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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 72 von 78 • 1 ... 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75 ... 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Do Jun 28, 2012 9:10

Hallo

zum Thema Inflation, Preisanstieg.

Die durch die Regierung offiziell monatlich bekannt gegebene Inflationsrate oder Preissteigerungsrate ist die eine Seite, und da die Politik ein Interesse an offiziell niedrigen Preissteigerungsraten hat, hat sie auch die Berechnungsgrundlagen entsprechend gestaltet.

Die vom Einzelnen GEFÜHLTE Inflationsrate weicht von der offiziellen stark ab.
Woher kommt es, dass fast alle Leute, die ich kenne, mir bestätigen, dass sie trotz intensiven Sparens und kontrollierter Ausgaben immer weniger auf die Seite bringen oder sogar gegen Monatsende nichts mehr da ist? Die Arbeiter haben im Durchschnitt seit der Einführung des Euro eine Brutto-Lohnsteigerung von ca 30% gehabt, aber die Kaufkraft des Einkommens wird immer weniger.
Viele Leute in nicht tarifgebundenen Firmen, MTAs, Laboranten bekommen seit Eintritt in die Firma 1600 Euro Brutto, (Leitende MTA 2100 Brutto). Lohnsteigerung ist nicht möglich, weil die EBM-Sätze für Laboranalysen nicht angehoben wurden, sondern sogar um durchschnittlich 20% abgesenkt wurden. (Mädels mit Abitur und einem hochqualifizierten Beruf gehen am Wochenende kellnern, damit sie über die Runden kommen)

Es ist wahr, dass Elektronikartikel sogar billiger geworden sind. Ein einfaches Nokia-Handy, kostete vor 8 Jahren noch 250 Euro, jetzt bekommt man ein Handy mit der gleichen Leistung für 9,95 Euro nachgeschmissen. Eine Miele Waschmaschine (All-Water) kostete vor 30 Jahren 2600 Mark, heute kostet das vergleichbare Modell zwischen 1100 und 1300 Euro

Im Gegensatz zu den Luxus- und Elektronikartikeln kosten aber die Waren des Grundbedarfs deutlich mehr und DAS ist die gefühlte Inflationsrate.
3 in an Weckla kosteten vor´m Schocken im Jahr 2000 1,50DM, jetzt 1,80 Euro; ein Schäufele in der Wirtschaft kostete 6,50 Mark, jetzt 11,50 Euro; eine Tafel Milka-Schokolade kostete 89 Pfennig, jetzt im Sonderangebot 89 Eurocent; Die Erfahrung zeigt, dass die Teuerung bei den Basisprodukten mindesten bei 10% jährlich liegt.
Von den Mieten will ich mal ganz schweigen. Da muss man nicht nach München schauen, sondern in der Provinz in Nürnberg oder Fürth werden bei Neuvermietungen auch so 8 - 10 Euro kalt pro qm verlangt und bezahlt. Vor dem Euro waren das so um die 6,50 DM. Es gibt aber auch Dinge, die fast gleich geblieben sind, so kostete der Kasten Öttinger in 2000 9,99 DM, jetzt 6,49 Euro.

Und jetzt schaue man mal auf die Urproduktion, die Landwirtschaft: Was ist der Nettoertrag pro ha? Der ist gleichgeblieben, wenn nicht sogar gesunken. Das heisst, immer mehr arbeiten und immer mehr bewirtschaften, damit man die Kaufkraft erhalten kann.

Das ist die Realität und nicht die geschönten Zahlen der Regierungspropaganda. Der Bauernstand und der Mittelstand bluten lansam aber sicher aus, aber im amtlichen Durchschnitt steigt das durchschnittliche Vermögen des Bundesbürgers. "Wir haben die Planziele übererfüllt"

Gruß
MwM
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon µelektron » Do Jun 28, 2012 11:45

Im Gegensatz zu den Luxus- und Elektronikartikeln kosten aber die Waren des Grundbedarfs deutlich mehr und DAS ist die gefühlte Inflationsrate.
3 in an Weckla kosteten vor´m Schocken im Jahr 2000 1,50DM, jetzt 1,80 Euro; ein Schäufele in der Wirtschaft kostete 6,50 Mark, jetzt 11,50 Euro; eine Tafel Milka-Schokolade kostete 89 Pfennig, jetzt im Sonderangebot 89 Eurocent; Die Erfahrung zeigt, dass die Teuerung bei den Basisprodukten mindesten bei 10% jährlich liegt.
Von den Mieten will ich mal ganz schweigen. Da muss man nicht nach München schauen, sondern in der Provinz in Nürnberg oder Fürth werden bei Neuvermietungen auch so 8 - 10 Euro kalt pro qm verlangt und bezahlt. Vor dem Euro waren das so um die 6,50 DM. Es gibt aber auch Dinge, die fast gleich geblieben sind, so kostete der Kasten Öttinger in 2000 9,99 DM, jetzt 6,49 Euro.

