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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Di Apr 17, 2012 19:47

@ tyr; gebe dir fast 100% Recht, nur wie du schreibst; Nur wenn sich das Zinssystem selbst abschafft... das geht meiner Meinung nicht.
Da würde ja jeder Schulden machen ohne Ende. Ich denke, dass nur eine mit Gold gestützte Währung, diese Auswüchse nicht häte.
Aber woher soviel Gold nehmen? Nur die Asiaten könnten vieleicht diesen Weg gehen. Niemand kann heutzutage sagen, was passieren wird und wie es weiter geht. Das einzige was jeder machen kann, sich außerhalb der Mainstreamnachrichten informieren (z.B. DMN) und gewappnet sein, wenn es wirklich kommt. Ich habe bis auf ein Notgroschen alles "Papier" in Sachwerte umgetauscht. Der Ausdruck "Geldschein" ist irreführend, es sollte heisen "Scheingeld" :wink:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Mi Apr 18, 2012 20:49

Sofort, in der ersten Sekunde entsehen neue Schulden.... die Wirtschft, der Staat, das Volk braucht Geld.
Und Geld entseht nur durch Kredit....durch Schuld!

Eben nicht, wie du richtig gesagt hast entsehen mit jedem neuen Euro, 1 Euro Schulden. Das Gegenteil muß gemacht werden. Auf jeder Seite einen Euro streichen. Also gehen die Schulden logischerweise zurück. Aber wer die Leidtragenden sind, hab ich ja schon beschrieben.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Apr 20, 2012 10:23

tyr hat geschrieben:Wie soll das gehen? wenn ich einen Euro schaffe, und einen Euro streiche, hab ich am ende keinen...
Oder wie? Wenn geld als Schulden entsteht, hab ich mit dem ersten Euro schon einen Euro schulden + Zinsen.
Das Problem liegt in dem Schuldgeldsystem an sich.


Genau, so ist es und deshalb muß das system irgendwann neu gestartet werden. NUr wann? Solang das Vertrauen in das Scheingeld nur einigermaßen funktioniert, wird es weitergehen. Aber wehe wenn die Leute die Panik bekommen!
Quattro
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Fr Apr 20, 2012 12:54

tyr hat geschrieben:
Tooom hat geschrieben:
Sofort, in der ersten Sekunde entsehen neue Schulden.... die Wirtschft, der Staat, das Volk braucht Geld.
Und Geld entseht nur durch Kredit....durch Schuld!

Eben nicht, wie du richtig gesagt hast entsehen mit jedem neuen Euro, 1 Euro Schulden. Das Gegenteil muß gemacht werden. Auf jeder Seite einen Euro streichen. Also gehen die Schulden logischerweise zurück. Aber wer die Leidtragenden sind, hab ich ja schon beschrieben.


Wie soll das gehen? wenn ich einen Euro schaffe, und einen Euro streiche, hab ich am ende keinen...
Oder wie? Wenn geld als Schulden entsteht, hab ich mit dem ersten Euro schon einen Euro schulden + Zinsen.
Das Problem liegt in dem Schuldgeldsystem an sich.


