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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Sikubauer » So Jul 22, 2012 21:25

meyer wie mueller hat geschrieben:Auf der anderen Seite kann ich die Leute nicht für ernst nehmen, die argumentieren, dass es mit der Krise gar nicht so schlimm sein kann, weil ja bislang der große Crash nicht eingetreten ist.
Zitate: " Wir waren gestern bei Edeka und haben für einen vollen Einkaufswagen einen Haufen Papier im Nennwert von 120€ abgegeben. Kein wesentlicher Unterschied zu, sagen wir mal, vor 3 Jahren, und ein Bombengeschäft: Wertlose Papierschnipsel gegen echte Lebensmittel getauscht!"


Wenn Du mich zitierst, dann bitte vollständig, und nicht aus dem Zusammenhang gerissen. Das Zitat war eine Antwort auf den Beitrag von Varius, dem man eigentlich nur noch mit Ironie begegnen kann.
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
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Sikubauer
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Jul 23, 2012 11:15

Hallo

o.K. Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Aber es passte halt gerade so gut :wink:

Mein Unverständnis für diejenigen, die immer noch alles rosa sehen und sich von den Feiertagsreden unsere Politiker einlullen lassen, kann ich trotzdem nicht verstehen.

Griechenland ist laut heutigen Zeitungsmeldungen definitiv pleite, der´ IWF gibt kein Geld mehr, die EZB akzeptiert keine Schuldverschreibungen auch Griechenland mehr und sogar Westerwelle geht von einer Zahlungsunfähigkeit in naher Zukunft aus. Die Gelder, die wir "ja nur als Bürgschaft" runtergeschickt haben, sind durch den Rauchfang verschwunden.
Gewiss, das ist nicht die Hölle, und die Pleite eines Landes mit einer Wirtschaftsleistung von Hessen sollte verkraftbar sein, und ist längst in den Bilanzen berücksichtigt. Es wird nicht die Hölle sein.
ABER UNSERE POLITISCHE ELITE HAT ES ERMÖGLICHT, DASS DIEJENIGEN; DIE DAS LAND IN DEN ABGRUND GEFÜHRT HABEN; SICH NOCH ETWAS LÄNGER DIE TASCHEN VOLLSTOPFEN KONNTEN UND IHR EIGENES SCHÄRFLEIN BEISEITEG BRINGEN KONNTEN. GANZ LEGAL!!!!!

Und wir, das dumme Wahlvieh, werden auch das nächste Mal die wieder an die Macht bringen, die uns ausplündern. Es geht jetzt auch bei uns darum, das mühsam Erarbeitete vor dem Zugriff der "Eliten" zu schützen.

Wenn ich mir vor Augen halte, dass der Hof 1715 auf einer Ödfläche, die im 30-jährigen Krieg entstanden war, gegründet wurde, über Jahrhunderte immer zu den wohlhabenden Anwesen zählte und jetzt kaum mehr als Nebenerwerbsbetrieb (ohne Zupacht) zu führen ist, und dann noch durch eine 10%ige Vermögenssteuer (laut den Vordenkern der Regierung) zwangsbelastet werden soll, dann geht mir der Hut hoch. Die Vorfahren haben durch konstantes gutes Wirtschaften uns was hinterlassen, das wir wieder noch etwas besser weitergeben wollten. Wir zahlen nicht für die Verschwendung des griechischen Volks, sondern werden mit unserem (in Generationen) mühsam erarbeiteten Anwesen für die Verfütterung an die Schweine am Trog der Nationen in Haftung genommen. Ich kann die radikalen Bauern vom Bundschuh sehr gut verstehen.

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mo Jul 23, 2012 13:34

Warum tust dich da aufregen? Macht keinen Sinn, sich über die Intoleranz und Blindheit von manchen Zeitgenossen zu ereifern. Lass sie untergehen!
Die Kapelle auf der Titanik spielte auch bis zum bitteren Ende, anstatt sich zu retten. War schon heldenhaft aber nichts für mich. Ich rette meine Haut und nicht den Euro.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Mo Jul 23, 2012 22:03

[Sikubauer] Das Zitat war eine Antwort auf den Beitrag von Varius, dem man eigentlich nur noch mit Ironie begegnen kann.[/quote]
Die wird dir bald vergehen. Einen genauen Termin kann niemand sagen, aber du wirst es rechtzeitig erfahren aus den Nachrichten. Dann sind aber die Banken bereits geschlossen :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon µelektron » Mi Jul 25, 2012 15:16

http://www.youtube.com/watch?v=l-XYBJOKNMg
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Fr Sep 28, 2012 23:21

Sehenswerte und informative Podiumsdiskussion zum Thema: “Geld, Wachstum, Verschuldung, Finanzchaos – wer blickt noch durch?” !