Und jetzt schaue man mal auf die Urproduktion, die Landwirtschaft: Was ist der Nettoertrag pro ha? Der ist gleichgeblieben, wenn nicht sogar gesunken. Das heisst, immer mehr arbeiten und immer mehr bewirtschaften, damit man die Kaufkraft erhalten kann.



Deine Aufzählung hinkt etwas ... Du zählst Veredelungsprodukte und Dienstleistungen auf, der Grundbedarf ist aber ein Anderer. Mehl, Milch, Wasser etc.. Die sind weitgehend konstant geblieben.
Meine Beobachtung ist, dass einfach der Mittelstand mit Kontrollen und Abgaben überzogen wird, die dann auf die Produkte umgelegt werden muss. Seh das live im Betrieb, alleine die Kosten für den Steuerberater, da könnt ich nen eigenen Buchhalter einstellen oder mir jedes Jahr nen Kleinwagen davon leisten.
Der Zeitaufwand für Dokumentation, Statistiken, Bestandsmeldungen, usw. ... wir werden dieses Jahr unsere Gästebeherbergung aufgeben, genau aus diesen Gründen. Keinen Bock mehr.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Do Jun 28, 2012 21:03

Zitat: "Du zählst Veredelungsprodukte und Dienstleistungen auf, der Grundbedarf ist aber ein Anderer"

Da kenn ich aber jede Menge Leute, die den Kasten Öttinger als Grundprodukt und lebensnotwendig einstufen. :lol:

#Aber im Ernst: Meine Aufzählung war natürlich nicht "wissenschaftlich exakt", sondern so eine willkürliche Zusammenstellung von "normalen" Produkten, die man so als Basisprodukte einstuft. Das ist eben die GEFÜHLE Teuerung. Und durch diese Produktgruppe wird gesteuert, wieviel Monat am Ende vom Geld übrigbleibt :wink:

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Do Jul 12, 2012 20:19

http://www.finews.ch/news/finanzplatz/8 ... m-rollt-an

"Der perfekte Sturm rollt an…
...und er wird nicht mit der Finanzkrise von 2008 zu vergleichen sein:
Der New Yorker Ökonom Nouriel Roubini steigert sich dieser Tage in heftige Katastrophenszenarien."

Seine Einschätzung:

• «Die Fähigkeit der Politiker, die Büchse weiter die Strasse runterzukicken, wird 2013 beendet sein. Die Slow-Motion-Zugskata strophe in der Eurozone könnte zu einer Zugskatastrophe in vollem Tempo werden.»

• «Wenn man die jüngsten Daten nimmt, stehen die USA kurz vor einem Strömungs-Abriss und einer Rezession.»

• «Die chinesische Landung fällt eher härter als weicher aus. Bei allen Emerging Markets verlangsamt sich das Wachstum scharf – China, Russland, Indien, Brasilien, auch in Mexiko und der Türkei. Das geschieht teilweise wegen der Rezession in der Eurozone und in Grossbritannien, teilweise, weil sie ihre Reformen nicht angehen.»

• «Und schliesslich besteht die Gefahr eines Krieges zwischen Israel und den USA und dem Iran. ... Dann würden Sie über Nacht eine Verdoppelung der globalen Ölpreise erleben.»

• «Es ist also der perfekte Sturm. Wir könnten einen Kollaps der Eurozone, einen Double-Dip in den USA, eine harte Landung in China, eine harte Landung in den Emerging Markets und einen Krieg in Nahost erleben. Nächstes Jahr kann das Jahr des perfekten Sturms werden.»

Der Unterschied von 2008 und 2013

• «Wie 2008 haben wir eine Wirtschafts- und Finanzkrise, aber im Gegensatz zu 2008 hat die Politik jetzt keine Munition mehr. 2008 konnte man die Zinsen noch von 5 bis 6 Prozent auf Null runterdrücken. Es gab QE1, QE2, QE3, man konnte Stimuluspakete in der Grössenordnung von 10 Prozent des BIP schnüren. Man konnte einen Bailout der Banken organisieren.»

