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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 38 von 78 • 1 ... 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 ... 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Sa Okt 22, 2011 22:19

Mensch reinhold, du solltest mehr rauchen :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » So Okt 23, 2011 10:56

H.B. hat geschrieben:Eben. Wenn das System unter den Linken zusammenbricht, haben wir alles bisherige umsonst getan. Da gibts dann 50Jahre "KimJongIl" ohne eine Möglichkeit der Wahl. Kein Anspruch mehr gilt. Das "System" muß also vor der nächsten Wahl .....

...zusammenbrechen! Erst danach ist eine gravierende Veränderung machbar. Und zusammenbrechen wird zuerst die EU und danach die Währung.
Ich sehe das echt so schwarz. Dann bekommt auch Gold den Sinn, der ihm abgesprochen wird. Zahlungsmittel!!!
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » So Okt 23, 2011 11:49

Hallo

ich schätze nach den letzten Meldungen, dass es darauf hinauslufen wird, dass durch "gesteuerte Inflation" die Staatsschulden abgebaut werden sollen.
Ablauf:
1. Griechenland wird durch Umschuldung "gerettet" 60% Haircut bei den Banken mit Zwangskapitalisierung
2. Nach 1/2 Jahr ist Griechenland immer noch nicht zahlungsfähig, weil die Wirtschaft sich verabschiedet hat und bürgerkriegsähnliche Unruhen den Staat "unregierbar" gemacht haben
3. Auswanderungswelle der jungen Griechen nach Rest-EU
4. Andere Staatsanleihen (auch von D) auf dem Markt nur zu horrenden Zinssätzen unterzubringen
5. EZB tauscht alle Staatsanleihen gegen buntes Papier
6. Inflationsrate in allen EU-Ländern wie früher in Italien
7. Staatsanleihen, die bei der EZB deponiert wurden, werden abgeschrieben (kein Problem, da sie ja gegen Papier getauscht worden sind)
8. EU-Staaten sind de facto entschuldet


- Alle Leute, die Kredite aufgenommen haben, sind am Arsch gekniffen, weil sie Ihre Kredite umschulden müssen und auch 30% Zinsen zahlen müssen, aber nur marginale Lohnsteigerungen hatten
- Leute, die Guthaben auf der Bank hatten, kommen nicht dran, weil Konten gesperrt sind. Verzinsung der Guthaben wie vor der Kontensperrung (Kontensperrung wie ehemals in Argentinien wird derzeit schon für Griechenland diskutiert)


Das System kracht nicht zusammen, sondern es erfolgt eine Neuverteilung von Kapital

Gruß

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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » So Okt 23, 2011 12:16

Niemand von uns aber auch nicht unsere Elite weiß, wie es weitergeht. Das ist ja das Traurige. In den Diskusionssforen im Fernsehen kann man es wunderbar sehen, wie jeder eine andere Meinung dazu hat. Habt Ihr euch mal gefragt, wo die ganze Billionen eigentlich geblieben sind, die wir alle mit der Schuldenmacherei gamacht haben. Eigentlich müßten überall "blühende Landschaften" sein, oder? Wer hat sich das einverleibt?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon amwald 51 » So Okt 23, 2011 17:18

servus mitanand
meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo
ich schätze nach den letzten Meldungen, dass es darauf hinauslufen wird, dass durch "gesteuerte Inflation" die Staatsschulden abgebaut werden sollen.
1. Griechenland wird durch Umschuldung "gerettet" 60% Haircut bei den Banken mit Zwangskapitalisierung
2. Nach 1/2 Jahr ist Griechenland immer noch nicht zahlungsfähig, weil die Wirtschaft sich verabschiedet hat und bürgerkriegsähnliche Unruhen den Staat "unregierbar" gemacht haben
...
Gruß
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... zu 1) die durch "haircut" verlustig gegangenen schulden holt gr in kürzester frist wieder auf :roll: :roll: :roll: weil es
... zu 2) seit eher mehr als weniger mehreren hundert jahren schon unregierbar ist. :idea: :idea: :idea:
grüße vom alpenrand
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Zuletzt geändert von amwald 51 am Mo Okt 24, 2011 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon JORA » So Okt 23, 2011 18:28

VARIUS hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Eben. Wenn das System unter den Linken zusammenbricht, haben wir alles bisherige umsonst getan. Da gibts dann 50Jahre "KimJongIl" ohne eine Möglichkeit der Wahl. Kein Anspruch mehr gilt. Das "System" muß also vor der nächsten Wahl .....

