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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Mi Apr 11, 2012 9:35

Gegen den Informationsvorsprung und die Manipulationsmöglichkeiten der institutionellen Anleger hat der kleine Privatanleger keinerlei Chancen, er kann nur versuchen die Prosamen aus dem Spiel der Großen aufzulesen, solange sie ihn lassen.
Dann darf aber kein Gold gekauft werden. Und schon wieder verweise ich auf den eingestellten Chart. Die einzige Alternative wäre bei diesem Argument dann ein Tages.- oder Festgeld. Was nun nicht mein Fall ist, da ich das gesamte Papiergeldsystem für nicht besonders interessant betrachte.


Zurzeit ist Gold für mich keine Alternative, bzw. es gibt zuviele Alternativen die für mich als langfrisitigen und zukunftsorientierten Anleger DERZEIT wesentlich interessanter und auch langfrisitg sicherer bzw. wertstabiler sind da sie knapp werden. Und nur was knapp wird UND verbraucht wird, steigt im Preis langfrisitg. Was ja bei Gold nun nicht der Fall ist.
Aber nicht nur Rohstoffe. Zurzeit würde ich selbst eine alteingesessene und dividendenstarke BASF oder Siemens Aktie einem Goldinvest vorziehen. Wobei ich sonst eigentlich kein Freund von Aktien bin.

Aber wie ich schon sagte. Jeder kann und soll kaufen was er für richtig hält.
Tooom
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Mi Apr 11, 2012 11:05

VARIUS hat geschrieben:Das du dich als Goldgegner autest


Na, sowas nenne ich doch mal lächerlich. :lol:
Oder meintest du AU Test ? :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Do Apr 12, 2012 9:13

Lebensversicherungen vor dem Aus! So titelt heute die DMN: http://www.deutsche-mittelstands-nachri ... /04/41731/
Die müßen schon Ihre Rücklagen angreifen, um die Kunden auszubezahlen! Final Countdown läuft :klug:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Apr 13, 2012 14:22

Und Häuser die zum Verkauf stehen, dürfen nicht ein Schild raushängen!
http://www.welt.de/finanzen/immobilien/ ... afeln.html
Ja Leute, wo leben wir eigentlich? :roll:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Apr 13, 2012 20:44

Man darf ja auch an seinem Auto kein Verkaufsschild anbringen, wenn es auf öffentlichem Grund steht. Das wäre ja eine "Sondernutzung", die genehmigungs- und gebührenpflichtig ist.

Wir können froh sein, dass das bei uns so schön bis ins Detail geregelt ist. Wo kämen wir da hin, wenn das jeder so machen würde?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon agrarbetriebswirt » Fr Apr 13, 2012 21:08

Quattro hat geschrieben:Und Häuser die zum Verkauf stehen, dürfen nicht ein Schild raushängen!
http://www.welt.de/finanzen/immobilien/ ... afeln.html
Ja Leute, wo leben wir eigentlich? :roll:



Wie Praktisch, dann sieht man nun wenigstens nicht mehr wie alles bergab geht ! :gewitter:
Spanien will nun als erstes Euroland Bargeldzahlungen oberhalb von 2500 € verbieten ! - Mal sehen wie lange es dauert bis wir nur noch bargeldlos zahlen können; dann spielt die Anzahl der Nullen auch keine ganz so große Role mehr ! :mrgreen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Apr 14, 2012 5:17

Hallo

in dieser Woche gab es im Focus ein Interview, bei dem konstatiert wurde, dass die EZB sich für das Gelddrucken entschieden hat, Auch Michael Hasenstab (Rentenfondsmanager bei Franklin Templeton Investments) ist der selben Meinung: ",,,,,,,dass die Liquiditätsspritzen der Notenbanken für die Kapitalmärkte die Teuerungsraten weltweit anheizen. “Ich bin überzeugt, dass das Gelddrucken der Zentralbanken in Europa, den USA und Japan auf lange Sicht ernste Konsequenzen hat.” Aber man müsse bedenken, dass die EZB sich für das geringere von zwei Übeln entschieden habe. “Die Alternative - eine erneute Bankenkrise bis hin zu Staatspleiten - wäre weitaus schlimmer gewesen”, erklärte Hasenstab".