Falsch verstanden. Keinen Euro schaffen sondern nur streichen. Genau das Gegenteil was die Notenbanken die letzten Jahren gemacht haben. Schuldenschnitt sollte doch jeder seit Griechenland kennen. Da hats einige Banken finanziell schwer erwischt.
Die Bank xy leiht sich 1 Euro anhand von Staatsanleihen ( Staatsschulden ). Dieses 1 Euro erscheint als beim Staat auf der Soll Seite, ebenso erscheint dieser Euro als Haben bei der Bank. Wird nun dieser Euro gestrichen ( Schuldenschnitt ) verschwindet dieser Euro sowohl bei der Bank als auch beim Staat. Es ist also genau gesagt ein Schulden.- und Guthabenschnitt. Nun wird sich die Bank benachteiligt fühlen. Deshalb gibts ein Lastenausgleichsgesetz. Damit auch die Sachwertebesitzer ( Edelmetalle, Acker, Immobilien ) zur Verantwortung herangezogen werden.
Nach dem 2. Weltkrieg gab es übrigens eine erhebliche Steuerlast auf Immobilien. Da mußten 50% des Wertes an den Staat abgeführt werden. Lastenausgleich eben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz
Einige mußten daraufhin ihr Haus notgedrungen verkaufen, aber das interessiert den Staat nicht.
Wird das wiederholt, spült das also neben der Schuldenstreichung nochmal erheblich Geld in die Staatskasse und die Schulden werden sehr schnell in Guthaben umgemünzt. Allerdings wird das eine schmerzhafte Angelegenheit für Banken, Geldbesitzer, aber auch Edelmetall und Sachwertebesitzer kommen unter die Räder. Einige werden vielleicht noch versuchen das ein oder andere zu verschwinden lassen. Meist sind aber wie damals in den USA die Strafen wie Gefängnis zur Abschreckung sehr hoch angesetzt und die meisten schlagen somit den vorgegebenen Weg auch ein. zudem gab es damals Hausdurchsuchungen und Tresore bei banken wurden auf Staatsbefehl hin aufgebrochen um versteckte und unversteuerte Wertgegenstände zu beschlagnahmen. Man wurde ( wird ) also behandelt wie ein Krimineller.
In Anbetracht der Krise wurde ( was fast keiner weiss ) die Todesstarfe auch hier in Deutschland vorsorglich über den Lissabonn Vertrag klangheimlich eingeführt.
http://www.webnews.de/374762/der-lissab ... moeglichen

Wird damit gedroht, liefern die braven Bürger ihre Wertgegenstände sehr schnell ab, bzw. zahlen diese Sondersteuern ohne viel Krawall.

Haben wir Politiker die das alles umsetzen ( was ich befürchte ) , gibts den Euro in 1000 Jahren noch.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Einhorn64 » Sa Apr 21, 2012 9:37

@ tyr
Privat (von lat. privatus, PPP von privare, „abgesondert, beraubt, getrennt“, privatum, „das Eigene“ und privus, „für sich bestehend“) bezeichnet Gegenstände, Bereiche und Angelegenheiten, die nicht der Allgemeinheit gehören bzw. offenstehen, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe von Personen, die untereinander in einem intimen bzw. einem Vertrauensverhältnis stehen.[1]

So stehts im wikipedia- hört sich etwas anders an !
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Sa Apr 21, 2012 10:16

Nein tyr. Natürlich leihen sich Banken Geld vom Staat, die es dann an den wieder zurückleihen wenn sie denn wollen. Das passiert alles mit gedrucktem Geld, denn eigentlich können Banken garnichts an den Staat verleihen da sie selbst nichts haben. Die Banken machen durch die ganzen Händelsgeschäfte aufgrund der unterschiedlichen Zinssätze derzeit noch einen Gewinn. Der Staat oder genauer gesagt EZB druckt das Geld und muß es natürlich unterbringen. Man bringt bekanntlich alles unter, es ist nur eine Frage des Zinssatzes und der Inflation.
Die Banken bekommen das Geld zurzeit zu einem niedrigen und festgesetzten Zinssatz auf 3 Jahre geliehen der unter der Inflation liegt und diese Programme laufen unter dem Namen QE oder Bankenrettung oder xy. Somit findet der Staat sehr schnell jemand der sein gedrucktes Geld abnimmt und an ihn zurückleiht.

Aber das spielt wegen meinem angesprochenem Schuldenschnitt eigentlich gar keine Rolle wer denn nun wem Geld leiht. Fakt ist das Schulden UND Guthaben gestrichen werden müssen. Wird geschnitten, könnte Deutschland seine 2 Billionen Schulden verlieren. Somit verliert der Staat seine Schuld und ein anderer sein Guthaben. Denn nur Schulden streichen geht leider nicht auch wenns das einfachste wäre. Darauf wollte ich hinaus. Wird das veranlaßt, gibts auch keine Staatspleite. Allerdings wütende Proteste. Man hat also die Auswahl zwischen Pest und Cholera.