...zusammenbrechen! Erst danach ist eine gravierende Veränderung machbar. Und zusammenbrechen wird zuerst die EU und danach die Währung.
Ich sehe das echt so schwarz. Dann bekommt auch Gold den Sinn, der ihm abgesprochen wird. Zahlungsmittel!!!


Dann hat aber ein kg Mehl, Zucker, Milch oder Salz mehr Wert als ein kg Gold. Das Gold kannst dann der Kirche spenden, die können das vielleicht zum Restaurieren ihrer Figuren brauchen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » So Okt 23, 2011 19:45

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo
ich schätze nach den letzten Meldungen, dass es darauf hinauslufen wird, dass durch "gesteuerte Inflation" die Staatsschulden abgebaut werden sollen.
Ablauf:
1. Griechenland wird durch Umschuldung "gerettet" 60% Haircut bei den Banken mit Zwangskapitalisierung
2. Nach 1/2 Jahr ist Griechenland immer noch nicht zahlungsfähig, weil die Wirtschaft sich verabschiedet hat und bürgerkriegsähnliche Unruhen den Staat "unregierbar" gemacht haben
3. Auswanderungswelle der jungen Griechen nach Rest-EU
4. Andere Staatsanleihen (auch von D) auf dem Markt nur zu horrenden Zinssätzen unterzubringen
5. EZB tauscht alle Staatsanleihen gegen buntes Papier
6. Inflationsrate in allen EU-Ländern wie früher in Italien
7. Staatsanleihen, die bei der EZB deponiert wurden, werden abgeschrieben (kein Problem, da sie ja gegen Papier getauscht worden sind)
8. EU-Staaten sind de facto entschuldet
- Alle Leute, die Kredite aufgenommen haben, sind am Arsch gekniffen, weil sie Ihre Kredite umschulden müssen und auch 30% Zinsen zahlen müssen, aber nur marginale Lohnsteigerungen hatten
- Leute, die Guthaben auf der Bank hatten, kommen nicht dran, weil Konten gesperrt sind. Verzinsung der Guthaben wie vor der Kontensperrung (Kontensperrung wie ehemals in Argentinien wird derzeit schon für Griechenland diskutier
Das System kracht nicht zusammen, sondern es erfolgt eine Neuverteilung von Kapital

Gut möglich, dass es so - oder so ähnlich kommt.
Bürgerkriegsähnliche Unruhen würde ich auch hierzulande nicht ausschließen, wenn es erst mal an´s Eingemachte geht.
Griechenland liefert uns da einen guten Vorgeschmack.

Spannend bleibt, wie es global weiter läuft.
In den USA sitzen sie ebenfalls in der Schuldenfalle
und die Zeitbombe Finanzmärkte tickt schließlich auch noch.

Ich denke, es geht nicht nur um die Umverteilung von Kapital,
sondern auch um die Frage, wie Kapital und vermeintliche Wertschöpfung zukünftig generiert wird:
Bild

Gruß
Flower
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Jet 3 » So Okt 23, 2011 20:15

Mehr rauchen........nö besser nicht ,da verreckt man früher oder später dran.
Seltsam was angeblich manche Leute hier ,von der Salzfirma schon für Gehälter angeboten bekommen haben .
Also ,bei solchen Angeboten würde ich mir das schon dreimal überlegen ,ob ich oder ob ich nicht bei dieser Firma ein Job annehmen
würde........
Obwohl der Kampf gegen die Windmühlen ist schon ehrenhaft......
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » So Okt 23, 2011 21:38

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

ich schätze nach den letzten Meldungen, dass es darauf hinauslufen wird, dass durch "gesteuerte Inflation" die Staatsschulden abgebaut werden sollen.
Ablauf:
1. Griechenland wird durch Umschuldung "gerettet" 60% Haircut bei den Banken mit Zwangskapitalisierung
2. Nach 1/2 Jahr ist Griechenland immer noch nicht zahlungsfähig, weil die Wirtschaft sich verabschiedet hat und bürgerkriegsähnliche Unruhen den Staat "unregierbar" gemacht haben
3. Auswanderungswelle der jungen Griechen nach Rest-EU
4. Andere Staatsanleihen (auch von D) auf dem Markt nur zu horrenden Zinssätzen unterzubringen
5. EZB tauscht alle Staatsanleihen gegen buntes Papier
6. Inflationsrate in allen EU-Ländern wie früher in Italien
7. Staatsanleihen, die bei der EZB deponiert wurden, werden abgeschrieben (kein Problem, da sie ja gegen Papier getauscht worden sind)
8. EU-Staaten sind de facto entschuldet

Das kann ein möglicher Weg bei politischer Stabilität sein. Verliert die Politik den Rückhalt in der Bevölkerung, gibts den totalen Zusammenbruch. Was dann wirtschaftlich, politisch und rechtlich nachkommen könnte, kann niemand vorhersehen. Es kann also niemand sagen, ob das was heute im Grundbuch steht im neuen System noch Gültigkeit hat.