• «Jetzt aber haben weitere Quantitative Easings weniger und weniger Wirkung, denn wir haben Solvenz- und nicht Liquiditätsprobleme. Die staatlichen Defizite sind schon so gross, dass jeder kürzen – nicht erhöhen – muss. Und man kann die Banken nicht mehr retten, denn erstens gibt es politischen Widerstand dagegen, und zweitens sind die Staaten nahezu insolvent. Sie können sich selber nicht retten, geschweige denn das Bankensystem.»

• «Das Problem ist also, dass uns die Munition ausgeht. Im Gegensatz zu 2008 fehlt es an Hasen, welche die Politik noch aus dem Hut zaubern kann.»

• «Falls die Märkte und die Wirtschaft in den freien Fall geraten, haben wir kein Sicherheitsnetz mehr, um die Schocks zu absorbieren. Denn wir haben die letzten vier Jahre darauf verwendet, 95 Prozent dieser Munition zu verschiessen.»

:klug:

Schauen wir mal, was draus wird ...
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Jul 14, 2012 6:47

Hallo

Zitat eines Leserkommentars in Spiegel online. Da hat tkrampitz in seinem satirischen Beitrag geschieben:
Gigantische Chancen:
„Das griechische Volk ist in der Tat zu beneiden. Denn die derzeitige Gesamtlage ist eine perfekte Ausgangslage um einen liberalen Staat zu schaffen, der den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts entspricht und den Staat auf die Rolle beschränkt, die ihm zusteht. Bedenken Sie das unglaubliche Privatisierungspotenzial: Kindergärten, Schulen, Universitäten, der Öffentliche Nahverkehr, Fährbetrieb, Altersheime, Friedhöfe, Feuerwehr, Strafvollzug, Wasserwerke, Energiekonzerne, Telekommunikationseinrichtungen, Straßen, Brücken, ... die Liste ließe sich beliebig erweitern. Ebenso die Abschaffung der sozialen Sicherungssysteme, Abschaffung der Rente, Abschaffung der gesetzlichen Krankenkassen und Öffnung der Märkte für freien Wettbewerb. Das griechische Volk hat die historische Chance, einen schlanken Staat zu erschaffen, indem wirtschaftlicher Sachverstand über die geistigen Fesseln der Moral siegt. Das alles könnte sich in naher Zukunft schon als Wettbewerbsvorteil erweisen. Deutschland wird nur mit einem massiven Ausbau des Niedriglohnsektors mithalten können.“
Das wurde auf den Punkt gebracht.


Meldung: 2/3 aller Sparziele werden nicht erreicht!
Super: Unsere Regierung hat massiv Werbung für diejenigen gemacht, die sich vorher die Taschen vollgestopft haben, die das Land in den Ruin geführt haben; und jetzt haben sie die Wunschpartner und es passt auch wieder nicht. Es konnte doch niemand vorhersehen, dass die sich in ihrem Verhalten bestätigt sehen und weitermachen wie bisher. 25% Arbeitslosigkeit, soziale Unruhen, 50% Lohnkürzungen sind irrelevant bzw. konnen als Druckmittel dienen, um noch mehr Geld in die eigenen Taschen leiten zu können. So viel Dummheit ist nicht zu erklären, das muss schon Absicht sein!


Nur noch ein Vorschlag: Lasst doch mal unsere "mit Absicht-nicht-Fachleute" (Aussage von Lammers sinngemäß: Sachverstand ist in der Politik eher hinderlich) in Griechenland ran. Die haben es ja auch hier geschafft dank boomender Wirtschaft Schulden abzubauen. Oder bin ich da falsch informiert?

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Jul 14, 2012 15:23

Hallo

"Wenn ich in Boomzeiten Schulden TILGE veringere ich als Staat die Geldmenge, in einer Zeit in der ich sie aber ausweiten muß, um genügend Geld zur Verfügung zu stellen zu können, um die Steigerung der Produktion und des Handels mit Waren und Dienstleitungen zu gewährleisten."

Das nennt man antizyklisches Verhalten. Man heizt in der Boomphase die Wirtschaft nicht noch weiter durch Geldmengenausweitung an.

Derzeit sieht es aber so aus, dass man in Krisenzeiten spart und die Lohnnebenkosten erhöht, indem man die Sozialversicherungsbeiträge erhöht. Wenn in Boomzeiten mal ein kleiner Überschuß in den Kassen erwirtschaftet wird (den es übrigens gar nicht gibt, denn durch Buchungstricks und Einzug der Beiträge zum Monatsanfang hat man einfach virtuell ein zusätzliches Guthaben geschaffen), wird der sofort verbraten. Deshalb ist ja ein jeder mit einer Denkmurmel ausgestattete Mensch dafür, ein kleines Polster in der Sozialversicherung anzulegen, damit die Beiträge nicht sofort zu Beginn einer Krise angehoben werden müssen (und dadurch die Krise intensivieren) Motto seit Ende der 60er Jahre: Spare in der Not, da hast Du dafür Zeit.