Und natürlich werden Sachwertbesitzer gerupft infolge das Lastenausgleichs. Wie schon gesagt warens damals in Deutschland 50% der Immobilienwerte die an den Staat abgetreten werden mußte ( obwohl sie bereits abbezahlt war ) . Genauso wird es diesmal Landwirte treffen die eigene Grundstücke besitzen oder auch Aktienbesitzer. Ebenso das angesprochene Goldverbot, das es bereits in den USA, Rußland, China usw gab. Da wurde teiweise der illegale Goldbesitz mit der Todesstrafe geahndet um die Leute einzuschüchtern und das Gold spottbillig vom Staat eingesammelt. Wie es genau ablaufen wird weiss wohl keiner aber ein Goldverbot kommt sicher wieder, auch in Deutschland.
Man kann und wird den Leuten keine Geldentwertung zumuten und die Sachwertebesitzer wie Land, Aktien, Gold, Haus kommen ungeschoren davon.

Und nochmal. Deutschland ist nicht Pleite, nur die Regierung. Es ist in Deutschland ein vielfaches an Guthaben da als diese 2 Billionen Staatsschulden. Und... eines tages kommt der große Tag der Umverteilung von Reich zu Arm.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Tooom » Sa Apr 21, 2012 19:39

Nun tyr, so langsam nähern wir uns bis auf Kleinigkeiten dem gleichen Nenner.
Eins noch. Natürlich ist die Notenbank nicht direkt der Staat. Allerdings arbeiten die SEHR eng zusammen. Imho zu eng. Oder genauer gesagt : Die Gesetze werden passend beschloßen, so das die Notenbanken genau das machen, was der Staat will. Im übrigen haben die Notenbanken trotz alledem schon einige Gesetze gebrochen, zum Wohl der Schuldenstaaten natürlich...Die Notenbanken sind also der verlängerte Arm der Regierungen könnte man sagen.
Somit wird der große Crash zwar verschoben, allerdings knallt es dann umso heftiger. :shock:
Gruß Tooom :wink:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Apr 21, 2012 22:38

Das ganze Problem läßt sich durch eine simple Gesetzesänderung nachhaltig lösen: Das Finanzamt darf Bankgeschäfte machen: Einlagen zu 3% Zinsen annehmen und Kredite zu 5% vergeben. Alles natürlich zu banküblichen Sicherheiten usw. Da es dann vermutlich mehr Einlagen als Kredite gibt braucht der Staat keine neuen Staatsanleihen mehr auszugeben, das Haushaltsdefizit kann aus dem Einlagen-Überhang finanziert werden und ist nicht mehr Attacken von Spekulanten ausgesetzt. Bei den Banken gehen zwar Arbeitsplätze verloren, aber die Finanzämter würden im Gegenzug jede Menge neue, qualifizierte Mitarbeiter einstellen. Verlierer wären vor allem die Geschäftsbanken und deren Großaktionäre.

Die Kredite und Einlagen beim Finanzamt müssen natürlich innerhalb von festgelegten Höchstbeträgen liegen damit hauptsächlich kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen davon profitieren. Dann noch gleichzeitig eine gewinnunabhängige Mindeststeuer auf jede Art von Umsätzen einführen die auf alle Einnahmen von Firmen, Organisationen, Vereine, Kirchen usw. fällig wird. Die gezahlte reguläre Einkommens- oder Körperschaftssteuer wird dann gegengerechnet. Dann müssten erstmals auch Großkonzerne, Stiftungen usw. echte Steuern bezahlen. Damit könnten die allgemeinen Steuersätze drastisch gesenkt werden was vermutlich einen Wirtschaftsboom auslösen würde.
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