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Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Grenzwächter » Fr Mär 02, 2018 19:09

Ja das stimmt schon für die Hochertragsstandorte. Bei den schwächeren Standorten sieht es ganz anders aus. Ich gehöre zu diesen, da könnte schon richtig Gülle fließen wenn sie denn vorhanden wäre.

Im Grunde muss man gleich nach der Bedarfsermittlung die N Bilanz rechnen und dort dann Luft einplanen. Ansonsten kann es sein das man am Ende dumm da steht.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Wini » Sa Mär 03, 2018 22:59

Was machen denn nun eigentlich Güllebetriebe beim dem anhaltenden Frost ?
Sollen die Güllebehälter überlaufen oder platzen, nur damit den Vorschriften Genüge getan wird ?

Schade, dass sich die gesamte Bauernschaft mit derartig auswuchernder Bürokratie geiseln lässt.
Auch der Berufsstand schaut tatenlos zu, wie immer mehr Kleinbetriebe wegen des wiehernden Amtsschimmels die Segel streichen und der Rest obrigkeitshörig vor dem Computer hockt und tagelang irrwitzige Dieselrückvergütungsanträge und sinnlose, theoretische Düngebedarfsberechnungen durchkaut statt draußen am Feld praxisnah anhand des Bestandes zu entscheiden was nach langjähriger Erfahrung getan werden muss. Vergesst mir fei bloß nicht, die Frostschäden in Eurer Excel-Programm einzurechnen!!

Macht den Mist doch einfach nicht. Lasst es doch einfach mal drauf ankommen.

Meine erste Fuhre Dünger habe ich zur Sicherheit übrigens problemlos auf Vaters Namen beschafft.
Damit streut der Altenteiler mit der Streuwanne unseren Eichenwald. ;-)

Gruß
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Paule1 » Sa Mär 03, 2018 23:10

Selbst die AfD hilft den Bauern nicht, keine hilft, alles Einzekämpfer und jeder hofft das es ihn nicht erwischt.

Denn wie sagte unser BBV Kreisobmann mal, jeder 3. Landwirt muß in Zukunft damit Rechen durch einen Fehler oder auch so angezeigt zu werden und somit Vorbestraft zu sein

Wenn einer was gegen Dich hat kann er per App eine Meldung machen https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-App-die-Landwirte-oeffentlich-verurteilt-9040976.html

Das beste Beispiel ist doch jetzt der
Fall Felßner vor dem Abschluss?
Strafbefehl gegen Bauernpräsident

https://n-land.de/news/strafbefehl-gegen-bauernpraesident


Doch hier zum Thema

Advertorial Wenig Aufwand bei der Düngebedarfsermittlung

von BayWa AG , am Donnerstag, 01.03.2018 - 00:10 Uhr

Die Düngesaison hat begonnen. Ab sofort muss bereits vor der ersten Düngergabe eine exakte und komplette Düngebedarfsermittlung vorliegen. „Mit dem richtigen Werkzeug haben Praktiker damit wenig Aufwand und profitieren von weiteren Vorteilen“, sagt Jürgen Funk, Leiter Dünger bei der BayWa AG.
https://services.baywa.de/duengebedarfsermittlung/?utm_medium=advertorial&utm_source=agrarheute.com&utm_campaign=next-duengebedarfsberechnung_powered-by-baywa&utm_content=duengebedarfsermittlung-interview
https://www.agrarheute.com/pflanze/wenig-aufwand-duengebedarfsermittlung-542870
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon julius » Mo Mär 05, 2018 20:51

Wie läuft das denn mit Nmin bei Zweitfrüchten ?
Angenommen ich hab GPS angebaut und im Juni als Zweitfrucht Weidelgras.
Muss ich dann bei beiden Düngebedarfsermittlungen ( GPS und Weidelgras ) den Nmin abziehen ?