In Freiburg diskutierten am 20.09.2012 Margrit Kennedy, Harald Spehl, “Mr. Dax” Dirk Müller und Helge Peukert auf Einladung der http://www.voeoe.de/2012/09/videomitsch ... sion-2012/

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=_jeWd4SF35s

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=_cnxVUxcg1A&feature=plcp

Kurzfassung: http://www.youtube.com/watch?v=Qypiw0nc9Cc&feature=plcp
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Kormoran2 » Fr Sep 28, 2012 23:33

Lustig, wenn demnächst die Spreu vom Weizen getrennt wird, dann meint Jupp, daß er zum Weizen gehört! :lol:
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Okt 01, 2012 17:16

Leute, Ihr seht das viel zu eng.

Schließlich geben die Griechen nicht ihr eigenes Geld aus, und dumm sind die nicht. Wenn man was von der EU bekommen kann, ziert man sich doch nicht. Schließlich will der Onkel Bauunternehmer auch von vas leben.

Und was sind schon 30 Mio? Das bringt jede Menge zukünftige Einnahmen, wie man am Nürburgring sieht. Was die Deutschen können, das können die bei Griechens auch. Und wenn jemand pleite ist, dann spielen noch weitere Schulden keine Rolle. Mehr als pleite geht eben nicht.


Im Ernst. Ich bin sicher, dass jetzt endlich nach vielen Jahren die beantragten Strukturförderungsgelder von der EU freigegeben wurden. Werden die nicht verbraten, dann bekommt man gar nichts. So wird doch auch bei uns gebaut.
Beispiel: Sanierung einer Ortsverbindungsstraße würde 1,2 Mio kosten, davon hat die Gemeinde dann 80% zu finanzieren. Wird aber die Straße für 2 Mio neu gebaut, gibt es 80% Förderung und für die Gemeinde kommt die Sache billiger. Also wird neu gebaut und 800.000 verpulvert. Das ist das Gesetz -nein, nicht des Marktes- sondern der real existierenden Kleptokratie.

Gruß
MwM
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Mi Okt 03, 2012 8:46

Arte Thementag ...

warum senden die so was wohl nur auf Arte :?

Der große Reibach

"Als Margaret Thatcher in Großbritannien und Ronald Reagan in den USA die Regierung übernahmen, starteten diese beiden überzeugten Anhänger mit Hilfe von Wirtschaftsberatern der mächtigsten Großbanken eine Deregulierungskampagne sondergleichen: Stück für Stück zerschlugen sie alles, was nach der großen Depression 1929 und der Nachkriegszeit geschaffen worden war, um dem Kapitalismus eine soziale Komponente zu geben. Ihre Nachfolger, ob konservativ oder "links", führten diese Politik fort. So bestand ironischerweise die letzte Amtshandlung des Demokraten Bill Clinton im Oval Office in der Unterzeichnung eines Gesetzes, das den Staat völlig entwaffnen und Finanzmärkten endlich erlauben sollte, sich so zu entwickeln, wie es ihnen beliebte.
Das neue Zeitalter führte zu allgemeiner Verschuldung und einem Spekulationskapitalismus, in dem der sofortige Profit verlockender ist als Investition und in dem nicht mehr der einzelne Anleger, sondern die ganze Welt die Risiken trägt. Zwischen Produktions- und Finanzsektor tat sich ein tiefer Graben auf.
Spekulation hatte es im Kapitalismus schon immer gegeben. Doch was früher als Ausnahme galt, wurde nun die Regel. Die weltweite Finanzwirtschaft geriet aus den Fugen: Das Oligopol der Großbanken wurde zum Unsicherheitsfaktor, und mit der neuen Wirtschaftselite wuchs die soziale Ungleichheit. Doch dann riss die Realität die Finanzriesen aus ihren Träumen: im Jahr 2007 implodierte das System.
Die Filmemacher Jean-Michel Meurice und Fabrizio Calvi bieten einen Einblick in das Zusammenwirken jener Mechanismen, die die Finanzwelt in die aktuelle Krise geführt haben."


