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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon estrell » So Okt 16, 2011 16:09

Mir wäre nicht aufgefallen, das es in dieser Diskussion je was anderes als Müll gegeben hätte... und eigentlich könnte mand ann doch einfachheitshalber das ganze Forum gleich mitlöschen?
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » So Okt 16, 2011 18:24

SHierling hat geschrieben:Männer ... echt ey. :roll: ihr denkt wirklich nur unterhalb der Gürtellinie, oder?


Hehe, das haben wir doch grad ausgeschlossen. :gewitter: :klug:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Do Okt 20, 2011 9:36

amwald 51 hat geschrieben:... bbääääääääääääääääähhhhhhhhhhh :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:


Alles klar. Oder, was wolltest du sagen? Richtig; Müll gehört in die Mülltonne :twisted:
Solche Spässe werden euch schon bald vergehen, wenn es heissen wird; rette sich wer kann!
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Verständnisproblem

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Okt 21, 2011 8:28

Hallo

kann mir das jetzt jemand erklären, so dass ich es verstehe?

Die Banken haben nicht genügend Eigenkapital. Deshalb brauchen Sie Geld vom Staat. Das bekommen sie auch aus dem "gehebelten" "Stabilitätsfonds", den die europäischem Staaten mit Geld ausgestattet haben, das sie nicht haben, und für das sie deshalb Schulden bei den Banken machen mussten, die das Geld auch nicht haben, und es sich deshalb bei den Staaten leihen müssen......................
Weil ja das Geld nicht da ist, senkt man die Steuern um 7 Milliarden, damit man Geld für Kindergärten ..... reinbekommt. Zumindest verspricht man Steuersenkungen, was ja wohl darauf hinausläuft, dass Abgaben erhöht werden. (Die Geschichte lehrt, dass man Abgabenerhöhungen besser durchsetzen kann, wenn man vorher Steuersenkungen versprochen hat)

Und damit niemand etwas so genau mitbekommt, inszeniert man noch einen kleinen Streit mit den französischen Nachbarn, (Es Angela und Sarko können die "Eurorettung" ja ohne die Parlamente der EU-Staaten beschließen!) Dazu verschießt unser hochgeschätzter Verkehrsminister ein paar Nebel- und Blendgranaten (Helmpflicht für Radfahrer (wie wäre es mit Hirnpflicht für Politiker?), belastungsneutrale Autobahnmaut) und die restlichen Akteure fangen eine "Wirtshausrauferei" an.

Da kommt es sicher ungelegen, dass Gaddafi gekillt wurde. Denn sonst könnte er mit Plaudereien aus dem Nähkästchen der internationalen Politik für weitere Ablenkung sorgen.

Gruß
MwM
Zuletzt geändert von meyer wie mueller am Fr Okt 21, 2011 8:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Verständnisproblem

Beitragvon H.B. » Fr Okt 21, 2011 8:38

meyer wie mueller hat geschrieben:Die Banken haben nicht genügend Eigenkapital. Deshalb brauchen Sie Geld vom Staat. Das bekommen sie auch aus dem "gehebelten" "Stabilitätsfonds", den die europäischem Staaten mit Geld ausgestattet haben, das sie nicht haben, und für das sie deshalb Schulden bei dem Banken machen mussten, die das Geld auch nicht haben, und es sich deshalb bei den Staaten leihen müssen......................

Deine Erklärung ist richtig. Und Griechenland muß sein Sparpaket beschließen, um an NEUE KREDITE zu kommen, damit sie weiterhin von dem Geld leben können, daß sie nicht haben, nie haben werden und auch nie abzahlen werden.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Okt 21, 2011 11:51

Das mit dem Hebel ist doch eine Mogelpackung. Er soll Investoren anlocken, wieder in bankrotte Staaten zu investieren. Dass bei einem Ausfall der Kredite wieder der Steuerzahler einspringen muß, wird schön verschwiegen! Das ganze ist doch nur eine Umgehung der Parlamentzustimmung. Mich kotzt das alles an :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Okt 21, 2011 16:23

Hallo

Griechenland braucht die neuen Kredite, damit es die Zinsen für die alten Kredite zahlen können und die alten Kredite mit neuen Anleihen ablösen kann. Für den Eigenbedarf würden - so wie ich es gehört habe - die Steuereinnahmen reichen; oder vielleicht doch nicht ganz, denn man verschleiert die Verschuldung auch bei uns in Michelland mit Begriffen wie Nettokreditaufnahme ........ . Bei einem Privatmann interessiert das keine alte Sau, wie hoch die Nettokreditaufnahme (also die Neuverschuldung ohne die Schulden, die man zusätzlich für den Schuldendienst , Nebenkosten, blabla, aufnimmt) ist. Da zählt nur, wie viele Schulden man Brutto hat und ob man die aus den Einnahmen abbauen kann.

Im Privatbereich ist es allgemeiner Usus, dass derjenige, der seine Zinsen mit neuen Krediten zahlen muss, als insolvent gilt. Insofern ist das, was wir beobachten dürfen, nur eine eigentlich strafbare Insolvenzverschleppung.