Und wie ist das mit der Gülle aus Vorjahr aus ?
Bei 40 m³/ha im Vorjahr müssen im Folgejahr 17kg N abgezogen werden. Bei welcher der beiden Frucht müssen die 17 kg N abgezogen werden ? Bei GPS oder Weidelgras ?
julius
 
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon julius » Mo Mär 05, 2018 21:12

Wieviel Nmin zieht ihr ab bei der Düngeberechnung ?
Bei einer Durchwurzelung des Bodens von 30 cm könnte man nur die Hälfte vom Nmin abziehen laut LFL ?
Geht das so einfach ? denn das wäre schon von Vorteil.
julius
 
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon spunky » Di Mär 06, 2018 0:29

die durchwurzelbare Tiefe ist sicher irgendwo vorgegeben oder von der Bodenart abhängig, vielleicht mal im Amt nachfragen.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Paule1 » Di Mär 06, 2018 8:18

Jetzt wird aber Zeit, bei uns fahren sie schon mit Güllefaß und Düngerstreuer :idea:
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon julius » Di Mär 06, 2018 22:06

julius hat geschrieben:Wie läuft das denn mit Nmin bei Zweitfrüchten ?
Angenommen ich hab GPS angebaut und im Juni als Zweitfrucht Weidelgras.
Muss ich dann bei beiden Düngebedarfsermittlungen ( GPS und Weidelgras ) den Nmin abziehen ?

Und wie ist das mit der Gülle aus Vorjahr aus ?
Bei 40 m³/ha im Vorjahr müssen im Folgejahr 17kg N abgezogen werden. Bei welcher der beiden Frucht müssen die 17 kg N abgezogen werden ? Bei GPS oder Weidelgras ?


Ich hab jetzt bei der Erstfrucht den gesamten Nmin abgezogen ( bei der Zweitfrucht ab Juni dann nichts mehr ) und dasselbe bei dem Gülle N aus dem Vorjahr, den hab ich ebenfalls komplett bei der Erstfrucht angesetzt.
Da man darüber leider nicht viel findet wird das schon so passen hoffe ich.
julius
 
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Durchwurzelungsatiefe

Beitragvon adefrankl » Di Mär 06, 2018 23:34

julius hat geschrieben:Wieviel Nmin zieht ihr ab bei der Düngeberechnung ?
Bei einer Durchwurzelung des Bodens von 30 cm könnte man nur die Hälfte vom Nmin abziehen laut LFL ?
Geht das so einfach ? denn das wäre schon von Vorteil.

Also wenn man sich nicht selbst ein bein stellen will, dann sollten die Annahmen in der Berechnung schon irgendwie plausibel erklärbar sein. Klar kann man es wenn es auf der Kippe steht zunächst zu seinen Gunsten auslegen. Da gibt es bei manchen Schägen sicher Interprätationsspielraum. Aber wenn man es übertreibt, dann wird das einen bei einer Kontrolle sicher auf die Fü´ße fallen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon elchtestversagt » Mi Mär 07, 2018 7:49

Das muss irgendwie alles plausibel sein.
Nochmal: Die DBE ist eine Hilfe, mehr nicht.
Du kannst mit 0 kg N min rechnen, oder mit 100kg.
Die einzige Zahl, die am ende interessant ist, sind die 53 kg ( für 2018 bis 2020) N-Überschuss /ha im Nährstoffvergleich.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Bauerntrampel » Mi Mär 07, 2018 18:05

elchtestversagt hat geschrieben:Das muss irgendwie alles plausibel sein.
Nochmal: Die DBE ist eine Hilfe, mehr nicht.
Du kannst mit 0 kg N min rechnen, oder mit 100kg.
Die einzige Zahl, die am ende interessant ist, sind die 53 kg ( für 2018 bis 2020) N-Überschuss /ha im Nährstoffvergleich.


So einfach ist es nun auch nicht. Die DBE gibt mir die maximale Düngemenge vor. Zusätzlich muss ich auch das Bilanzsaldo einhalten.
Beim Einsatz von viel organischen Düngern und eher mittelprächtigen Erträgen ist meist das Saldo zuerst begrenzend.
Beim Ackerbauern mit hohen Erträgen und fast ausschließlich Mineraldüngereinsatz wird hingegen die DBE zuerst den Riegel vorschieben. Der hat dann oft Salden von-10 bis 20 N/ha. Trotzdem darf der nicht mehr düngen. Was mich zuerst limietiert begrenzt meine Düngung.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon h-sch » Mo Mär 12, 2018 9:22

Hallo,

wenn ich den P Düngebedarf auf Grünland ermitteln möchte, nach der neuen Düngebedarfsermittlung, finde ich leider keine Werte.
Die LTZ Augustenberg stellt Werte für Ackerkulturen aber leider nicht für das Grünland. Kann mir hier jemand helfen?
h-sch
 
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