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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 34 von 78 • 1 ... 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37 ... 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon xyxy » Fr Sep 30, 2011 11:43

http://www.n-tv.de/politik/Faellt-Europ ... 24736.html

:roll: schaun mer mal :regen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Sep 30, 2011 11:53

Dann bin ich gespannt wie am Montag die Börse reagiert? Selbst wenn die Troika die Zahlungen billigt, ist noch die Entscheidung von Holland und der Slowakei abhängig.
Also ist noch gar nichts entschieden bzgl. Rettungsschirm :regen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon xyxy » Fr Sep 30, 2011 12:37

Kam auch mal die Aussage, dass Gr. nicht länger als drei Tage ohne frisches Geld hinkommt, heute im Frühstücksfernsehen war die Rede
vom Rettungsschirm, den man gerne "hebeln " möcht, um den Faktor 8 war die Rede. Bedeutet so 2,5 BILLIONEN!
Spielgeld für die Finanzmärkte.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Okt 01, 2011 18:55

Hallo

kann mich mal jemand aufklären?

Griechenland hat so bis zu 150 Mrd. Euro Staatsschulden (vielleicht noch ein wenig mehr). Wenn aber Griechenland pleite geht und ein Haitcut von - sagen wir - 50% vorgenommen wird, dann kostet uns das laut Nachrichtensendung 2 Billionen Euro!
Kann ich nicht rechnen oder gilt ein entgangenes Geschäft oder eine nicht eingelöste Wette auch schon als Verlust? Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Oder werden wir noch mehr verscheißert als ich mir vorstellen kann?
Griechenland hat etwa 2% der Gesamt-Wirtschaftleistung der EU. Wenn eine Firma wegen 2 % Umsatzrückgang pleite macht, dann .......

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mo Okt 03, 2011 11:23

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

kann mich mal jemand aufklären?

Griechenland hat so bis zu 150 Mrd. Euro Staatsschulden (vielleicht noch ein wenig mehr).

Wo hast denn die Zahlen her? Ich denke, das muss viel mehr sein. Wegen 150 Mrd. regt sich doch heute niemand mehr auf :roll:
Die wären doch leicht mit dem derzeitigen Rettungsschirm abgedeckt. Aber Slowakei wird sowieso nicht zustimmen, also die ganze Abstimmungen und Aufregung umsonst!
Passt auf-jetzt werden die Banken an der Börse abstürzen und wenn nicht wieder staatlich gerettet, werden einige verschwinden (mit den Ersparten) und die Merkel wird die erforderlichen Billionen nicht haben, um Ihr Versprechen zu halten :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Okt 03, 2011 16:58

Hallo

da hatte ich einen Fehler drin: Im Jahr 2010 betrug die Staatsverschuldung Griechenlands rund 142,76 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die Staatsverschuldung Griechenlands betrug rund 328,59 Milliarden Euro (Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/ ... echenland/)

Trotzdem frage ich mich immer noch, warum die Pleite Griechenlands dann über 2 Billionen Euro kosten soll. Wenn es einen Haircut gibt mit - sagen wir - 50% Schuldenschnitt, dann sind 160 Milliarden verloren; davon übernimmt Deutschland die Hälfte, 10% schreiben die Banken ab (wenn überhaupt) und das kostet der Deutschen Bank dann weniger als die Schneider-Pleite. Oder bin ich zu dumm zum Rechnen? Oder werden wir doch ganz übel verar...t?

Gruß
MwM

Die 2 Billionen (Quelle: Bericht des amerikanischen Instituts „Strategic Forecast" (STRATFOR))
wurden zunächst bei n-TV kolportiert, dann von Bild auf´s Titelblatt gebracht (http://www.bild.de/politik/ausland/euro ... .bild.html) und schließlich von unserer Regierung geglaubt.

Billions = Milliarden auf amerikanisch; bin deshalb in die Billiarden reingerutscht
Zuletzt geändert von meyer wie mueller am Di Okt 04, 2011 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Okt 03, 2011 17:23

Hallo

und noch eine Statistik-Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotos ... 57391.html

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Di Okt 04, 2011 13:51

Du meinst wohl Billionen und nicht Billiarden?
Also ich bin wirklich gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Manche sprechen jetzt vom 10 Oktober als Schicksalstag.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“ Milliardenfund?

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Okt 05, 2011 7:02

Hallo

Kurz bevor die Pleite verkündet wird (oder bildlich gesprochen, wenn der Insolvenzverwalter bestellt werden soll) „entdeckt“ die griechische Regierung plötzlich „einen Milliardenschatz“. (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 61,00.html) Es sind ja nur Schuldverschreibungen = Bankenstabilisierungsfond, aber das macht nichts. Geld ist jetzt da, um die Renten und die Gehälter der Beamten noch einen weiteren Monat zahlen zu können.

Das Schema kommt mir so bekannt vor! Der Pleitier verkündet, dass er von seiner entfernten Tante in Amerika geerbt hat (zeigt ein Testament vor, wartet aber nur noch auf den Erbschein) und die Gläubiger halten erst mal wieder still. Währenddessen verkauft er heimlich die gepfändeten Wertsachen und verschwindet auf die Bahamas.