Gruß
Zuletzt geändert von meyer wie mueller am Sa Jul 14, 2012 16:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Jul 14, 2012 16:26

Ja, so hat es meine Großmutter auch gemacht und für ihre Enkel deshalb immer ein paar Mark übriggehabt.

Aber das wurde schon beim érsten größeren Wirtschaftseinbruch (Ölkrise) pervertiert und zu

SPARE IN DER NOT, DA HAST DU DAFÜR ZEIT umgemünzt. Genau so verfahren wir jetzt mit den Krisenstaaten.

Die arbeitslosen Griechen haben jetzt genügend Zeit, um zu sparen. Sie sparen sich erst mal die Arbeit und dann auch die Ausgaben, die durch die Arbeit anfallen (Bankbeamter spart den Anzug, .....) Zuhause kann man in GR ja in Shorts rumhängen. Zudem spart man sich das Taxi, man kann ja laufen, denn man hat ja Zeit. Vielleicht spart man sich auch das Bestechungsgeld, das man für seinen Job im Staatsbetrieb dem Abgeordneten abdrücken musste.

(Das wird nämlich verschwiegen: Für die so gut bezahlten Jobs beim Staat mussten die Arbeitnehmer an ihren "Paten" aus einer der beiden Regierungsparteien eine Provision zahlen. Die hat man jetzt wieder gewählt. Werden die "Paten" auch auf die guten Einnahmen aus ihrer Vermittlungstätigkeit verzichten, oder müssen die verbliebenen Arbeiter, die ja jetzt privilegiert sind, zum Ausgleich noch mehr abführen?))

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Mi Jul 18, 2012 17:20

Nich nur vor dem Abgrund, sondern auf dem Weg zur Hölle-wer den nachfolgenden Beitrag gelesen hat, wird mir zustimmen.
Die Grundaussage basiert auf einem Buch von Carl v. Weizsäcker, dem Bruder des Ex-Präsidenten.
http://www.mmnews.de/index.php/politik/ ... te-frieden
Was mir auffällt, das solche mutige und unangenehme Aussagen nur von älteren Herren kommen. Wahrscheinlich haben die nichts mehr zu verlieren.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Falke » Sa Jul 21, 2012 14:44

Ein typischer manupulativer Beitrag ! Es sollte immer Gleiches mit Gleichem verglichen werden ...

Der Goldpreis war am 23.04.2010 bei 1180 $/oz. - verglichen mit den etwa 1580 $/oz. von heute ergibt das eine Steigerung von etwa 34 %.

So what ?!

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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Sa Jul 21, 2012 16:44

Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun! Wenn man hier Beiträge liest, wie; wann wird es Sommer, dann fragt man sich wirklich ob manche blind sind oder schon degeneriert? Wir sind am Rand vom dritten Weltkrieg und unsere Währung ist nur noch ein Haufen Papier. Und die meisten kümmert es keine Bohne. Im Gegenteil, sie wollen davon nichts hören! Dabei kann sich niemand von uns vorstellen, was es bedeuten würde, wenn keiner mehr eine Arbeit hat und die meisten Geschäfte zumachen. Mir geht der Sommer und der Regen am Arsc. vorbei und Manche werden auch noch bald aufwachen und sich höllisch wundern. :gewitter:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Sikubauer » So Jul 22, 2012 9:00

VARIUS hat geschrieben:Wenn man hier Beiträge liest, wie; wann wird es Sommer, dann fragt man sich wirklich ob manche blind sind oder schon degeneriert?


Die meisten Teilnehmer in diesem Forum haben tagtäglich mit der Erwirtschaftung REELLER Werte (Lebensmittel) und nicht mit der Vernichtung FIKTIVER Werte zu tun. Da dein Leben sich ausschliesslich um das herbeibeten von Untergangsszenarien zu drehen scheint, frage ich mich, wer hier wohl degeneriert ist.


VARIUS hat geschrieben:Wir sind am Rand vom dritten Weltkrieg und unsere Währung ist nur noch ein Haufen Papier.


Wir waren gestern bei Edeka und haben für einen vollen Einkaufswagen einen Haufen Papier im Nennwert von 120€ abgegeben. Kein wesentlicher Unterschied zu, sagen wir mal, vor 3 Jahren, und ein Bombengeschäft: Wertlose Papierschnipsel gegen echte Lebensmittel getauscht!