- Alle Leute, die Kredite aufgenommen haben, sind am Arsch gekniffen, weil sie Ihre Kredite umschulden müssen und auch 30% Zinsen zahlen müssen, aber nur marginale Lohnsteigerungen hatten
- Leute, die Guthaben auf der Bank hatten, kommen nicht dran, weil Konten gesperrt sind. Verzinsung der Guthaben wie vor der Kontensperrung (Kontensperrung wie ehemals in Argentinien wird derzeit schon für Griechenland diskutiert)

Im Ernstfall wären auch diese Forderungen hinfällig, weil kein Rechtssystem ihre Forderungen durchsetzen könnte.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Mo Okt 24, 2011 9:24

Das sehe ich nicht so. Das Rechtsystem wird schon noch weiter funktionieren, da von der Regierung mit neuem Geld versorgt. Da müßte schon ein Krieg kommen, der alles auf den Kopf stellt. Das ist zur Zeit nicht denkbar. Aber "neues Geld", das ist sehr realistisch. :prost:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Mo Okt 24, 2011 12:22

VARIUS hat geschrieben: da von der Regierung mit neuem Geld versorgt. Da müßte schon ein Krieg kommen, der alles auf den Kopf stellt.

Das griechische Rechtsystem funktioniert nur, weil wir es bezahlen, obwohl wir uns genaugenommen nichtmal das unsrige leisten können. Im Erntsfall könnte nicht soviel Geld gedruckt werden wie benötigt würde, um es am Laufen zu halten. Wenn zusätzliche Nullen gebraucht würden, wäre das Rechtsystem lange vorher unwirksam bis korrupt. Ein Butterbrot würde vielen Richtern zu einer anderen Sicht der Rechtslage verhelfen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mo Okt 24, 2011 12:31

:lol: :lol: :lol: Du denkst, du könntest mit Butterbrot/Essen, deine Schulden loswerden? Entschuldige, aber das ist zum Lachen. Forderungen werden noch nach Jahrhunderten erhoben und eingeklagt. Selbst wenn zeitweise Anarchie herrschen würde, kommen die Gläubiger wieder aus den Löchern, sobald Ordnung herrscht.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Mo Okt 24, 2011 12:42

Quattro hat geschrieben: Forderungen werden noch nach Jahrhunderten erhoben und eingeklagt.

Du glaubst, du könntest nach einem totalen Zusammenbruch dein Erspartes jemals wieder bei der Bank abholen? Du glaubst, eine pleitegegangene Bank würde danach wieder Forderungen an dich stellen?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon xyxy » Mo Okt 24, 2011 12:52

Was die politik diese Tage umtreibt, sprengt doch jede Hutschnur!
Da braucht man nur noch Überschriften lesen, da ko9mmt einem das Ko....
http://www.n-tv.de/

Der gesamte Bundestag wird an diesem Mittwoch ein zweites Mal über die Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms EFSF abstimmen.

Rumgeschnauze und NörgeleiEU-Personal völlig überfordert

Dazu wird eine weitere Baustelle immer größer - Italien. Nicht die Situation Griechenlands, sondern die des drittgrößten Landes der Eurozone macht Angela Merkel und Co. zunehmend Angst. Und das mit einem Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, den in Europa eigentlich keiner mehr richtig für voll nimmt

oder hier:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-ueber ... 01326.html
"Was soll ich tun? Ihn umbringen?"EZB überfordert Berlusconi


Der hat noch Spass, der Spaghetti-Gaddafi
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mo Okt 24, 2011 17:37

H.B. hat geschrieben: Du glaubst, eine pleitegegangene Bank würde danach wieder Forderungen an dich stellen?

Natürlich, Banken leihen sich doch das Geld bei der Bundesbank und somit gehen die Forderungen an diese weiter. Glaub doch nicht dass das Geld verschwindet.
Ob von meinen Ersparnisen was übrigbleibt hängt von der Güte der Regierung ab, Stichwort Spareinlagensicherung. Aber das ist Pipifax.
Schulden werden jedenfalls nicht verschwinden. Dafür mit neuen (höheren) Zinsen verrechnet.
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