http://videos.arte.tv/de/videos/der-gro ... 65918.html

und der


Der Tanz der Geier

Geschäftsbanken, Hedgefonds und Versicherungen spielen mit Risiken und Vertrauen, mit wahren und falschen Werten. Derivate werden immer komplexer, Kommissionen steigen ins Unermessliche, und Geldmengen bewegen sich immer schneller um die ganze Welt. Die Gefahr einer Finanzblase steigt. Ob Rohstoffe, Immobilienkredite oder undurchschaubar gewordene Finanzinstrumente - die Spekulanten machen auf der Suche nach Profit vor nichts halt.
Wie konnte sich dieses System durchsetzen, und warum können die Staaten es nicht mehr kontrollieren? Die Antwort scheint nahe zu liegen: Die Bankiers haben die Macht übernommen. In den Vereinigten Staaten etwa ist die "Krake" namens Goldmann Sachs allgegenwärtig und viele Männer und Frauen in Machtpositionen waren oder sind immer noch für diese Bank tätig. Auch in Europa, vor allem in Brüssel, schreiben die omnipräsenten Banken den Staaten ihre Gesetze vor. Und eine Änderung ist trotz globaler Finanzkrise nicht in Sicht.


http://videos.arte.tv/de/videos/der-tan ... 65924.html
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » So Okt 07, 2012 19:01

Hallo

heute ist mir auf der Bank ein neuer Aushang aufgefallen:

"Barauszahlung über 3000 Euro nur nach Voranmeldung von 3 Tagen möglich"

Wir da ein Bankrun befürchtet und dagegen vorgebeugt?

Gruß
MwM
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Maeks » So Okt 07, 2012 21:57

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

heute ist mir auf der Bank ein neuer Aushang aufgefallen:

"Barauszahlung über 3000 Euro nur nach Voranmeldung von 3 Tagen möglich"

Wir da ein Bankrun befürchtet und dagegen vorgebeugt?

Gruß
MwM

Nein sondern man will hier eine Vorhaltung von größere Bargeldbeständen vermeiden. Man will damit vermeiden das Bankräuber zu große Bargeldsummen erbeuten.

Gruß Maeks
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Mo Okt 08, 2012 17:19

Kein Witz:

"Die Schweiz rechnet wegen der Euro-Krise mit gewalttätigen Unruhen in Europa und will daher die Verteidigung an den Landesgrenzen verstärken. Bei Manövern wird bereits für den Ernstfall von Unruhen, Demonstrationen und Flüchtlingsströmen geübt."
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... uropa-vor/
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Mo Okt 08, 2012 18:57

In Spanien schon längst Realität:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=A5oY0SUkJ8o#t=0s
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Kerimo » Di Okt 09, 2012 9:48

Hier wird ja seit langem der Weltuntergang, Währungsreform und das totale Chaos vorhergesagt. Wie das einige ( wenige ) Protagonisten auch immer wieder gerne im Internet auf ihren Seiten verbreiten, um ihre Bücher etc. besser verkaufen zu können, bzw. um ihr Gold oder ähnliche Produkte besser an den Mann zu bringen oder dafür Werbegelder kassieren... :roll:

Vor fast einem Jahr hab ich irgendwo bei den Verschwörungstheorien gelesen, es sollen schon die Bankautomaten auf eine neue DM umgestellt sein, da in wenigen Tagen der Euro crasht. Hm, also mein Bankautomat gibt selbst heute immer noch "wertlose" Euros aus und damit kann ich sogar noch einkaufen. :lol:
Oder Inflation ? 2008 bei der Bankenkrise wurden Unmengen Gelder gedruckt. Das sind jetzt fast 5 Jahre. Wo ist denn nun die Hyperinflation ? Die müßte längst da sein. In Wirklichkeit ist die Infation so gering wie schon lange nicht mehr. Die erschaffenen Gelder wandern im PC zischen den Banken hin und her, mehr nicht. Deshalb erhöhen sich auch kaum die Verbraucherpreise.

Im Vergleich zum Einkommen wurde übrigens überhaupt nichts teurer. Das kann hier nachgelesen werden.
http://www.welt.de/wirtschaft/article10 ... ahren.html
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