VARIUS hat geschrieben:Und die meisten kümmert es keine Bohne.


Richtig.


VARIUS hat geschrieben:Dabei kann sich niemand von uns vorstellen, was es bedeuten würde, wenn keiner mehr eine Arbeit hat und die meisten Geschäfte zumachen.


Scheisse, daran habe ich gar nicht gedacht. Wenn die Währung zusammenbricht oder in einer Hyperinflation aufgeht, dann wird ja plötzlich auch nichts mehr produziert! Die Ernte auf den Feldern verschwindet durch eine Währungsreform natürlich auch, bzw. wird im Verhältnis 1:10 auf "Neue Ernte" umgestellt! Ich fürchte sogar, dass meine 40 Hektar durch eine Inflation einfach verschwinden! Dort, wo sie mal waren, klafft dann ein schwarzes Loch, und ich habe tatsächlich keine Arbeit mehr.


VARIUS hat geschrieben:Mir geht der Sommer und der Regen am Arsc. vorbei und Manche werden auch noch bald aufwachen und sich höllisch wundern.


Wann ist "bald"? Weisst Du mal wieder einen neuen Termin?
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Einhorn64 » So Jul 22, 2012 9:21

VARIUS hat geschrieben:Nich nur vor dem Abgrund, sondern auf dem Weg zur Hölle-wer den nachfolgenden Beitrag gelesen hat, wird mir zustimmen.
Die Grundaussage basiert auf einem Buch von Carl v. Weizsäcker, dem Bruder des Ex-Präsidenten.
http://www.mmnews.de/index.php/politik/ ... te-frieden
Was mir auffällt, das solche mutige und unangenehme Aussagen nur von älteren Herren kommen. Wahrscheinlich haben die nichts mehr zu verlieren.

Hmmhmm, deiner logik nach(letzter satz) musst du ja fast 100 jahre alt sein,
Respekt!
In dem alter so gut im web unterwegs, das sieht man selten.

(Zum wert der ansichten von senioren mal meine persönliche erfahrung: auch ohne alzheimer und demenz- nur mit vorsicht zu geniessen.)
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » So Jul 22, 2012 11:35

Hallo

dass vor uns gewaltige Herausforderungen und Risiken liegen, wird wohl niemand bestreiten.
Und dass die Krisenbewältigung von jedem einzelnen Staatsbürger Opfer verlangen wird, ist auch klar.

Dass das der der "Weg in die Finanzhölle" sein wird, mag man bestreiten. Der Titel ist aber sicher mit Bedacht reißerisch gewählt. jetzt kommt es eigentlich nur darauf an, das persönliche Risiko zu minimieren, vorzusorgen, aber auch Chancen wahrzunehmen.

Auf der anderen Seite kann ich die Leute nicht für ernst nehmen, die argumentieren, dass es mit der Krise gar nicht so schlimm sein kann, weil ja bislang der große Crash nicht eingetreten ist.
Zitate: " Wir waren gestern bei Edeka und haben für einen vollen Einkaufswagen einen Haufen Papier im Nennwert von 120€ abgegeben. Kein wesentlicher Unterschied zu, sagen wir mal, vor 3 Jahren, und ein Bombengeschäft: Wertlose Papierschnipsel gegen echte Lebensmittel getauscht!" "Der Thread begann am 23.04.2010 der DAX ist zwischenzeitlich um 20 % gestiegen, der wert des Euro im Vgl. zum Dollar ist gleich geblieben. na wenn so die Hölle aussieht ! Der Wert von Gold ist im letzten Jahr um 5 % gefallen. Verarscht euch weiter und verbrennt den Wert eurer Händearbeit !"

Das Bild des Bankers, der aus dem brennenden WTC gesprungen ist, und in der Höhe der 30. Etage meinte, dass bislang alles gut gegangen ist, wurde schon zu oft beschworen.
Ich denke, dass es genügend Leute gibt, die gerne ihre CDS, Genußsscheine, oder Aktienoptionen, Bankbeteiligungen gegen reale Werte eintauschen würden. Da können die Optimisten jede Menge Gewinn machen und ich hoffe, dass es auch in meiner Gegend noch genügend Optimisten gibt, die etwas Wald und Felder gegen ein paar Lehman-Sparzertifikate eintauschen wollen. Die bieten doch jede Menge Chancen!
Wie wär´s mit ein paar VW-Aktien? Der Auto-Verkauf in Deutschland ist in den letzten Monaten gestiegen! Dass im Rest Europas der Verkauf eingebrochen ist, ist sicher vernachlässigbar.

Gruß
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