Gruß



Es gibt nur einen Weg aus der Krise: Die EZB kauft alle Staatsschuldscheine auf, und gibt dafür buntes bedrucktes Papier aus. Die Zinsen wrden ebenfalls mit bedrucktem Papier bezahlt. Solange das bunte Papier als Geld angesehen wird und als Tauschmittel akzeptiert wird, ist alles in Ordnung. Und wenn nicht, dann fangen wir von vorne an und nehmen das bunte Papier zum Ar.....abwischen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon estrell » Fr Okt 21, 2011 17:40

Also sich mit dem bunten Papier den Allerwertesten zu reinigen haben wir doch schon öfter geübt... die Geschichte lässt grüßen.
Mich machte die Information von gestern Mittag, als der Grichische Finanzminister dem Parlament eine Liste übergab in der die Steuersünder standen, mehr als stutzig - da wurde gesagt, wenn jeder Grieche brav seine Steuern zahlen würde, also nur ab jetzt - wäre Griechenland in 5 Jahren Schuldenfrei!

Ähm - warum stundet man denen nicht den Kredit einfach 5 Jahre, lässt die die Steuern eintreiben und gut ist?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon µelektron » Fr Okt 21, 2011 18:58

Faktisch sieht es so aus, dass die wenigsten Staaten , auch D-Land damals kaum oder nicht die
Konvergenzkriterien zum Euro erfüllten. D-Land kam nur durch einen nach HGB verbotenen
Schachzug in den Euro, die Gold und Devisenreserven wurden aufgewertet

http://www.berliner-zeitung.de/newstick ... 75942.html

Dann wurden in den 90er die "Staatsbetriebe" systematisch verkauft, Post, Telekom z.B. und damit die Neuverschuldung
buchmäßig gedrückt um Maastricht zu erfüllen.
Das Problem an den Aktionen ist, es lassen sich Aktien nur einmal verkaufen und Bewertungen nicht unendlich erhöhen.
Nachhaltig wie es bei uns Landwirten gefordert wird sieht anders aus. Also auch wir in D-land brauchen uns gegenüber
den Griechen garnicht so überlegen fühlen, wir sind ebenso bankrott und leben parasitär durch unseren Außenhandelsüberschuss.
Würde der einknicken sähe die Geschichte schon viel düsterer aus ...

Was die Geldanlage in Gold angeht, das ist der größte Käse. Gold hat in der Wirtschaft kaum einen praktischen Nutzen,
wird ergo auch kaum zwingend benötigt. Außer beim Schmuck, aber auch den kann man nicht futtern.
Nein, die einzig sinnvolle langfristige Investition ist in landwirtschaftliche Nutzfläche. Bei der Bevölkerungsentwicklung
unseres Planeten künftig ein knappes Gut.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“ Verständnisproblem

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Okt 22, 2011 18:54

Hallo

gerade lese ich: "Die Gesamtverschuldung Griechenlands würde von derzeit rund 160 Prozent bei der 50-Prozent-Abschreibung auf 120 Prozent im Jahr 2020 sinken, bei einem Schuldenschnitt von 60 Prozent sogar auf 110 Prozent"

Ich bin offenbar zu dumm für die Finanzwelt. Schulden werden um 50% reduziert, trotzdem sinkt die Verschuldung von 160% BIP nur auf 120%. Zinseszinseffekt!

Leute, ich glaub, es ist gar nicht erwünscht, dass irgendwer seine Schulden zurückzahlt. Nur, frag ich mich, wie Griechenland eine Verschuldung von 120% BIP irgendwie schultern soll. Mit dem vorgeschlagenen "haircut" soll nur weiter der Geldstrom von der arbeitenden Bevölkerung hin zu dem Banken aufrechterhalten werden. Wie sonst kann z.B. die Deutsche Bank denn sonst noch für 25% Eigenkapitalrendite erwirtschaften?

Bin ich blöd, oder was?

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“ Verständnisproblem

Beitragvon xyxy » Sa Okt 22, 2011 19:20

meyer wie mueller hat geschrieben:
Bin ich blöd, oder was?

Gruß

Sicherlich stehst du damit nicht allein, wenn man das liest:
http://www.n-tv.de/politik/Griechenland ... 90886.html

Im schlimmsten Fall müssten zusätzliche öffentliche Hilfen von 444 Milliarden Euro für Griechenland bereitgestellt werden,


Kommen noch Portugal, Spanien und Italien mit ähnlichen Problemchen, dürfte die Gesamt-Hilfsbedürftigkeit einen Wert um 3-5 Billionen
ausmachen!
Damit wäre die Rest-EU hoffnungslos überfordert, ich kanns kaum glauben...
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Sa Okt 22, 2011 21:40

ihc833 hat geschrieben:ich werde Kolchosechef und wer mir nicht passt nach Nordkorea.

Siehst du das für den Jeweiligen als eine Art Erlösung? :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Sa Okt 22, 2011 22:00

ihc833 hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben: Mal sehen, wenn im VEB Kali ein gut bezahlter Posten für mich ist

Gehst du im Vebruar zu K&S?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon JORA » Sa Okt 22, 2011 22:10

µelektron hat geschrieben:
Was die Geldanlage in Gold angeht, das ist der größte Käse. Gold hat in der Wirtschaft kaum einen praktischen Nutzen,
wird ergo auch kaum zwingend benötigt. Außer beim Schmuck, aber auch den kann man nicht futtern.
Nein, die einzig sinnvolle langfristige Investition ist in landwirtschaftliche Nutzfläche. Bei der Bevölkerungsentwicklung
unseres Planeten künftig ein knappes Gut.


Nur solange wie die Nutzfläche nicht verstaatlicht wird.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Sa Okt 22, 2011 22:16

Eben. Wenn das System unter den Linken zusammenbricht, haben wir alles bisherige umsonst getan. Da gibts dann 50Jahre "KimJongIl" ohne eine Möglichkeit der Wahl. Kein Anspruch mehr gilt. Das "System" muß also vor der nächsten Wahl .....
Zuletzt geändert von H.B. am Sa Okt 22, 2011 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
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