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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Paulo » Mo Sep 26, 2011 18:44

Paulo hat geschrieben:Gewinn kann man nur erzielen wenn man gegen den Strom schwimmt, das war schon immer so :wink: !

Wer jetzt die Hosen voll hat und überteuerte Immobilien oder zu teures Gold kauft, der wird unterm Strich Verluste machen, weil das Zeug in Zukunft wieder stark an Wert verliert...


Der Preis für eine Feinunze Gold fiel um bis zu 7,3 Prozent auf 1534,49 Dollar.

Dies ist der grösste Preisverfall seit ca 30 Jahren. :lol: :klug:
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
http://www.stockmann-landtechnik.de/
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Djup-i-sverige » Di Sep 27, 2011 6:49

http://www.welt.de/finanzen/article1362 ... blase.html


Markt kann über Nacht einbrechen

Anfang 2005 gehörten solchen Fonds noch nicht einmal 200 Tonnen Gold, heute sind es rund 2000. Verkaufen diese nun 100 Tonnen, so sind das zwar gerade mal fünf Prozent ihres Besitzes, eine solche Verkaufsorder kann den Markt jedoch über Nacht drastisch einbrechen lassen. Und ein solcher Einbruch löst dann weitere Verkäufe aus, da diese Investoren ihr Gold meist so verwalten, dass automatisch verkauft wird, wenn bestimmte Schwellen unterschritten werden.
Damit ist der Goldhandel aber nichts anderes als ein hoch spekulativer Markt, der in den Händen einiger weniger großer Spieler ist. Die Kleinanleger spielen dabei keine Rolle und hängen letztlich auf Gedeih und Verderb vom Verhalten der Großen ab. Das wiederum stellt jedoch die Sicherheit, die Gold angeblich bietet, grundlegend in Frage. Zweifel wachsen daher an der Funktion des Edelmetalls als sicherer Hafen.



Weiteres Indiz für diese These ist, dass es nicht nur Gold traf. Viel stärker fiel der Preis für Silber. Hier brachen die Notierungen innerhalb weniger Tage sogar um ein Drittel. Dafür war der Preis zuvor aber auch noch schneller gestiegen als jener für Gold.

Hier konnte man also noch höhere Gewinne mitnehmen, wenn man rechtzeitig verkaufte. Silber war in den vergangenen Monaten von vielen Anlegern als Alternative zu Gold entdeckt worden war. „Jetzt zeigt sich, dass Silber nicht als wertstabile Anlage geeignet ist“, so Weinberg.



Naja, ich glaub ich muss mal meine Bekannten anrufen der Silber als so sicher ansieht :mrgreen: .
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Di Sep 27, 2011 8:29

Hallo

IHC scheint ja mit Aktien so richtig gut zu liegen. Aber im Gegensatz zu ihm haben alle Leute, die ich kenne, mit den Fonds oder Aktien, die sie bei Ihrer Bank (Sparkasse und Volksbank) gekauft haben, immer nur Verlust gemacht.
Angefangen hat es mit den Postaktien; da haben die meisten letztendlich mindesten 20% draufgezahlt. Dann sind sie mit Lehman Brothers tangeschmiert worden und jetzt werden ihnen Goldfonds als sicherste Anlage angeboten. Wenn man dann auch noch die Bankgebühren für Management oder Kauf/Verkauf berücksichtigt, dann sind Aktien für den kleinen Mann die sicherste Geldvernichtungsmaschine. Gewinn macht nur Einer: Die Bank!

Und noch eines: Gewinne sind erst zu verbuchen, wenn man auch verkauft hat. Solange man die Anleihen, Aktien etc. noch hält, sind die Kurssteigerungen noch kein Gewinn, sondern nur eine Illusion.

Gruß
MwM
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Di Sep 27, 2011 11:25

Na ja, immer Verluste ist nicht ganz richtig aber es stimmt schon, dass die alte Kostolany Weisheit, mit "Aktien kaufen - Schlaftablette einnehmen und dann paar Jahre nicht beobachten", längst überholt ist. Man muß sich schon fast täglich damit befassen, um schnell reagieren zu können. Das ist nicht jedermanns Sache. Und selbst wenn man in heutiger Zeit im Internet schnell verkaufen kann, bei einer ausbrechenden Panik an der Börse, bist du machtlos. Dann hilft nur die Schlaftablette und Abwarten, bis sich der Markt wieder erholt. Da ist mir das physische Edelmetall schon lieber, in diesen Zeiten! Früher habe ich auch mit Aktien gespielt, aber zur Zeit ist mir das zu riskant.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Schrat » Di Sep 27, 2011 23:03

Gold das Edelmetall für die Krise erfährt mitten in der Krise einen Kurssturz? Alles flüchtet in Papiergeld? Naja wer's glaubt?! Meiner Meinung wurden nur die abgezockt die sich haben belatschern nun endlich in Gold zu investieren weil es ja "steigt und steigt"...
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Mi Sep 28, 2011 10:40