Auch die FAZ stützt in einem Artikel vom 4. April 2012 diese Meinung. Sinngemäß hat Europa keine andere Wahl sich zu entschulden, denn eine restriktive Sparpolitik würgt die Wirtschaft ab. Amerikanische Notenbanker sind der Meinung, dass Europa 8% Inflation verträgt.
Eine begrenzte Inflation wird als das geringere Übel angesehen. So hat Italien vor der Einführung der Euro gut gelebt. Und auch in Deutschland hatten wir eine sehr gute Zeit mit begrenzter Inflation in den 70er Jahren. Die Häuslebauer waren fein raus, denn nach 5 Jahren war die Hypothekenbelastung faktisch nur noch halb so hoch. Gut, wenn da jemand sein Haus über einen Bausparer mit 4,6 % Zins finanziert hatte.

Die begrenzte Inflation belebt die Wirtschaft, denn Investitionen werden vorgezogen und Sparrücklagen aufgelöst. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund für die gute Wirtschaftslage in D.


Alles prima, solange die Inflation begrenzt bleibt?????

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Sa Apr 14, 2012 12:07

Außer dem wird dieses zusätzliche Geld zu höheren Zinsenführen, was den Staaten die Schuldensituation verschärfen wird. Ich denke, dass nur ein herausschieben des Crashs ist und alle, vom Obama, Sarkozy bis zur Merkel, wollen nochmal gewählt werden. Ein Crash ist das Todesurteil für einen Politiker. Neutrale Ökonomen sagen doch alle, dass es nicht mehr lange gehen wird, wegen dem Zinseszins. Frage ist nur wann?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Birt » Di Apr 17, 2012 9:49

Wir haben doch schon in der Geschichte gesehen was das Drucken von Geld bewirkt!
Nicht lange und die Inflation ist wieder da.

Anscheinend macht man es nur noch richtig wenn man das gesamte Geld in Baumaterialien umsetzt!
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Di Apr 17, 2012 11:07

Das Problem ist nicht die Eurowährung sondern die Politik. Würden da fähige Leute sitzen, wäre die Krise längst gelöst.
Jetzt kann der Euro sowie Dollar selbstverständlich immer noch gerettet werden.
Das Zauberwort lautet Schuldenschnitt. Was allerdings bedeuted das auch Guthaben geschnitten wird. Was vor allem die Anleihenbesitzer, Banken besonders stark treffen würde. Dazu noch ein Lastenausgleich ( Lastenausgleichsgesetz gibts ja schon ), damit auch die Edelmatallbesitzer, Aktien, immobilien.- sowie Grundstücksbesitzer eine saftige Sonderabgabe zahlen und schon ist das Problem gelöst. Oder gleich ein Goldverbot wie damals in den USA. Dort hat Vater Staat das Geld spottbillig enteignet und sich finaziell somit wieder gut aufgestellt. Wer nicht abgeliefert hat, wurde enteignet und kam in den Knast.
Zudem müßen die Südeuropäer noch aus der Eurowährung raus und eine weichere Währung einführen.

Dasselbe gilt übrigens für die USA. Nur muß dort wesentlich mehr geschnitten werden, da die das 10fache unserer Schulden haben.
Wird das umgesetzt läßt der Weltuntergang lange auf sich warten. Mit einer dann wieder stabilen Euro Währung mit wieder hohen Zinsen fällt Gold wieder auf 500 Dollar.

Allerdings traut sich da noch kein Politiker ran, die wollen ja wieder gewählt werden.

Übrigens...Es gibt nirgends mehr Schulden als Guthaben. Das Geld ist nur falsch verteilt. Und das muß bereinigt werden.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Di Apr 17, 2012 13:07

Umverteilen-ja! Aber nicht mehr durch Inflation. Da ist es zu spät. Es ist schon zu viel Geld im Umlauf und das muß zusammenbrechen!
Übrigens, wenn du Angst hast wegem Goldverbot, dann lege dir Silber zu. Silber ist das" bessere Gold", sagen Experten. Oder Zigaretten-die Währung des kleinen Mannes.
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