Ich kann den bösen Gedanken nicht verscheuchen, dass die Situation in Griechenland genau so ist. Erst wird von der Milliardenrücklage fabuliert, die kleinen Leute lassen ihr Geld auf der Bank, erwarten brav die nächste Rentenzahlung und dann, ganz plötzlich: ÄLLABÄTSCH! Wir haben uns leider verrechnet! Wir sind doch pleite! Banken werden geschlossen, Konten gesperrt, sonst crasht die Geldwirtschaft. Nur die Familien Karamanlis, Papandreou …......... hatten wichtige lang geplante Investitionen im Libanon …................ oder sonst einer Oase zu tätigen, und mussten ihr Geld transferieren..
Der brave Bürger zahlt die Zeche; wieder einmal. Ob einfacher Grieche oder europäischer Bürge spielt dabei keine Rolle.

Ich schätze, die Wahrscheinlichkeit auf über 70%, dass der Milliardenfund nur heiße Luft ist; und die Insider bringen die letzten Schäfchen ins Trockene!

Gruß
MwM
Zuletzt geändert von meyer wie mueller am Mi Okt 05, 2011 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Mi Okt 05, 2011 9:18

Und so einem Sauladen schieben wir anderen die Milliarden in den Arsch, von wo sie umgeleitet werden!!!
Ich glaube, dass der Schäble was weis und deshalb abwartet. Heute wurde Italien von Moodys auch herabgestuft und da reicht nicht mal ein 10-facher Rettungsschirm. Jetzt ist der Abgrund erreicht-rette sich (sein Geld) wer kann! Ich habe nichts mehr auf der Bank :klug:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Okt 05, 2011 16:00

Hallo

übrigens ist die vorgeschlagene Verpfändung bzw. Übertragung des Staatseigentums der Schuldnerstaaten an ein europäisches Treuhandinstitut gar keine so schlechte Idee. (Denn der Verkauf durch griechische Behörden führt natürlich nur dazu, dass "Spezeln" mit den Sahnestücken versorgt werden) Das würde bedeuten, dass angefangen von den Häfen, über Inseln in Staatsbesitz, Autobahnen, Staatsbetrieben bis hin zu Amts- und Verwaltungsgebäuden Sicherheiten hinterlegt werden. Militärausrüstung und Standorte gehören natürlich auch zum Staatsvermögen! In diesem Fall kann die EZB beruhigt Staatsanleihen aufkaufen und die Pfänder automatisch verkaufen, wenn die Zinsen nicht bezahlt werden. Wenn Banken den Staaten auch nur dann Kredite geben, wenn diese entsprechende Hypotheken gegenzeichnen, dann wären dem Verschuldungswildwuchs schnell Grenzen gesetzt. (Zumindest kann der Gläubiger im Ernstfall wenigstens den Marktwert erlösen, so wie es die Banken bei jedem Häuslebauer tun, wenn der insolvent wird)

Aber dies ist natürlich alles nur eine Illusion, denn Staatsschulden werden in der Regel ohne jede Absicherung vergeben, denn im Endefffekt haftet jeder Staatsbürger für die Staatsschulden. Kein Politiker würde sich solche Fesseln auferlegen lassen!

Nochmals zusammengefasst: Würde das komplette griechische Staatseigentum an eine europäische Treuhandinstitution übertragen, würden wir wenigstens einen Teil der Schulden zurückbekommen! Meinetwegen kann zur Schuldentilgung im Fall eines Staatsbankrotts auch das Recht zum Steuereintreiben einer europäischen Gläubigerinstitution übertragen werden! Langfristig wäre das zwar nichts Anderes als das Ausplündern eines Staates nach altrömischem Imperiumsmodell (zuerst zum Schuldenmachen verlocken - nach alter Bankenmanier - und dann anständig rupfen!), aber es wäre ein Ausweg aus der übermäßigen Staatsverschuldung. Ich jedenfalls wäre bereit dem deutschen Staate einige zehntausend Euro zu leihen, wenn ich im Gegenzug ein paar ha Staatswald verpfändet bekäme (natürlich inkl. Nutzungsrecht bis zur Auslösung des Pfands!)


Notfalls nehme ich auch einige ha Olivenhaine in GR oder einen staatlichen Weinberg in Burgund :D

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mi Okt 05, 2011 18:00

Und von den Italienern? Am besten die Riviera, oder? Ich beanspruche Sizilien, das hat früher schon mal ein deutscher Kaiser besessen.
Jetzt werde uns diese Länder Imperialismus vorwerfen....
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Okt 05, 2011 19:38

Hallo

zur Not lass ich mich mit einem Trüffeleichenhain im Piemont bestechen.

Aber im Ernst: Ohne Sicherheit keine Kredite!
Gruß

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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Do Okt 06, 2011 10:29

Der Rettungsschirm rettet doch hauptsächlich die Banken, die stark angagiert sind und nicht die Griechen selbst. Das gleiche gilt für Italien. Wenn die Banken nicht so starken Einfluß auf die Regierungen hätten, würde längst kein Geld mehr fliesen. Am ärmsten sind in meinen Augen die EU-Länder, die nicht so investiert sind und jetzt trotzdem die anderen, fremden Banken retten sollen, siehe Slowakei. Ach ja, ist ein Dillema und ich möchte derzeit nicht in der Verarntwortung sein, für das, was noch kommt !
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Frantz » Do Okt 06, 2011 14:52

Putzig ist ja auch, dass die Bevölkerung in Griechenland nun gegen die die von der EU verordneten Sparmaßnahmen protestiert. Vielleicht sollte man das Land doch einfach mal total pleite gehen lassen...
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