ich versauf mein Geld bis zum 21.12.2012 brauch ich danach eh nimmer, oder wie?


Ja, genau so schätze ich dich ein- alles versaufen und ja keine Sorgen machen! Ich dachte immer, nur die Finnen sind Sufköpfe. Habe mich geirrt :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon dappschaaf » Fr Okt 12, 2012 12:46

Hallo,

der Thread läuft jetzt rund 30 Monate.

Wann ist der Euro jetzt endlich in der Hölle?
Schnappt Ihr nicht bald über dass es dann doch solange dauert?

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Okt 12, 2012 13:03

Ja, genau so schätze ich dich ein- alles versaufen und ja keine Sorgen machen! Ich dachte immer, nur die Finnen sind Sufköpfe. Habe mich geirrt


Siehste, Du und dein Saufkumpane Varius kennen mich halt nicht, mein letzer Alkohol ist schon wieder Wochen her...nichtmal ein Bier hab ich mir gegönnt... :mrgreen:
Und was bringt Sorgen machen denn? Mehr Geld? Mehr Sicherheit?, Hat "Sorgen machen" irgendeine Funktion?

ausserdem, das Sammeln aller Negativnachrichten, Negativäusserungen, Negativkommentare zum Euro und der Eurozone und hier zu konzentrieren hat nichts mit "sich Sorgen machen" zu tun...

Das Schlimmste erwarten, das Beste hoffen.. und nicht wie ihr es macht das Schlimmste erwarten und auch erhoffen... :roll:


der Thread läuft jetzt rund 30 Monate.

Wann ist der Euro jetzt endlich in der Hölle?
Schnappt Ihr nicht bald über dass es dann doch solange dauert?


:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Okt 12, 2012 18:02

Djup-i-sverige hat geschrieben: das Sammeln aller Negativnachrichten ...

voilà:

30 Millionen Arbeitsplätze weniger durch Finanzkrise

ILO(Internationale Arbeitsorganisation)-Direktor Guy Ryder warnt auf IWF-Tagung davor, dass das anhaltend unterdurchschnittliche Wachstum und die weit verbreitete Arbeitslosigkeit "katastrophale Folgen für Milliarden von Menschen und ganze Nationen" haben werde. Besorgniserregend sei auch, dass etwa ein Drittel aller Arbeitslosen jünger als 25 Jahre sei. Nach ILO-Zahlen trifft das nicht nur auf viele Dritte-Welt-Staaten, sondern auch auf Euro-Länder wie Spanien und Griechenland zu. Experten sprechen von einer «ganzen verlorenen Generation».

Zugleich erreichten jedes Jahr global rund 40 Millionen junge Menschen das arbeitsfähige Altern und verlangten nach Jobs. «Koordinierte Aktionen der Regierungen der führenden Volkswirtschaften müssen ein Absinken in einen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sumpf verhindern», forderte Ryders.

Zugleich mahnt der 56-jährige Brite, der am 1. Oktober neuer ILO-Direktor wurde, vor zu starken Sparmaßnahmen in den Euro-Ländern und anderen von der Finanzkrise betroffenen Staaten. Sie würden die Rezession verschärfen und mehr Schaden als Nutzen bringen. «Finanzielle Konsolidierung kann nur nachhaltig wirken, wenn sie mit sozialer Verantwortung und einer fairen Verteilung der Lasten einher geht.»

Letzteres ist eben offensichtlich nicht der Fall.
Dass die einfachen Leute in Spanien und Griechenland jetzt auf die Straßen gehen, weil sie jetzt die Zeche dafür bezahlen sollen, dass sich Wenige jahrelang die Taschen gefüllt haben, ist doch durchaus gerechtfertigt. Und notwendig. Sonst ändert sich für die Zukunft nämlich nichts.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Okt 12, 2012 18:09

Jupp1303 hat geschrieben:in deutschlands Landwirtschaft werden 100.000 Mitarbeiter gesucht. Wo ist das Problem ?

Und, wo liegt das Problem ?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Okt 12, 2012 18:48

Na klar Jupp weiss wie es den Spaniern und Griechen geht. :roll: Selber jahrelang Grieche gewesen, was? "Mann halt doch einfach mal das Maul", sagte Beck zu einem Deppen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Okt 12, 2012 18:55

Jupp, meinst du ernsthaft, es wäre für die Betroffenen in Spanien ja alles halb so schlimm, weil sie bei uns ja für 1,50 € die Stunde Erdbeeren pflücken könnten ... ? Du hast wohl wirklich noch nicht realisiert, was sich dort gerade abspielt. Ignoranz ist natürlich auch eine Lösung. :twisted:
Zuletzt geändert von flower-bauer am Fr Okt 12, 2012 19:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Okt 12, 2012 19:04

Jupp1303 hat geschrieben:Wer redet von 1,50 € die Stunde ?...

http://www.sueddeutsche.de/bayern/poliz ... r-1.280552
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Okt 12, 2012 19:37

Ja, geh fort in einen anderen Fred und mach dort noch ein bisschen die Bio-Kollegen runter.
Scheint ja deine Kernkompetenz zu sein. :twisted:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Kerimo » Fr Okt 12, 2012 20:31

dappschaaf hat geschrieben:Hallo,

der Thread läuft jetzt rund 30 Monate.

Wann ist der Euro jetzt endlich in der Hölle?
Schnappt Ihr nicht bald über dass es dann doch solange dauert?

Gruß
Dappschaaf


Es wird wohl auch die nächsten 30 Monate nichts passieren.
Aber 30 Monate geht ja noch. Einige reden schon seit 30 Jahren vom totalen Systemzusammenbruch und passiert ist immer noch nichts. :D
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 12, 2012 21:44

Aso auch wenn ich die VErbindung zu Spanien jetzt nciht sehe, aber einen Spargelstecher oder Erdbeerprlücker für einsfuffzig kriegste nun wirklich nciht. Ab 6€ aufwärts.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Kerimo » Sa Okt 13, 2012 9:07

Das wäre mal eine gute Idee. Man könnte viele arbeitslose Spanier, Griechen bei den geldgebenden Staaten als Erntehelfer, im öffentlichen Dienst oder in Altenheimen einsetzen. Dort herrscht überall Arbeitskraftmangel.
Das Problem ist nur, die wollen die Gelder aus Deutschland ohne Gegenleistung. :roll:
Also schon wieder Subventionen die unser Staat übernehmen soll.
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