Blödsinn, nicht weil es nur steigt, sondern weil es beim Crash den Wert mindestens erhält und immer einen Marktwert darstellen wird. Die meisten Goldbesitzer sind keine Spekulanten. Wahrscheinlich soll es sich um Tonnen von Gadafigold handeln, die jetzt auf dem Markt für Unruhe sorgen.
Oder bist du davon überzeugt, dass die Finnanzkrise behoben ist? Jetzt geht die Krise erst richtig los. Griechenland wird nicht gerettet, sondern geht baden und dann kommt Italien drann, dann dar Crash!
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mi Sep 28, 2011 19:08

Werthaltig schon, aber zu welchem Wert? Die gehen doch bei einer Panik alle in den Keller. Dann mußt erst mal warten bis die wieder in einer Erholungsfasse steigen werden.
Wer diese aber erst kauft, wenn die unten sind, der macht das echte Geschäft. Zur Zeit kannste mit Aktien nur Gewinn machen, wenn du auf fallende Kurse setzt.
Wer englisch kann sollte sich dieses Video ansehen. http://www.youtube.com/watch?v=yldGrpDrgy0
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Sikubauer » Mi Sep 28, 2011 19:52

Quattro hat geschrieben:Werthaltig schon, aber zu welchem Wert? Die gehen doch bei einer Panik alle in den Keller. Dann mußt erst mal warten bis die wieder in einer Erholungsfasse steigen werden.
Wer diese aber erst kauft, wenn die unten sind, der macht das echte Geschäft. Zur Zeit kannste mit Aktien nur Gewinn machen, wenn du auf fallende Kurse setzt.
Wer englisch kann sollte sich dieses Video ansehen. http://www.youtube.com/watch?v=yldGrpDrgy0


Haha:
http://www.n-tv.de/panorama/Poebel-Trad ... 10341.html

Ich schliesse mich der Meinung von ihc an. Aktien, die mit einem substanziellen Gegenwert hinterlegt sind, behalten diesen Wert auch, wenn der Geldkreislauf womöglich zusammenbricht. Ich würde aber vielleicht nicht unbedingt in Facebook und co. investieren, deren "Gegenwert" nur in der "Phantasie der Märkte" besteht.
Im Übrigen steht der Spruch unter meinen Beiträgen nicht zum Spass da. Die beste Anlageform für harte Zeiten ist Grund und Boden.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Do Sep 29, 2011 17:29

Ha, ha, binn gespannt wie du mit deinem Acker zur Tankstelle fährst um zu tanken :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Sikubauer » Do Sep 29, 2011 17:54

VARIUS hat geschrieben:Ha, ha, binn gespannt wie du mit deinem Acker zur Tankstelle fährst um zu tanken :lol:


Dafür steht das Fass in der Maschinenhalle. Viel Spass mit Deinem Goldhaufen an der Tankstelle. Da wird´s bei dem von Dir befürchteten Szenario nämlich innerhalb von Stunden nichts mehr geben, weil alle noch mal voll machen. Und dann werden die Araber und Russen nix mehr rausrücken mangels harter Währung.

Ausserdem: Wenn alle plötzlich überall mit Gold aus dem Gebüsch kommen, wird irgendwann einer merken, dass das Zeug eigentlich keinen produktiven Nutzen hat. Dann wird es eine Art "Gold-Inflation" geben. Du wirst vermutlich immer noch damit etwas kaufen können, aber wenn Du für deinen Krügerrand einen Sack Kartoffeln und 5 Liter Milch bekommst, ist das ein teurer Einkauf. Immerhin hast Du dafür mal den Gegenwert von aktuell rund 1650$ hingeblättert.
Man erinnere sich mal an die Zeit zwischen Krieg und Währungsreform. Tauschhandel war angesagt. Niemand hat irgendwo irgendwas für Gold gekauft oder verkauft. Die kleinste gängige Währungseinheit war die Zigarette.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Do Sep 29, 2011 18:28

Du redest ja als hättest diese Zeiten schon erlebt. Tauschhandel kann im kleinen Rahmen funktionieren aber eben die Russen werden Ihre Rohstoffe nur gegen harte Währung rausrücken und das werden keine Kartoffel sein. Also kann der Wert von gold nicht fallen, da so viel nie vorhanden ist. Das kann nicht gedruckt werden. Mal sehen wer dann lacht. :D
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Do Sep 29, 2011 19:24

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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Do Sep 29, 2011 19:29

Hätten die Anleger eine wirkliche Alternativgeldwährung zu Euro und Dollar in ähnlich großem Umfang, wäre der jetzt erst richtig beginnende Prozess schon zuende.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Sikubauer » Do Sep 29, 2011 19:31

Meine Kartoffeln kann ich essen, im Gegensatz zu Deinem Gold. Wenn Du dann bei mir auf dem Hof stehst, werde ich Dir keine abgeben, nicht für alles Gold der Welt. Vielleicht gebe ich Dir welche ab, wenn Du im Gegenzug meine alte Melkmaschine reparieren kannst.
So wird das System laufen, wenn Papiergeld nicht mehr funktioniert. Wovon ich im Übrigen nicht zwangsläufig ausgehe. Ich sehe eher eine Entschuldung mit Hilfe einer satten Inflation in der Grössenordnung um 8% auf uns zukommen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon H.B. » Do Sep 29, 2011 19:38

Deine Melkmaschine wirst du nur reparieren müssen, wenn du für dein Aggregat noch Kraftstoff hast, oder zumindest einen Drehstrom-Sinuswechselrichter hast.
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